Mittwoch, 22. November 2017, 14:04 UTC+1

Sie sind nicht angemeldet.

  • Anmelden
  • Registrieren

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Forum der Gemeinschaft bekennender Christen im Netz. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

ralf-fennig

Administrator

Beiträge: 2 217

Wohnort: 49424 Goldenstedt

Beruf: Altenpfleger - Frührentner

1

Montag, 13. Januar 2014, 23:38

Vor dem Tod kommt das Gewissen...

...wohl dem, der dann weiß wohin er sich wenden kann.
In diesem schlimmen Fall fiel einem armen Mann nur die Adresse von blinden Blindenführern ein.
Wie denkt ihr über diese Frage? Sein Gewehr wurde billig in riesigen Mengen hergestellt - und wo immer in den letzten Jahrzehnten gekämpft und gestorben wurde waren seine Waffen dabei. Das AK-47 war unter den Gewehren das, was der "ALDI-PC" unter den Computern ist.

Zitat


Kalaschnikow schrieb vor seinem Tod reumütigen Brief

Wenige Monate vor seinem Tod hat der russische Waffenentwickler Michail Kalaschnikow einen reumütigen Brief an das Oberhaupt der russisch-orthodoxen Kirche geschrieben.

Darin fragte er Patriarch Kiril, ob er für den Tod der Menschen verantwortlich sei, die mit dem von ihm entwickelten Sturmgewehr getötet wurden, zitierte die Zeitung „Iswestija” am Montag aus dem Brief Kalaschnikows.

Kalaschnikow, dessen Name zum Synonym für das von Revolutionären in aller Welt bevorzugten Gewehrs AK-47 wurde, verstarb im vergangenen Monat im Alter von 94 Jahren.

„Der Schmerz in meiner Seele ist unerträglich”, heißt es in dem von Kalaschnikow unterzeichneten Brief. „Ich frage mich immer wieder dieselbe unlösbare Frage: Falls mein Sturmgewehr Menschen das Leben nahm, bedeutet das, dass ich, Michail Kalaschnikow, Sohn eines Bauern und orthodoxen Christen, verantwortlich für den Tod von Menschen bin?”

Verbittert äußerte er sich über die Menschheit: „Je länger ich lebe, umso mehr geht die Frage durch meinen Kopf, umso tiefer gehe ich in meinen Gedanken, warum der Allmächtige den Menschen erlaubte, teuflische Begierden des Neids, der Gier und Aggression zu haben”, schrieb Kalaschnikow. „Alles verändert sich, nur der Mensch und sein Denken bleiben unverändert: Er ist genauso gierig, böse, herzlos und ruhelos wie ehedem”.

Der im vergangenen April abgeschickte Brief steht im scharfen Kontrast zu früheren Äußerungen Kalaschnikows. In einem AP-Interview sagte er 2007: „Ich schlafe gut. Es sind die Politiker, die dafür verantwortlich zu machen sind, nicht zu einer Vereinbarung zu kommen und auf Gewalt zurückzugreifen.”

Die Kirche versuchte, ihn mit einem ähnlichen Argument zu trösten. „Iswestija” zufolge lobte Kirils Sprecher Alexander Wolkow Kalaschnikow als Patrioten: „Falls die Waffe benutzt wird, das Mutterland zu verteidigen, unterstützt die Kirche sowohl ihre Entwickler als auch die Soldaten, die sie benutzen.”

Benennungsloser

unregistriert

2

Dienstag, 14. Januar 2014, 08:19

Was soll man noch darauf sagen, denn die alten Weisheiten sind immer noch gültig, Gottes Wort wirkt ewig.

Sprüche1( Salomo)

22 " Wie lange wollt ihr Unverständigen den Unverstand lieben und ihr Spötter Lust am Spotten haben und ihr Toren Erkenntnis hassen?
23 Kehrt um zu meiner Zurechtweisung! Siehe, ich will euch meinen Geist hervorströmen lassen, ich will euch meine Worte verkünden!
24 Darum, weil ich rufe und ihr mich abweist, weil ich meine Hand ausstrecke und niemand darauf achtet,
25 weil ihr vielmehr allen meinen Rat verwerft und meine Zurechtweisung nicht begehrt,
26 so werde auch ich über euer Unglück lachen und über euch spotten, wenn das kommt, was ihr fürchtet,
27 wenn das, was ihr fürchtet, als Verwüstung über euch kommt und euer Unheil euch überraschen wird wie ein Sturm, wenn euch Angst und Not überfällt!
28 Dann werden sie mich anrufen, aber ich werde nicht antworten; sie werden mich eifrig suchen und nicht finden,
29 weil sie die Erkenntnis gehaßt und die Furcht des Herrn nicht erwählt haben,
30 weil sie meinen Rat nicht begehrt und alle meine Zurechtweisung verschmäht haben.
31 Darum sollen sie von der Frucht ihres eigenen Weges essen und von ihren eigenen Ratschlägen genug bekommen!
32 Denn die Abtrünnigkeit der Unverständigen bringt sie um, und die Sorglosigkeit der Toren stürzt sie ins Verderben."




Und am Ende bleibt auch hier nur noch Gottes Wort:


Prediger12,
1 " Und gedenke an deinen Schöpfer in den Tagen deiner Jugend, ehe die bösen Tage kommen und die Jahre herannahen, von denen du sagen wirst: »Sie gefallen mir nicht«;
2 ehe die Sonne und das Licht, der Mond und die Sterne sich verfinstern und die Wolken nach dem Regen wiederkehren; ...


12 Und über diese hinaus, laß dich warnen, mein Sohn! Des vielen Büchermachens ist kein Ende, und viel Studieren ermüdet den Leib.
13 Laßt uns die Summe aller Lehre hören: Fürchte Gott und halte seine Gebote; denn das macht den ganzen Menschen aus.1
4 Denn Gott wird jedes Werk vor ein Gericht bringen, samt allem Verborgenen, es sei gut oder böse."

ralf-fennig

Administrator

Beiträge: 2 217

Wohnort: 49424 Goldenstedt

Beruf: Altenpfleger - Frührentner

3

Dienstag, 14. Januar 2014, 10:47

Was mich traurig macht - in den Zitaten seines Briefes stellt er die "richtigen" Fragen. Aber er sendet den Brief dann an die falsche Adresse :sad:

4

Dienstag, 14. Januar 2014, 13:19

Eine interessante, nachdenklich stimmende Nachricht, Ralf! Ob K. vielleicht doch noch Antwort von der richtigen Stelle bekommen hat, werden wir auf der Erde wohl nicht mehr erfahren.

Ich habe mal gegoogelt und gefunden, was "ali" ihm geantwortet hätte, und stelle es hier herein, für Besucher, die ebenfalls Fragen haben über ihre Verantwortung vor Gott und Menschen:

Zitat

Wenn er den Brief an mch geschickt hätte, dann hätte ich gerne so geantwortet:

Sehr geehrter Michail Kalaschnikow,

bei Gott gilt: „Gnade vor Gericht“.

Wir
sündigen Menschen haben alle den Tod verdient, doch durch das
vollkommene Werk von Jesus Christus am Kreuz von Golgatha, haben wir
Erlösung durch den Glauben an Jesus Christus!

Allein Gott ist ein
absolut gerechter Richter. Er macht keine Fehler. Niemand wird einmal
sagen können: wie Gott mich gerichtet hat, das wäre ungerecht.

Allein
Gott ist unbestechlich und schafft absolut Recht. Das macht mir Mut und
vielen anderen Menschen auch, denn einmal wird es für alles
Gerechtigkeit geben.

Gott richtet nicht nach Äußerlichkeiten, sondern
nach „dem Verborgenen des Herzens“, ohne Ansehen der Person (1.Petrus
1,17; Jesaja 11,3)

Noch ein wichtiges Wort:
Gott ist nicht (nur) der Richter; Gott ist auch die Liebe.

Aus
seiner Liebe heraus haben Gott und Jesus den genial perfekten
Rettungsplan für uns: Alle Schuld hat Jesus auf sich genommen, der vor
rund 2.000 Jahren auf die Erde kam, Mensch wurde, an einem Kreuz in
Jerusalem hingerichtet wurde, von den Toten wieder auferstand und jetzt
wieder im Himmel bei Gott lebt. Wenn wir das glauben, wenn wir das
Geschenk der Vergebung all unserer Sünden annehmen, dann sind wir in
Gottes Augen perfekt, untadelig und heilig. So einfach? So einfach für
uns. Fragen Sie mal Jesus, wie der sich gefühlt hat, als er Ihre und
meine Schuld auf sich nahm und Gott sich von ihm im Moment seines Todes
abwandte…

“Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen
Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht,
sondern das ewige Leben hat.” (Johannes 3:16).
ali auf "Ohne Gott ist alles sinnlos"

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Barnabas« (14. Januar 2014, 13:44)


5

Mittwoch, 15. Januar 2014, 10:42

Wie schuldig war der Erfinder von Schwarzpulver????
Oder Nobel, der das Dynamit erfand??

Benennungsloser

unregistriert

6

Mittwoch, 15. Januar 2014, 15:28

Oder der derjenige, der das Schwert erfand?

Wenn die Ungläubigen wenigstens die Schrift lesen würden, so hätten sie " ihren Schuldigen":

Kain
:thumbup:

dann gäbe es einen Ort(e) mehr, zu denen sie hinpilgern könnten und an das Unrecht der Altvorderen " mahnen" könnten.....
:thumbdown:

7

Mittwoch, 15. Januar 2014, 19:42

Soweit braucht niemand zurückzugehen, um "Schuldige zu finden".

Es liegt ja in unserer menschlichen "Natur" (der sündigen), die Schuld immer gerne bei den anderen zu suchen.
Nachzulesen allerdings auch das in der Bibel bei Adam und Eva und der Schlange. Danach kam erst Kain dazu.

Blos immer gerne schnell "die eigenen Hände in Unschuld waschen", wie wir es ja alle von Pontius Pilatus "abgeguckt" haben.

Ja, es ist schlimm, was Menschen so erfinden. Aber zu jeder Art von Erfindung gehören wieder Andere, die das "in Umlauf bringen", es benutzen und/oder vermarkten und Geld damit "machen".

Da ist es müßig, mit dem Finger auf den Erfinder zu zeigen.

Jemand sagte mal: Schau dir mal deine Hand an, während du mit dem Finger auf jemanden anderen zeigst; Was siehst du? Du siehst, dass mindestens 2 oder sogar 3 Finger deiner eigenen Hand auf dich selbst zeigen.

DAS sollte uns allen mal zu denken geben, meine ich. Vor Christus gibt es keine "Kollektivschuld" und auch keine Ausrede, "es waren die anderen". Nein. Bei dem Christus steht jeder für sich selbst "grade". Auch das ist des Nachdenkens wert, finde ich.

Gut, wenn jemand erkennen darf, dass er/sie an etwas schuldig geworden ist. Vor allem gut, wenn erkannt wird, dass es an dem HERRN und Gott und den Menschen Schuld gibt. Dann gibt es auch die Umkehr, die Reue, die Bitte um Vergebung an Jesus - und den Menschen - und man lernt, dass man selbst auch vergeben kann. So geschieht Heilung und Frieden, noch zu Lebzeiten. Gut, wer das kann.
:tassekaffee:
Phil. 1,6:
...der in uns angefangen hat das gute Werk, wird es auch vollenden bis an den Tag Christi.
Nietzsche: "Gott ist tot".
Gott: "Nietzsche ist tot!"