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Dienstag, 25. März 2014, 18:50

Notar oder Erbe?

John Newton schrieb einmal einem Freund:

„Wir sollten die Heilige Schrift nicht so lesen wie ein Notar, der nur die Bedeutung verstehen will, wenn er ein Testament durchsieht, sondern so, wie der Erbe es liest." (aus "Cardiphonia")

Der Notar liest das Testament mit prüfendem Blick, aber ohne Herz. Er nimmt jeden Satz genau unter die Lupe und untersucht, was denn eigentlich dasteht und was nicht dasteht, ob man es so gelten lassen kann und wie man es vielleicht auffassen kann. Wenn man die Bibel so kalt und kritisch liest, kann man natürlich keine Freude daran haben.

Wer aber Gottes Wort als rechtmäßiger Erbe liest, sagt sich immer wieder froh: Das gilt mir! Das ist für mich!

(nach Middendorf, Neues und Altes)

ralf-fennig

Administrator

Beiträge: 2 217

Wohnort: 49424 Goldenstedt

Beruf: Altenpfleger - Frührentner

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Dienstag, 25. März 2014, 19:08

Ich glaube ich bin irgendwie "beides".
Mich kann ein Bibelwort u.U. wirklich mitreißen, direkt ansprechen, förmlich anspringen. Ein Wort aus den Psalmen wurde mir in einer Klinik so groß das ich es gestickt und in mein Wohnzimmer gehängt habe. Ganz ohne Analyse und Deutung. Dann bin ich "Erbe" und weiß "das ist für mich". Selbst wenn der Vers sich EIGENTLICH auf etwas ganz anderes bezieht wenn man genauer forscht. Aber er stimmt! Und stimmte damals noch mehr.
Bei anderen Worten frage ich mich dann schon mal "moment mal - was bedeutet das denn?" - dann lese ich bei McDonald oder in anderen Studienbibeln nach, schau mir so gut es geht an was da im Original stand, frage in den Foren, etc. pp. - da bin ich wahrscheinlich dann der "Notar", der fragt "wie passt das denn jetzt zu dem, was ich darüber bislang dachte?".

3

Freitag, 28. März 2014, 18:54

Mir fällt dazu ein - meiner Meinung nach - genauso wichtiger Aspekt ein:

Dass ich frage:"Wie hat es der Verfasser gemeint - was wollte der Verfasser damit sagen"?

Meine Erfahrung über die Jahre ist die, dass ich manche Bibelstellen jahrelang lesen kann, ohne dass sie mich in meiner Situation genau und direkt ansprechen. Dann aber, eines Tages, macht es "Klick" und ich weiss genau, ich bin jetzt damit selbst gemeint.

So redet der Verfasser der Heiligen Schrift, Gott selbst, zu Seinen Kindern. Die Bibel wird lebendig durch Seinen Heiligen Geist und bleibt nicht einfach ein Buch mit Buchstaben.

:tassekaffee:
Phil. 1,6:
...der in uns angefangen hat das gute Werk, wird es auch vollenden bis an den Tag Christi.
Nietzsche: "Gott ist tot".
Gott: "Nietzsche ist tot!"