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Sanftwut

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Dienstag, 17. November 2009, 07:13

Ist Gott deine Arbeit wichtig? - Impuls 17.11.2009

Kürzlich las ich einen Eintrag in einem Buch von Andrew Murray, einem Südafrikaner, der vor ca. 90 Jahren gestorben ist. Trotz der langen Zeitspanne finde ich, dass seine Beobachtungen heute genauso wahr sind, wie sie es damals waren. Murray schrieb:

Manche Menschen glauben, dass Gott für sie in Glaubensdingen, nicht aber in weltlichen Angelegenheiten sorgen wird. Aber wenn Gott dich an die Arbeit in der Welt schickt, sagt er nicht: ‚Ich muss jetzt gehen, während du deinen Lebensunterhalt verdienst.‘ Stattdessen sagt Gott: ‚Mein Kind, es gibt keine Arbeit, die du tun, kein Geschäft, das du abwickeln sollst ohne meine schützende Kraft.‘ Der größte Teil des Lebens vieler wird in den Versuchungen und Ablenkungen des Geschäfts verbracht; aber Gott wird dort für euch sorgen. Der Schutz Gottes schließt das ganze Leben ein.“

Tatsache ist, dass viele von uns mehr Zeit am Arbeitsplatz verbringen, als irgendwo anders, einschließlich unserer eigenen vier Wände. Wir verwenden 40, 50, 60 Stunden oder mehr in der Woche auf irgendwelche Tätigkeiten, für die wir vergütet werden. Wir betreiben unser Geschäft vielleicht nicht mit religiösen Symbolen oder in geistlicher Sprache, aber warum ziehen wir daraus den Schluss, dass Gott kein Interesse an unserer Karriere und unserem Beruf hat?

In Wirklichkeit hat die Bibel viel zu sagen über das Thema Arbeit, und das fängt im ersten Kapitel des ersten Buches Genesis an: „Er segnete sie und sprach: "Vermehrt euch, bevölkert die Erde, und nehmt sie in Besitz!... Ihr dürft die Früchte aller Pflanzen und Bäume essen“ (1. Mose 1, 28-29).

In Genesis 3 nach dem Sündenfall verflucht Gott die Erde und erschwert dadurch ihre Bearbeitung. Dennoch behielt die Arbeit ihre ursprüngliche, heilige Bedeutung als eine von Gott angeordnete Berufung. Während sich in der menschlichen Tradition eine andere Sichtweise eingeschlichen hat, gibt es in der Bibel keine Hierarchie, kein Job-Ranking, nach dem sogenannte „säkulare“ Arbeit in Gottes Augen weniger wert ist als Dienste in der Kirche oder Mission.



Es gibt einige Aussagen zum Thema Arbeit in der Bibel, die uns ermutigen, sie als edle Aufgabe, ein göttliches Privileg und Bestreben anzusehen:

Der Wert der Arbeit. Das Beste, was ein Mensch da tun kann, ist: essen und trinken und die Früchte seiner Arbeit genießen. Doch das kann nur Gott ihm schenken! Denn wer kann essen und genießen ohne ihn?“ (Prediger 2, 24-25).

Die Motivation zur Arbeit. Hunger treibt den Menschen an; er muss arbeiten, um satt zu werden.“ (Sprüche 16, 26).

Die Belohnung durch Arbeit. “ Wer seine Felder bestellt, hat genug zu essen; wer unsicheren Geschäften nachjagt, ist leichtsinnig.“ (Sprüche 12, 11).

Das Ziel der Arbeit. “All euer Tun - euer Reden wie euer Handeln - soll zeigen, dass Jesus euer Herr ist. Weil ihr mit ihm verbunden seid, könnt ihr Gott, dem Vater, für alles danken… Denkt bei allem daran, dass ihr für den Herrn und nicht für die Menschen arbeitet.“ (Kolosser 17, 23).
Gott aber ist mächtig, jede Gnade gegen euch überströmen zu lassen, auf daß ihr in allem, allezeit alle Genüge habend, überströmend seid zu jedem guten Werk. 2. Kor. 9,8