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Sanftwut

Fortgeschrittener

Beiträge: 178

Wohnort: 95032 Hof

1

Donnerstag, 24. Dezember 2009, 09:33

Warum Gott nicht alle Wünsche erfüllt - Impuls 24.12.2009

Ihr bittet und empfangt nichts, weil ihr übel bittet, um es in euren Lüsten zu vergeuden.
Jakobus 4,3


Stellen wir uns einmal vor, Gott würde alle Gebete erhören. Sicher würden wir mit Bitten für notwendige Dinge beginnen. Ganz schnell wären wir allerdings bei der Frage nach mehr Geld, einem größeren Auto, vielleicht sogar dem größten. Oder nach einem Haus, vielleicht sogar nach einer kleinen Villa – oder einer größeren, vielleicht mit Blick aufs Meer. Nach einiger Zeit würde es dann nur noch erfolgreiche Bosse geben, die in riesigen Autos zu ihren Mega-Häusern fahren würden. Und lauter Frauen, die aussehen würden wie Claudia Schiffer!
Auch unsere eigenen Kinder treten ja mit vielen Wünschen an uns heran: Fernsehen ohne Ende, immer Eis und Süßigkeiten, nie endende Spiele, nie ins Bett gehen und nie in die Schule … Wenn wir allerdings unsere Kinder lieben, können wir ihnen alle diese unvernünftigen und maßlosen Bitten nicht erfüllen. Sonst können sie nicht zu lebenstüchti-gen Menschen heranwachsen!
Wir merken, dass das erträumte Paradies auf Erden leider nicht möglich ist. Und zwar nicht, weil Gott nicht alle unsere Wünsche erfüllen könnte, sondern weil wir es nicht schaffen, mit all diesen Dingen richtig umzugehen und Maß zu halten. Deshalb wählt Gott in seiner Liebe und Weisheit aus der Vielzahl der ihm vorgetragenen Bitten solche aus, die uns zu reifen, brauchbaren Menschen werden lassen, die auf seinen Wegen gehen. Wenn wir diesen Absichten der Liebe Gottes vertrauen und in einer immer tieferen Gemeinschaft mit ihm leben, werden wir allerdings lernen, so zu beten, dass er uns erhört. Er will uns wirklich reich beschenken, aber mit dem, was in seinen Augen wichtig ist.
Gott aber ist mächtig, jede Gnade gegen euch überströmen zu lassen, auf daß ihr in allem, allezeit alle Genüge habend, überströmend seid zu jedem guten Werk. 2. Kor. 9,8

Biblebelt

unregistriert

2

Donnerstag, 24. Dezember 2009, 18:45

Ich denke wir machen es Gott mit unseren wuenschen oft schwer. Wir bitten ihn um Dinge die er gar nicht hat.

So beten wir fuer Autos, Haeuser, Geld und Dinge die gar gegen die Gebote Gottes verstossen. Gott sagte wir muessen unser Brot im Schweisse unseres Angesichtes verdienen. Und wir bitten ihn um millionengewinne im Lotto damit wir vom schweise anderer schoen faul leben koennen. Ein anderer betet zu Gott, das er mit seiner freundin laenger fremd gehen kann und seine frau nicht erfaehrt was er treibt. Wieder ein anderer betet darum das die freundin nicht schwanger wurde. Der naechste betet darum, das er den bestimmten job mit dem grossen einkommen bekommt obwohl er weis das er dafuer nicht wirklich qualifiziert ist. Ein andewrer betet darum, das eine andere religion und ein anderer Gott mit Gott gleichgestellt wird. Wieder ein anderer betet das die kriege eingestellt werden und geht ab Januar wieder in die waffenfabrik und hilft raketen bauen weil man dabei so gut verdient.

Mein grossvater sagte mir einmal, das Gott alle menschen gleich auf die Erde schickt. Bessergestellt kann nur der sein, welcher sich gegenueber seinen mitgeschwistern besser stellt. Also von den anderen getragen wird. Satan hat reiche und arme geschaffen. Somit brachte er not, leid und missgust in die welt. Denn ohne das ein anderer arm wird kann der erste nicht reich sein.

Heute stelle ich die frage, wieviele brueder und schwestern verarmen damit ich mir reich genug vorkomme. Wenn wir fuer andere beten damit diese auch wieder wenigstens das notwendigste haben, bedeutet das natuerlich gleichzeitig, das wir das was uns nicht gehoert wieder zurueckgeben muessen. Nur hier beisst sich die katze in den schwanz. Andere sollen zurueckgeben, nicht wir. Weil der Nachbar vermeindlich mehr hat als man selbst. Also meinen wir es wirklich ernst damit wenn wir heute unter dem weihnachtsbaum beten das gerechtigkeit auf der welt sein soll? Meinen wir es wirklich ernst, wenn wir beten das er die armen beschuetzen soll und ihnen ein auskommen geben soll?

Ein altes deutsches lied singt: "Da streiten sich die Leut herum um alles Gut und Geld...
der eine nennt den anderen dumm....
Das schicksal setzt den Hobel an, - am end sind alle gleich".

Gerade in dieser besinnlichen zeit moechte ich mit einem sprichwort enden, das sich die leute in meiner neuen Heimat erzaehlen. Sie sagen: "Sei vorsichtig damit um was du Gott bittest. Du bekommst es vielleicht".

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Biblebelt« (25. Dezember 2009, 03:33)


Discordier

unregistriert

3

Freitag, 25. Dezember 2009, 08:44

Zitat

Gott sagte wir muessen unser Brot im Schweisse unseres Angesichtes verdienen.

Zitat

Darum sage ich euch, sorgt euch nicht um euer Leben - was ihr essen und trinken werdet. Auch nicht um euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr als die Nahrung und nicht der Leib mehr als die Kleidung? Seht die Vögel unter dem Himmel an. Sie sähen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr als sie?
?

Biblebelt

unregistriert

4

Freitag, 25. Dezember 2009, 17:39

Hmmmm
Discorder. Ich frage mich was du ausgerechnet in einem Christenforum machst. Missionieren? Wenn ja -fuer was? Glaubst du tatsaechlich, das z.B. ich ein Leben ohne Regeln, ohne Menschlichkeit fuehren will? Oder das ich mir von einem politisch motivierten Wissenschaftler erklaeren lassen will was, was ein Mensch ist und wie man Mensch definiert?

Deine Weltsicht kommt von Menschen welche aus machtpolitischen Motiven heraus Gott abgelehnt haben. Was aus dieser Weltsicht entsteht die du vertrittst, kann ich jeden Tag in der Zeitung lesen.

Aber lieber Discorder, wenn morgen freuh der unabdingbare Beweis vorgelegt werden wuerde das es keinen Gott gibt, dann wuerde ich ein Leben nach diesen alten Geboten und Weisheiten allemal vorziehen. Denn Gottes Regeln und Gottes Gesetze ermoeglichen mir ein wirklich freies Leben, auch wenn du das nicht siehst.

Deine Welt besteht im Gegensatz zu meiner aus einer Definitionspolitik. Wer Mensch ist, wird wissenschaftlich erst noch definiert werden wie ich erst kurz vor Weihnachten erfahren durfte. Der Minister des Health Dept. (DHS) in den USA sagte dazu in einer Diskusion um Abtreibung erst kuerzlich:"Mensch ist man nicht durch Geburt, sondern man wird eventually Mensch erst nach der Geburt durch Lebensmittel und Sozialisation". Das beinhalltet zumindest fuer mich, das es einer Klaerung via Definierung bedarf, wer nun genau ein Mensch ist und wer nicht. Ja und dann wie lange ist man dann Mensch. Bis 25? Oder bis 30? Solange man die richtige Partei waehlt und die richtige politische Gesinnung vorweisen kann? Was ist mit alten Menschen? Ab wann ist man zu alt um Mensch zu sein? Wie verhaelt es sich mit kranken welche die Gesundheitskassen belasten? Sind das dann auch Menschen?

Ich koennte so fortfahren. Du nennst das Humanismuss. Ich nenne das Humanismuss nach Habermas aus der Frankfuerter Schule, welche eine denaturierte Gesellschaft errichtet hat die es in der Geschichte der Menschen nie gegeben hat. Selbst im alten Rom die Sklaven, oder in Suedafrika und ihrer Rassenpolitik, oder auch die Sklaven im Sueden der USA, ja selbst unter den NAZIS usw. usw. Ja es wurden aus den wildesten Begruendungen Menschen versklavt. Aber es ist ein novum, das man Menschen gar ihrer Zugehoerigkeit zur Gattung Mensch via politischer, wissenschaftlicher Definitionspolitik abspricht.

Ich frage mich schon lange ganz ehrlich, warum man gegen diesen Hitler gekaempft hat. Warum man diesen nationalsozialismuss ausloeschen musste und warum gerade das als so fuerchterlich dargestellt wird. Dabei tut man heute ganz das selbe. Nein heute sind es nicht mehr die Juden, und man sagt auch nicht mehr die minderentwickelten Rassen (man bedenke sie waren minderetwickelt angesehen aber immer noch Menschen) aus dem Osten. Heute sind es die Christen und der politische Gegner welche im Visier der Machtpolitik liegen. Es sind die gleichen ideologien wie damals nur die Worte die man spricht sind anderst. Heute definiert man eben neu. Die vergangenen benutzten neue Worte. Ja und wieder sind es nicht die Regierenden oder Parteien welche die Menschen verfolgen. Es waren damals wie heute Kinder die man auf die Strassen hetzte. Ich sehe die Paralelen heute wieder. Schau mal genau hin. Mich erinnert diese Jugend an die SA gegen den Komunistischen Kampfbund. Heute hat man andere namen aber sie tun absolut das selbe. Ja und wieder schaut Jusitzia den anderen weg, weil hier Kinder die Drecksarbeit fuer Politiker erledigen. Heute nennt man das gebildet.

Ich behaupte das man im 21 Jahrhundert solche menschenverachtende Sichtweisen schon lange ueberwunden haben muesste. Aber nein. Wieder sind es diese atheistisch gepraegten sozen. Damals nannte man sich National-Sozialist. Heute sind es die International-Sozialisten. Auch wenn sie einen neuen Anzug tragen es sind die selben.

Weist du wem du da folgst? Ich glaube nicht. Ja und dann wenn du es bemerkst, dann werden sie andere Kinder haben die ihnen folgen.

Also was macht so ein hoch intelligenter und so hoch gebildeter Mensch wie du, bei den dummen und ungebildeten Christen? Ich sage dir ganz ehrlich. Selbst wenn es Gott nicht gaebe, wuerde ich trotzdem nach seinen Gesetzen und Geboten leben. Ja ich waehre lieber dumm und ungebildet, als ein System das man schon ueberwunden glaubte, zu unterstuetzen.

Discorder Gott liebt auch dich. Ich habe dir schon mal vor laengerem geschrieben. Schalte mal die Glotze fuer 6 Monate ab. Kuemmere dich nicht um Politik. Du wirst feststellen, das es noch mehr gibt wie politik und geziehlte wissenschafftliche Verblendung. Denn du wirst spaeter dann feststellen muessen, das alles was du da heute lernst und rezitieren kannst, keinen Pfifferling wert ist.

Na ja du wirst mir nicht glauben. Wirst mich einen dummen Nazi schipfen. Trotzdem, einfach mal selbst nachdenken und nicht nur vorgegebene und andressierte Pro und Kontras gegeneinander abwaegen.

Gott liebt auch dich Discorder.

Discordier

unregistriert

5

Sonntag, 27. Dezember 2009, 20:26

Zitat

Missionieren? Wenn ja -fuer was?
Wüsst ich selber nicht.

Zitat

Ich frage mich was du ausgerechnet in einem Christenforum machst.
Das hat mehrere Gründe.
Vor allem intressieren mich die Ansichten von Leuten von denen ich in anderen Foren für gewöhnlich hauptsächlich aus Zeitungsmeldungen lese und die dort höchstens auftauchen um andere User zu missionieren und dort dann oftmals recht schnell gesperrt werden.
Ausserdem hab ich nichts davon wenn ich mir in einem Atheistenforum die eigene Meinung in zwanzig verschiedenen Varianten um die Ohren klatsche, nur damit sich alle gegenseitig bestätigen können wie recht jeder hat.

Zitat

Glaubst du tatsaechlich, das z.B. ich ein Leben ohne Regeln, ohne Menschlichkeit fuehren will?
Ohne Herrscher =/= Ohne Regeln

Zitat

Deine Welt besteht im Gegensatz zu meiner aus einer Definitionspolitik.
Nein.
Der einzige Bereich in dem ich Definitionen benutze ist die Mathemathik.
Praktisch alles was mir im alltäglichen Leben begegnet sind Grautöne, Definitionen sind idR unzureichend um irgendetwas tatsächlich zu beschreiben, da es eigentlich immer Ausnahmen gibt.
Das ist übrigens auch der Grund warum ich starre, absolute Gesetze und Regeln ablehne, es gibt einfach immer Fälle in denen sie unangemessen sind.

Zitat

Der Minister des Health Dept. (DHS) in den USA
intressiert mich nicht wirklich.
Und nur mal so zur Klärung des Sachverhalts, ich lehne Abtreibungen in der Regel ab.

Zitat

Aber es ist ein novum, das man Menschen gar ihrer Zugehoerigkeit zur Gattung Mensch via politischer, wissenschaftlicher Definitionspolitik abspricht.
Nein ist es nicht.
Die australischen Ureinwohner beispielsweise wurden als Tiere gejagt.

Zitat

Ich frage mich schon lange ganz ehrlich, warum man gegen diesen Hitler gekaempft hat. Warum man diesen nationalsozialismuss ausloeschen musste und warum gerade das als so fuerchterlich dargestellt wird. Dabei tut man heute ganz das selbe.
Zumindest in dem Punkt sind wir wohl einer Meinung.

Zitat

Ich behaupte das man im 21 Jahrhundert solche menschenverachtende Sichtweisen schon lange ueberwunden haben muesste. Aber nein. Wieder sind es diese atheistisch gepraegten sozen.
Und die Zionisten, die darauf bestehen die einzigen berechtigten Bewohner des "gelobten Landes" zu sein und ihre Unterstützer aus allen Lagern, die Christen die sich Hoffnungen auf einen Atomkrieg machen weil sie glauben damit das Armageddon einleiten zu können, die Muslime die meinen, der Westen und die vormals erwähnten Zionisten seien die Inkarnation des Bösen auf Erden und wiederum deren Unterstützer aus allen Lagern, die Kapitalisten denen das alles eigentlich scheissegal ist, solange sie nur kräftig daran mitverdienen und die im Kalten Krieg schon auf der ganzen Welt Faschisten im Namen der Freiheit an die Macht gebracht haben.
Abgesehen davon sind diese Denkweisen so alt wie die Menschheit selber und in allen Epochen, von frühzeitlichen Schamanenkulten über die antiken Weltreiche mit ihren Vorstellungen von Halbgöttern als Herrschern und der Theokratie des Mittelalters bis zur heutigen Zeit hin in praktisch allen Kulturen zu finden.

Zitat

Also was macht so ein hoch intelligenter und so hoch gebildeter Mensch wie du, bei den dummen und ungebildeten Christen?
Ich kann mich nicht daran erinnern irgendwen hier als dumm oder ungebildet bezeichnet zu haben.
Und das nur zu tun weil ihr Christen seid oder irgendeiner anderen Ideologie anhängt der ich nicht anhänge, würde im übrigen auch dem Discordianismus widersprechen :zwinkern:

Zitat

Ich sage dir ganz ehrlich. Selbst wenn es Gott nicht gaebe, wuerde ich trotzdem nach seinen Gesetzen und Geboten leben. Ja ich waehre lieber dumm und ungebildet, als ein System das man schon ueberwunden glaubte, zu unterstuetzen.
Nun, zumindest in dem Punkt kann ich dich verstehen, ich würde es umgekehrt genauso handhaben.

Zitat

Schalte mal die Glotze fuer 6 Monate ab
Dafür müsste ich mir erstmal eine besorgen...

Zitat

Kuemmere dich nicht um Politik
Wie wärs mit einem Abkommen?
Ich kümmere mich ein halbes Jahr nicht um Politik, und du nicht um Religion?

Zitat

Wirst mich einen dummen Nazi schipfen
kommt mir nicht in den Sinn.
Ich habe allerdings nur das Gefühl das du eine ziemlich selektive Wahrnehmung hast.



Übrigens, meine vorhergehende Frage steht noch, das intressiert mich schon seit längerem:
Wie kommt es, das trotz der ausdrücklichen Aufforderung Jesu´ sich nicht um materielle Belange zu kümmern mehrere Splittergruppen des Christentums, besonders in Amerika, die Ansicht vertreten das Gott harte Arbeit materiell entlohnt?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Discordier« (6. Januar 2010, 16:02)


Discordier

unregistriert

6

Mittwoch, 6. Januar 2010, 16:03

Kann ich eigentlich noch auf eine Antwort hoffen, oder ist der Thread jetzt begraben?

jag

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7

Samstag, 17. Januar 2015, 10:33

Er war Pfarrer und als Nachfolger Jesu galt er als untragbar. Er verlor in den Kriegsjahren seine Stelle. Nicht einfach elf aufwachsende Kinder zu ernähren, wenn man keine Arbeit hat. Täglich saß die Familie am Frühstückstisch und betete...und gib uns heute unser tägliches Brot! Vater schärfte aber seiner Rasselbande auch ein, dass Adam eine doppelte Verheißung bekommen hatte:
1. darfst du schwitzen bei deiner Arbeit
2. sollst du davon satt werden.
Der Pfarrer ernährte seine Familie indem er als Taglöhner bei Bauern schwitzte und als Lohn Früchte und Gemüse heimbrachte...
Der Sohn, der uns das erzählte bestätigte: Nie sind wir hungrig ins Bett gegangen!
jag

8

Samstag, 17. Januar 2015, 20:29

Schönes Zeugnis des Glaubens! :thumbup:

jag

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9

Sonntag, 18. Januar 2015, 19:02

Wie oft habe ich erlebt, dass Gott spät, aber niemals zu spät eingriff, wenn wir beteten. Wir hatten uns , weil wir keinen anderen Weg sahen, einem Hilfswerk angeschlossen. Dabei waren wir verpflichtet bis zu fünf Pflegekinder aufzunehmen. So zogen wir von Bern weg. Meine Drechslerei reduzierte ich aufs Minimum, zog daneben einen Bettwarenhandel auf... Nach einigen Jahre folgte der Rausschmiss aus dem Werk und der Neustart im Nachbarort. Wenigstens hatte ich hier eine brauchbare Werkstatt im Haus. Alles wieder ganz neu anfangen und zu Hause fünf hungrige Spatzen, die uns auf Fahrt hielten. Da lernten wir um jedes Bisschen Brot beten, denn der Monat war meist ziemlich länger als unsere Einnahmen... Heute noch höre ich: wir hatten trotz allem nie Hunger.
Für uns als Eltern war das keine einfache Sache, besonders dann nicht mehr als ich vorzeitig in Rente gehen musste und dabei eben ein Übersetzerbüro aufbaute.
Mangel? Neee, kannten wir nicht, niemals.
jag