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Sanftwut

Fortgeschrittener

Beiträge: 178

Wohnort: 95032 Hof

1

Sonntag, 15. November 2009, 14:53

Drei Ebenen des Glaubens

Alister McGrath, zunächst Mikrobiologe, später Theologe an der Oxford Universität, gibt gute Denkanstöße zum Thema "Glauben". Die unterste Ebene besteht nach seiner Darstellung darin zu glauben, dass bestimmte Dinge wahr sind. Diesen Glauben hat der Teufel auch, denn er ist zweifellos überzeugt davon, dass es Gott gibt. Er war ja dort und kennt die Wirklichkeit. Auch wir könnten sagen: "Ich glaube, dass es einen Gott gibt." Das wäre eine rein intellektuelle Zustimmung. Die nächste Ebene des Glaubens bedeutet: Glaube ist Vertrauen. Wenn ich an einen Freund glaube, dann vertraue ich ihm. Man kann an einen Piloten ?glauben? in dem Sinne, dass man ihm sein Leben anvertraut, wenn man sich ins Flugzeug setzt und damit der Tüchtigkeit des Piloten ausliefert. Man kann auch einer politischen Partei vertrauen, was dadurch zum Ausdruck kommt, dass man sie wählt. Vertrauen ist also eine wichtige Qualität des Glaubens, aber immer noch nicht alles. McGrath nennt eine weitere Dimension. Wir finden sie in der Bibel; unserer Alltagssprache ist sie eher fremd. Glauben heißt nämlich: die Zusagen Gottes ernst nehmen und annehmen, was er gebietet. Konkret: Ich kann glauben, dass mir Gott Erlösung verspricht; ich kann seinem Wort vertrauen; aber solange ich sein Angebot nicht persönlich ergreife, nützt mir Gottes Zusage gar nichts. McGrath macht diesen Sachverhalt an einem einfachen Beispiel deutlich. Denken wir an das Medikament Penicillin. Dieses Antibiotikum hat schon zahllosen Menschen das Leben gerettet; ohne diese segensreiche Entdeckung hätten sie keine Chance gehabt. Stellen wir uns weiter vor, ich läge mit einer schlimmen Krankheit im Bett. Auf dem Nachttisch steht ein Fläschchen Penicillin, das der Hausarzt verschrieben hat. Welche Möglichkeiten ergeben sich daraus? Erstens: Ich kann zur Kenntnis nehmen, dass diese Flasche Penicillin existiert. Zweitens: Ich kann darauf vertrauen, dass das Medikament die Krankheit heilt, an der ich sonst vielleicht sterben müsste.
Drittens: Meine Krankheit wird nie geheilt, wenn ich nicht im Vertrauen handle und das Penicillin wirklich einnehme.

Auf welcher Ebene des Glaubens bewegst du dich?
Gott aber ist mächtig, jede Gnade gegen euch überströmen zu lassen, auf daß ihr in allem, allezeit alle Genüge habend, überströmend seid zu jedem guten Werk. 2. Kor. 9,8

2

Sonntag, 15. November 2009, 19:36

RE: Drei Ebenen des Glaubens

[

Zitat

Drittens: Meine Krankheit wird nie geheilt, wenn ich nicht im Vertrauen handle und das Penicillin wirklich einnehme.

Auf welcher Ebene des Glaubens bewegst du dich?


ich wähle den glaubensweg:

esse nur dass, was gott erlaubt hat, dann, so hat er geasagt werde ich keine krankheiten bekommen die die anderen haben :thumbup:
Glückselig sind, die seine Gebote halten, damit sie Anrecht haben an dem Baum des Lebens und durch die Tore in die Stadt eingehen können. Offb.22,14 (schl)

Shalom alejchem menora

Sanftwut

Fortgeschrittener

Beiträge: 178

Wohnort: 95032 Hof

3

Sonntag, 15. November 2009, 22:32

RE: RE: Drei Ebenen des Glaubens


ich wähle den glaubensweg:

esse nur dass, was gott erlaubt hat, dann, so hat er geasagt werde ich keine krankheiten bekommen die die anderen haben :thumbup:


Das war zwar nicht das Thema, aber ich esse alles, weil Gott uns alles reichlich darreicht zum Genuß (1. Tim. 6,17b).

Und in Kol.2,16 fordert uns Paulus auf niemand zu Richten wegen Speise oder Trank, da die Gebote nur ein Schatten auf Christus waren.

Gruß

Sanftwut
Gott aber ist mächtig, jede Gnade gegen euch überströmen zu lassen, auf daß ihr in allem, allezeit alle Genüge habend, überströmend seid zu jedem guten Werk. 2. Kor. 9,8

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