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Benennungsloser

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1

Dienstag, 11. März 2014, 20:28

Gleichnis vom Sämann, Matthäus 13...

Im Spurgeon-Thread fragt @Sara den @Timmy, wie er das Gleichnis verstehe, wohl unter dem Gesichtspunkt: kann man das Heil verlieren?

Einen wesentlichen Punkt des Beachtens vergessen viele, wenn sie um das Heil debattieren.
Die Willensfreiheit des Menschen, das Geschenk Gottes anzunehmen oder abzulehnen.

Der Bote Gottes, unser Herr und Heiland wurde ausgesandt, das signierte Gnadengeschenk zu verkünden und zu verteilen, verteilen zu lassen.
dazu waren Menschen aus allen Nationen auserkoren.( @Barnabas und @Timmy schrieben darüber)
Das Geschenk war so persönlich, dass der Bote es selbst signierte, ja in die persönliche Verantwortung eines jeden dieser Menschen legte und bezeichnete. ER wußte genau, wem er ein solches Geschenk gegeben hatte, und der Mensch war nun selbst dran, es zu öffnen und zu seinem Eigenen zu machen oder nicht.
Auf jeden Fall war es so wertvoll, dass der Mensch mit dem königlichem Siegel auch den Schutz des Herrn erhielt. Dies/er/es wirkte, nachdem ein Mensch das Gnadengeschenk angenommen hatte.
Jesus selbst erklärte die verschiedenen Gruppen von Menschen, die ersteren 3, die Versager, oder Gleichgültigen, Menschen aus der Welt, Namenschristen, Abgefallene ...
Die andere Gruppe, auch 3 verschiedene, die Glücklichen, die Sieger am Ende, stehend in der Gnade.
Die 100%-igen, ungeteilt und voll und ganz das Reich Gottes suchend. Alles ist ausgerichtet auf Gott hin, sie sind reine Spiegel, die das ganze Licht Gottes auffangen und es strahlend zurückwerfen auf die Menschen in ihrer Umgebung. Für die Welt mögen sie Verlierer sein. Wenn sie leiden, wissen sie um ihren Vater in den Himmeln, der ihnen zwar einen bitteren Kelch trinken lässt, aber nur bitter wie helfende Medizin, die die Seele stärkt und wiederum den Vater preisen lässt. es sind die mit der am meisten bringenden Frucht des Geistes. Wagemutig haben sie " alles auf die Karte des Herrn gesetzt". Und alles gewonnen.

Auch die 2. Gruppe, die mit 60-igfacher Frucht, sind Sieger. Verwundet, aber nicht besiegt, kehren sie aus der geistlichen Schlacht zurück, aber in ihnen war das Licht Gottes stärker als die Finsternis der Gottlosen. Es sind Ringende und Reifende, manchmal am Ende, doch nie ertrunken in der Finsternis, sie haben immer wieder zu Gott hochgeschaut und sich an Gott gewandt. Sie haben immer wieder mit der Gnade zusammen gewirkt, am Ende steht die Belohnung.

Auch die 3.Gruppe wird vom Herrn belohnt. Die mit 30-igfacher Frucht. Ihr Glaubensleben war wie die Gezeiten, mal hoch und mal tief rutschend, Rückschläge und Fortschritte verdauend, die Schläge der Welt haben sie gezeichnet, zernarbt, aber lebend, nur langsam streiften sie die zähe natürliche Natur des Menschen ab und konnten sich das reine weiße Gewand überziehen. Am Ende aber haben sie sich an Christus gehalten und IHM vertraut. Seine Worte waren ihr Licht, Seine Gnade ihre Kraft und auf Seine Herrlichkeit bauten sie ihre Hoffnung, darin harrten sie letztlich aus, das Weltmeer konnte sie nicht verschlingen.

Fruchtloses, nach außen hin oft glänzendes Tun und Schaffen der Neinsager, Ablehner, der Verdorrenden sind die Gruppe der Verlierer. Manche haben die Gnade geschmeckt, sich kurzzeitig dran berauscht, nüchtern geworden und realistisch bewertet wieder verworfen, andere haben sie nie mit geistlichen Blick erkennen können, wiederum andere sind aus der Gnade gefallen, konnten keine Frucht bringen, sägten sich selbst den Ast ab auf dem sie saßen, weil sie vom Natürlichen und der Welt überwunden wurden.

Ob wir zu den Gewinnern oder den Verlierern zählen werden, erfahren wir nach " vollendeten Lauf", wie es Paulus bezeichnete. Eins aber haben die Gewinner gemeinsam: Sie wissen, dass sie den Beistand und den Schutz Gottes, unseres Herrn Jesus Christus haben. jetzt liegt es an Ihnen, den Lauf zu vollenden. Nie liegt es an Gott, denn Gott will, dass alle Menschen gerettet werden. Amen.

2

Mittwoch, 12. März 2014, 20:52

Joh 10:27. Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir;
28. und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie gehen nicht verloren ewiglich, und niemand wird sie aus meiner Hand rauben.
29. Mein Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer als alles, und niemand kann sie aus der Hand meines Vaters rauben.

Eph 1:13. auf welchen auch ihr gehofft, nachdem ihr gehört habt das Wort der Wahrheit, das Evangelium eures Heils, in welchem ihr auch, nachdem ihr geglaubt habt, versiegelt worden seid mit dem Heiligen Geiste der Verheißung,
14. welcher das Unterpfand unseres Erbes ist, zur Erlösung des erworbenen Besitzes, zum Preise seiner Herrlichkeit.

Wer das verstanden hat, weiß auch, daß WIEDERGEBORENE nicht mehr verloren gehen.

Auch hier wird an anderer Stelle wieder alles durcheinander geworfen!

ralf-fennig

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3

Mittwoch, 12. März 2014, 20:58

Dann wären wir Katholiken, die sagen "Verdammt ist, wer sagt er sei sich seiner Errettung sicher" (die berühmten "anathema" aus Trient).
Ich weiß das ich gerettet BIN. Das Gott mich hält.
Würde es an mir liegen hätte ich schon seit mindestens zehn Jahren "andere Hobbies". So beständig bin ich nicht um 16 Jahre lang im Glauben zu stehen.

Benennungsloser

unregistriert

4

Mittwoch, 12. März 2014, 23:02

Nun, die einen behaupten dies, die anderen das.
Wenn eines nur gelten soll, weil Gott ja nicht lügen kann, dann müssen Paulus und Jesus sich nicht widersprechen.

Warum die zig Warnungen, wenn alles schon gebunden ist?

das wäre dann echter Betrug, seitens des Paulus, oder milder ausgedrückt: Gesülze!
:thumbup:

5

Mittwoch, 12. März 2014, 23:38

@Robins

Danke für die eindeutigen Schriftstellen und Deine klaren Stellungnahmen in dieser Frage! Wer ausdrücklich lehrt, dass Wiedergeborene wieder verloren gehen können, der macht nach diesen Stellen auch deutliche Abstriche

- an der Größe und Macht Gottes, des Vaters,
- an der Macht des Herrn Jesus und an der Gültigkeit seines Erlösungswerkes,
- an der Kraft des Heiligen Geistes, durch den die Gläubigen versiegelt sind und der bei und in Ihnen bleibt,
- an dem Wert des Werkes Gottes in den Gläubigen (neue Geburt).

Natürlich müssen wir Warnungen ernst nehmen. Und in Johannes 10 ist ja auch eine Warnung enthalten: "Meine Schafe … folgen mir." - Wer sich Christ nennt, aber Jesus nicht wirklich nachfolgt, hat kein Recht sich auf solche Zusagen zu berufen!

SEINE Schafe folgen IHM. Es sind die Wiedergeborenen, die NIE verloren gehen.

Wer leichtfertig für die Lehre eintritt, dass Kinder Gottes wegen ihres "freien Willens" wieder abfallen könnten, der sollte bedenken, dass diese Lehre auch den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist betrifft und Unehre auf den Namen Gottes bringt.

6

Donnerstag, 13. März 2014, 02:23

Mir ist es ja offensichtlich schwer gefallen, in verständlicher Weise darzulegen, wie ich das verstanden habe, dass manche Menschen "den Geist geschmeckt" haben und dann trotzdem nicht wiedergeboren sind und darum verloren gehen können - im Gegensatz zu den tatsächlich in Christus durch den Heiligen Geist wiedergeborenen und versiegelten Christen, die das Heil nicht mehr verlieren können. (Und natürlich denen, die überhaupt nichts von Jesus wissen wollen.)

Im Kommentar zum NT von William MacDonald habe ich nun als Auslegung (zum Hebräerbrief @Timmy :smile: ) im Kapitel 10, ab Vers 26 Folgendes gelesen und möchte mich dem anschließen.

_______________________


10,26
Nun äußert der Verfasser seine vierte dringende Warnung. Wie in den vorhergehenden Fällen handelt es sich
um eine Warnung vor dem Abfall, die hier als absichtliches »Sündigen« dargestellt wird.
Wir haben schon darauf hingewiesen, daß es unter Christen ziemlich geteilte Meinungen über das Wesen
dieser Sünde gibt. Kurz gesagt geht es darum, ob sich die Sünde, die hier genannt ist, sich

1. auf echte Christen bezieht, die sich von Christus abwenden und verloren gehen,
2. auf echte Christen bezieht, die zurückgehen, aber am Ende doch gerettet werden, oder
3. auf diejenigen, die sich für eine Weile äußerlich zum Christentum bekennen, zu einer Ortsgemeinde gehören,
aber sich dann absichtlich von Christus abwenden. Sie sind niemals wirklich wiedergeboren worden, und
nun haben sie die Möglichkeit dazu verwirkt.
Ganz gleich, welche Ansicht wir für richtig halten, gibt es Schwierigkeiten bei der Auslegung dieser Stelle.
Wir glauben, daß die dritte Ansicht richtig ist, weil sie am besten mit der Gesamtlehre

des Hebräerbriefes und des gesamten NT übereinstimmt.
Hier in Vers 26 wird der Abfall als absichtliches Sündigen definiert, »nachdem« man
»die Erkenntnis der Wahrheit empfangen« hat. Wie Judas hat der Betreffende das Evangelium gehört. Er

kennt den Weg zur Erlösung, er hat sogar vorgegeben, die Erlösung empfangen zu
haben, doch dann lehnt er sie willentlich ab. Für so jemanden »bleibt kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig«.
Er hat absichtlich und endgültig das ein für allemal gültige Opfer Christi abgelehnt. Gott hat ihm keinen anderen
Erlösungsweg anzubieten. In gewissem Sinne ist alle Sünde absichtlich, doch der Autor spricht hier
vom Abfall als einer in böser Absicht begangenen Sünde, die besonders schwer wiegt.
10,27
Für so jemanden bleibt nichts als »ein furchtbares Erwarten des Gerichts«. Er hat keine Hoffnung, davonzukom-
men. Es ist unmöglich, einen Abgefallenen zur Buße zu erneuern (6,4). Er hat sich wissentlich und willentlich
von der Gnade Gottes in Christus getrennt. Sein Schicksal ist »der Eifer eines Feuers, das die Widersacher
verzehren wird«. Es ist zwecklos, darüber zu streiten, ob es sich hier um ein wirkliches Feuer handelt. Die

Ausdrucksweise soll hier offensichtlich eine Strafe bezeichnen, die ausgesprochen hart und schrecklich ist.
Man beachte, daß Gott Abgefallene als »Widersacher« einstuft. Das bedeutet aktiven Widerstand gegen Christus,
keine gleichgültige Neutralität.
10,28
Das Schicksal der Gesetzes-brecher des AT wird nun angeführt, um als Hintergrund für die Beschreibung des
schlimmeren Schicksals des Abgefallenen zu dienen. Wenn jemand »das Gesetzdes Mose«
gebrochen hatte, indem er ein Götzendiener wurde, starb er »ohne Barmherzigkeit«, wenn seine Schuld

durch »zwei oder drei Zeugen« bewiesen werden konnte (5. Mose 17,2-6).
10,29
Der Abgefallene ist nun einer viel »schlimmeren« Strafe würdig, weil er viel größere Vorrechte hatte.
Die Schwere seiner Sünde sieht man an den drei Anklagen, die gegen ihn angeführt werden:

1. Er hat »den Sohn Gottes mit Füßen getreten«. Nachdem er sich als Nachfolger Jesu ausgab,
behauptet er nun steif und fest, daß er nichts mehr mit ihm zu tun haben will. Er leugnet,

daß er Christus als Heiland nötig hat und leugnet ihn vor allem als Herrn seines Lebens.
2. Er hat »das Blut des Bundes, durch das er geheiligt wurde, für gemein geachtet«. Er hält das
»Blut« Christi für nutzlos und unheilig, das doch den Neuen Bund geschlossen hat. Er

war durch dieses Blut in eine Stellung äußerlicher Bevorzugung gebracht worden.
Durch seine Verbindung mit den Christen wurde er geheiligt, so wie ein ungläubiger Ehemann durch

seine gläubige Frau geheiligt wird (1. Kor 7,14). Doch das bedeutet nicht, daß er gerettet war.

3. Er hat »den Geist der Gnade geschmäht«. Der Geist Gottes hatte ihm Erleuchtung über die
gute Nachricht gegeben, ihn der Sünde überführt und ihn auf Christus als die einzige

Zuflucht der Seele hingewiesen. Doch er hat den gnädigen »Geist ...geschmäht«,
indem er ihn und die von ihm angebotene Erlösung offen ausgeschlagen hat.

10,30
Absichtliche Ablehnung des geliebten Sohnes Gottes ist eine äußerst schwere Sünde.
Gott wird Gericht über alle halten, die sich ihrer schuldig gemacht haben.
Er hat gesagt: »Mein ist die Rache, ich will vergelten« (vgl. 5. Mose 32,35).
»Rache« in diesem Sinne bedeutet volle Gerechtigkeit. Wenn Gott rächt,

dann handelt es sich nicht um niedrige Rachsucht oder darum, es jemandem
»heimzuzahlen«. Es geht einfach darum, einem Menschen das zukommen zu lassen,
was er wirklich verdient hat. Da wir den Charakter Gottes kennen, können wir sicher sein,
daß er tun wird, was er verkündigt hat, indem er einen Abgefallenen angemessen bestraft.
»Und wiederum: Der Herr wird sein Volk richten.« Gott wird diejenigen rechtfertigen und
rächen, die wirklich zu ihm gehören, doch hier in Vers 30 geht es offensichtlich um das
Gericht über böse Menschen. Wenn es uns schwierig erscheint, daß die Abgefallenen hier mit

»sein Volk« bezeichnet werden, sollten wir uns daran erinnern, daß sie allein
durch die Schöpfung schon ihm gehören, aber noch viel mehr durch ihr äußeres
Bekenntnis. Er ist ihr Schöpfer, auch wenn er nicht ihr Heiland ist, und sie
haben einmal bekannt, zu seinem Volk zu gehören, auch wenn sie ihn nie per-
sönlich kennengelernt haben.
______________________
Bitte entschuldigt, dass ich das alles eingestellt habe, aber besser konnte ich es selbst nicht
in Worte fassen zu den Fragen, die sich ergeben hatten.

Ich hoffe, dass jetzt besser verstanden werden kann, wie ich es gemeint hatte und dass darum
evt. auch wieder Frieden einkehren und das Aufhören von Beschuldigunen sein kann.

:tassekaffee:
Phil. 1,6:
...der in uns angefangen hat das gute Werk, wird es auch vollenden bis an den Tag Christi.
Nietzsche: "Gott ist tot".
Gott: "Nietzsche ist tot!"


Benennungsloser

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7

Donnerstag, 13. März 2014, 09:25

Möge der Herr Jesus Christus all die in Hochmut und Stolz Aufgeblasenen, all die mit irrendem Auge und Sinn wieder auf den richtigen Weg zurückführen, so dass sie bis zum Ende ausharren vermögen! Und mögen wir alle endlich von der Milchspeis wegkommen und zu geistlicher Reife gelangen! Amen.

Meine letzten Worte an die o.Genannten mit dem Worte Gottes, das immer zur Aufbauung und zur Zurechtweisung dient:

1.Korinther
( Das warnende Beispiel von Israel in der Wüste)Schlachter2000

1 " Ich will aber nicht, meine Brüder, daß ihr außer acht laßt, daß unsere Väter alle unter der Wolke gewesen und alle durch das Meer hindurchgegangen sind.
2 Sie wurden auch alle auf Mose getauft in der Wolke und im Meer,
3 und sie haben alle dieselbe geistliche Speise gegessen und alle denselben geistlichen Trank getrunken;
4 denn sie tranken aus einem geistlichen Felsen, der ihnen folgte. Der Fels aber war Christus.
5 Aber an der Mehrzahl von ihnen hatte Gott kein Wohlgefallen; sie wurden nämlich in der Wüste niedergestreckt.
6 Diese Dinge aber sind zum Vorbild1 für uns geschehen, damit wir nicht nach dem Bösen begierig werden, so wie jene begierig waren.
7 Werdet auch nicht Götzendiener, so wie etliche von ihnen, wie geschrieben steht: »Das Volk setzte sich nieder, um zu essen und zu trinken, und stand auf, um sich zu vergnügen«.2
8 Laßt uns auch nicht Unzucht treiben, so wie etliche von ihnen Unzucht trieben, und es fielen an einem Tag 23 000.
9 Laßt uns auch nicht Christus versuchen, so wie auch etliche von ihnen ihn versuchten und von den Schlangen umgebracht wurden.
10 Murrt auch nicht, so wie auch etliche von ihnen murrten und durch den Verderber umgebracht wurden.
11 Alle diese Dinge aber, die jenen widerfuhren, sind Vorbilder, und sie wurden zur Warnung3 für uns aufgeschrieben, auf die das Ende der Weltzeiten gekommen ist.
12 Darum, wer meint, er stehe, der sehe zu, daß er nicht falle!
13 Es hat euch bisher nur menschliche Versuchung4 betroffen. Gott aber ist treu; er wird nicht zulassen, daß ihr über euer Vermögen versucht werdet, sondern er wird zugleich mit der Versuchung auch den Ausgang schaffen, so daß ihr sie ertragen könnt."





Herrliche Verse, die mahnen und stärken!

Mahnung in 1-12!

Bisher menschliche Versuchung, aber wir werden nicht über unser Vermögen hinaus versucht werden!

Stärkung in 13! Hier gibt uns Gott die Zusicherung, dass niemand uns aus Seiner Hand reißen kann. Menschlicher Versuchung sollen und müssen wir widerstehen, Versuchung aber aus den himmlichen Sphären hält Er uns mit der uns gegebenen Rüstung Gottes vom Leib!

Amen.

ralf-fennig

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8

Donnerstag, 13. März 2014, 10:37

Vers 13 im Zitat von Benennungsloser ist sehr klar. Gott hält die Prüfungen der Gläubigen in der Hand.
Der, den man im alten Israel am ehesten "Wiedergeboren" hätte nennen können (sofern es das damals schon gegeben hätte) war Mose. Er war schlimm ungehorsam als er in der Wüste ohne Gottes Auftrag den Felsen schlug. Und er wurde dafür schwer gezüchtigt indem er nicht in das Land mit einziehen durfte. Eine schlimmere Strafe hätte es für ihn kaum geben können in dieser Welt.
Verloren gegangen ist er dennoch nicht.

9

Donnerstag, 13. März 2014, 10:57

Zu Hebräer 10 möchte ich erwähnen dass u.a. in Vers 29 steht dass sie durch das Blut Jesu Christi geheiligt worden sind.
Mc Donald reißt in seiner Ausführung aber diesen Vers auseinander und betrachtet geheiligt vom Blute Christi gesondert, ansonsten wäre das Beispiel aus 1.Kor auch garnicht möglich.

Das ist leider ein großes Problem dass ich auch im anderen Thread bemerkt habe. Es werden gerade die wichtigen Worte, wenn sie denn berücksichtigt werden, nicht in dem bestehenden Satzgefüge, sondern davon losgelöst, betrachtet.

@Barnabas:
Andererseits sollte man bedenken dass die UdH-Lehre auch schnell zu einem Fallstrick wird. Nehmen wir einen der das Zeugnis des heiligen Geistes hat und damit "weiß" dass er niemals vom Glauben abfallen kann. Bei der besagten Person führt das dazu dass er sich in kritischen Momenten für die Sünde entscheidet um andere Menschen für Jesus zu gewinnen, er selbst kann dabei ja nichts verlieren und die Seelen der anderen sind wichtiger als so eine kleine Sünde. Mit dieser bewussten Entscheidung für die Sünde hat er sein Heil verloren.
Ein anderer sieht dass, hat klar die guten Früchte des Abgefallenen gesehen und weiß dass er ein echtes Kind Gottes war. Aber weil angeblich niemand das Heil verlieren kann, der Abgefallene aber durch die bewussten Sünden wieder in die Fangstricken der Sünde gefangen genommen wurde, "weiß" nun die Person die das alles beobachtet hat dass er genau dieselben Sünden begehen kann ohne verloren zu gehen.
Und schon haben wir die Irrlehre: "Du hast die Gnade Gottes, seine Größe und seine Macht nicht verstanden. Du verunsehrst Gott wenn du nicht verstehst dass es für dich garkeine Sünden mehr gibt ... du kannst tun und lassen was du willst." Und das alles konsequent logisch aus der Realität, der Bibel und der UdH-Lehre gefolgert.

ralf-fennig

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10

Donnerstag, 13. März 2014, 12:54

Ich kann wirklich zu diesem Punkt nur den Vortrag von Roger Liebi empfehlen. Er geht sehr gut darauf ein - auch auf die Verse die "scheinbar" eine Verlierbarkeit des Heils suggerieren.

ralf-fennig

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11

Donnerstag, 13. März 2014, 12:59

Und ein Wiedergeborener Christ wird sich nicht für die Sünde entscheiden. Vielleicht wird er in Sünde fallen - aber er wird auch wieder aufgerichtet werden.
Das denken "wer sich seines Heils sicher ist wird hochmütig und lasch im Glauben" ist zu menschlich für das, was in der Wiedergeburt vor sich geht.
Und weil es "zu menschliches" Denken ist bedienen sich alle Sekten dieser Unsicherheit. Sowohl die ZJ als auch die rkk ebenso wie die STA. Das wird eingesetzt um zu treiben, im ungewissen zu halten, Druck aufzubauen. Die ständige Angst nicht wirklich ganz erlöst zu sein. Die ewige Tretmühle.
Das ist nicht christlicher Glaube!

ralf-fennig

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12

Donnerstag, 13. März 2014, 13:01

P.S.: Auch in diesem Punkt habe ich noch nicht wirklich lang Klarheit. Ich will damit also nicht sagen das jemand der diese Sicherheit leugnet deshalb kein Christ ist - ich will nur sagen: Dem fehlt eine wichtige und beruhigende Erkenntnis.

13

Donnerstag, 13. März 2014, 13:27

W. MacDonald sagt in der Auslegung zu Hebr. 10,26-30 zu Vers 31 abschließend:


10,31
Die bleibende Lektion für alle ist folgende: Gehört nicht zu denen, die »in die Hände des lebendigen Gottes ...
fallen« und gerichtet werden, weil dies »furchtbar ist«.
Nichts in diesem Schriftabschnitt war je dazu bestimmt, diejenigen zu beunruhigen, die wirklich zu Christus
gehören.

Dieser Abschnitt wurde absichtlich so scharf, kritisch und herausfordernd geschrieben, damit alle Namens-

christen davor gewarnt werden, welch schreckliche Konsequenzen es hat, sich von Christus abzuwenden.
-----------------
1Kor 7,14 Denn der ungläubige Mann ist geheiligt durch die Frau, und die ungläubige Frau ist geheiligt durch den Mann; sonst wären ja eure Kinder unrein, nun aber sind sie heilig.


Schade, dass der angeführte Vers (zur Verdeutlichung des Standes einiger innerhalb der Gemeinde) keine Beachtung
gefunden hat.

Sorge macht mir, dass hier offensichtlich ein Richtgeist unterwegs ist.

:tassekaffee:
Phil. 1,6:
...der in uns angefangen hat das gute Werk, wird es auch vollenden bis an den Tag Christi.
Nietzsche: "Gott ist tot".
Gott: "Nietzsche ist tot!"


Benennungsloser

unregistriert

14

Donnerstag, 13. März 2014, 14:43

Sorge macht Dir, dass hier offensichtlich ein Richtgeist unterwegs ist?


1.Korinther
( Das warnende Beispiel von Israel in der Wüste)Schlachter2000

1 " Ich will aber nicht, meine Brüder, daß ihr außer acht laßt, daß unsere Väter alle unter der Wolke gewesen und alle durch das Meer hindurchgegangen sind.
2 Sie wurden auch alle auf Mose getauft in der Wolke und im Meer,
3 und sie haben alle dieselbe geistliche Speise gegessen und alle denselben geistlichen Trank getrunken;
4 denn sie tranken aus einem geistlichen Felsen, der ihnen folgte. Der Fels aber war Christus.
5 Aber an der Mehrzahl von ihnen hatte Gott kein Wohlgefallen; sie wurden nämlich in der Wüste niedergestreckt.
6 Diese Dinge aber sind zum Vorbild1 für uns geschehen, damit wir nicht nach dem Bösen begierig werden, so wie jene begierig waren.
7 Werdet auch nicht Götzendiener, so wie etliche von ihnen, wie geschrieben steht: »Das Volk setzte sich nieder, um zu essen und zu trinken, und stand auf, um sich zu vergnügen«.2
8 Laßt uns auch nicht Unzucht treiben, so wie etliche von ihnen Unzucht trieben, und es fielen an einem Tag 23 000.
9 Laßt uns auch nicht Christus versuchen, so wie auch etliche von ihnen ihn versuchten und von den Schlangen umgebracht wurden.
10 Murrt auch nicht, so wie auch etliche von ihnen murrten und durch den Verderber umgebracht wurden.
11 Alle diese Dinge aber, die jenen widerfuhren, sind Vorbilder, und sie wurden zur Warnung3 für uns aufgeschrieben, auf die das Ende der Weltzeiten gekommen ist.
12 Darum, wer meint, er stehe, der sehe zu, daß er nicht falle!
13 Es hat euch bisher nur menschliche Versuchung betroffen. Gott aber ist treu; er wird nicht zulassen, daß ihr über euer Vermögen versucht werdet, sondern er wird zugleich mit der Versuchung auch den Ausgang schaffen, so daß ihr sie ertragen könnt."


Weißt Du, Ralf, den Frieden und die Freude im Herrn habe auch ich, da sei ganz unbesorgt.
:zwinkern:

Gerade die, die dem Strick des Widersachers entfliehen konnten, achten auf den Fallstrick. Wie solche herauskamen und zu welchem Dienst solche berufen worden, ist allein Gottes Wille!

Was ich sehe in den sogenannten Gemeinden Gottes, egal welcher, ist die Vielzahl gesättigter, kranker, blinder, verführter, sich im eigenen Heuchel sonnender Christen, blinder Führer, die sich geborgen in Gottes Hand fühlen, die Geringen, die Mahner, die Ausharrenden verachten und zu solchen gehören, deswegen man geringschätzig über den Glauben in Christus spricht.



Was mich traurig macht, sind solche der menschlichen Hochmut entsprungenen Aussagen wie weiter oben. Über den Gehorsam Gott gegenüber, über den Geringsten Kleinen und über die Endgültigkeit des geschriebenen Wortes unseres Herrn Jesus Christus, die besonders Paulus niederschrieb zu unserer Erbauung, darüber solltet ihr nachdenken und schreiben, aber alles zur Ehre Gottes in den Himmeln!

15

Donnerstag, 13. März 2014, 15:38

Und ein Wiedergeborener Christ wird sich nicht für die Sünde entscheiden.

Das ist es worum es hier geht ... um nichts anderes. Das ist es was in Frage gestellt wird. Es geht hier nicht darum ob man eine Heilsgewissheit haben kann oder nicht oder ob alle Menschen die eine Heilsgewissheit haben lasch werden ... sondern es geht hier einzig und allein darum ob ein Mensch der den heiligen Geist empfangen hat sich freiwillig von Gott lossagen kann oder nicht.

Ich selbst darf dir bezeugen dass ich die Heilsgewissheit habe. Ich bin mir gewiss ewiges Leben in mir zu tragen. Aber ich weiß auch dass ein Mensch geistlichen Selbstmord begehen kann, nicht so nebenbei oder ausversehen, aber es geht.

Schade, dass der angeführte Vers (zur Verdeutlichung des Standes einiger innerhalb der Gemeinde) keine Beachtung
gefunden hat.

Liebe Sara, ich bin bereits in meinem Beitrag 9 auf diesen Vers eingegangen.

Zitat von »Timmy«

Zu Hebräer 10 möchte ich erwähnen dass u.a. in Vers 29 steht dass sie durch das Blut Jesu Christi geheiligt worden sind.
Mc Donald reißt in seiner Ausführung aber diesen Vers auseinander und betrachtet geheiligt vom Blute Christi gesondert, ansonsten wäre das Beispiel aus 1.Kor auch garnicht möglich.

16

Donnerstag, 13. März 2014, 17:02

@Timmy, ja sorry, stimmt, du bist darauf eingegangen.

Ich selbst sehe gerade das Beispiel aus 1. Kor. 7 hier zutreffend und verständlich erklärt. Geheiligt ist doch ein Anteil am Heiligen Geist - obwohl (noch) keine eigene Bekehrung/Umkehr/ Glaubensentscheidung stattgefunden hat.

So verstehe ich den Bezug auch zu Hebr. 10,29. Wir wissen ja, dass ein Mensch, der überhaupt Jesus Christus als Sohn Gottes "erkennt", schon vom Heiligen Geist geleitet ist. Da ist aber noch keine tatsächliche Entscheidung gefallen. Das bedeutet also nicht gleichzusetzen mit der Versiegelung im Heiligen Geist.

Aber ich merke ja auch, wie schwierig das Thema ist. :smile:
Phil. 1,6:
...der in uns angefangen hat das gute Werk, wird es auch vollenden bis an den Tag Christi.
Nietzsche: "Gott ist tot".
Gott: "Nietzsche ist tot!"

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Sara« (13. März 2014, 18:44)


Der Beitrag von »Robins« (Donnerstag, 13. März 2014, 22:14) wurde vom Autor selbst gelöscht (Donnerstag, 13. März 2014, 22:15).

18

Donnerstag, 13. März 2014, 22:16

Nun, die einen behaupten dies, die anderen das.
Wenn eines nur gelten soll, weil Gott ja nicht lügen kann, dann müssen Paulus und Jesus sich nicht widersprechen.

Warum die zig Warnungen, wenn alles schon gebunden ist?

das wäre dann echter Betrug, seitens des Paulus, oder milder ausgedrückt: Gesülze!
:thumbup:


Überlege mal was man verlieren kann, denke nicht immer an das Heil.Paulus spricht viel über den Verlust von Belohnung, siehe 1.Kor.3!
Alle anderen Stellen bedeuten genau das auch. :thumbup:

19

Donnerstag, 13. März 2014, 22:19

Lieber Benennungsloser, bitte nicht alles in einen Topf werfen!Genau studieren was geschrieben steht und nie eigene Vorstellung hineinlesen.
Verlieren kann man auch irdischen Segen, bis zum Tod!

ralf-fennig

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20

Donnerstag, 13. März 2014, 22:24

Ich vertraue darauf das Gott mich bewahrt und mich (wie Benennungsloser das dankenswerter Weise immer wieder zitiert) nicht härter versuchen wird als ich es ertragen kann. Und das er, wo er Anfechtung zulässt, auch den Ausweg schafft.
ICH könnte es nicht.
Ich kenne meine eigene Feigheit und meine eigene Verdorbenheit.

Ich HABE nicht mehr als das Vertrauen in Gottes Führung. Mehr kann ich nicht einbringen. Und selbst das ist oft Geschenk.

Wenn jemand meint das wäre hochmütig soll er das meinen.