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Sanftwut

Fortgeschrittener

Beiträge: 178

Wohnort: 95032 Hof

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Sonntag, 24. Januar 2010, 07:35

Gescheitert - und doch am Ziel - Impuls 24.01.2010

Was nützt es einem Menschen, die ganze Welt zu gewinnen, und sein Leben einzubüßen?
Markus 8,36


Für die kostspielige Prachtentfaltung seiner Herrschaft benötigte der sächsische Kurfürst August der Starke (1670-1733) viel Geld und beauftragte den Alchimisten J. F. Böttger mit der Herstellung von Gold, glaubten doch die Alchimisten damals, Gold mit chemischen Mitteln herstellen zu können, allerdings stets ein vergebliches Unterfangen, auch für Böttger. Aber zusammen mit dem Grafen Tschirnhaus, der nach vielen keramischen Versuchen das Porzellan erfunden hatte (wie schon die Chinesen Jahrhunderte vor ihm), gelang es, das begehrte »weiße Porzellan«, das »weiße Gold«, herzustellen, sodass der Kurfürst, wenn er nun schon kein Gold erhielt, am 23. Januar 1710, heute vor 300 Jahren, die Errichtung einer Porzellanmanufaktur in Meißen anordnete. Meißener Porzellan ist seitdem mit seinem Markenzeichen der gekreuzten Schwerter ein Begriff für höchste Qualität edler Tischkultur. Andere Fürsten folgten dem Beispiel Augusts; 1751 entstand auf Befehl Friedrichs des Großen die Berliner Porzellanmanufaktur.
So hatte man zwar nicht das allseits begehrte edle Metall, aber dennoch ein kostbares und schönes Produkt gewonnen, das dem Menschen zwar nicht unendlichen Reichtum, aber doch viel Freude schenkt, weil es seinem Schönheitssinn entgegenkommt. Ist es nicht ähnlich mit dem ewigen Leben? Was setzt der Mensch nicht alles daran, sein irdisches Leben zu erhalten und zu genießen! Und doch scheitern wir letztlich alle an diesem Ziel. Krankheit und Tod sitzen uns immer im Nacken und lassen auch den Reichsten nicht wirklich glücklich sein. Das wahre Glück ewigen Lebens bei Gott können wir aber im Glauben an Jesus Christus erlangen.
Gott aber ist mächtig, jede Gnade gegen euch überströmen zu lassen, auf daß ihr in allem, allezeit alle Genüge habend, überströmend seid zu jedem guten Werk. 2. Kor. 9,8