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Samstag, 27. Februar 2010, 20:47

Gebete für verfolgte Christen - AKREF für 1. bis 7.März 2010

01. Ägypten: Koptische Priester angepöbelt und angegriffen
Weil koptische Priester und Mönche leicht an ihrem schwarzen Talar bzw. Kapuze zu erkennen sind, werden sie mit den übelsten Worten beschimpft. Am Freitag, den 12.02. wollte der koptische Priester Pater Filopatier zur Kirche gehen. Ein Moslem versperrte ihm absichtlich den Weg. Eine mutige Dienerin der Kirche wies diesen Moslem zurecht, der darauf sein Messer zog und auf den Kopten losging. Die Frau ging dazwischen, um ihren geistlichen Vater und die Würde des Priestertums zu beschützen. Da wurde sie am Oberarm getroffen. Die gerufene Polizei kam zwei Stunden später. Im Protokoll wurde nicht erwähnt, dass der Moslem den koptischen Priester mit einem Messer verletzten wollte.

02. Ägypten/Israel: Konvertit flieht nach Israel - wird dort eingesperrt

Die Familie enterbt und verstößt Majed. Die Behörden verweigern ihm den Personalausweis, alles weil er Christ geworden ist. Er setzt sich als Jurist für die Rechte der christlichen Minderheit ein. Ins Gefängnis gesperrt, grausam gefoltert, zum Tode verurteilt, Flucht nach Israel, dort über drei Jahre eingesperrt bis er auf Druck internationaler Kräfte freigelassen wurde. Heute leitet er von Kanada aus die Organisation "One Free World International", die sich weltweit für verfolgte Christen einsetzt. Majed weiß, dass die Hamas die Christen verfolgen wie nie zuvor, dass radikale Islamisten christliche Leichname ausgraben, weil sie der Ansicht sind, die Christen verseuchten den Erdboden. Er sagte in einem christlichen Forum: „Hören Sie auf "politisch korrekt" zu sein. Sagen Sie die Wahrheit, hören Sie auf, Kompromisse einzugehen. Wachen Sie auf, bevor es zu spät ist!“

03. Algerien: Spannungen wegen Einschränkung der Religionsfreiheit
Erzbischof Ghaleb Moussa Abdallah fordert von Algier die Aufhebung von Beschränkungen der Glaubensausübung für Nicht-Muslime. „Ist es nicht Zeit für eine neue Überprüfung, wenn nicht gar eine Abschaffung der Regelung?“ fragte der Hirte bei einem Treffen mit dem algerischen Religionsminister. Versammlungen von Christen werden so strikt kontrolliert wie das Predigen. Spendenflüsse vom Ausland sind weitgehend eingeschränkt und die Mission unter Muslimen ist strengstens untersagt.

04. Bhutan: Christen haben es im buddhistischen Land schwer

Christen im südasiatischen Königreich Bhutan haben es immer noch schwer, obwohl in dem buddhistischen Himalaja-Staat seit zwei Jahren Demokratie sein sollte. In dem Land sind keine Kirchen oder Versammlungsräume zu sehen. Christen müssen sich weiter im Untergrund treffen. Es gibt auch keine christlichen Buchläden oder Friedhöfe. Seit zwei Jahren ist eine neue Verfassung in Kraft. Danach herrscht zwar Religionsfreiheit, aber die Einladung zum Religionswechsel ist untersagt. Trotzdem kommen zu Gottesdiensten in Hausversammlungen nicht selten über 100 Personen. Gesamt wird die Zahl der Christen zwischen 3.000 und 6.000 geschätzt.

05. Deutschland: “Christenverfolgung nicht schweigend hinnehmen"

Hessens Ministerpräsident Roland Koch (CDU) forderte die westliche Staatengemeinschaft müsse im Umgang mit Ländern, in denen keine Religionsfreiheit herrsche, deutlicher machen, dass sie dies missbillige. Er erklärte, die westlichen Demokratien müssten sich in der internationalen Zusammenarbeit stärker als bisher für Religionsfreiheit einsetzen. Das Thema gehe aber auch jeden einzelnen Bürger an. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass in vielen Teilen der Welt Menschen auch heute noch wegen ihres Glaubens verfolgt werden. Er verwies zudem auf die Lage christlicher Minderheiten in zahlreichen, vor allem muslimisch geprägten Staaten hin.
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06. Eritrea: 14 Christen aus Haft entlassen
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Zwölf Mitglieder der "Kale Hiwot"-Kirche wurden am 5.2.10 auf Kaution freigelassen. Die Studenten saßen zwei Jahre lang im Militärgefängnis in Assab ohne ordentliche Anklage ein. Bei ihrer Entlassung wiesen die Beamten die Christen an, nicht mehr an gemeindlichen Aktivitäten teilzunehmen. Wer gegen die Anweisung verstoße, dem drohe die Hinrichtung. Nach jüngsten Angaben sind derzeit noch über 2.200 Christen aufgrund ihres Glaubens landesweit in Polizeistationen, Militärlagern oder Schiffscontainern unter unmenschlichen Bedingungen eingesperrt.

07. Irak: Töten von Christen hält an

Die Situation der Christen im Nordirak spitzt sich weiter zu. Mehre Christen sind von Extremisten ermordet worden. Die Stimmung unter seinen Gläubigen beschreibt der Erzbischof als "blanke Panik". Ob bei der Arbeit, in der Schule oder zu Hause – nirgendwo seien Christen in Mossul vor Mordanschlägen sicher. Mindestens 40 Christen sollen in letzter Zeit nach Medienberichten getötet worden sein, über 12.000 Christen flohen aus Mosul. Am 7. März wird in dem Land ein neues Parlament gewählt. Von den Christen im Irak ergeht folgende Bitte in alle Welt: "Wir bitten verzweifelt um Euer Gebet für uns!"

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Samstag, 27. Februar 2010, 20:50

Gebete für verfolgte Christen - AKREF für 8. bis 15. März 2010

08. Iran: Evangelischer Pastor verhaftet und „verschwunden“
Pastor Issavi wurde in Isfahan festgenommen, wo er einen langjährigen Freund besuchte. Beamte des iranischen Geheimdienstes drangen am 2. Februar in die Wohnung ein und verhafteten den Pastor sowie den Gastgeber, dessen Ehefrau und eine weitere Besucherin. Außerdem nahmen sie ohne Angabe von Gründen viel vom persönlichen Eigentum des Ehepaares mit. Die Behörden verweigern jeden Kontakt zu ihm sowie Angaben zu seinem Haftort oder Gründe für seine Verhaftung.

09. Islamische Welt: "Staatlich tolerierte religiöse Verfolgung"

In vielen Ländern der arabischen Welt, so schreibt „der Spiegel“, hat der Islam in den vergangenen Jahren an Einfluss auf die Regierungspolitik gewonnen. Doch wo der Islam wichtiger wird, werden vielfach die Freiräume Andersgläubiger kleiner, grade da leben Christen gefährdet. Im Staatsfernsehen in Usbekistan würden etwa Fernsehsendungen ausgestrahlt, in denen Christen als Satanisten beschrieben würden, die Muslime mit Hilfe von Drogen bekehren wollten. Eine staatlich tolerierte Verfolgung gebe es sogar in der Türkei, dem säkularsten und modernsten Land in der islamischen Welt – in dem die 110.000 Christen benachteiligt würden und die christliche Gemeinschaft um ihren Fortbestand kämpfe.

10. Kasachstan: Gottesdienstleiter droht wieder einmal die Ausweisung
Dem in Kasachstan geborenen deutschen Staatsbürger Viktor Leven droht wieder einmal die Ausweisung, um ihn für die Leitung der Gottesdienste einer nicht registrierten Baptistengemeinde zu bestrafen. Man beruft sich auf das Verwaltungsstrafgesetz, nach dem jedem ausländischen Staatsbürger, der schuldig befunden wird, sich missionarisch betätigt zu haben, die Abschiebung droht. Leven betont, dass er nicht als Missionar nach Kasachstan ausgesandt wurde und nur sein Recht in Anspruch nimmt, seinen Glauben gemeinsam mit anderen Personen seiner Wahl zu bekennen.

11. Libyen: Gaddafi erklärt Schweiz den Heiligen Krieg
Der libysche Revolutionsführer ruft zum Dschihad gegen die Alpenrepublik auf. Als Grund nannte er das Schweizer Minarettverbot. Außerdem forderte Gaddafi die Muslime in aller Welt dazu auf, Schweizer Produkte zu boykottieren und ihre See- und Flughäfen für die Schiffe und Flugzeuge zu sperren. Im Herbst vergangenen Jahres soll Gaddafi bei der UN-Vollversammlung formell beantragt haben, die Schweiz aufzulösen.

12. Pakistan: Von den Brüdern verfolgt
Der heute 26-Jährige verlor seine Eltern, als er noch ein Kind war. Sie waren Christen. Auch nach ihrem Tod hielt Riaz Masih an seinem Glauben an Jesus Christus fest. Zum Ärger seines Ziehvaters. Der islamische Geistliche nahm Riaz und seine fünf Geschwister in sein Haus auf. Er lehrte sie den Koran und hat Masihs vier Brüdern und seiner Schwester ein großes Stück Bauland und je 500.000 Rupien – fast 4.400 Euro - als Belohnung versprochen, wenn sie das islamische Glaubensbekenntnis sprechen und damit zu Muslimen werden. Und das taten sie. Einzig Riaz Masih blieb seinem Glauben an Jesus Christus treu. Riaz Masih weiss, dass seine Brüder und sein Ziehvater nach ihm suchen. Er ist überzeugt, dass sie ihn töten wollen. In diesem Moment lebt er irgendwo in Pakistan versteckt vor seinen Verfolgern.

13. Syrien: Diskriminierung christlicher Minderheit

In zwei syrischen Dörfern darf die aramäische Schrift nicht mehr verwendet werden. In den Bergdörfern Maalula und Dschubbadin wird von der christlichen Bevölkerung bis heute das Neuwestaramäische gesprochen und geschrieben, eine Spätform des Aramäischen, das vor 2000 Jahren auch Jesus als Muttersprache sprach. Alle Bücher, Postkarten, Devotionalien und Ähnliches mussten entfernt werden, die in der aramäischen Schrift abgefasst oder auch nur mit Aufschriften in aramäischer Schrift versehen waren. Die offizielle Begründung der Anordnung lautete, die in Maalula gebräuchliche aramäische Schrift sei der hebräischen, die in Israel Verwendung findet, sehr ähnlich. Offiziell befindet sich Syrien noch immer im Krieg mit Israel.

14. Tadschikistan: Gericht verbietet Baptistengemeinde

Eine Baptistengemeinde in der tadschikischen Hauptstadt Duschanbe wurde ein Betätigungsverbot verhängt, weil sie sich ohne staatliche Registrierung in einer Privatwohnung zum Gottesdienst versammelt. Die Mitglieder der Gemeinde haben jetzt beim Stadtgericht Berufung gegen dieses Verbot eingelegt. Die Richterin Soliya Ismailova, die das Verbot verhängt hat, verteidigte ihre Entscheidung und bestritt, dass dadurch die Glaubensfreiheit der Baptisten verletzt würde. „Das Gesetz verlangt, dass sich alle nichtstaatlichen Organisationen registrieren lassen“, erklärte die Richterin. Die Baptistengemeinde versammelt sich ungeachtet der angefochtenen Gerichtsentscheidung weiter zum Gottesdienst.

15. Usbekistan: Drogen in die Jackentasche?

Unverändert werden Menschen wegen religiöser Betätigung ohne staatliche Registrierung bestraft. Der Baptist Tohar Haydarov (28) wurde am 18.1. 2010 verhaftet, zu einer Polizeistation gebracht und unter Drohungen aufgefordert, seinem Glauben abzuschwören. Ihm droht nun eine Anklage wegen Herstellung oder Besitz von Drogen. Dafür drohen ihm im Falle einer Verurteilung bis zu 5 Jahre Haft. Die Glaubensgeschwister Haydarovs sind davon überzeugt, dass die Polizei die Zündholzschachtel mit Drogen, die in seiner Manteltasche gefunden wurde, dorthin geschmuggelt hat. Ebenso wie eine Tüte mit Marihuana, die danach im Badezimmer seiner Wohnung „entdeckt“ wurde, als man seine Wohnung in seiner Abwesenheit durchsuchte. Bibeln, christliche Liederbücher und CDs wurden konfisziert. Im Bericht des Gerichtsarztes werden Blutergüsse im Bereich der Schultern und des Nackens erwähnt. Die Baptisten vermuten, dass jetzt ein Strafverfahren wegen „Verstoß gegen das Religionsgesetz“ folgt.

entnommen aus AKREF
Arbeitskreis für Religionsfreiheit - Menschenrechte - verfolgte Christen der Deutschen Evangelischen Allianz

www.ead.de/akref

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Montag, 15. März 2010, 21:20

AKREF-Gebetsanliegen vom 16. bis 31. März 2010 für verfolgte Christen

16. Ägypten: Freispruch für Mord an Christen
Ein Gericht sprach vier Muslime frei, die wegen des Mordes am 19.10. 2009 an dem Christen Farouk Attallah (61) angeklagt waren. Das Gericht berücksichtigte auch die Aussagen der vorhandenen Belastungszeugen nicht. Die Mörder feuerten 31 Kugeln auf den Kopf des Opfers ab, bevor sie ihn auf dem belebten Dorfmarktplatz enthaupteten. Der tote Körper wurde dann, begleitet von Siegesrufen, durch die Straße gezogen. Die Verhaftung der Täter entfachte gewalttätige Ausschreitungen muslimischer Ägypter gegen die Kopten in Dairout. Läden, Apotheken und Häuser in christlichem Besitz wurden geplündert und angezündet.

17. Deutschland: Fußwaschbecken für Muslime

Während in immer mehr nordrhein-westfälischen Gerichtssälen die Kreuze entfernt wurden, ist vor kurzem bekannt geworden, dass im Hochsicherheitstrakt des Oberlandesgerichts Düsseldorf Fußwaschbecken für Muslime eingebaut worden sind. Damit solle ihnen ermöglicht werden, während der Verhandlungstage ihren religiösen Ritualen zu folgen. Durch weitere Verhandlungen wird gehofft, dass die Kreuze wieder ihren Platz im Gerichtssaal finden.

18. Großbritannien: Pfarrer vom Radiosender entlassen

Ein christlicher Prediger wurde von einer staatlichen Radiostation, die an die asiatische Gesellschaft gerichtet ist, wegen seines christlichen Glaubens und seiner Überzeugungen diskriminiert. Auf Sendung hat Pfarrer Masih aus christlicher Sicht über die Einzigartigkeit von Christus gesprochen. Er hat nun das Recht bekommen seinen Fall vor den Europäischen Gerichtshof zu bringen.

19. Indien: Bundesstaat Andhra Pradesh: Pastor musste Opferfleisch essen
Etwa 50 Hindu-Extremisten griffen einen Pastor an und beschuldigten ihn der Zwangsbekehrung von Hindus. Pastor Satyam von der "Good Shepherd Community Church" in Yellasiri war gerade auf dem Heimweg, als ihn Männer auf der Straße anhielten. Sie zwangen ihn unter Androhung von Schlägen Speisen zu essen, die zuvor Hindugottheiten geopfert worden waren. Die von den Angreifern herbeigerufene Polizei hielt den Pastor aus "Sicherheitsgründen" zwei Stunden lang fest.

20. Indien: Bundesstaat Orissa: Verhaftet, weil Ex-Hindu-Priester über Jesus predigte

Weil er öffentlich von seinem Glauben sprach und damit Hindugötter beleidigt haben soll, wurde ein Christ festgenommen. Hindu-Extremisten hatten ihn angezeigt. Samantray war früher selbst Hindu-Priester und sprach auf einer christlichen Veranstaltung von seinem neuen Glauben an Jesus Christus. Er sagte: "Jesus ist der einzige Weg, die Wahrheit und das Leben". Daraufhin schleppten ihn Hindus zur Polizei, weil er ihrer Meinung nach den Hinduismus beleidigt hatte.

21. Irak: Christen fliehen trotz Wahlen aus Mossul
Über tausend christliche Familien haben Mossul infolge der Gewalt der vergangenen Tage verlassen und in den umliegenden Dörfern Zuflucht gesucht. Die Menschen haben Angst. Durch Flucht und Vertreibung ist die Zahl der Christen im Irak in den letzten Jahren um 50 Prozent auf rund 600.000 zurückgegangen.

22. Iran: Lage der Christen im Iran spitzt sich zu

Die Ehefrau des evangelischen Pastors Issavis, Madeleine, berichtete, dass ihr verhafteter und zunächst „verschwundene“ Mann in der Haft gefoltert wurde und sich in einem beklagenswerten Zustand befände. Nach Angaben eines Beamten wird Pastor Issavi in Isfahan gefangen gehalten. Ihm wird vorgeworfen, Muslime bekehrt und getauft zu haben. Ihn erwarten „Prozess und Hinrichtung“.

23. Israel: Druck auf messianische Juden

Weil sich Pnina Konforty, die Besitzerin der Konditorei "Pnina Pie", zum Glauben an Jesus Christus bekehrt hat, wollen Rabbiner ihr nicht mehr das "Koscher"-Siegel vergeben. Da Juden in einem Geschäft ohne dieses Zertifikat nichts kaufen, ist die Ausstellung ein wirtschaftliches Druckmittel. Ohne den Stempel der orthodoxen Rabbiner läuft in der israelischen Gastronomie und Lebensmittelherstellung nichts. Neun Monate nach dem Urteil des Obersten Gerichtshofes, dass für Pnina Konforty sprach, hat "Pnina Pie" in Aschdod noch immer kein Koscher-Zertifikat zurück erhalten. Messianische Juden zahlen einen hohen Preis für ihren Glauben an Jesus Christus.

24. Jemen: Entführte Familie nicht vergessen!

Nach Angaben der jemenitischen Regierung verlangten die Geiselnehmer im Januar die Freilassung mehrerer Häftlinge, die von der Regierung in Sanaa dem Umfeld von al-Qaida zugerechnet werden. Die Islamisten sollen im Gegenzug für die fünfköpfige Familie Hentschel aus Sachsen freikommen, die im Juni 09 verschleppt wurde. Neben dem Gefangenenaustausch fordern die Kidnapper ein Lösegeld in Höhe von zwei Millionen Dollar und Straffreiheit. Bislang konnte die Regierung kein aktuelles Lebenszeichen beschaffen.

25. Marokko: Ausgewiesene Christen fühlen sich ungerecht behandelt
Vor allem unter Berbern in Marokko und dem benachbarten Algerien wächst die Zahl der Christen, berichtet idea am 12.3. Aber es herrscht auch Christenverfolgung. Marokkanische Sicherheitsbehörden hatten das „Dorf der Hoffnung“ am 8. März geschlossen. 16 ausländische Mitarbeiter, wurden des Landes verwiesen. Man habe ihnen vorgeworfen, die Pflegekinder zum christlichen Glauben bekehren zu wollen. Das Kinderheim ist seit zehn Jahren in Betrieb und staatlich anerkannt. Die Mitarbeiter hätten nie ein Geheimnis aus ihrem Glauben gemacht. Für die Kinder sei es eine Tragödie, dass sie jetzt ohne ihre Pflegeeltern auskommen müssten. Sie seien jetzt in Übergangsheimen untergebracht worden.

26. Nigeria: Entsetzen über Massaker an Christen
Das Massaker von Muslimen an fast 500 Christen im zentralnigerianischen Bundesstaat Plateau hat Generationen von Dorfbewohnern ausgelöscht. Die Menschen wurden mit Äxten, Dolchen und Macheten angegriffen und brutal getötet - viele von ihnen waren Kinder, Alte und schwangere Frauen, sagte ein Sprecher der Regierung. Mehr als 200 Menschen würden im Krankenhaus von Jos behandelt. Der Gouverneur von Plateau machte Hirten des muslimischen Nomadenvolks der Fulani für die Attacken verantwortlich. Die Behörden hätten 95 Menschen festgenommen. Es sollen ca. 300 bis 500 Angreifer gewesen sein.

27. Nigeria: Hilfe nach Massaker?

Einheimische beschuldigen die Regierung, nicht schnell genug auf die Unruhen reagiert zu haben. Der Leiter von Open Doors in Afrika JP Pretorius sagte: "Die Konflikte in Nigeria haben viele Gesichter. Einige sehen hinter dem Angriff einen Vergeltungsschlag nach den gewalttätigen Ausschreitungen in Jos im Januar. Andere sagen, es gehe um Felder, die Ländereien oder die Kontrolle über Jos als Hauptstadt des Bundesstaates Plateau. All dies könnten Auslöser der Gewalt sein, aber zu behaupten, dass nur einer dieser Gründe der Anstoß für die Verbrechen gewesen sei, wäre eine sehr verkürzte Darstellung. Die Dorfbewohner von Dogo Nahawa hatten nichts zu tun mit der Gewalt im Januar.

28. Palästinensische Gebiete: für Konvertit ist "Allah der größte Terrorist"

Der Sohn des Hamas-Gründers Scheich Hassan Jussef, hat den Islam und die Hamas in einem Interview scharf kritisiert. Er bezeichnete die radikal-islamische Organisation als "mittelalterlich". Der Palästinenser hatte rund zehn Jahre für den israelischen Geheimdienst gearbeitet. „…Je mehr du den Schritten des Propheten des Islam folgst, je mehr gelangst du dahin, ein Terrorist zu werden", so Jussef in seiner Autobiographie, der vor einigen Jahren zum Christentum konvertierte

29. Pakistan: Sechs Tote nach Angriff auf christliches Hilfswerk
Bewaffnete Täter griffen am 10. März das World Vision-Büro im Mansehra-Distrikt an. Die Angreifer hätten zunächst Bomben oder Granaten gezündet und dann das Feuer eröffnet, teilte die deutsche Zentrale in Friedrichsdorf mit. Bei dem Überfall seien sieben weitere Mitarbeiter schwer verletzt worden; einer werde noch vermisst. World Vision Deutschland e.V. ist ein christliches Hilfswerk mit den Arbeitsschwerpunkten nachhaltige Entwicklungszusammen-arbeit, humanitäre Hilfe und entwicklungspolitische Anwaltschaftsarbeit.

30. Pakistan: Wo Christ zu sein Bürger lebenslänglich hinter Gittern bringt
Unser Land braucht diesen Paragraphen nicht.“ Die Nationale Menschenrechtskommission und andere Bürgerrechtler, darunter auch Muslime, sagen dies in aller Öffentlichkeit. Es sind extremistische islamische Gruppierungen, die den Paragraphen befürworten und die Regierung lässt sich von diesen Gruppen unter Druck setzen. Lebenslänglich hinter Gittern müssen jetzt zwei pakistanische Bürger. Qamar David, der sich seit 2006 in Haft befindet und der 26jährige Imran Masih aus Faisalabad, der ebenfalls wegen eines Verstoßes gegen den Blasphemie-Paragraphen zu lebenslanger Haft verurteilt. Kirchenführer und Bürgerrechtler fordern Abschaffung des Blasphemiegesetzes.

31. Vietnam: Advokat der Religionsfreiheit Le Thi Cong Nhan ist frei
Nach Verbüßung ihrer Haftstrafe wurde die vietnamesische Rechtsanwältin Le Thi Cong Nhan am 6. März aus dem Gefängnis Nr. 5 der Provinz Thanh Hoa entlassen. Gegenüber dem Hanoier Volkskomitee gab sie zu Protokoll, dass sie nach wie vor weder das Urteil noch den nun folgenden dreijährigen Hausarrest anerkenne, berichtet die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM). ). Cong Nhan war am 6.3.2007 verhaftet worden, weil sie in der Kanzlei ihres Kollegen Kurse über Menschenrechte für Studenten gab. Ihr Mitstreiter, Rechtsanwalt Nguyen Van Dai, befindet sich noch weiter in Haft.

AKREF Arbeitskreis für Religionsfreiheit - Menschenrechte - verfolgte Christen der Deutschen Evangelischen Allianz