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21

Freitag, 20. Juni 2014, 16:52

Das geht mir ganz genauso...
Phil. 1,6:
...der in uns angefangen hat das gute Werk, wird es auch vollenden bis an den Tag Christi.
Nietzsche: "Gott ist tot".
Gott: "Nietzsche ist tot!"


22

Freitag, 20. Juni 2014, 17:35

Lasst mich noch einen Gedankengang dazu ergänzen:
Es ist nicht richtig, das ganze Gewicht auf die Person einer Frau Käßmann zu verlagern.
Was ist denn mit den Initiatoren dieses „Christustages“? Frau Käßmann hat sich bestimmt nicht frecher Weise selbst eingeladen …

Nach den Auflistungen eines Herrn Penners kann man nur sagen:
Der Feind des Kreuzes wird eingeladen „Freunde“ zu grüßen und tut das dann noch mit Inbrunst …
(Feind bedeutet hier nicht, dass man sich dann innerlich auch so fühlt bzw. voll von Rachegedanken Christen verfolgt … Das sind ganz schlaue, „demütig“, „freundlich daherkommende“, „sympathische“ Menschen „mit Charisma“.)

Nach Pressemeldungen waren 18 000 bzw. 21 000 vor Ort und ich denke, dass sie in freudigem Gemeinschaftsgefühl, sich gegenseitig euphorisch bestärkend einen „sensationellen Gottesdienst“ hatten …
Ja, und das Spiel wird weiter gehen, weil:
die ev. Landeskirche Württemberg ihre „theologische Spannweite“ auf dem Kirchentag (2015) ansprechen möchte. Da geht es dann darum wir man besser zusammenleben kann und wie das jetzt besser gelingt innerhalb einer „theologischen Spannweite“. Ja, und da wird in das Programm auch der „Christustag“ mit einbezogen.
Aha, das was der „Christustag“ eigentlich repräsentieren sollte, ist entweder ein gekonntes „Fangspiel“ für Naive oder die „Theologie“ dort ist lediglich einzureihen in eine viel größere Spannweite an Auffassungen, der dann alle tolerant gegenüber stehen müssen …

http://christlicher-gemeinde-dienst.de/news/
(News vom 7. 6. 2014)

Dann gilt es endlich einmal zu begreifen:
wie das Zusammenleben mit Feinden des Kreuzes so funktioniert und was wir nicht alles voneinander lernen können … Und weil das immer noch nicht reicht, feiern dann Freunde wie Feinde einträchtig Hand in Hand „Gottesdienst“ und singen wahrscheinlich gemeinsam inbrünstig Lieder, die einen Christus in die Mitte stellen …
Wenn das nicht abartig ist, dann weiß ich auch nicht mehr was noch kommen soll, damit Manche aufwachen …. Aber viele schlafen, träumen und fühlen sich dabei pudelwohl.
(Bitte nicht falsch verstehen: Feindesliebe hat nichts mit Vermischung oder Verbrüderung zu tun.)

Dann beende ich mal mit einem Zitat aus meinem Link:
„... Ursprünglich war der Christustag (früherer Name: Gemeindetag unter dem WORT) als pietistische ALTERNATIVE zum religionsvermischenden Kirchentag entstanden. Jetzt soll der Christustag ein TEIL des Kirchentags werden. Unglaublich, aber wahr...
Von daher wundert einen die Einladung der liberalen Theologin Margot Kässmann zu einem Grußwort beim Christustag 2014 überhaupt nicht mehr…"

23

Freitag, 20. Juni 2014, 18:26

Ahaaa... liebe Anna, jetzt versteh ich dich erst... (pn) :zwinkern:

Ja, der Herr Steeb hat mir geantwortet - und war sichtlich überfragt, warum ich meine Unterschrift denn zurückziehen wolle. Ich habe ihm nochmals geantwortet und meine Gründe klar gelegt - wie es von der Schrift her ist und wie das eben nicht ! mit den anderen Religionen zusammenpasst (enge Pforte). Nun bin ich gespannt, ob er mir nochmal antwortet.....

:tassekaffee:
Phil. 1,6:
...der in uns angefangen hat das gute Werk, wird es auch vollenden bis an den Tag Christi.
Nietzsche: "Gott ist tot".
Gott: "Nietzsche ist tot!"


24

Freitag, 20. Juni 2014, 19:00

Wie es doch manchmal zugeht …
Dann kombiniere ich mal das Zitat von meinem Beitrag (22)

http://christlicher-gemeinde-dienst.de/news/
„... Ursprünglich war der Christustag (früherer Name: Gemeindetag unter dem WORT) als pietistische ALTERNATIVE zum religionsvermischenden Kirchentag entstanden. Jetzt soll der Christustag ein TEIL des Kirchentags werden. Unglaublich, aber wahr... Von daher wundert einen die Einladung der liberalen Theologin Margot Kässmann zu einem Grußwort beim Christustag 2014 überhaupt nicht mehr…"

mit einer Beleuchtung von heute:

http://blog.veraxinstitut.ch/christustag…er-verfuehrung/
„ …Warten wir ab, ob sich nicht erneut eine Protestbewegung bilden wird, die wie der ehemalige Gemeindetag unter dem Wort ein klares “Nein” zur geistlichen Verführung spricht und diesen Entschluß im Organisieren einer Alternativveranstaltung unterstreicht. Zu wünschen wäre es. Sollte es so kommen, dürften zwei Dinge sicher sein: Dr. Michael Diener wird dann nicht den Abschlußsegen sprechen und Margot Käßmann wird darüber nur in der Presse lesen.“


Und für die, die nicht gern "klicken" oder ... noch ein Auszug aus diesem Link:

Mir wurde ein „Offener Brief“ eines Teilnehmers an Dr. Michael Diener, dem Hauptverantwortlichen des Christustags zugesandt, der folgendes zum Ausdruck bringt.

Zitat

Der Stuttgarter “Christustag 2014″ war Verführung im Großformat. Wohl erstmalig wurde auf einer evangelikalen Veranstaltung die Historisch-Kritische Theologie propagiert, die den christlichen Glauben zerstört. Frau Dr. Käßmann hat vorgeführt, daß sie KEINE Botschafterin der Reformation ist … Evangelischer Glaube ist sehr wohl an Lehre gebunden, damit Irrlehren wie die von Frau Käßmann abgewiesen werden können.


25

Samstag, 21. Juni 2014, 12:13

Kopie zur Information
Dipl.-Chem. Dr. Hans Penner, 76351 Linkenheim-Hochstetten, 20.06.2014

Herrn Pfarrer Dr. Michael Diener, Vorsitzender der Deutschen Evangelischen Allianz
Sehr geehrter Herr Dr. Diener,

der Stuttgarter "Christustag 2014" war Verführung im Großformat. Wohl erstmalig wurde auf einer evangelikalen Veranstaltung die Historisch-Kritische Theologie propagiert, die den christlichen Glauben zerstört. "Eine Kirche, die nichts über das Zukünftig-Ewige zu sagen hat, hat überhaupt nichts zu sagen, sie ist bankrott" (Emil Brunner).

Frau Dr. Käßmann hat vorgeführt, daß sie KEINE Botschafterin der Reformation ist: " Evangelischer Glaube bindet sich nicht an Dogmen. Wir dürfen die Bibel kritisch lesen. Das ist reformatorische Freiheit", sagte Frau Dr. Margot Käßmann, "Botschafterin für das Reformationsjubiläum 2017" auf dem Christustag ( https://de-de.facebook.com/christustag2014).

Um ein Buch zu kritisieren, braucht man Maßstäbe einer höheren Warte. Woher nimmt Frau Dr. Käßmann die Maßstäbe zur Kritik an der Bibel? Bibelkritik entspringt niemals dem Geist der Reformation. Frau Dr. Käßmann bekämpft das reformatorische Bibelverständnis: "Wenn man nun fragt, woher weißt du es? daß man antwortet: ich weiß es daher, daß ichs im Wort und Sakrament und Absolution also höre, und daß mirs der Heilige Geist ebenso im Herzen sagt, daß Christus für mich Mensch wurde, gestorben und wieder auferstanden sei... das ist, wie der heilige Geist eben ins Herz schreibt, so reimt es sich mit der heiligen Schrift" (Martin Luther). Das ist Reformation!

Evangelischer Glaube ist sehr wohl an Lehre gebunden, damit Irrlehren wie die von Frau Käßmann abgewiesen werden können. Wenn Joseph der Vater von Jesus war, kann Jesus nicht Gottes Sohn sein, der in die Welt gesandt wurde zu unserer Erlösung. Laut Johannes entspringt die Leugnung der Menschwerdung Christi dem Geist des Antichrists.

Mit der Einladung von Frau Dr. Käßmann haben Sie dem Antichrist gedient!

Dieses Schreiben, das hoffentlich verbreitet wird, steht auch im Internet (www.fachinfo.eu/diener.pdf).

In Betroffenheit
Hans Penner

26

Samstag, 21. Juni 2014, 12:15

Kopie zur Information
Dipl.-Chem. Dr. Hans Penner, 76351 Linkenheim-Hochstetten, 21.06.2014
Frau Pfarrerin Dr. Margot Käßmann
Sehr geehrte Frau Dr. Käßmann,

die leibliche Auferstehung des Jesus von Nazareth ist die entscheidende Botschaft des christlichen Glaubens und auch der Reformation. Ihre Ansicht zur Auferstehung als ehemalige Landesbischöfin und EKD-Ratsvorsitzende dürfte repräsentativ sein für die Leitungen der evangelischen Landeskirchen.

Aus Ihrer Osterpredigt 2001 sowie aus diversen anderen Äußerungen ist zu schließen, daß Sie die leibliche Auferstehung von Jesus am dritten Tag nach seiner Bestattung bestreiten und die Auferstehung als ein spirituelles Phänomen betrachten ohne Bezug zur geschichtlichen Wirklichkeit: "Mit dem Tod Jesu am Kreuz war eben nicht alles zu Ende" formulierten Sie die Auferstehungsbotschaft. " Jesus ist in den Glauben der Jünger hinein auferstanden" ist eine bekannte theologische Formulierung.

Gegen Ihre Ansicht gibt es Einwände. Die Evangelien bezeugen unmißverständlich, daß Jesus leiblich am dritten Tag auferstanden ist und wollen offensichtlich auch so verstanden werden. Bis heute sind praktizierende Christen der Überzeugung, daß Jesus nicht verwest ist. Eine Auferstehung, obwohl der Leib verwest ist, ist nicht denkmöglich. Die in den Evangelien bezeugten Auferstehungen waren leiblich. David (Ps 16:10), Petrus (Apg 2:27) und Paulus (Apg 13:37) bezeugen, daß der Messias Jesus nicht verwest ist.

Ich kann Ihre Ansichten zur Auferstehung Jesu ebenso wie zur Geburt Jesu und zur Qualität der Bibel nicht als genuin christlich anerkennen. Deshalb bezweifle ich, daß die Evangelische Kirche tatsächlich als christliche Kirche aufgefaßt werden kann. Sie ist ein Religionsverein. Dieses Schreiben kann verbreitet werden. Siehe www.fachinfo.eu/kaessmann.pdf.

Mit freundlichen Grüßen
Hans Penner

27

Samstag, 21. Juni 2014, 14:32

....Und dies hier hatte ich Herrn Hartmut Steeb noch geantwortet...Auf seine Frage, ob es um den Christustag oder den Kirchentag ginge...

------------

Lieber Herr Steeb,

danke für Ihre freundliche, aufschlußreiche Antwort. Ich muss mich auch korrigieren, es ging um den gestrigen Christustag, da habe ich aus irgend einem Grund wohl etwas durcheinander gebracht.

Doch nicht zuletzt bin ich einfach duch meinen Glauben an die Schrift gebunden und darum komplett gegen alles, was "Allianz", bzw.
Ökumene betrifft. Die Gründe dafür hatte ich in meinem Schreiben ja schon dargelegt.

War nun meine Unterschrift für den Christustag - oder für den Kirchentag? Wie auch immer - ich bitte Sie sehr freundlich, wenn irgend möglich, meine Unterschrift herauszunehmen, falls sie auch für den anstehenden Kirchentag herein genommen wurde.

Mein Gewissen in Christus verbietet mir eine Unterstützung für alles, was Allianz und Ökumene betrifft, weil biblisch zwischen den
verschiedenen Religionen kein Zusammenkommen in den wesentlichen (oder auch anderen) Punkten möglich ist. Das bereitet unserem HERRN Unehre - auch, wenn so getan wird, als wären nicht die gravierenden Unterschiede wichtig, sondern nur das, was vereint.

Wobei ich nicht wüßte, was uns wirklich vereint, wenn der Christus nicht tatsächlich der Mittelpunkt ist. Und leider ist der HERR das weder in der RKK, noch im Islam - und schon gar nicht bei den sog. Naturreligionen und Buddhismus etc.

Ich wünschte, die, die sich alle christlich bzw. Christen nennen, würden den schmalen Weg wieder sehen, anstatt fröhlich, Arm in
Arm im Zuge des Humanismus und die (falsche) Behauptung, "wir glauben doch alle an denselben Gott" - in die Irre zu laufen. Die Lage ist ernst.

Gottes Segen,
...
----------------

Vermutlich werde ich keine Antwort mehr bekommen aber mir war das immenz auf dem Herzen, das nochmal klar zum Ausdruck zu bringen.

Sie sind also von vielen Seiten gewarnt - auf diese Weise hat niemand mehr eine Ausrede vor dem HERRN.

:tassekaffee:
Phil. 1,6:
...der in uns angefangen hat das gute Werk, wird es auch vollenden bis an den Tag Christi.
Nietzsche: "Gott ist tot".
Gott: "Nietzsche ist tot!"


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