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ralf-fennig

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Wohnort: 49424 Goldenstedt

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1

Freitag, 21. November 2014, 01:35

Hochzeit auf den ersten Blick?

Zitat

Gefunden auf IDEA:
Theologe schilt Dreyer wegen Mitwirkung in Kuppelshow

Augsburg (idea) – Scharfe Kritik an der Mitwirkung des freikirchlichen Theologen Martin Dreyer (Berlin) an der Sat.1-Kuppelshow „Hochzeit auf den ersten Blick“ hat sein katholischer Kollege Johannes Hartl geübt. Dieser leitet das „Gebetshaus“ in Augsburg, in dem seit 2011 ohne Unterbrechung rund um die Uhr gebetet wird. In der Sendung werden Partner verheiratet, die sich zuvor noch nie gesehen haben; sie sollen nach der Hochzeit zueinander finden. Die Paare wurden in einem Verfahren ausgewählt, bei dem die Kandidaten unter anderem einen DNA-Test ablegen müssen, um herauszufinden, ob sie sich „riechen“ können. Vier Experten führen die Partner zusammen, darunter Dreyer, der früher die „Jesus-Freaks“ leitete und die „Volxbibel“ erfunden hat. In einem offenen Brief äußert sich Hartl bestürzt darüber, dass sich Dreyer dafür hergebe, „als christlicher Prediger Teil einer TV-Show zu sein, in der Menschen – offensichtlich als Experiment – einfach mal spontan heiraten“. Er gehe davon aus, so Hartl, dass Dreyer damit Menschen erreichen wolle, „die sonst niemals ein Wort von einem Prediger hören würden“. Allerdings dürften Christen nie an etwas teilnehmen, was das biblische Zeugnis verdunkele: „Ich kann zum Beispiel auch nicht – verzeih den drastischen Vergleich – an einem Porno mitdrehen, weil ich dabei ja den anderen Schauspielern von Jesus erzählen kann.“ Jesus Christus sage über die Ehe, dass sie von Gott gestiftet und unauflöslich sei. Man dürfe deshalb nicht mit ihr experimentieren. Dreyer gebe – „sicher mit sehr lauteren Absichten“ – durch seine Mitwirkung an der Show „dem moralischen Ausverkauf unserer Gesellschaft den Schein einer christlichen Legitimation“ gemäß dem Motto „Sogar ein Pastor ist dabei“. Die Menschen brauchten jedoch „dringend die Wahrheit von der Heiligkeit und Unantastbarkeit der Ehe“.

Dreyer verteidigt die Show

Auf die Bitte der Evangelischen Nachrichtenagentur idea, zu der Kritik Stellung zu nehmen, reagierte Dreyer nicht. Gegenüber dem Wochenmagazin „Stern“ verteidigte er die umstrittene Show: „Jeder Pastor aus der Eheseelsorge weiß, dass Emotion nie die Grundlage einer funktionierenden Ehe sein kann.“ Das Team der Sendung glaube, „dass andere Dinge wie gemeinsame Werte, gemeinsame Träume, gemeinsamer Glaube, aber auch so Dinge wie Gene und Hormone eine viel bessere Grundlage darstellen. Das versuchen wir, mit unserem Experiment zu beweisen.“ Heftige Kritik an der Show hatte auch die frühere EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann (Berlin) in der „Bild am Sonntag“ geübt. Die Theologin ist seit 2007 geschieden, hält aber die Ehe gleichwohl für ein hohes Gut. Sie sei „ein ernsthaft Ding“, wie Martin Luther (1483-1546) gesagt habe, und wolle gut überlegt sein. Sie sei auf jeden Fall kein Spaß für eine Fernsehunterhaltung, „bei der zwei Menschen sich auf Medienexperten verlassen, ohne zu wissen, ob sie sich im wahrsten Sinne des Wortes überhaupt riechen können“. Käßmann: „Die Zeiten des Verkuppelns sind vorbei.“

ralf-fennig

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2

Freitag, 21. November 2014, 01:37

Interessant wäre ja mal zu fragen wie "ernst" diese gekuppelte Ehe gemeint ist. Gehen die Paare wieder auseinander wenn es nicht "funkt" - oder meinen sie es ernst und halten durch so lang es nicht zu Gewalttätigkeiten kommt?

3

Sonntag, 7. Dezember 2014, 21:19

Also, wenn diese "Eheleute" nicht an den Auferstandenen Christus glauben und ohne biblischen Hintergrund diesen "Bund" eingegangen sind: Was meinst du wohl, wieviele von denen dann "durchhalten"? Wieviel ist Publicity, wieviel "echt"?

:verwirrt:
Phil. 1,6:
...der in uns angefangen hat das gute Werk, wird es auch vollenden bis an den Tag Christi.
Nietzsche: "Gott ist tot".
Gott: "Nietzsche ist tot!"


4

Montag, 8. Dezember 2014, 19:44

Das erste "Paar" hat sich nun bereits getrennt und die "Scheidung" eingereicht...

Wobei ich eigentlich dachte, dass, wenn man die Ehe gar nicht "vollzogen" hat, man diese "in-Wirklichkeit-war-das-gar-keine-Ehe" einfach "annullieren" könnte?

:nullahnung:
Phil. 1,6:
...der in uns angefangen hat das gute Werk, wird es auch vollenden bis an den Tag Christi.
Nietzsche: "Gott ist tot".
Gott: "Nietzsche ist tot!"