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klack

unregistriert

1

Mittwoch, 11. Februar 2015, 14:21

Wirkt der Heilige Geist heute anders, als früher?

Zuweilen hört man sagen, dass es schwierig sei. dem Heiligen Geist zu folgen und sich von ihm führen zu lassen, weil uns Menschen nicht immer klar sei, was der Heilige Geist wolle.

Nun wissen wir, dass seit Pfingsten der Heilige Geist in jedem wiedergeborenen Gläubigen wohnt, damals (seit Pfingsten) wie noch heute. Wir brauchen nicht einmal um ihn zu bitten, denn er ist in uns.

Wenn man die Gläubigen damals betrachtet, zur Zeit, nachdem Jesus in den Himmel aufgefahren war, hatten diese keine Hilfsmittel, das Evangelium weiter zu tragen außer dem Heiligen Geist und sich selbst. Und doch wurde in diesen Jahren damals die Welt nachhaltig umgekrempelt.

Heute gibt es Hilfsmittel jede Menge. Rundfunkt und TV, Internet, Bücher, Telefon, schnelle Verkehrsmittel. Aber sieht es nicht dennoch so aus, als würde heute durch den Glauben weniger bewegt, als damals, zu den Zeiten der ersten Jünger?

Wenn der Heilige Geist in uns ist, wird er uns da nicht klar und unmissverständlich seinen Willen kundgeben? Wenn geistgeleitete Menschen "damals" so viel bewirkt haben, woran liegt es, dass geistgeleitete Menschen heute zumindest scheinbar so wenig bewirken? Beihnahe wie ein Rennwagen, bei dem einer Vollgas gibt, mit dem zweiten Fuß aber voll auf der Bremse steht. Gibt es nur noch so wenige Menschen, die vom Heiligen Geist geleitet sind? Oder wirkt der Geist heute anders, als damals? Wenn Gott sich nicht verändert hat , können wir davon ausgehen, dass sich auch der Heilige Geist nicht verändert hat. Also liegt es doch wohl an uns? Haben wir uns verändert?

Wenn man beim Auto bei Vollgas auf der Bremse steht, produziert man letztlich Rauch und Hitze. Das geht nicht lange gut, das schwächste Glied in der Kette gibt nach, vermutlich die Kupplung. Es ist rein physikalisch wahnwitzig viel Arbeit aufgewendet worden, um ... nichts zu erreichen, als heiße, stinkende Luft.

In der christlichen Welt wird zuweilen auch viel Rauch produziert. ich habe das selbst erlebt und auch selbst daran teilgehabt. Daran erinnere ich mich keineswegs mit Freude und Zufriedenheit.

Das begann sich zu ändern, als unsere zweitälteste Tochter eines Tages auf den Tod krank war. Da lernte ich in besonderem Maße einerseits, alles "Intellektuelle" fahren zu lassen, denn in der Angst um unser Kind blieb nur noch der verletzliche, vor Angst bibbernde menschliche Vater übrig, der Den Vater wie ein Kind anflehte, dieses Kind nicht sterben zu lassen.

Andererseits lernte ich den Gehorsam wider vermeintlich besseres Wissen: "Lass sie los!", wurde mir gesagt. "Lass sie los!".

Ich ließ sie los - und sie wurde gesund.

So denke ich, dass eine Art kindlicher Gehorsam wichtig ist, wenn wir erreichen wollen, dass der Heilige Geist in uns auch wirklich seine Kraft entfalten kann. Mit Bedenken und Zweifeln bin meistens ich es, der seine Kraft hindert, zu tun, was eigentlich zu tun wäre.

Benennungsloser

unregistriert

2

Mittwoch, 11. Februar 2015, 16:32

Treffend gesagt, Klack. :smile:
Ich weiß ebenfalls von solchen Begebenheiten, meistens " kleinere" Sachen, aber in wichtigen Momenten waren es wirklich große Wirkungen des HG, und manchmal wurde ich wahrhaftig " ruhig gestellt". Dann konnte ich Sein Wirken auch erkennen, kurz danach und Ihm danken. Aber wir Menschen sind halt noch nicht direkt vor Seinem Angesicht und so passiert es, dass wir von Ihm erinnert werden müssen, dass Er Wohnung genommen hat in uns. betrüben wir Ihm nicht, Geschwister!

3

Mittwoch, 11. Februar 2015, 20:43

Gute Beiträge, finde ich.

Nein, es ist sicherlich nicht schwer für ein erlöstes Kind GOTTES, den Heiligen Geist und SEIN "reden" zu vernehmen. Es ist der Streit zwischen dem eigenen Fleisch und dem Geist, der dafür sorgen kann, dass man "taub" ist. GOTT ist absolut in der Lage und Willens, uns durch Seinen Geist zu leiten, zu führen und uns aufzuschließen, was nötig ist. Es ist also immer die Frage, inwieweit wir IHN lassen oder uns sträuben.

Dennoch hat unser HERR auch für unser eigenes Unvermögen "vorgesorgt". Denn ER selbst hat uns durch den Apostel Paulus sagen lassen:

Phil 1,6 und ich bin darin guter Zuversicht, dass der in euch angefangen hat das gute Werk, der wird's auch vollenden bis an den Tag Christi Jesu.


Wunderbar, oder?

:love:
Phil. 1,6:
...der in uns angefangen hat das gute Werk, wird es auch vollenden bis an den Tag Christi.
Nietzsche: "Gott ist tot".
Gott: "Nietzsche ist tot!"


Benennungsloser

unregistriert

4

Mittwoch, 11. Februar 2015, 22:27

" ... Es ist der Streit zwischen dem eigenen Fleisch und dem Geist, der dafür sorgen kann, dass man "taub" ist...."
So ist es vielmals, auch in uns, Paulus sagte es, lest seine Warnungen besonders in Kor. und Galater3-6.


Aber wenn wir fest im Geiste wandeln, sowohl in dem Christi wie auch im HG, so werden wir das Fleisch, was unserer menschlische Natur geschuldet ist, keinen Raum mehr geben. Galater5,16 und 24. Ausharren im Gehorsam! (u.a.) :zwinkern:

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