Montag, 20. November 2017, 10:49 UTC+1

Sie sind nicht angemeldet.

  • Anmelden
  • Registrieren

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Forum der Gemeinschaft bekennender Christen im Netz. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Sanftwut

Fortgeschrittener

Beiträge: 178

Wohnort: 95032 Hof

1

Dienstag, 8. Dezember 2009, 07:17

Dr. Jekyll und Mr. Hyde - Impuls 8.12.2009

Denn nicht, was ich will, das tue ich, sondern was ich hasse, das übe ich aus.
Römer 7,15


Wir sind auf der Suche nach einem Schrank für das Zimmer unseres Sohnes Lukas. Beim Durchblättern der Zeitung entdeckt meine Frau eine Anzeige unter der Rubrik »zu verschenken«. Noch am selben Nachmittag fahre ich zu der entsprechenden Adresse, um das Möbelstück abzuholen. Der Herr des Hauses behandelt mich freundlich. Aber seine Familie kommt nicht so gut weg wie ich: Während der ganzen Zeit, in der wir die Schrankteile im und auf dem Auto verstauen, herrscht er seine Frau und seine Kinder an. Wie in dem Roman von Robert Louis Stevenson, »Dr. Jekyll und Mr. Hyde«, scheint auch dieser Mann zwei Gesichter zu haben: ein freundliches gegenüber Fremden und ein grantiges gegenüber seiner Familie.
Vielleicht gelingt es auch uns recht gut, unsere schlechte Laune gegenüber der »Außenwelt« zu beherrschen; in unserer Nachbarschaft und am Arbeitsplatz gelten wir als freundliche und hilfsbereite Zeitgenossen. Doch daheim, bei den Menschen, die uns am nächsten stehen, sind wir die reinsten Kratzbürsten! Auch in uns scheinen zwei Naturen zu wohnen: draußen ein Engel, drinnen ein Teufel.
In Römer 7 beschreibt der Apostel Paulus einen Kampf, der in seinem Inneren stattfand: »Denn nicht, was ich will, das tue ich, sondern was ich hasse, das übe ich aus.« Immer wieder stellte er fest, dass er in diesem Konflikt der Unterlegene war. In seiner Verzweiflung rief er schließlich zu Gott und fand in ihm die Erlösung: »Ich elender Mensch! Wer wird mich retten von diesem Leibe des Todes? Ich danke Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn!« (Verse 24-25). - Auch Sie können Jesus bitten, Sie von Ihrem »Leib des Todes« zu erretten, Mr. Hyde!
Gott aber ist mächtig, jede Gnade gegen euch überströmen zu lassen, auf daß ihr in allem, allezeit alle Genüge habend, überströmend seid zu jedem guten Werk. 2. Kor. 9,8