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1

Dienstag, 4. März 2014, 18:34

Link zu PDF Buch: Die neue Toleranz

Das lese ich gerade und möchte es euch gerne weitergeben. Das Buch ist online kostenlos als PDF oder als Buch zu kaufen bei CLV erschienen und hat 188 Seiten.

clv-server.de/pdf/255271.pdf die neue Toleranz

Über Resonanz dazu würde ich mich freuen.

:tassekaffee:
Phil. 1,6:
...der in uns angefangen hat das gute Werk, wird es auch vollenden bis an den Tag Christi.
Nietzsche: "Gott ist tot".
Gott: "Nietzsche ist tot!"


2

Mittwoch, 5. März 2014, 10:58

Um ehrlich zu sein habe ich mir dieses Buch als PDF schon vor langer Zeit heruntergeladen und auf meinen PC gespeichert, bin aber leider noch nicht dazu gekommen es durchzulesen.
Mal schauen, villeicht komme ich ja die nächsten Tage dazu ...

:tassekaffee:

3

Donnerstag, 6. März 2014, 08:56

Der Link funktioniert nicht.Das Buch habe ich natürlich gelesen, es machte schon länger die Runde!

4

Donnerstag, 6. März 2014, 11:55

http://clv-server.de/pdf/255271.pdf

In dem Link von Sarah hat sich wohl "die neue Toleranz" eingeschlichen - welch ungewollte Doppeldeutigkeit

5

Donnerstag, 6. März 2014, 17:43

Ich habe das Buch direkt nach dem Erscheinen überflogen und fand es recht hilfreich. In der Zwischenzeit ist der Inhalt nicht veraltet, sondern eher noch aktueller geworden.

Interessant fand ich folgenden Gastbeitrag eines Juristen auf faz.net vor ein paar Tagen, wo das Thema "Toleranz" mit anderen Worten, aber in ähnlichem Sinn speziell in Bezug auf Homosexualität/"Homophobie" beleuchtet wurde:

http://www.faz.net/aktuell/politik/staat…n-12812195.html

Unter dem Titel "Wo bleibt die Freiheit der anderen?" erinnert Prof. Dr. Hillgruber unter juristischen Gesichtspunkten daran,

Zitat

"dass auch andere Personen als Homosexuelle Freiheit und Würde haben und
daher nicht gegen ihr religiös oder anders begründetes Gewissen
gezwungen werden dürfen, praktizierter Homosexualität im Wortsinne wie
im übertragenen Sinne Raum zu geben.
Diese Gewissensfreiheit ist auch
nicht etwa nur auf das Forum Internum und die Privatsphäre beschränkt.
Sie umfasst vielmehr auch die äußere Freiheit, das gesamte Verhalten an
der eigenen moralischen oder religiösen Überzeugung auszurichten und
dieser Überzeugung gemäß in der Öffentlichkeit zu handeln. Wenn es richtig ist, dass die Freiheit des einen da endet, wo die des
anderen beginnt, kann niemand die Verwirklichung seiner Freiheit unter
Inanspruchnahme einer dazu wegen ihres Gewissens nicht bereiten anderen
Person begehren."
Unter juristischen Gesichtspunkten, nicht aber in allem auch unter biblischen Gesichtspunkten, ist auch das Folgende bedenkenswert:

Zitat

"Es ist das gute Recht Homosexueller, ihre Homosexualität zu leben. Aber
sie können nicht verlangen, dass auch alle anderen ihre Lebensweise für
ein gutes Leben halten und positiv bewerten oder sich andernfalls einer
Bewertung gänzlich enthalten.
Nein, sie müssen sich, wie jeder andere,
auch gefallen lassen, dass ihr Lebensstil von anderen anders, auch
negativ moralisch bewertet wird. Dies hindert sie ja nicht an ihrer
Freiheitsausübung und tastet, sofern die negative Bewertung nicht den
Charakter einer persönlichen Beleidigung annimmt,
auch nicht ihre
Menschenwürde an. Umgekehrt müssen es die Gegner der Homosexualität
hinnehmen, für ihre Haltung - auch scharf - kritisiert zu werden. Das
ist Teil des geistigen Meinungskampfes mit der wechselseitigen Zumutung
konträrer Ansichten."

6

Donnerstag, 6. März 2014, 21:52

@Robins: Welche Gedanken hast du zu dem Buch?

@Timmy: Danke, dass du den Link nochmal neu reingestellt hast.

@Barnabas: Danke für die "Kommentare". Noch gilt ja doch überwiegend die "alte" Toleranz. Und ja, ich meine auch, das Buch ist aktueller als zuvor. Mir hat sich beim Lesen doch so manchesmal der Kopf "wie von selbst" geschüttelt.

Was aber so "unlogisch" klingt (und es genau genommen ja auch sehr oft ist, wenn man -noch- seinen Verstand gebraucht), wird sich "schleichend" immer weiter ausbreiten, auch hier bei uns. Die Voraussetzungen sind ja schon zum Teil geschaffen, anderes ist "auf dem Weg". Die Fäden werden an verschiedenen Stellen gezogen; Politisch, "kulturell" und über die sich weiter verändernde Religion.

:tassekaffee:
Phil. 1,6:
...der in uns angefangen hat das gute Werk, wird es auch vollenden bis an den Tag Christi.
Nietzsche: "Gott ist tot".
Gott: "Nietzsche ist tot!"


7

Donnerstag, 6. März 2014, 22:02

Noch gilt ja doch überwiegend die "alte" Toleranz.
Juristisch gesehen, trifft das zu. Aber die Medien und folglich die öffentliche Meinung haben schon weitgehend die "neue" Toleranz übernommen. Und über die europäische Gesetzgebung wird das auch immer mehr in die nationale Gesetzgebung einfließen.

:regensmiley: