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Sanftwut

Fortgeschrittener

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Donnerstag, 21. Januar 2010, 07:12

Die Bibel - Altpapier oder Wertpapier? - Impuls 21.01.2010

Lieber ist mir das Gesetz deines Mundes als Tausende von Gold- und Silberstücken.
Psalm 119,72


Der junge Musikstudent schätzt die alte Violine, die er von seinem Großvater geerbt hat. Eines Tages - auf dem Weg zur Uni - sieht er, wie ein Busfahrer wegen eines Hindernisses nicht nahe genug an den Randstein heranfahren kann. Er legt Violine und Bücher beiseite und entfernt das Hindernis. Der Busfahrer parkt sein Fahrzeug, übersieht jedoch das Instrument mitsamt den Büchern - und fährt darüber! »Die Bücher sind ersetzbar«, sagt sich der junge Mann, nachdem er sich von dem ersten Schrecken erholt hat. »Und die alte Violine eigentlich auch, obwohl sie ein nettes Andenken an meinen Opa war.« Als er das zersplitterte Instrument jedoch genauer inspiziert, findet er auf der Innenseite die Signatur des größten Geigenbauers aller Zeiten, Antonio Stradivari! Aus seiner Werkstatt sind weltweit nur noch etwa 650 Instrumente erhalten. Wenn es nicht ein der vielen Nachbauten war, wäre die alte Violine ein unersetzbares Meisterstück mit einem Wert von ca. 700.000 Euro gewesen!
Vielleicht ergeht es unserer alten Familienbibel ähnlich wie dieser Violine. Wir schätzen sie als Andenken oder kostbare Antiquität, aber ihren tatsächlichen Wert erkennen wir nicht. Das Wertvollste an der Bibel ist nämlich nicht ihr Goldschnitt, sondern ihr Inhalt. Sie trägt die Handschrift Gottes. Über die Jahrhunderte hinweg sind Christen bereit gewesen, Folter und Tod zu erdulden, wenn sie nur die Bibel lesen konnten. Für den Psalmschreiber ist das Wort Gottes weitaus wertvoller als materieller Reichtum: »Lieber ist mir das Gesetz deines Mundes als Tausende von Gold- und Silberstücken«, sagt er in Psalm 119,72. Die Bibel ist nicht »Altpapier«, sondern »Wertpapier«. Schon entdeckt?
Gott aber ist mächtig, jede Gnade gegen euch überströmen zu lassen, auf daß ihr in allem, allezeit alle Genüge habend, überströmend seid zu jedem guten Werk. 2. Kor. 9,8