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Samstag, 25. Januar 2014, 14:15

Und manchmal ist alles ganz anders.....

Eines Nachts befand sich eine Frau am Flughafen. Sie musste mehrere
Stunden auf ihren Flug warten. Während sie wartete, kaufte sie sich ein
Buch und eine Packung Kekse um sich die Zeit zu vertreiben. Sie schaute
sich nach einem Platz zum sitzen um und wartete.

Sie war
vertieft in ihr Buch, als sie plötzlich einen jungen Mann bemerkte, der
neben ihr saß und ohne jegliche Zurückhaltung seine Hände ausstreckte
und nach der Packung Kekse griff, welche zwischen ihnen lag. Er begann einen Keks nach dem anderen zu essen.


Da sie deshalb nicht viel Aufhebens machen wollte, entschied sie sich
ihn zu ignorieren. Die Frau, ein bisschen belästigt, aß die Kekse und
beobachtete die Uhr, während der junge und schamlose Keksdieb dabei war
die Packung leer zu essen. Die Frau begann sich an diesem Punkt zu
ärgern, und dachte: „Wenn ich keine solch gute und erzogene Person wäre,
hätte ich diesem kühnen Mann gleich ein blaues Auge verpasst."


Jedes Mal wenn sie einen Keks aß, nahm sich der Mann auch einen. Der
Dialog zwischen ihren Augen setzte sich fort und als nur noch ein Keks
übrig war, fragte sie sich, was er wohl nun tun würde.
Sanft und mit
einem nervösen Lächeln nahm der Mann den letzten Keks und brach es in
zwei. Er bat eine Hälfte der Frau an, während er die andere Hälfte
selbst aß.

Rasch nahm sie den Keks und dachte: „Was für ein
unverschämter Mann! Wie unerzogen! Er hat mir nicht einmal gedankt!" Sie
hatte noch nie jemanden so kühlen getroffen. Erleichtert aufatmend hört
sie wie ihr Flug angekündigt wurde. Sie ergriff ihre Taschen und ging
ohne nach hinten zu blicken wo der unverschämte Dieb saß.

Nach
dem Einstieg in das Flugzeug, und nachdem sie sich gesetzt hatte, suchte
sie nach ihrem Buch, welches bald ausgelesen war. Während sie in ihre
Tasche blickte, fand sie, völlig überrascht, ihre Packung Kekse fast
unberührt. „Wenn meine Kekse hier sind", dachte sie, sich schrecklich
mies fühlend, „waren die anderen seine, und er hat versucht sie mit mir
zu teilen". Es war zu spät um sich bei dem jungen Mann zu entschuldigen,
sie begriff schmerzhaft, dass sie diejenige war die unverschämt,
unerzogen und ein Dieb gewesen war, und nicht er.

Wie oft in
unserem Leben, waren wir uns einer Sache sicher und gewiss, nur um
später zu entdecken, dass das doch nicht wahr war?

Wie oft hat
unser mangelhaftes Vertrauen uns dazu verleitet andere ungerecht zu
verurteilen mit den Vorstellungen die wir uns einbildeten, die aber oft
weit weg von der Wirklichkeit und Wahrheit lagen?

Autor unbekannt

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Der Herr Jesus sagte zu den Anklägern: "Wer von euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein".

Mir wird so oft bewusst, dass ich mich schuldig mache an anderen, indem ich ver-urteile, statt zu be-urteilen, weil ich voller Vor-urteile bin.

Und ich bin froh, dass der Heilige Geist mir dann nahe kommt und meine Selbstgerechtigkeit aufdeckt. Dann bin ich beschämt und bitte Gott um Vergebung. Und ich möchte mich auch entschuldigen bei jedem, dem ich so begegnet bin.

Johannes der Täufer sagte zu Recht: "Ich aber muss abnehmen, ER aber muss groß werden".

Das gilt auch in meinem Leben, darum ringe ich bei aller Schwachheit und allem Fehlen. Denn immer wieder wird mir bewusst: "Der alte Adam, das alte Ego in mir, kann schwimmen", obwohl ich durch Christus mit dem Zeugnis der Taufe doch gestorben bin dem alten Menschen...:weinen:

Wie froh bin ich, dass Gott in Christus dagegenhält und mir durch Paulus unverbrüchlich zusagt:

"....der in uns angefangen hat das gute Werk, wird es auch vollenden, bis an den Tag Christi". (Phil. 1,6)

:tassekaffee:
Phil. 1,6:
...der in uns angefangen hat das gute Werk, wird es auch vollenden bis an den Tag Christi.
Nietzsche: "Gott ist tot".
Gott: "Nietzsche ist tot!"


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Sonntag, 26. Januar 2014, 11:42

Danke für die Geschichte und das Zeugnis :smile: