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1

Dienstag, 6. April 2010, 18:44

Berufswahl

Hier mal eine allgemeine Frage zur Berufsfindung:
Was soll man tun, wenn man keine Ahnung hat, was man werden könnte? :regensmiley:
Die Agentur ist nicht sehr hilfreich, Verwandte und Bekannte sind entweder nicht da oder uninteressiert oder wissen es auch nicht. Hat jemand Vorschläge?

Gruß samira

liam

unregistriert

2

Dienstag, 6. April 2010, 19:34

Geh' mal in folgender Reihenfolge vor:

Welche Interessen hast Du - was würdest Du gerne machen, wenn Du freie Auswahl hättest?

Gibt es Gebiete, auf denen Du Besonderes leisten kannst? Wie sehen Dich Freunde, Verwandte, Schulkameraden, Eltern? Wo sehen sie Deine Fähig- und Fertigkeiten?

Wenn Dich eine Sache interessiert, versuche, ein Praktikum in dieser Richtung zu absolvieren. Manchmal reicht schon eine Ferienwoche oder sogar ein Samstag, um sich zu orientieren oder gar herauszufinden, ob man was tun mag oder nicht. Unser Drittling hat das so gemacht - natürlich gips dafür kein Geld - aber man bekommt Ideen und Klarheit.

3

Mittwoch, 7. April 2010, 10:06

Leute fragen

O.k. - soweit, so gut - aber die Leute sind oft auch wenig einfallsreich, wenn man selbst bzw. die Eltern auch nicht so den Überblick haben, was es alles gibt.

Z.B. studieren - ob sich die Anstrengung lohnt, Abi zu machen, vielleicht auf dem 2. Bildungsweg - und dann - welche Berufe kann man mit welchem Studium ergreifen und wie sind diese im Alltag - bzw. - lohnt es sich überhaupt, an ein Studium zu denken, wenn man kein Geld hat - mal so profan ausgedrückt.

liam

unregistriert

4

Donnerstag, 8. April 2010, 09:18

Beim Studium ist "kein Geld haben" kein grundsätzlicher Hinderungsgrund. Unsere Kinder studieren auch mit dem BaFög und dem Kindergeld, was ihnen in der Ausbildung ja bis zum 25 Lebensjahr zusteht. Wir haben mit den Arbeitsberatern der Arbeitsämter generell keine schlechten Erfahrungen gemacht, ihrre Eignungstests beispielsweise sind gar nicht schlecht und können einem schon eine ictung weisen.

Aber - wie steht es mit Deinen persönlichen Interessen, Fähigkeiten und Vorlieben?

Ein Abi ist nicht zwangsläufig für jedes Studium erforderlich - aber es kan enorm helfen. Anstrengung hilf da auf jeden Fall, den eigenen Horizint zu erweitern. Welche Berufe mit welchem Studium ergriffen werden können - nun, da kann das Internet weiterhelfen oder auch mal der Besuch einer Uni und einzelner Fachschaften dort. Die geben gerne Auskünfte.

ralf-fennig

Administrator

Beiträge: 2 217

Wohnort: 49424 Goldenstedt

Beruf: Altenpfleger - Frührentner

5

Freitag, 9. April 2010, 16:40

Bei der Suche und auch beim "Durchhalten" hilft Gebet. Gebet und Geschwister.
So war es wenigstens bei mir.

"Kein Geld haben" wird ein Elend sein an das sich immer mehr Menschen immer mehr gewöhnen werden müssen. Während des Studiums ist es wenigstens eine überschaubare Zeit mit einer Perspektive. Auch wenn ein Studium längst nicht mehr garantiert anschließend gut zu verdienen oder auch nur im Bereich des Studienfaches arbeiten zu können - aber ich empfinde lernen als immer wieder spannend.

Hättest Du denn schon wenigstens eine Richtung was es ungefähr sein soll - oder was es auf keinen Fall werden sollte?

P.S.: Arbeitsberater gibt es evt. wirklich Gute - leider kenne ich wenige.
Bestes Beispiel ist ein guter Freund der vor einigen Jahren begonnen hat seine Arbeitslosigkeit mit der Aufnahme einer Erzieherausbildung zu beenden. Er war zu dem Zeitpunkt schon 10 Jahre Pfadfinderleiter, hatte Praktikas in Kinderheimen und Internaten hinter sich (jeweils mit besten Zeugnissen), hatte sogar Einstellungsgarantien für den Fall das er die Ausbildung macht...
Der Arbeitsberater wußte es besser. Umschulung wäre schon grundsätzlich möglich - aber dann natürlich nur in Bereichen wo er Chancen hätte eingestellt zu werden. Erzieher werden nicht gebraucht - männliche Erzieher schon garnicht. Er macht seinen Job seit zehn Jahren und kennt den Arbeitsmarkt...

Ist jetzt drei oder vier Jahre her.
Kürzlich hörte ich im Radio das in Niedersachsen ein Notfallplan aktiviert werden müsse - man braucht in kürzester Zeit mehrere zehntausend Erzieher, nach Möglichkeit Männer - denn die sind dort chronisch unterrepräsentiert.

Anderes Beispiel?
Mein Bruder hat sein Studium 1997 beendet weil er keine Lust mehr hatte ohne Geld zu studieren. Auch er konnte eine Umschulung machen (hatte also die Voraussetzungen) und wurde vom Arbeitsamt in eine Maßnahme "Umschulung zum Koch" gesteckt (die übrigens immer noch auf Hochtouren arbeitet) - die zwei Jahre hat er mit guten Noten beendet und wurde in die Arbeitslosigkeit entlassen. Im weiten Umkreis gibt es Köche wie Sand am Meer.

Mein Fazit?
Arbeitsberater kann man mal fragen. Der Test eignet sich ggf. um festzustellen was man alles tun kann und was für Bereiche es gibt. Aber blind vertrauen sollte man niemandem im Arbeitsamt.

6

Montag, 13. September 2010, 11:02

Die Berufswahl ist sehr individualistsch zu sehen, Neigungen, Fähigkeiten sollen genutzt werden, also ist KEINE pauschale Antwort möglich.

Aber: Es gibt Zukunftsperspektiven, die sehr vielversprechend sind: Medizin und Informatik und Ingenieurswissenschaften.

Hier wird es immer Bedarf geben, wenn nicht hier, so im europ.Ausland.

Ohne Studium wird es enger.2009 haben sich 11 000 Migranten hier selbständig gemacht, 150 000 Arbeitsplätze werden davon erwartet.(Heute in den Nachrichten DLF)

Was die können, sollten Einheimische auch irgendwie hinkriegen.

Mein Sohn hat sich selbständig gemacht und hat eine Firma mit 30 Angestellten. Es geht, hier wird von einer staatl. Stelle alles dafür getan, daß sich Menschen selbständig machen, es gibt Unterstützung und gute Infos darüber, wie das gemacht werden soll.

Biblebelt

unregistriert

7

Montag, 13. September 2010, 16:33

Richtig Robins, nur erlaube mir zu sagen, das ohne fundierte Ausbildung, also echtes Wissen auch bei quoteneinstellungen es mit der Zukunft nicht so recht klappen will.
Selbstaendig machen ohne fundierte Ausbildung und dazu zaehle ich auch das Handwerk hat keine Zukunft, denn viele allzuviele ueberleben in diesem Bereich nur mit staatlichen Unterstuetzungen. Dies sollte angesichts leerer Kassen beruecksichtigt werden.

8

Mittwoch, 14. Dezember 2011, 10:13

Gibt es Berufe, die für Christen "nicht geboten" sind? :huh: