Mittwoch, 22. November 2017, 21:03 UTC+1

Sie sind nicht angemeldet.

  • Anmelden
  • Registrieren

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Forum der Gemeinschaft bekennender Christen im Netz. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

Donnerstag, 16. Januar 2014, 19:25

Eine kleine Geschichte

Zu schlecht für den Knast?

Der Preußenkönig Friedrich der Große
(1712-1786) war ein sehr beliebter und fähiger Staatsmann. Er war auch
bekannt dafür, dass er in einfacher Kleidung zu seinem Volk ging, um
dessen Nöte kennenzulernen. Eines Tages besuchte er auch ein Gefängnis
mit vielen Strafgefangenen. Er redete mit ihnen und wollte wissen,
welche Delikte sie begangen hatten. In seiner schlichten Kleidung ging
er von Zelle zu Zelle und musste feststellen, dass jeder Gefangene
meinte, zu Unrecht hinter Gittern zu sitzen. Der eine meinte, dass er
verraten worden ist, ein anderer meinte er wurde verleumdet, wieder
andere sahen sich als Opfer von ungerechten Richtern. Er kam schließlich
an eine Zelle, in der ein trauriger Mann saß, mit gesenktem Kopf. »Was
ist mit Ihnen?«, fragte der alte Fritz. »Majestät, ich bin ein Schuft!«,
antwortete der Gefangene und erzählte ihm seine Geschichte. Er
bekannte, dass er zu Recht hinter Gittern saß. »Ach, wenn ich doch noch
mal von vorne anfangen könnte«, meinte der Insasse voller Trauer. Der
Preußenkönig sagte über diesen reuigen Insassen: »Er ist hier der
einzige Lump unter so vielen anständigen Leuten. Lasst ihn frei, damit
nicht die anderen Insassen durch ihn verdorben werden.« Über die anderen
sagte er: »Die können ruhig noch weiter im Gefängnis sitzen, sie sind
selbstgerecht und sehen ihre Taten nicht ein.« Ab diesem Tag war der
»reuige« Gefangene ein freier Mann.
So ist es auch bei Gott. Wer
sich als Sünder erkennt und Gott um Gnade und Vergebung seiner Schuld
bittet, dem wird aufgrund des stellvertretenden Todes Jesu vergeben.
Welch eine Chance!

Autor unbekannt

:thumbsup:
Phil. 1,6:
...der in uns angefangen hat das gute Werk, wird es auch vollenden bis an den Tag Christi.
Nietzsche: "Gott ist tot".
Gott: "Nietzsche ist tot!"


ralf-fennig

Administrator

Beiträge: 2 217

Wohnort: 49424 Goldenstedt

Beruf: Altenpfleger - Frührentner

2

Donnerstag, 16. Januar 2014, 21:04

Ja - über den alten Fritz gibt es manche schöne Anekdote. Es ist schade das er (im Gegensatz zu seinem pietistischen Vater) kein Christ war. Aber der Charakter des Vaters und die Härte, mit der er seinen Kronprinzen behandelte, haben ihm diesen Weg wohl schwer gemacht oder sogar ganz verstellt. Wie bei vielen Söhnen von Christen die dachten man könne den Glauben in einen Menschen hineinprügeln.
Viel an Friedrich dem Großen ist mir sehr sympatisch. Und ich bin immer etwas traurig wenn ich mich mit seinem Leben beschäftige. :sad:

3

Freitag, 17. Januar 2014, 16:41

Ja, Ralf, in meiner Familie gibt es auch einen solchen "Fall". Das ist ganz schrecklich, weil es den Blick auf den Liebenden Vater in Christus verzerrt und verstellt. :weinen:

Für uns heisst das umso mehr: Dranbleiben im Gebet. Wie sehr das helfen kann, zeigt die nächste,nachfolgende, Geschichte eindrücklich:

Gebet ist der Schlüssel

Ein Missionar war in einem kleinen
Dschungelkrankenhaus in Afrika als Arzt tätig. Hin und wieder mußte er
mit dem Fahrrad durch den Dschungel in die nächstgelegene Stadt fahren,
um neue Medikamente zu holen. Es war immer eine Zweitagesreise, so daß
er unter freiem Himmel übernachten mußte.

Mehrere Male schon hatte
er die Reise ohne Zwischenfälle hinter sich gebracht. Eines Tages aber
kam er an seinem Zielort an und sah, wie zwei Männer miteinander kämpften.
Einer von ihnen wurde ernsthaft verletzt. Der Missionar versorgte seine
Wunden, erzählte ihm von Christus und ging dann wieder seiner Arbeit
nach.

Als er einige Wochen später wieder in der Stadt war, kam
dieser Mann auf ihn zu. "Ich weiß, daß du Geld und Medikamente mit dir
herumträgst", sagte er. "Einige meiner Freunde und ich sind dir an dem
Tag, an dem du mir geholfen hast, in den Dschungel gefolgt. Wir wußten,
dass du übernachten würdest. Deshalb haben wir solange gewartet, bis du
eingeschlafen warst und hatten vor, dich zu töten und dir dein Geld und
die Medikamente zu stehlen. Aber in dem Moment, als wir das Lager
überfallen wollten, sahen wir, daß du von 26 bewaffneten Wächtern
umgeben warst. Wir waren nur sechs. Deshalb haben wir uns aus dem Staub
gemacht.

Als der Missionar das hörte, lachte er und sagte: "Das ist
unmöglich. Ich war allein da draußen." Der junge Mann aber beharrte auf
seinem Standpunkt: "Nein, es ist wahr. Ich war nicht der einzige, der
die Wächter gesehen hat. Auch meine Freunde haben 26 Bewacher gezählt.
Wir hatten Angst. Deshalb sind wir abgehauen."

Einige Monate
später besuchte der Missionar eine Konferenz in seiner Heimatgemeinde in
Michigan und erzählte von seinen Erfahrungen im Dschungel. Urplötzlich
sprang einer der Kongressteilnehmer auf und erzählte zum Erstaunen aller
Anwesenden folgendes:

"Wir waren im Geist mit dir an diesem Tag."
Der Missionar schaute ihn verwundert an. "In dieser Nacht in Afrika war
es hier früh am Morgen. Ich war gerade dabei einige Dinge für eine Reise
zusammenzupacken, als der Herr mir den Druck gab, für dich zu beten.
Dieser Druck war so groß, dass ich noch ein paar Geschwister in der
Gemeinde anrief und sie bat, sofort für dich zu beten."

Dann wandte
er sich an die Versammlung und sagte: "Stehen doch bitte alle die
Geschwister auf, die an diesem Morgen das Angesicht des Herrn gesucht
haben!"
Einer nach dem anderen erhob sich - alle 26.

Autor unbekannt

:thumbsup:
Phil. 1,6:
...der in uns angefangen hat das gute Werk, wird es auch vollenden bis an den Tag Christi.
Nietzsche: "Gott ist tot".
Gott: "Nietzsche ist tot!"