Montag, 20. November 2017, 10:47 UTC+1

Sie sind nicht angemeldet.

  • Anmelden
  • Registrieren

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Forum der Gemeinschaft bekennender Christen im Netz. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

klack

unregistriert

1

Sonntag, 8. Februar 2015, 22:07

Trojanische "Pferde"

Der Nachrichtensender N-TV berichtet:

Zitat

Die Zahl der Dschihadisten aus der EU, die sich im irakisch-syrischen Kriegsgebiet Terrorgruppen angeschlossen haben, liegt nach einer Schätzung der spanischen Polizei mit 30.000 bis 100.000 weit höher als bisher vermutet.
Näheres dazu ist hier nachzulesen: Bis zu 100.000 Dschihadisten aus Europa

Bislang ist das die einzige Quelle, in der ich von diesen Zahlen gelesen habe. Die Tatsache an sich scheint sich immer deutlicher herauszuschälen. bereits in der FAZ-Online vom 16. Januar ist dort darüber zu lesen. Sollten sich diese Nachrichten bewahrheiten und einer breiteren Menge von Menschen bekannt werden, dürfte sich möglicherweise die Stimmung gegen Flüchtlinge aus der Region weiter verschärfen.

ralf-fennig

Administrator

Beiträge: 2 217

Wohnort: 49424 Goldenstedt

Beruf: Altenpfleger - Frührentner

2

Dienstag, 10. Februar 2015, 07:04

Um ehrlich zu sein:
DIESE Art Flüchtlinge möchte ich auch nicht in Deutschland haben.
Nichts gegen die Aufnahme von Christen oder Frauen, Kindern, alten Leuten - wegen meiner auch ganzen Familien. Aber wenn junge, kräftige Männer kommen bin ich allgemein immer etwas skeptisch.
Auch aus dem Kosovo hört man das Tausende in den Startlöchern sitzen um in Deutschland Asyl beantragen. Es steht ja auch fest: Wer einmal in Deutschland ist und das Wort "Asyl" gesagt hat wird i.d.R. nicht mehr abgeschoben.
So unterminiert und zerstört man das Asylrecht. Ich ärgere mich wirklich darüber.
Wir wollen Verfolgten helfen und nicht Verbrecher alimentieren.

3

Mittwoch, 11. Februar 2015, 20:57

Zitat

Es steht ja auch fest: Wer einmal in Deutschland ist und das Wort "Asyl" gesagt hat wird i.d.R. nicht mehr abgeschoben.
Nein, lieber Ralf, das steht nicht fest. Leider ist es aber doch vermehrt so, dass Leute abgeschoben werden, die im Grunde überhaupt nichts schlechtes im Sinn oder getan haben - offensichtlich ist es für Behörden einfacher, solche Menschen "problemlos" loszuwerden.

Hingegen mag dein Argument stimmen bei Leuten, die schon einen Hintergrund haben. Möglicherweise scheuen sich Behörden da, einzugreifen.

Es ist einfach eine Schieflage. Die, die wirklich Schutz und Hilfe brauchen, die sich hier auch leicht und gerne integrieren und ein positives Leben führen wollen und könnten, sind eher der Behördenwillkür ausgeliefert, als die, die Stunk wollen und falsche Angaben machen, um sich einzunisten. Die Politik mit ihrer Auffassung "der Islam gehört zu Deutschland" leisten dem leider noch Vorschub und begünstigen Kriminalität und Übernahme.

:regensmiley:
Phil. 1,6:
...der in uns angefangen hat das gute Werk, wird es auch vollenden bis an den Tag Christi.
Nietzsche: "Gott ist tot".
Gott: "Nietzsche ist tot!"


ralf-fennig

Administrator

Beiträge: 2 217

Wohnort: 49424 Goldenstedt

Beruf: Altenpfleger - Frührentner

4

Donnerstag, 12. Februar 2015, 14:06

Ja - ich ärgere mich besonders über die libanesische Großfamilie Miri die im nahen Bremen den Handel mit Drogen, Waffen und Menschen kontrolliert.
Und wo es sehr bekannt ist das politisch ein Gegensteuern nicht erwünscht ist. Vor allem weil die Geschäfte sich in Hinterzimmern abspielen und wenig Aufsehen machen. Und (ziemlich sicher) weil die Gang auch gut schmiert.
Das sind einfach Zustände wo ich vom Staat erwarte das Schwert zu tragen - so wie die Bibel es ihm aufträgt - um das Gute zu belohnen und das Böse zu bestrafen.
Wir haben allerdings auch 600.000 "geduldete", abgelehnte Asylanten in Deutschland. Und mitlerweile kommen tausende aus dem eigentlich friedlichen ehemaligen Jugoslawien. Vor allem aus dem Kosovo - der jungen, muslimisch dominierten Republik.

Benennungsloser

unregistriert

5

Donnerstag, 12. Februar 2015, 15:09

Ich möchte lieber nicht wissen, wie viele von den massenhaft " eingewanderten" jungen Männern mit muslimischen Hintergrund " Schläfer" sind.
Schon allein für diese "Sorglosigkeit", gewollt oder ungewollt, sind früher Köpfe gerollt. Auch und gerade von Regierenden. Scheint diese Leute nicht sonderlich zu stören.
Aber auch so ist der Mensch. Er lernt nur kurzzeitig oder nie aus Fehlern.

ralf-fennig

Administrator

Beiträge: 2 217

Wohnort: 49424 Goldenstedt

Beruf: Altenpfleger - Frührentner

6

Donnerstag, 12. Februar 2015, 16:17

Ja - schon allein aus Tschetschenien kamen tausende von Gotteskriegern.
Mir sind zwei Fälle bekannt in denen diese Leute dann in Asylunterkünften christliche Frauen halb tot geschlagen haben weil die nicht verhüllt genug waren.
Vorgestern allerdings las ich von einem Fall in dem Asylanten direkt ausgewiesen wurden nachdem sie in Österreich eine Kirche verwüstet hatten.

Ich bin gern dafür und auch bereit auf bestmögliche Art zu helfen. Dem Flüchtlingsheim in Goldenstedt habe ich mich als Helfer angeboten (bislang ohne Reaktion) - aber als "Gegenleistung" erwarte ich zumindest das Menschen, die hier Schutz bekommen, sich an die wichtigsten Regeln des Zusammenlebens halten. Und die sind tatsächlich weltweit ähnlich genug das solche Vorfälle nicht mit kulturellen Unterschieden erklärt werden können.

klack

unregistriert

7

Donnerstag, 12. Februar 2015, 16:27

Zitat

Ich möchte lieber nicht wissen, wie viele von den massenhaft "
eingewanderten" jungen Männern mit muslimischen Hintergrund " Schläfer"
sind.
Der IS hat ja laut bekannt gegeben, dass Europa eines der vordringlichen Ziele ist. Wen könnte man dazu besser benutzen als die, die in Europa zu Hause sind / waren und dadurch am ehesten die Chance haben, nicht durch falsches Verhalten aufzufallen? Was mir auffällt ist, dass immer wieder von schier horrenden Summen die Rede ist, die benötigt werden, um sich nach Europa schleusen zu lassen. Von Beträgen zwischen 6.000 & 20.000 $ war schon die Rede. Woher haben so viele junge Männer aus armen Ländern und den dortigen Slums oder Kriegsgebieten so viel Geld? Bei Familien kann ich mir das noch eher vorstellen - aber solche einzelnen Burschen?

Benennungsloser

unregistriert

8

Donnerstag, 12. Februar 2015, 19:19

Ja - schon allein aus Tschetschenien kamen tausende von Gotteskriegern.
Mir sind zwei Fälle bekannt in denen diese Leute dann in Asylunterkünften christliche Frauen halb tot geschlagen haben weil die nicht verhüllt genug waren.
Vorgestern allerdings las ich von einem Fall in dem Asylanten direkt ausgewiesen wurden nachdem sie in Österreich eine Kirche verwüstet hatten.

Ich bin gern dafür und auch bereit auf bestmögliche Art zu helfen. Dem Flüchtlingsheim in Goldenstedt habe ich mich als Helfer angeboten (bislang ohne Reaktion) - aber als "Gegenleistung" erwarte ich zumindest das Menschen, die hier Schutz bekommen, sich an die wichtigsten Regeln des Zusammenlebens halten. Und die sind tatsächlich weltweit ähnlich genug das solche Vorfälle nicht mit kulturellen Unterschieden erklärt werden können.
Richtig, diese Menschen sind als Gäste hier angekommen, so dass durchaus gelten kann: Nicht " Asyl, Asyl" schreien, sondern dankbar um Unterkunft und Speise bitten.
Dann von selbst weiterziehen, wenn man seiner Bitte aus was für Gründen auch immer nicht nachkommt.( Asylantrag abgelehnt.) Das klingt hart, wird aber ( leider) in den reichen Ländern wie USA, Kanada, Australien etc. so praktiziert. In Europa kommt noch das Problem der Zigeuner hinzu, die natürlich von den Bleibeverfahren der BRD wissen. In Ungarn und auch teilweise Tschechien fässt man diese Leute vergleichsweise " hart" an, die Armen müssen dort geregelter Arbeit nachkommen. :thumbup: Auch deshalb wird der derzeitige 1.Mann in Ungarn von allen linken, roten und regenbogenfarbigen grünen Verleumdern angegriffen. Früher wäre ich mit dabei gewesen, diesen Typen " eins auf die Fr.... zu g....", aber heut hat der Herr Gott sei gedankt mich in seinem liebevollen Griff! Und das ist gut so, denn nur Er ist unser aller Richter! :thumbsup:

klack

unregistriert

9

Donnerstag, 12. Februar 2015, 19:30

Zitat

Auch deshalb wird der derzeitige 1.Mann in Ungarn von allen linken, roten und regenbogenfarbigen grünen Verleumdern angegriffen.
Hmm - von Verleumdungen gegen Orban - wenn Du den meist - habe ich nicht viel mitbekommen. Wohl aber von dem ungarischen Ehepaar, welches bis in den Januar bei mir Unterricht in Deutsch nahm. Beides fleißige Menschen, die in Ungarn trotz guter Schulbildung und beruflicher Ausbildung keine Chance mehr gesehen haben, ein auskömmliches Leben zu führen. Ich hatte Kontakt mit einem Freund der Familie, der seit Jahrzehnten sehr oft in Ungarn war und der mir diese Hoffnungslosigkeit und Chancenlosigkeit bestätigte. Und von dort geschildert sieht das Problem mit den "Zigeunern" eher anders aus. Es wird wohl schwierig sein, zu einer gerechten Bewertung zu kommen, wenn man selbst nicht Informationen aus allererster Hand bekommt.

Benennungsloser

unregistriert

10

Freitag, 13. Februar 2015, 00:03

Ja, ein auskömmliches Leben, eben halt in Deutschland.

Weißt Du, fast alle, die in Deutschland eine Bleibe nehmen, gebrauchen diese Worte, oder so ähnlich.
Aus allererster Hand habe ich diese Informationen, da, wie Du ja noch nachlesen wirst oder nicht, ich direkt auch mit solchen Dingen konfrontiert wurde.
ich denke da an meine ausländischen Schwiegereltern, die sich sicherlich auf Kosten des deutschen Steuerzahlers ein auskömmliches leben in DE erworben haben, obwohl daheim die Ländereien verwahrlosen, anstatt für ein auskömmliches Leben dort sorgen zu können. Oliven, Wein, Holz, Kastanien, warmer satter Boden, der alles hergibt, wenn man nur ein wenig Fleiß reinlegt, aber ach, das auskömmliche Leben in DE ist um ein vielfaches einfacher......
Und,
wir haben viele Freunde und Bekannte in Ungarn, die zwar nicht den deutschen Luxus hegen können( immer das neueste Auto, immer das haben, was der Nachbar gerade anbringt, immer 2,3 mal im Jahr Urlaub auf Mallorca machen, die neuesten Handys, tablets, auch für die Gören) aber dafür im Schweiße ihres Angesichtes Zeit und Blut in das stecken, was ihnen gegeben wurde!
Und die Zigeuner? Na, komme mal hier her ins Grenzgebiet, unsere tschechischen Freunde( wir haben überwiegend ausländische Freunde und Bekannte!) würden Dich aufklären, das muß ich nicht tun, warum auch. Informationen aus erster Hand, die haben wir, da sei sicher. Auch aus Ungarn.

ralf-fennig

Administrator

Beiträge: 2 217

Wohnort: 49424 Goldenstedt

Beruf: Altenpfleger - Frührentner

11

Freitag, 13. Februar 2015, 01:25

Was ich u.a. schon gehört habe ist die immer wieder unterstellte Nähe Orbans zu den "Pfeilkreuzlern" (das sind -platt ausgedrückt- die ungarischen Nazis) und seinen angeblichen Antisemitismus.
In Wahrheit scheint es aber so zu sein das er Beides in Ungarn bekämpft.
(aber seit man Putin entdeckt hat ist es um Orban stiller geworden - als der sein Gesetz durchbrachte das "homosexuelle Propaganda" unter Strafe stellt wurde er zum Feindbild Nr. 1.
Seltsam, wenn man bedenkt das in Saudi-Arabien weit weniger nett mit Homosexuellen umgegangen wird - DAS aber unsere besten Freunde sind)

ralf-fennig

Administrator

Beiträge: 2 217

Wohnort: 49424 Goldenstedt

Beruf: Altenpfleger - Frührentner

12

Freitag, 13. Februar 2015, 01:42

P.S.: Natürlich haben Asylanten in Deutschland auch Rechte.
Aber wenn man aus Afrika kommt - wo einige Leute täglich Kilometer zum nächsten Trinkwasser-Brunnen laufen müssen, und sich dann beschwert das ein Flüchtlingsheim vier Kilometer vom nächsten LIDL entfernt ist und der Bus nur zweimal täglich fährt.
Oder wenn man aus Ländern kommt in denen runde Lehmhütten der Lebensstandard sind - und sich dann lautstark beschwert das die Flüchtlingsunterkünfte nicht den Vorstellungen entsprechen.
Dann frage ich mich wovor man eigentlich geflohen ist?
Wenn ich mir vorstelle gerade mit Not mein Leben gerettet zu haben - oder wegen meiner auch nur aus wirtschaftlicher Misere zu kommen...
Ich kann von mir sagen das ich zwei Jahre lang in einer Abstellkammer gelebt habe. Das geht tatsächlich.

klack

unregistriert

13

Freitag, 13. Februar 2015, 07:22

Zitat von »Benennungsloser«

Informationen aus erster Hand, die haben wir, da sei sicher. Auch aus Ungarn.
Vielleicht hast Du mich falsch verstanden? Ich habe damit ausdrücken wollen, dass ich mir da kein Urteil erlauben kann, eben weil ich keine Information aus erster Hand habe.

Benennungsloser

unregistriert

14

Freitag, 13. Februar 2015, 09:42

Danke, alles klar. :smile: :tassekaffee:

Benennungsloser

unregistriert

15

Freitag, 13. Februar 2015, 09:48

" ... Ich kann von mir sagen das ich zwei Jahre lang in einer Abstellkammer gelebt habe. Das geht tatsächlich. ..." :sad:

Nicht ganz so schlimm haben wir, ein Baby und 2 Erwachsene + 2 Hunde auf 18 qm 1,5 Jahre lang gelebt, ohne Dusche, laufendes Warmwasser o.ä. Plumpsklo . Das ging, wenn auch etwas eingeengt. Da lernt man auch Bescheidenheit. :smile:

klack

unregistriert

16

Freitag, 13. Februar 2015, 14:36

Zitat

Nicht ganz so schlimm haben wir, ein Baby und 2 Erwachsene + 2 Hunde auf 18 qm...
Wir haben mal zu sechst auf ca. 9 m² gelebt, allerding mit Dusche und Klosett - allerdings freiwillig und das Ding ließ sich hervorragend fahren und nannte sich Motorhome. Aber spannend waren die knapp sechs Wochen auf so engem Raum allemal...

klack

unregistriert

17

Samstag, 14. Februar 2015, 10:03

Das hier Vorwürfe gegen Kunden - Tafel in Wattenscheid verliert 300 Mitarbeiter fand ich heute morgen. Ähnliches, nur mit bisher nicht so dramatischen Auswüchen, habe ich auch schon von anderer Stelle gelesen. Wenn das so ist, fragt man sich, mit welchen Ansprüchen solche Menschen hier nach Deutschland kommen. Und ich kann den Menschen kaum einen Vorwurf machen, die sich aufgrund solcher und ähnlicher Vorkommnisse gegen den Zustrom Fremder zur Wehr setzen oder sich davor fürchten.

Mein Vater und dessen Familie kamen als Flüchtliche nach Deutschland, weil ihnen in Pommern alles weggenommen worden war. Sie mussten sich sehr bescheiden mit allem. Doch auch damals, ende der Vierziger etwa, war es schon so, dass es Neid und Missgunst gab, wenn einmal eine Familie aus Amerika ein Carepaket bekam oder sonst irgendwelche Zuwendungen. Meistens wurde das geteilt - doch es wurde auch immer wieder Anspruch von anderen darauf erhoben. Und Diebstähle unter den Flüchtlingen gab es leider auch schon.

ralf-fennig

Administrator

Beiträge: 2 217

Wohnort: 49424 Goldenstedt

Beruf: Altenpfleger - Frührentner

18

Samstag, 14. Februar 2015, 14:49

In unserer Region "wohnten" damals einige Flüchtlinge (die zuhaus nicht arm waren) in leergeräumten Schweineboxen - rechts und links natürlich noch genutzt.
Das Oldenburger Münsterland war damals sehr unterentwickelt. Es kamen Menschen auch aus Städten wie Breslau, die durchaus schon elektrischen Strom und fließend Wasser in Wohnungen kannten, und wurden zu Familien eingewiesen denen solcher Luxus ebenso wie "eigene Zimmer" für die Kinder absolut fremd waren.
Die ihre "Enge" jetzt also noch mit Flüchtlingen teilen mussten.
Forderungen der Flüchtlinge und Widerstand der Einheimischen gab es damals schon - aber auf ganz anderer Ebene.
So weigerten sich z.B. Vechtaer Schlachtermeister einen Flüchtlingsjungen auszubilden weil sie die daraus wachsende Konkurenz fürchteten.
Mein Vater wuchs als Protestant damit auf das der Schulhof im kleinen Lutten einen weißen Strich aufwies - und die Schüler der evangelischen Klasse Dresche bekamen wenn sie ihn überschritten.
Ein anderer evangelischer Ostpreuße berichtete mir aus Fladderlohhausen (ein Dorf - nur eine Hand voll Häuser) das eine alte Tante die katholischen Jungen ermutigte die "evangelischen Ketzer" zu verprügeln wo sie sich zeigen.
Kürzlich wurde mir ein Fall geschildert in dem (authentisch - keine Geschichte!) eine Flüchtlingsfrau verurteilt wurde (vor Gericht) weil sie die Teekanne einer Einheimischen ausgewaschen hatte.
In einem traurigeren Fall hörte ich das ein Bauer, der einen Flüchtlingsjungen der ohne Eltern ankam so schikaniert hatte das dieser weglief um seinen Vater zu suchen und dabei erfroren ist, zu einer geringen Strafe verurteilt wurde als dieser Vater aus der Kriegsgefangenschaft zurück kam und statt seiner Familie nur noch das Grab seines Sohnes fand.
Alles in Allem nicht besonders nett.

ralf-fennig

Administrator

Beiträge: 2 217

Wohnort: 49424 Goldenstedt

Beruf: Altenpfleger - Frührentner

19

Samstag, 14. Februar 2015, 14:54

Was den "Tafel-Fall" angeht so verstehe ich nicht warum sich arg daneben benehmende Kunden nicht einfach mit Hausverbot belegt werden?
Wer sich dermaßen krass benimmt hat ja offensichtlich die Hilfe nicht nötig.

Ähnliche Themen