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klack

unregistriert

1

Freitag, 6. Februar 2015, 19:01

Provokante Frage: Wieviele Menschen sind wohl in Deutschland / Europa überhaupt noch offen fürs Evangelium?

Die Frage entsprang nicht meinem Hirn, die las ich im Zusammenhang mit Berichten über diesen "Kirchenstörer", von dem der "offene Brief" an Liebi verlinkt ist. Aber ich dachte, man könnte sie mal zur Diskussion stellen: Hier in Deutschland geht es ja doch den meisten nicht wirklich schlecht, oft wird ja auch auf hohem Niveau gejammert. Viele Menschen leben, wenn auch nicht gerade im Wohlstand, zumindest auskömmlich. Aus den Kampfgebieten der Ukraine las ich widersprüchliches: Einerseits, dass die Menschen wieder vermehrt in die Gemeinden strömen, andererseits, dass viele so verbittert sind, dass sie von allem, was mit Glaube, Kirche und Gott zu tun hat, nichts mehr wissen wollen.

Wie seht Ihr das? Ist das Potential für erfolgreiche Evangelisation bei uns eher gering oder doch größer, als man vermuten könnte?

ralf-fennig

Administrator

Beiträge: 2 217

Wohnort: 49424 Goldenstedt

Beruf: Altenpfleger - Frührentner

2

Freitag, 6. Februar 2015, 23:13

Ich glaube da kann man Überraschungen erleben. Menschen die unter Schuldgefühlen und Komplexen leiden gibt es genug. Es fehlt Sündenvergebung.

3

Samstag, 7. Februar 2015, 02:09

Zitat

Wie seht Ihr das? Ist das Potential für erfolgreiche Evangelisation bei
uns eher gering oder doch größer, als man vermuten könnte?
Lieber klack: Wie denkst du selbst darüber? In der Schrift lesen wir:

Gegen Charismatik:

Zitat


1. Tim. 4, 1-2:


1 Der
Geist aber sagt ausdrücklich, daß in späteren Zeiten etliche vom
Glauben abfallen und sich irreführenden Geistern und Lehren der Dämonen
zuwenden werden

2 durch die Heuchelei von Lügenrednern, die in ihrem eigenen Gewissen gebrandmarkt sind.
Gegen katholische Falschdoktrien:

Zitat

1. Tim. 4, 7-8:



7 Die unheiligen Altweiberlegenden aber weise ab; dagegen übe dich in der Gottesfurcht!

8 Denn
die leibliche Übung nützt wenig, die Gottesfurcht aber ist für alles
nützlich, da sie die Verheißung für dieses und für das zukünftige Leben
hat.
Gegen die Welt:

Zitat

2. Tim. 3, 1 - 5:


1 Das aber sollst du wissen, daß in den letzten Tagen schlimme Zeiten eintreten werden.

2 Denn
die Menschen werden sich selbst lieben, geldgierig sein, prahlerisch,
überheblich, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, unheilig,

3 lieblos, unversöhnlich, verleumderisch, unbeherrscht, gewalttätig, dem Guten feind,

4 Verräter, leichtsinnig, aufgeblasen; sie lieben das Vergnügen mehr als Gott;

5 dabei haben sie den äußeren Schein von Gottesfurcht, deren Kraft aber verleugnen sie. Von solchen wende dich ab!
Gegen Namens- und Scheinchristen (im Sinne von "Taufschein = errettet") und Irrlehrer:

Zitat


1Joh 2,19:

Sie sind von uns ausgegangen, aber sie waren nicht von uns; denn wenn sie von uns gewesen wären, so wären sie bei uns geblieben. Aber es sollte offenbar werden, daß sie alle nicht von uns sind.
Wer heute für eine neue, große Erweckung betet, hat weder die Zeichen der Zeit, noch das Wort GOTTES in rechter Weise erkannt und verstanden. Denn in der Schrift bekommen wir die klare Auskunft über diese Zeit, in der sich soviele Prophetien weiter erfüllen vor unseren Augen:

Zitat

2. Thess. 2, 3 - 9:




3 Laßt
euch von niemand in irgendeiner Weise verführen! Denn es muß unbedingt
zuerst der Abfall kommen und der Mensch der Sünde geoffenbart werden,
der Sohn des Verderbens,

4 der
sich widersetzt und sich über alles erhebt, was Gott oder Gegenstand
der Verehrung heißt, so daß er sich in den Tempel Gottes setzt als ein
Gott und sich selbst für Gott ausgibt.

5 Denkt ihr nicht mehr daran, daß ich euch dies sagte, als ich noch bei euch war?

6 Und ihr wißt ja, was jetzt noch zurückhält, damit er geoffenbart werde zu seiner Zeit.

7 Denn das Geheimnis der Gesetzlosigkeit ist schon am Wirken, nur muß der, welcher jetzt zurückhält, erst aus dem Weg sein;

8 und
dann wird der Gesetzlose geoffenbart werden, den der Herr verzehren
wird durch den Hauch seines Mundes, und den er durch die Erscheinung
seiner Wiederkunft beseitigen wird,

9 ihn, dessen Kommen aufgrund der Wirkung des Satans erfolgt, unter Entfaltung aller betrügerischen Kräfte, Zeichen und Wunder.
Und dennoch ist noch Gnadenzeit. Noch fügt der Allmächtige in Christus
Menschen zu. Doch das Zeitfenster schließt sich schneller. Alle
Prophetien, die nötig waren, bevor ! die Entrückung der Gemeinde Jesu
stattfinden kann, sind bereits erfüllt. Stattdessen erfüllen sich schon noch weitere Prophetien, was den Zeitpunkt nur noch enger umfasst.

Es ist alleine Sache unseres
HERRN, den Zeitpunkt zu bestimmen und uns zu holen, in den Wolken IHM entgegen, wenn ER die Erde noch nicht zum 2. Mal betritt. Und alle, die jemals
aus Glauben gerechtfertigt wurden - egal, zu welcher Zeit (AT oder NT
und seitdem), werden dabei sein. Das ist ein großer Trost für alle, die tatsächlich errettet sind. Unser HERR hat ganz deutlich gesagt, WAS dazu gehört und was NICHT reichen wird. So möge sich jeder selbst prüfen.


:regensmiley:
Phil. 1,6:
...der in uns angefangen hat das gute Werk, wird es auch vollenden bis an den Tag Christi.
Nietzsche: "Gott ist tot".
Gott: "Nietzsche ist tot!"

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sara« (8. Februar 2015, 00:55)


klack

unregistriert

4

Samstag, 7. Februar 2015, 10:16

Zitat von »"Sara«

Wer heute für eine neue, große Erweckung betet, hat weder die Zeichen der Zeit, noch das Wort GOTTES in rechter Weise erkannt und verstanden.
Ja, das kann man freilich so sehen. Aber war Abraham nicht auch informiert über Gottes Ratschluss, den er über Sodom beschlossen hatte? Dennoch riskierte Abraham es und frage nach, bis er das Zugeständnis erhielt, wenn nur noch zehn rechtschaffene Männer (welche eine jüdische Gemeinde bilden könnten) gefunden würden, solle Sodom verschont bleiben. Darum würde ich niemanden, der um eine Erweckung betet, vorwerfen wollem, er habe die Zeichen der Zeit / Gottes Wort nicht erkannt oder verstanden.

Auch meine Verwandten im ehenmaligen Pomern beteten für eine Erweckung in ihrer Gegend, gerade weil es dort so "weltlich" zugdegangen sein muss. Auch da, so erzählte mir eine inzwischen verstorbene Tante, glaubte angesichts der Zeichen der Zeit (Aufkommen der Nazis) niemand daran, dass es noch eine Erweckung geben könnte. Und doch entstand eine solche.

Ich persönlich glaube nicht, dass es noch ein großes Potential für Evangelisation gibt. Aber ich habe keine Zweifel, dass noch immer Menschen zu Gott finden. Auch in unserem so satten Deutschland und Europa. Und sollte es zu einem Krieg kommen, was ja wohl leider nicht ausgeschlossen werden kann, könnte das noch mehr Menschen zu Jesus treiben, als man glauben könnte.

In Algerien geschieht dergleichen zur Zeit - und Algerien taucht zur Zeit weder in den Schlagzeilen des ehemaligen "arabischen Frühlings" noch sonst in negativer Weise auf.

5

Samstag, 7. Februar 2015, 21:24

Ja, noch ist Gnadenzeit. Und ja: Wir sollen für die Menschen beten. Nicht nur für unsere lieben Verwandten, sondern für die Welt.

Zitat

Röm 11,25 Denn ich will nicht, meine Brüder,
daß euch dieses Geheimnis unbekannt bleibt, damit ihr euch nicht selbst
für klug haltet: Israel ist zum Teil Verstockung widerfahren, bis die Vollzahl der Heiden eingegangen ist;
Persönlich meine ich immer häufiger die Beobachtung wahrzunehmen, dass gerade in Ländern der Verfolgung und Kriege mehr Menschen zum lebendigen GOTT in Christus finden. Auch in islamischen Gebieten. Unser HERR ist groß und gewaltig, ER weiß um alles.

:smile:
Phil. 1,6:
...der in uns angefangen hat das gute Werk, wird es auch vollenden bis an den Tag Christi.
Nietzsche: "Gott ist tot".
Gott: "Nietzsche ist tot!"


6

Montag, 16. Februar 2015, 12:36

Hallo Ihr Lieben,
ich denke, dass in Deutschland die Gleichgültigkeit gegenüber dem Evangelium weit fortgeschritten ist. Andererseits hat mich der Herr nun mal hier her gestellt. So kann ich nur meinem Herzensrufen folgen und ansprechen, wenn Ansprechen dran ist. Da lass ich mich führen und leiten.
In meiner Umgebung kamen doch recht viele zum Glauben und das motiviert mich. Also seien wir Licht und Salz, dann, wenn uns der Herr dazu auffordert und uns Gelegenheit schenkt.
LG
Henoch
Meine Bibelzitate sind der Lutherbibel 1984 entnommen und zitiert nach www.Bibleserver.com

ralf-fennig

Administrator

Beiträge: 2 217

Wohnort: 49424 Goldenstedt

Beruf: Altenpfleger - Frührentner

7

Montag, 16. Februar 2015, 14:08

Hallo Ihr Lieben,
ich denke, dass in Deutschland die Gleichgültigkeit gegenüber dem Evangelium weit fortgeschritten ist. Andererseits hat mich der Herr nun mal hier her gestellt. So kann ich nur meinem Herzensrufen folgen und ansprechen, wenn Ansprechen dran ist. Da lass ich mich führen und leiten.
In meiner Umgebung kamen doch recht viele zum Glauben und das motiviert mich. Also seien wir Licht und Salz, dann, wenn uns der Herr dazu auffordert und uns Gelegenheit schenkt.
LG
Henoch


Stimmt.
Ich hoffe nur das mir Feigheit und Trägheit da nicht die Ohren verstopfen.

8

Montag, 16. Februar 2015, 15:55

Hallo Ralf-Fenning,
na, ob uns Feigheit und Trägheit nicht die Ohren verstopfen...? Das weiß der Herr ja vor uns . Er berücksichtigt das schon...
Wär ja schlimm, wenn seine Rettungsaktion von uns abhinge. Aber natürlich sind wir aufgerufen.
Henoch
Meine Bibelzitate sind der Lutherbibel 1984 entnommen und zitiert nach www.Bibleserver.com

Myrsan

Anfänger

Beiträge: 2

Wohnort: In einem kleinen Haus

Beruf: Finanzen

9

Dienstag, 24. Februar 2015, 11:27

Vor ein paar Jahren ist jemand zum Glauben gekommen, von dem ich das nie gedacht hätte. Dessen Frau, von der alle dachten sie wäre Jesus schon recht nahe, kehrte sich in einer Art von Eifersucht dann konsequent von ihrem Mann und den Glauben ab. Mir begegnet das immer wieder. Menschen, die ich als "sie haben es fast ergriffen" eingeschätzt habe, sind bis heute dem HERRN fern geblieben. Umgekehrt genauso. Ich kann das nicht einschätzen, habe es aufgegeben.

Ich erzähle einfach jedem Menschen in der Situation in der ich gerade bin, wie es um meine Beziehung mit Jesus in der jeweiligen Situation gerade bestellt ist... der Makler hört davon, dass wir für den Verkauf des Hauses gebetet haben und die Arbeitskollegin bekommt ausdrücklich chrislichen Beistand, wenn es in ihrer Familie mal wieder Ärger gibt. Mal sehen, was der HERR so schenkt.

viele grüße, myrsan

klack

unregistriert

10

Dienstag, 24. Februar 2015, 15:27

Ja, das ist sehr "undurchsichtig" - aber sicher auch gut so. Gibt es uns ja Beleg dafür, dass es wirklich nur einen gibt, der in unsere Herzen sehen kann. Es gibt eine ganze Reihe von Menschen, die ich sehr schätze und denen ich wünsche, dass sie das rettende "Ja" noch sagen. Für die bete ich auch. Aber nach menschlichem Ermessen sieht es bei keinem dieser Menschen so aus, als würden sie diesen Schritt irgendwann tun.

Andererseits haben wir über 17 Jahre für meinen Schwiegervater gebetet, bis er zum Glauben kamm. Ich weiß, dass ich ihn wiedersehen werde und dann sollten wir Zeit genug haben, all die Gespräche zu führen, zu denen es im Diesseits nicht kam.