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1

Sonntag, 9. März 2014, 17:26

Gründung einer Anti-Homo-Union

Juden, Christen und Muslime sind gegen Homosexualität (zumindest die ernsthaften Anhänger dieser drei Religionen).
Trotzdm bekämpfen wir uns gegenseitig wegen Streitigkeiten in anderen religiösen Fragen.
Bei unseren Streitigkeiten übersehen wir leider, dass die Homo-Lobby ziemlich stark und einflussreich ist. In den letzten 50 Jahren hat sie erreicht,
  • dass praktizierte Homosexualität in vielen Ländern der Welt legalisiert wurde,
  • dass in einigen Ländern die Homo-Ehe eingeführt wurde und
  • dass in zahlreichen Städten Homo-Paraden veranstaltet werden.
Es ist heute dringend erforderlich, dass Juden, Christen und Muslime sich gegen den gemeinsamen Feind verbünden. Lasst uns eine internationale, religionsübergreifende Anti-Homo-Union gründen! Jedes Mitglied dieser Union kann glauben, was es will, muss nur entschieden gegen Homosexualität sein.
Die Anti-Homo-Union soll keine Ökumene, sondern nur ein Zweckbündnis zur weltweiten Bekämpfung der Homosexualität sein. Gemeinsam können wir vielleicht erreichen, dass in einigen Ländern wieder abschreckende Strafen gegen Homosexualität eingeführt werden.

2

Sonntag, 9. März 2014, 19:42

Hallo Sven,

willkommen in diesem Forum!

Auch ich

- halte praktizierte Homosexualität für Sünde,
- bedaure die erfolgreichen Aktivitäten der Homo-Lobby sehr,
- beobachte mit Sorge, welche Einflüsse auf unsere Kinder ausgeübt werden (sollen),
- und werde weiterhin Sünde nennen, was Gott in seinem Wort als Sünde bezeichnet.

Allerdings war Homosexualität schon zur Zeit des Neuen Testaments weit verbreitet,
aber wir lesen nicht,

- dass die Apostel spezielle Aktivitäten gegen diese spezielle Sünde entfaltet hätten;
- dass sie überhaupt Feldzüge gegen Sünden gestartet hätten;
- dass sie Menschen, die in Sünde lebten, als "Feinde" angesehen hätten;
- dass sie versucht hätten, Nichtchristen christliche Grundsätze und Lebensweisen unter Strafandrohung aufzuzwingen.

Das alles war den Aposteln fremd, und es entspräche nicht der christlichen Lehre, auch nicht der Lehre Jesu in der Bergpredigt.

Das Neue Testament zeigt vielmehr, dass nicht nur Homosexuelle, sondern alle Menschen Sünder sind und die Rettung von ihren Sünden durch Jesus Christus nötig haben. Deshalb ist es der große Auftrag der Jünger Jesu bis heute, allen Menschen ohne Unterschied Christus als Retter zu verkündigen. Dabei sollen sie natürlich nicht verschweigen, was Gott Sünde nennt, und auch nicht, dass es ein Gericht Gottes geben wird.

Bei all dem sollen gläubige Christen sich dessen bewusst sein, dass sie in sich selbst keine besseren Menschen sind als andere und dass auch sie selbst nur durch die Gnade Gottes errettet sind. Das bewahrt sie vor Hochmut und hilft ihnen, auch Andersdenkenden mit Respekt zu begegnen.

Wo es auf der Erde Initiativen zur Bekämpfung der Homosexualität gibt, ist das sehr häufig auch mit Hassbotschaften oder sogar mit Gewaltbereitschaft verbunden, ganz gleich, ob so etwas unter "muslimischen" oder unter "christlichen" Vorzeichen steht. Und allzu oft steht die extreme Rechte hinter solchen Aktivitäten.

Das sind einige der Gründe, warum ich mich einem solchen Zweckbündnis nicht anschließen kann. Stattdessen bete ich lieber für meine Mitmenschen und versuche, ihnen Christus zu verkündigen.

LG
Barnabas

Zitat

Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht,
ist es doch Gottes Kraft zum Heil jedem Glaubenden. Römer 1,16

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Barnabas« (9. März 2014, 20:04)


3

Montag, 10. März 2014, 17:01

Dem schließe ich mich aus genau den genannten Gründen an.

Auch von mir ein herzliches Willkommen in diesem Forum @Sven. :smile:

:tassekaffee:
Phil. 1,6:
...der in uns angefangen hat das gute Werk, wird es auch vollenden bis an den Tag Christi.
Nietzsche: "Gott ist tot".
Gott: "Nietzsche ist tot!"


ralf-fennig

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4

Mittwoch, 12. März 2014, 18:05

Hallo Sven!
Aus rein weltlicher Sicht hast Du Recht. In der Parteipolitik habe ich mit anderen Christen und auch mit Juden lang in der Zentrumspartei gewirkt, und konnte dort zumindest meine Meinung auch zu diesem Thema weiter verbreiten.
Rein geistlich gesehen muss man aber fragen: Was ist KERN unseres Glaubens? Kern des Christentums ist die Einsicht jedes Einzelnen Sünder zu sein. Gegenüber Gottes Gerechtigkeit nicht bestehen zu können. Und im zweiten Schritt zu erkennen das diese Einstellung im Gericht endet. Dann sieht man das Jesus Christus, Gottes Sohn, auf Golgatha dieses Gericht und diese Strafe auf sich genommen hat - und kann sich auf diese Opfertat berufen.
DANN wirkt Gott im Gläubigen - und DANN können auch tiefe seelische Defekte wie die Homosexualität tatsächlich verändert werden.

Muslime haben ein völlig anderen Ansatz. Auch einen völlig anderen Glauben. Die hälfte dessen, was ich jetzt geschrieben habe, wäre in ihren Augen "Gotteslästerung" und wenn ich es in islamischen Ländern laut sagen würde wäre es ein Grund mich zu töten.

Und auch die Einstellung gegenüber Homosexuellen ist eine Andere. Ein Moslem wünscht sich die "Umma" (die muslimische Gesellschaft) in der nach der Scharija Homosexuelle getötet werden. Ich möchte Sünder zur Umkehr rufen, wünsche mir also das Homosexuelle erkennen was sie tun und sich helfen lassen.

Ich gebe Dir uneingeschränkt Recht was die Aktivitäten der Homo-Lobby angeht.
Und Dinge wie der "ESTRELLA-Bericht" oder der "Bildungsplan 2015" beweisen das man dort nicht stehen bleibt sondern nach wie vor das Ziel hat auch Kinder "verfügbar" zu machen. Das ist Endzeit. Es entspricht tatsächlich den Prophetien der Bibel für unsere Zeit.
Dennoch finde ich es gut wenn Christen dagegen auch ihre Stimme erheben. Wie gesagt: Innerhalb meiner politischen Tätigkeit tue ich das auch. Auch Noah predigte ja die konkrete Umkehr.

Benennungsloser

unregistriert

5

Mittwoch, 12. März 2014, 22:53

Ralf, dein letzter Satz ist ein wirklich schwieriges Kapitel....
Darüber sollten wir uns noch einmal unterhalten.
:tassekaffee:

ralf-fennig

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6

Donnerstag, 13. März 2014, 10:17

Ja - ich weiß um die Schwierigkeit auf konkrete Sünden und konkretes Unrecht hinzuweisen. Aber oft kommt man spätestens dann genau zu diesem Punkt wenn jemand behauptet er bräuchte keine Umkehr, keine Vergebung, keine Errettung - weil er noch nie jemanden umgebracht hat und noch nie im Gefängnis war.
Und Homosexualität ist nicht nur deshalb Sünde weil Gott es eben so festgelegt hat - Gott hat uns für die Ehe und für Familie erschaffen. Ich bin jetzt 40 und merke das es Trauerarbeit ist festzustellen das es immer wahrscheinlicher wird das dies an einem Menschen vorbeigeht. Mitlerweile bin ich wohl auch zu exzentrisch um auf derartiges hoffen zu können.
Homosexuelle empfinden von Anfang an "keine Chance" auf Ehe und Familie. Und das wird auch nicht wirklich im Kern anders wenn ihre widernatürlichen Beziehungen "getraut" werden oder ihnen Kinder zur Verfügung gestellt werden um eine Familien-Illusion aufzubauen. Es geht also starke Not damit Hand in Hand "Homosexuell" zu sein.

Diese Menschen leiden unter der Sünde. Wie Jeder, der Sünde tut, leidet. Jede Sünde ist ein selbstgemachtes Gericht.

Niemand wird durch Homosexualität glücklich. Auch nicht wenn noch tausend Forderungen der entsprechenden Lobby erfüllt werden.

Benennungsloser

unregistriert

7

Donnerstag, 13. März 2014, 11:45

Da stimme ich Dir voll und ganz zu! Diese menschen werden durch das Verdunkeln( Schönreden) der Sünde noch stärker gekettet. Und doch bleibt es eine persönliche Verantwortung, die man nicht durch politische Aktivitäten Hand in Hand mit "Welt"menschen oder Organisationen, sprich Parteien, erleichtern kann, sondern nur im persönlichen Gespräch und Gebet, denke ich. Parteien streuen nicht den Samen zur Buße und Umkehr.

ralf-fennig

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8

Donnerstag, 13. März 2014, 12:51

Ja. Das stimmt im Allgemeinen. Leider.
Parteiarbeit kann auch nie geistlich VÖLLIG klar sein. Das muss man wissen. Das sind Tischlereien auch nie - aber auch da muss man es wissen.

9

Donnerstag, 13. März 2014, 22:23

Sollen wir durch Politik das Ende herauszögern?
Oder gem. Petrusbrief die Wiederkunft Jesu beschleunigen?
2.Petr.3:12. Indem ihr erwartet und beschleuniget die Ankunft des Tages Gottes,

ralf-fennig

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10

Donnerstag, 13. März 2014, 22:27

Hinauszögern kann ich nicht.
Lot saß im Tor und richtete in der Stadt - niemand nahm ihn wirklich ernst.
Noah predigte dem Volk, 120 Jahre lang - niemand hörte auf ihn.
Auf mich hört auch niemand :/

11

Donnerstag, 13. März 2014, 23:58

Ich selbst habe oft ein Problem mit der Auslegung/Interpretation der Schrift, wenn Altes mit Neuem Testament/Bund vermischt wird.

@Robin: Ich sehe es wie du.

:tassekaffee:
Phil. 1,6:
...der in uns angefangen hat das gute Werk, wird es auch vollenden bis an den Tag Christi.
Nietzsche: "Gott ist tot".
Gott: "Nietzsche ist tot!"


12

Mittwoch, 29. April 2015, 20:02

Hallo Sven,

Allerdings war Homosexualität schon zur Zeit des Neuen Testaments weit verbreitet,
aber wir lesen nicht,

- dass die Apostel spezielle Aktivitäten gegen diese spezielle Sünde entfaltet hätten;
- dass sie überhaupt Feldzüge gegen Sünden gestartet hätten;
- dass sie Menschen, die in Sünde lebten, als "Feinde" angesehen hätten;
- dass sie versucht hätten, Nichtchristen christliche Grundsätze und Lebensweisen unter Strafandrohung aufzuzwingen.

Die Christen hatten damals keinen Einfluss auf die Gesetzgebung, weil sie in der Minderheit waren. Die Gesetze waren damals so antichristlich, dass einige Kaiser die Christen nur wegen ihres Glaubens töten konnten.
Als wir Christen später in der Mehrheit waren änderten wir durchaus die Gesetze. Homosexualität war in der BRD offiziell bis 1994 strafbar.
Ich zitiere mal aus politikforen.net, wo sich Katholiken und Protestanten stritten:

Zitat

"Ich weiß, dass du Protestant bist und an Sola Scriptura glaubst und du
weißt, dass ich Katholik bin und nicht daran glaube, also wieso müssen
wir ständig darüber streiten? Erstmal müssen wir zusammen den Atheismus
und Islam loswerden, dann können wir uns immer noch gegenseitig die
Köpfe einschlagen."
Wie findest du das? Willst du auch den Islam und den Atheismus loswerden? Mir persönlich ist ein Atheist, der die Homosexualität verabscheut und eine dauerhafte (möglichst lebenslange) Hetero-Beziehung anstrebt, tausendmal lieber als ein schwuler Kirchenmann!

ralf-fennig

Administrator

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13

Freitag, 8. Mai 2015, 23:20

Nein, 1994 war Homosexualität unter Erwachsenen nicht mehr strafbar. Schon lang nicht mehr.
Nur Minderjährige durften vorher nicht beteiligt sein - heute kann ein 14jähriger sogar sein "Recht" einklagen eine homosexuelle Beziehung zu führen.

Ich kann Dir ehrlich sagen:
Was ERWACHSENE Nichtchristen in ihrem Schlafzimmer treiben ist mir so egal wie sonst fast nichts unter Menschen. Ich weiß das sie sich selbst damit keinen Gefallen tun. Das dies kein Weg ist um glücklich zu werden. Aber was soll ich mich in deren Angelegenheiten mischen?
Würden sie Jesus Christus annehmen - dann würden sie merken das da etwas "nicht richtig ist". Sie würden die Bibel lesen und mehr und mehr verstehen das Gott für den Menschen Ehe und Familie geschaffen hat. Sie würden sich danach sehnen und wären auch offen für Hilfe. Nichtchristen würden das wohl nie einsehen.

Ich fühle mich nicht berufen in Schlafzimmern zu spionieren und Schwule einzusperren. Wirklich nicht.

Die einzige Aufgabe die ich sehe ist Kinder vor "Bildungsplänen" und "gender-Gleichschaltung" der Pädo- und Homo-Lobby zu schützen. Das ist Aufgabe genug.

14

Mittwoch, 13. Mai 2015, 09:46

Gott wird das alles bestrafen, das reicht mir!

15

Sonntag, 23. August 2015, 19:25

...

Ich fühle mich nicht berufen in Schlafzimmern zu spionieren und Schwule einzusperren. Wirklich nicht.

...
Auch habe nicht die Absicht, Schlafzimmer auszuspähen.
Aber wenn Schwule sich öffentlich küssen, anmachen oder in Freauenkleidern herumlaufen, dann sollte das zu einer gewissen Strafe (oder zumindest zu einem Bußgeld-Bescheid) führen. Auch Homo-Paraden ließen sich ganz leicht verbieten, wenn Homosexualität als Straftat gilt.
Wenn dann noch zwei Männer, die ohnehin wegen ihrer Homosexualität auffällig geworden sind, eine Nacht gemeinsam in derselben Wohnung verbringen, dann sollte das den dringenden Tatverdacht der widernarürlichen Unzucht begründen! Eine Ausspähung des Schlafzimmers wäre dazu nicht erforderlich.
Sicherlich wird es immer Schwule geben, die ihr Treiben geschickt verbergen und straflos davonkommen. Aber es kommt mir auch gar nicht darauf an, jeden zu erwischen. Jedoch muss eine gewisse Abschreckung sein, damit Schwule im öffentlichen Raum nicht mehr so dreist und unverschämt auftreten können. Wenn sie es trotzdem täten, dann könnte man die Polizei rufen.
Man sollte bedenken, dass z. B. auch nicht alle Eigentumsdelikte aufgeklärt werden. Aber wenn Diebe gar keine Hemmungen mehr hätten und mit ihren Taten öffentlich prahlten, dann würde mit unserem Rechtsstaat etwas nicht stimmen!

16

Donnerstag, 27. August 2015, 10:59

Gott teilt uns mit in Offb.22:
11. Wer Unrecht tut, der tue weiter Unrecht, und wer unrein ist, verunreinige sich weiter, und der Gerechte übe weiter Gerechtigkeit, und der Heilige heilige sich weiter.

17

Freitag, 28. August 2015, 17:49

2Tim 4,2 Predige das Wort, steh dazu, es sei zur Zeit oder zur Unzeit; weise zurecht, drohe, ermahne mit aller Geduld und Lehre.

Es kann aber nicht sein, dass wir Unrecht schweigend "zur Kennnis nehmen", einfach "wegschauen" und uns darauf berufen, dass GOTT ja einmal alles richten wird. Wir haben den Auftrag, Unrecht beim Namen zu nennen und zwar auch dann, wenn wir damit den Menschen der Welt "quer aufstoßen". Das sollen wir freundlich tun aber konsequent in GOTTES Wort fest gegründet bleiben.

Natürlich kann es nicht darum gehen, "in Schlafzimmern zu spionieren". Albern. Aber jeder, der von sich sagt, dass er/sie von neuem geboren ist in Christus, muss sich zuallererst berufen sehen, das freimachende, heilmachende und errettende Evangelium zu verkünden.

Immer daran denkend, dass wir selbst ebenfalls Sünder sind in diesem Weltlauf. Aber dankbar aus Gnade GOTTES erlöste Sünder. Wir haben Vergebung erfahren und das und die erfahrene Liebe GOTTES weiterzugeben, sollte unser Antrieb sein. Die Schwierigkeit ist m.M.n., dass ein "das geht mich nichts an, da verurteile ich nicht" manchmal auch etwas Gleichgültigkeit sein könnte. So etwas dürfen wir aber als Kinder GOTTES zur Welt nicht haben. Nicht immer einfach, hat unser HERR uns aber auch nicht versprochen.

Der Vers aus Offenbarung 22 (hier V. 11) spricht übrigens von der Zeit, wenn der HERR und Christus zum zweiten Mal auf die Erde kommen wird, um dann den ganzen Erdkreis zu richten. So beschreibt es William MacDonald in seinem Kommentar zum NT.

Zitat:

22,11 Wenn die Zeit der Erfüllung kommt, dann werden die Ungerechten in ihrer Unbußfertigkeit bleiben. »Der Unreine« hat keine weitere Chance, sich zu ändern, wenn der Herr auf die Erde wiederkehrt. Doch der »Gerechte« wird weiterhin gerecht leben, ebenso wird der »Heilige« mit seinem geheiligten Leben fortfahren.

Zitat Ende.

Hier geht es noch darum, Menschen das Evangelium Christi zu verkünden, bevor die Gnadenzeit zuende geht und der HERR Seine Gemeinde zu Sich in den Himmel entrücken wird.

So verstehe ich den Auftrag und den Zusammenhang zwischen heute und dem kommenden Gericht GOTTES.

:tassekaffee:
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18

Freitag, 28. August 2015, 18:28

Zitat:

«Darum, liebe Brüder, tut desto mehr Fleiss, eure Berufung und Erwählung festzumachen.»
2. Petrus 1,10

~~

Christ sein ist in unserer Zeit eine der grössten Herausforderungen an den freien Willen des Menschen.
Keine andere Entscheidung führt zu grösseren Konsequenzen als das Ja des Menschen zu Gott das Ja zu Jesus.


Diese Willensäusserung ist zudem jeden Tag nötig. Oder wie es Petrus
sagt: Wir sollen mit Fleiss danach trachten, unsere Stellung, die wir
vor Gott haben, zu festigen.

Viele Christen verhalten sich genau
gegenteilig. Sie fragen nicht: «Wie weit weg kann ich mich von der Welt
entfernen, um möglichst nahe bei Gott zu sein?», sondern:

«Wie weit kann ich mit der Welt gehen und doch noch in Gottes Nähe sein?»
.
Dieses gegensätzliche Verhalten ist tief in der menschlichen Natur verwurzelt.

Viele, die einen guten Anfang mit Jesus gemacht haben, bleiben in dieser Widersprüchlichkeit stecken.

Und weil sie keinen wirklichen Kontakt mit dem Herrn mehr haben, übernimmt ein anderer die Regie.

Sie werden zu Gefangenen.

Aber wie ein Sohn niemals aufhört, das Kind seiner Eltern zu sein, so ist es auch im geistlichen Bereich.

Denn durch die Wiedergeburt wird ein Mensch zu einem Kind des himmlischen Vaters, des lebendigen Gottes.

Aber Einfluss und Segen des Allerhöchsten schwinden, wenn wir nicht ständig in Seiner Gegenwart leben.

Prüfen wir uns doch ernstlich, wer in unserem Leben die Regie führt, wer neben uns steht, wessen Willen wir uns unterordnen!

In welcher Situation würde der HERR Jesus uns antreffen, wenn Sein Wiederkommen zur Entrückung der Gemeinde heute stattfinden würde?

Es gilt Ernst!

«Tut desto mehr Fleiss ...!»

Tun Sie nichts, was der HERR Jesus nicht sehen sollte; gehen Sie nirgends hin, wo Er Sie bei Seinem Wiederkommen nicht sehen dürfte!

P.M.
~~
mnr.ch

:tassekaffee:
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