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--christ--

unregistriert

1

Sonntag, 21. März 2010, 16:41

grauen der welt

hey gleichgesinnte, ich bin seit meiner geburt christlich erzogen worden und habe auch nie an meinem glauben gezweifelt. meinen glauben habe ich immer vor anderen vertreten die nicht meiner meinung waren. doch im laufe meines lebens habe ich viel schlimmes gesehen. wenn es einen gott gibt wo ist er bei katastrophen?? wo ist er bei naturkatastrophen wo arme menschen noch ärmer gemacht werden? wo war er am 11.september? es waren menschen wie du und ich! haben nichts schlimmes verbrochen. einfach so. letztends habe ich eine reportage über tierversuche gesehen. ich hätte am liebsten geweint.sowas grauenvolles kann man sich nicht vorstellen. kleine affen wurden in glasröhren gesteckt und es wird die zeit gestoppt bis sie am nikotinrauch erstickt sind. sie krümmten, wendeten sich und schrien. (studie für zigaretten). einem hund wurde haarspray über ein schlauch direkt in die lunge gespüht. 10 sekunden lang! der hund hat vor schmerzen gejault und nicht still gehalten er wurde dafür noch von einem mann zusammengeschlagen!! das sind nur ein paar wenige beispiele was ich gesehen habe! was will gott den tieren erklären warum es ihnen so erging?? manche sagen die verantwortlichen werden dafür bestraft werden! die tieren haben davon garnichts!und sagt mir jetzt nicht gott kann nicht überall sein. wenn es tatsächlich einen gott gibt wüsste er ganz genau wo er sein müsste! nämlich dort wo sowas passiert! und nicht sonntags beim gottesdienst in der kirche. da wird er nicht gebraucht!!!! würde mich über eure meinung freuengruß

Kepler

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2

Sonntag, 21. März 2010, 17:37

Das ist die Normalität einer gefallen Welt!

Hallo -christ-!

Es ist mein erster Versuch in diesem Forum etwas zu schreiben, aber es gibt immer ein erstes Mal und da es bei dir auch ein erster Versuch gewesen zu sein scheint passen wir irgendwie zusammen.

Wenn ich 1. Mose 3 glauben darf ist diese Welt in der wir Leben so etwas wie eine Gegenwelt des Paradieses. Es ist eine Welt die bewusst gegen den Willen Gottes lebt und der Erlösung bedarf und auch darauf hofft ,wie uns Paulus im Römerbrief wissen lässt. In Römer 8: 19-22

19 Die ganze Schöpfung wartet sehnsüchtig auf den Tag, an dem die Kinder Gottes vor aller Augen in dieser Herrlichkeit offenbar werden. [a]
a) Kol 3,4; 1Joh 3,2
20 Denn alles Geschaffene ist der Sinnlosigkeit ausgeliefert, versklavt an die Vergänglichkeit,[A] und das nicht durch eigene Schuld, sondern weil Gott es so verfügt hat. Er gab aber seinen Geschöpfen die Hoffnung, [a]
a) Gen 3,17-19
A) versklavt an ...: verdeutlichende Vorwegnahme aus Vers 21.
21 daß auch sie eines Tages von der Versklavung an die Vergänglichkeit befreit werden und teilhaben an der unvergänglichen Herrlichkeit, die Gott seinen Kindern schenkt.
22 Wir wissen, daß die ganze Schöpfung bis jetzt noch stöhnt und in Wehen liegt wie eine Frau bei der Geburt.


Wir sollten uns deshalb nicht wundern, dass oftmals so grauenvolle Dinge passieren wie du sie lang und breit geschildert hast, sie gehen nicht von Gott aus sondern von gefallenen Menschen die ohne Gott leben. Und selbst die vermeintlich mit Gott lebten oder leben, waren nicht ausgenommen davon, man denke etwa an die Inquisition und die Kreuzzüge und an die Glaubenskriege alter und neuer Zeit. Glaubenskriege in denen ein Präsident aus Amerika glaubte bestimmen zu müssen wo die Achse des Bösen sei und vergaß dabei, dass die Achse zwei Räder verbindet. Den Krieg mit dem er dann denn Irak überzog hatte viel religiöses an sich und war in seinem Ergebnis noch grauenvoller als der Anschlag auf die zwei Türme des Kapitalismus.

Man kann Böses nicht mit Bösem austreiben hatte Jesus schon festgestellt und seine Jünger daran gehindert Feuer auf eine Stadt der Samariter herabfallen zu lassen. Nachzulesen bei Lukas 9: 52-55

52 Jesus schickte Boten vor sich her. Die kamen in ein Dorf in Samarien* und wollten eine Unterkunft für ihn bereitmachen. [a]
a) 10,33S
53 Aber die Dorfbewohner weigerten sich, Jesus aufzunehmen, weil er auf dem Weg nach Jerusalem war.
54 Als seine Jünger* Jakobus und Johannes das hörten, sagten sie zu Jesus: »Herr, sollen wir befehlen, daß Feuer vom Himmel fällt und sie vernichtet?« [a]
a) 2Kön 1,10.12
55 Jesus wandte sich nach ihnen um und wies sie zurecht.


Wie man das Böse überwindet hat uns Jesus gezeigt, als er den Weg aufzeigte, der über das Kreuz ging, aber eine andere Möglichkeit ist nicht vorgessehen. Man nennt es auch die andere Wange hinhalten oder ähnlich. Dass er recht hatte zeigt uns Gott dadurch, dass er ihn von den Toten auferweckte und wir können das Böse nur dadurch besiegen, dass wir an die Wahrheit dieser Botschaft glauben und auch zu ihr stehen.

Und damit wir nicht im Regen stehen hat er uns den Heiligen Geist gesandt, der uns in die Wahrheit einführen wird und uns an alles erinnert was Glaubensrelevant ist.

Gruß
Kepler

liam

unregistriert

3

Sonntag, 21. März 2010, 18:05

@--christ--,

Deine Fragen sind ja durchaus nicht unberechtigt. Auf den ersten und auch auf den zweiten Blick kann man Gott durchaus den Vorwurf machen, dass er einfach wegsieht. Doch das ist zu kurz gegriffen. Wenn wir bei allem Unrecht und allem Leid auf dieser Erde fragen: "Wo war Gott", so können wir auch fragen: "Wo warst Du, Mensch?"

Ist es nicht so, dass wir Menschen in den reichen Ländern der Erde beispielsweise es eigentlich schon in der Hand hätten, dass niemand vor Hunger sterben müsste? Es gibt mher als genug Geld und es gibt ausreichend Nahrunsmittel - aber wir, denen es gut geht, tun nicht genug. Einzelne sicher, ja, die spenden und tun viel Gutes. Aber das genügt nicht, wie man sieht.

Sind es nicht wir Menschen, die Gewalt auf Mensch und Tier (Natur) ausüben? Warum schreien wir nach Gott, wenn wir doch die Möglichkeit haben, gegen das Leid auf dieser Welt etwas zu tun? Profitgier und Machtbestreben zählen zu den schädlichsten Bestrebungen des Menschen. Ist dafür vielleicht Gott verantwortlich? Ist er Schuld?

Wir verjagen Gott aus unserem Leben, aus unserer Zivilisation, aus unserer Gesellschaft und aus den Familien. Und dann hat er aber gefälligst da zu sein, wenn wir es wünschen?

Do funktioniert Glaube nicht und Gott schon zehnmal nicht.

Wir Menschen haben und einmal dazu entschieden, Gott nicht zu gehorchen. Viele von uns wissen, dass das Leid dieser Welt aufhören würde, wenn wir alle das Erlösungswerk Jesu annehmen würden und danach strebten, zu sein, wie er. Aber auch die, die Jammern über das Unrecht und Leid in der Welt gehen nicht etwa her und bringen ihrem Nachbarn oder Kolegen das Evangelium oder beten inständig für Menschen, die uns begegnen. Nein - wir schimpfen stattdessen gegen Gott.

Ich bin kein Freund des "Wir-schreibens", doch in diesem Fall muss ich mich ebenso einbeziehen.

Es gäbe viel zu diesem Thema zu schreiben - ich will es hierbei bewenden lassen. Lies noch mal die ersten Bücher der Bibel durch und versuche zu verstehen, warum Gott handelt(e), wie es beschrieben ist. Dann kann Dir klar werden, dass der "Liebe Gott" nicht wirklich der "LIebe Gott" ist. Er ist ein liebender Gott, er ist auch ein durch und durch und vollkommen gerechter Gott. Weil er ein liebender und barmherziger Gott ist, sandte er Jesus Christus in diese Welt.

--christ--

unregistriert

4

Sonntag, 21. März 2010, 21:14

also ist, wenn ich das richtig verstehe, gott nicht allmächtig und hat die welt uns überlassen??



das problem was ich darin sehe ist aber das die wenigsten über geschehnisse der welt informiert sind. die medien zeigen nur das was gesehen werden soll.

auf n-24 wurde eine reportage über ein schweineschlachthof gezeigt. die schweine wurden mit stromschlägen geschockt damit sie "nichts" merken.

so wie das dargestellt worden ist ist das aber nicht. ein freund von mir arbeitet auf einem schlachthof und da geht es weiß gott anders zu.

klar ist sowas nötig damit wir nahrung haben aber was ich damit meine ist, dass den menschen über den medien die welt schön gesprochen wird.

alles ist wunderbar die einzichsten schocknachrichten die kommen sind angebliche viren wo die höchste pandemiestufe ausgesprochen wird und sich monate später rausstellt es ist nichts passiert. reine geldmacherei!! VOLKSVERDUMMUNG

liam

unregistriert

5

Sonntag, 21. März 2010, 21:51

Zitat von »--christ--«

also ist, wenn ich das richtig verstehe, gott nicht allmächtig und hat die welt uns überlassen??
Wo hast Du das denn hier gelesen? Hab' ich das geschrieben? Mein Eindruck ist, dass Dir bestimmte "Reizworte" genügen, auf die Du mit allfälligen Antworten reagierst. Auf diese Weise ist allerdings eine Diskussion nicht gut möglich, wie Du vielleicht verstehen wirst.

Mich interessieren übrigens zuerst einmal die Menschen - und danach das Vieh.

Zitat von »--christ--«

das problem was ich darin sehe ist aber das die wenigsten über geschehnisse der welt informiert sind. die medien zeigen nur das was gesehen werden soll.
Das ist ja nicht gerade neu, das war zu biblischen Zeiten auch nicht anders, nur dass es "Die Medien" zu jener Zeit nur - sagen wir mal sehr eingeschränkt - gab.

Zitat von »=--christ--«

so wie das dargestellt worden ist ist das aber nicht. ein freund von mir arbeitet auf einem schlachthof und da geht es weiß gott anders zu.
Schon möglich. Ich weiß auch ganz bestimmt was, was Du oder Dein Freund nicht wissen. Und?

Zitat von »--christ--«

alles ist wunderbar die einzichsten schocknachrichten die kommen sind angebliche viren wo die höchste pandemiestufe ausgesprochen wird und sich monate später rausstellt es ist nichts passiert. reine geldmacherei!! VOLKSVERDUMMUNG
Wenn Du Dich auf einen Gegenstand der Diskussion konzentrieren könntest, würde das eine gewisse Kommunikation überhaupt erst möglich machen. Eine Vermischung, wie Du sie hier vornimmst, bringt nichts - und da mag ich auch nicht mitmachen. Such' Dir doch erst einmal EIN Thema aus.

6

Dienstag, 23. März 2010, 14:39

Gott ist ALLMÄCHTIG und ER hat uns Menschen eine gewisse Freiheit gegeben(1.Mose 1+2).

Die Menschen haben GOTT/JHWH verlassen und sich eigene Götter gemacht.

Als Jesus=JHWH auf diese Erde kam, wurde ER umgebracht.Die Erde wird im Gericht untergehen und es wird für die Erlösten eine Neue Erde und einen Neuen Himmel geben.

Darauf warten wir.

Wer nicht dabei sein wird, ist für die Ewigkeit im Feuersee!

Kepler

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7

Dienstag, 23. März 2010, 15:43

Wenn du es sagst wird es wohl so sein

Zitat

Gott ist ALLMÄCHTIG und ER hat uns Menschen eine gewisse Freiheit gegeben(1.Mose 1+2).
Das mit der Freiheit mag ja stimmen für die ersten zwei Kapitel der Bibel, aber dann brauche ich wohl eine andere Brille um in den anderen Kapiteln diese Freiheit zu sehen.

Zitat

Die Menschen haben GOTT/JHWH verlassen und sich eigene Götter gemacht.
Die Juden mögen wohl Jahwe verlassen haben, aber ich könnte mich nicht erinnern wann ich ihn verlassen haben sollte. Wenn du alle in einem großen Bausch und Bogen in eine Tonne werfen möchtest, dann nur zu, ich kann dir da geistig nicht folgen.

Zitat

Als Jesus=JHWH auf diese Erde kam, wurde ER umgebracht.Die Erde wird im Gericht untergehen und es wird für die Erlösten eine Neue Erde und einen Neuen Himmel geben.
Ich kenne keine einzige eindeutige Stelle in der sich Jesus als Jahwe bezeichnet. Solltest du aber auf die "Ich-bin-Worte" aus dem Johannesevangelium anspielen, so braucht es schon einige geistige Verrenkungen um daraus zu erschließen, das Jesus Jahwe ist.

Zitat

Darauf warten wir.
Darauf warten nicht nur wir, sondern die gesamte Schöpfung, wenn ich Paulus im Römerbrief richtig verstanden habe, oder spielst du dabei auf eine Sondergruppe ab, die vielleicht heiliger sind als alle anderen?

Zitat

Wer nicht dabei sein wird, ist für die Ewigkeit im Feuersee!

Darauf habe ich gewartet, zum Schluss wird die Drohung mit der Hölle ausgepackt und alles ist dann heiapopeia.

Gruß
Kepler

8

Freitag, 2. April 2010, 09:12

Der zweite Tod

@ Kepler:

"Drohung mit der Hölle" - was hast du dagegen? Wir sind als Christen (du bist doch einer?) doch dazu aufgefordert, die Menschen davor zu warnen, ewig verloren zu gehen - und würdest du nicht dein Kind davor warnen, in ein brennendes Haus zu laufen oder davor, einfach ohne nach rechts und links zu schauen auf die Straße zu laufen, o.ä.? Würdest anderen Menschen dazu raten, lieber nicht immer von dieser Gefahr zu sprechen?

In Offenbarung gibt es folgende Prophezeihung:

"Und ich sah die Toten, die Großen und die Kleinen, vor dem Throne stehen, und Bücher wurden aufgetan; und ein anderes Buch ward aufgetan, welches das des Lebens ist.
Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben war, nach ihren Werken.
Und das Meer gab die Toten, die in ihm waren, und der Tod und der Hades gaben die Toten, die in ihnen waren, und sie wurden gerichtet, ein jeder nach seinen Werken.
Und der Tod und der Hades wurden in den Feuersee geworfen. Dies ist der zweite Tod, der Feuersee.
Und wenn jemand nicht geschrieben gefunden wurde in dem Buche des Lebens, so wurde er in den
Feuersee geworfen."

Da ist nun mal nicht wegzuleugnen. Und dann im Korintherbrief:

"Da wir nun den Schrecken des Herrn kennen, so überreden wir die Menschen..."

"So sind wir nun Gesandte für Christum, als ob Gott durch uns ermahnte; wir bitten an Christi Statt:
Laßt euch versöhnen mit Gott!" ^^

Kepler

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9

Freitag, 2. April 2010, 12:13

Betrifft die Hölle!

Hallo Samira!

Weil die Höllendrohung immer nach einem bestimmten Schema abläuft, das mir zuwider ist. Es war früher schon im katholischen Religionsunterricht schon so, dass diese Drohung immer erst aufgebaut wurde und erst dann sprach man von der Liebe Gottes. Es mag ja sein, dass es richtig sein kann von ihr zu sprechen, aber nicht immer und überall.

Zitat

"Drohung mit der Hölle" - was hast du dagegen? Wir sind als Christen (du bist doch einer?) doch dazu aufgefordert, die Menschen davor zu warnen, ewig verloren zu gehen - und würdest du nicht dein Kind davor warnen, in ein brennendes Haus zu laufen oder davor, einfach ohne nach rechts und links zu schauen auf die Straße zu laufen, o.ä.? Würdest anderen Menschen dazu raten, lieber nicht immer von dieser Gefahr zu sprechen?
Diese Beispiele kenne ich, sie sind mir zu Genüge vor die Nase gehalten worden. Als Christ bin ich in erster Linie aufgefordert durch mein Leben Jesus nachzuahmen, ihm im Verhalten ähnlich zu werden. Natürlich hat auch Jesus von einem Ort der Trennung von Gott gesprochen, man nehme Matthäus 25, die Rede vom Welt-Gericht, in dem das Verhalten beurteilt wird, dass man in erster Linie anderen Menschen gegenüber an den Tag legte und das finde ich als etwas ganz anderes als die Drohung mit dem ewigen Feuer und dem Feuersee.

Dann finde ich, richten sich die Höllenschilderungen meist mehr nach Dante Alighieri wo er in seiner "Göttlichen Komödie" seine Höllenfahrt sehr eindrucksvoll schildert. Solche Geschichten sind mir in meiner Kindheit so oft und bis zum Überdruss erzählt worden, dass ich sie gar nicht mehr hören will.

Die Frage nach dem was ich bin, ob Christ oder Nichtchrist kann ich nur soviel sagen, das ich täglich versuche nach den Ratschlägen Jesu zu leben und ich sehe mich tatsächlich als einen der "Auf den Weg" ist, denn so nannte man das ganz in der Anfangszeit. Ich möchte nicht eine Debatte beginnen, wo denn nun das rechte Christentum anfängt und wo es endet, ich will da nicht Schiedsrichter sein, das überlasse ich getrost meinem Herrn. Auf alle Fälle beginnt es bei mir mit dem Doppelgebot wie es uns beispielsweise Markus 12: 28-34 überliefert:


28 Ein Gesetzeslehrer hatte dieser Auseinandersetzung zugehört. Er war davon beeindruckt, wie Jesus den Sadduzäern geantwortet hatte, und so fragte er ihn: »Welches ist das wichtigste von allen Geboten des Gesetzes?«
29 Jesus sagte: »Das wichtigste Gebot ist dieses: 'Höre, Israel! Der Herr ist unser Gott, der Herr und sonst keiner.
30 Darum liebt ihn von ganzem Herzen und mit ganzem Willen, mit ganzem Verstand und mit aller Kraft.'
31 Das zweite ist: 'Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst!' Es gibt kein Gebot, das wichtiger ist als diese beiden.«
32 Da sagte der Gesetzeslehrer zu Jesus: »Du hast vollkommen recht, Lehrer! Es ist so, wie du sagst: Nur einer ist Gott, und es gibt keinen Gott außer ihm.
33 Ihn zu lieben von ganzem Herzen, mit ganzem Verstand und mit aller Kraft und unsere Mitmenschen zu lieben wie uns selbst, das ist viel wichtiger als alle die Brandopfer und anderen Opfer, die wir ihm darbringen.«]
34 Jesus fand, daß der Gesetzeslehrer vernünftig geantwortet hatte, und sagte zu ihm: »Du bist nicht weit weg von der neuen Welt Gottes.«
Von da an wagte es niemand mehr, ihn noch etwas zu fragen.


Und dazu als eine äußerst wichtige Ergänzung, das Gebot aus der Bergpredigt, auch seine Feinde zu lieben. Matthäus 5: 43-48:


43 »Ihr wißt, daß es heißt: 'Liebe deinen Mitmenschen; hasse deinen Feind.'
44 Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für alle, die euch verfolgen.
45 So erweist ihr euch als Kinder eures Vaters im Himmel. Denn er läßt seine Sonne scheinen auf böse Menschen wie auf gute, und er läßt es regnen auf alle, ob sie ihn ehren oder verachten.
46 Wie könnt ihr von Gott eine Belohnung erwarten, wenn ihr nur die liebt, die euch ebenfalls lieben? Das tun auch die Betrüger!
47 Was ist denn schon Besonderes daran, wenn ihr nur zu euresgleichen freundlich seid? Das tun auch die, die Gott nicht kennen!
48 Nein, wie die Liebe eures Vaters im Himmel, so soll auch eure Liebe sein: vollkommen und ungeteilt.«

Also das ist mein Grundsatzprogramm, wenn du ein besseres kennst sage es mir bitte.
Nur durch mein Leben kann ich Beispiel sein und nicht durch Drohungen. Denn mein Leben ist keine Bedrohung für andere Menschen und ich möchte es auch nicht sein. Menschen sollen erkennen, dass es ein Leben mit Gott gibt und das an meinem Verhalten.

Gruß
Kepler

ralf-fennig

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10

Freitag, 2. April 2010, 12:35

Stimmt.
Auch wenn ich manchmal glaube wir sind seit der frühen Neuzeit von einem Extrem (das Menschen damals eigentlich mehr über die Hölle gehört haben als über die Erlösung) in das andere Extrem gefallen (das Menschen sich des "Ernstes der Lage" garnicht mehr bewußt sind).
Ich finde es schwierig das "richtige Maß" zu finden.

Kepler

Anfänger

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11

Freitag, 2. April 2010, 14:30

Aber wie findet man das richtige Maß!

Zitat

Ich finde es schwierig das "richtige Maß" zu finden.
Du sprichst mir aus dem Herzen, denn durch Über- oder Untertreibung kann man Leute nicht erreichen. Es liegt aber vielleicht auch daran, dass die Bibel eine sehr bilderreiche Sprache benutzt und der Umgang mit den Bildern manchmal nicht gerade glücklich ist.

Wenn ich mich an meine Kindheit zurückerinnere, wuchs man, gerade in Bayern, mit einer gewissen Volksfrömmigkeit auf, es war meist mehr Katechismus-Wissen und nicht Bibel-Wissen. Ich kann mich noch erinnern als es bei uns, in unserer Gemeinde, nicht einen Protestanten gab, die kamen ja erst als die Flüchtlinge aus den Ostgebieten hereinströmten. Ich kann mich durchaus noch lebhaft erinnern, wie uns unser Pfarrer davor warnte, mit den für ihn Abgefallenen, den Lutheraner auch nur Freundschaft zu schließen. Wie bei Kindern so üblich, hatten wir die Evangelischen Kinder darum beneidet, weil sie keinen Religionsunterricht hatten, der bei uns immer am Ende der Schulstunden anberaumt war, da kam dann schon so etwas wie Neid auf. So groß konnte das Höllenfeuer gar nicht brennen, dass es verhindert hätte, mit den Kindern Kontakt aufzunehmen und auch gute Freunde zu werden.

Durch dieses Ausgrenzen, dass unser Pfarrer da vornahm hat in mir schon damals die Frage nach der Wahrhaftigkeit der christlichen Religion wach werden lassen, noch dazu als dann noch die ersten Kontakte zu den Zeugen Jehovas dazu kamen, die ja noch schlimmer beurteilt wurden als die Evangelischen, man war als Kind dann neugierig, und da erfuhr man, dass die Hölle ein Märchen sei usw. Ja was stimmte denn nun, drei Arten der Religion, die sich auf das heftigste widersprachen, von da an wusste ich, dass ich mit Religion am besten nichts zu tun haben sollte und darum dann auch später mein Austritt aus der RKK.

Ich muss zugeben, dass ich von 1971-1973 sogar Mitglied bei den Zeugen Jehovas war, also in jener hitzigen Zeit, als immer vom Weltuntergang 1975 gefaselt wurde. Da ich das aber so nicht in der Bibel sah, kam es zu Differenzen und ich habe sie wieder verlassen, das Korsett wurde dort zu eng geschnürt und vor allem je näher 1975 kam auch immer enger gezogen. Was glaubt ihr, was mich das Nerven gekostet hat und Beleidigungen, alte Zeugen spucken heute noch vor mir aus und schimpfen mich einen Judas. Ich habe mich schon gefragt, wo denn nun die viel gerühmte brüderliche Liebe bleibt, aber die war auch nur das Papier wert auf dem sie gedruckt war.

Ja und seither gehe ich meinen eigenen Weg, lasse mich nur noch von den Grundwerten, die ich in meinen anderen Beitrag erwähnt habe leiten und fahre ganz gut dabei. Man will mir zwar immer wieder einreden wie wichtig es denn nun sei, eine Gemeinde als Rückenstärkung zu haben, aber wie gesagt, es sind immer dieselben Muster, die verhindern mich dann einer anzuschließen. Was mich abschreckt ist immer der enge Geist, nur bei ihnen die Wahrheit zu finden, die einen finden den ökumenischen Geist wieder als Teufelswerk, die anderen pochen auf die Verbalinspiration, andere wieder haben kuriose Kleidervorschriften und und und...

Ich denke da immer gerne an Pro-Christ, wenn da der Ulrich Parzani vom Glauben erzählt, von dessen Einfachheit, fühlt man sich wie auf Flügeln getragen, bis er dann am Schluss immer aufruft sich einer Gemeinde anzuschließen. ich habe sie alle besucht und getestet und alle sind bei mir durch den Raster gefallen, denn ein Kind dass sich die Finger verbrannt hat, scheut das Feuer. Und was ich dort erlebe, hat dann meist sehr wenig mit der Freiheit und Brüderlichkeit zu tun zu der uns Jesus auserkoren hat, ich bemerke zwar emsiges Treiben der Verantwortlichen, das Lobpreissingen, mit endlosen Wiederholungen, um die Gemeinde in Stimmung zu bringen, aber ich brauche keine besondere Stimmung, ich erwarte eine grundsolide Predigt aus der Bibel, mit eigenen Worten, nicht entlehnt von irgendwelchen Gründervätern, deren Sprache heute keiner mehr versteht, mir genügt im Grunde ein Bibeltext, natürlich ausgelegt nach seinem Kontext und was er für uns heute an Mehrwert rüberbringt.

Jetzt sagst du, man müsste die gesunde Mitte finden und da muss ich dir sogar recht geben und ich denke mir, wer nach dieser gesunden Mitte lebt, ist er sicher ein Mensch nach dem Herzen Gottes. Aber ich bin mir sicher, dass man selbst diese Mitte schon des Höllenfeuers für würdig findet.

Ich hoffe für dich, du bleibst bei diesem Maß besonnener Erkenntnis und wünsche dir alles Gute.

Gruß
Kepler

12

Freitag, 2. April 2010, 15:09

Wann ist man ein Christ?

Hallo Kepler,

die Frage, wie man ein Christ wird, kann man mit folgendem Gleichnis beantworten, das Jesus Christus selbst erzählt hat:

"Er sprach aber auch zu etlichen, die auf sich selbst vertrauten, daß sie gerecht seien, und die übrigen für nichts achteten, dieses Gleichnis:
Zwei Menschen gingen hinauf in den Tempel, um zu beten, der eine ein Pharisäer und der andere ein Zöllner. Der Pharisäer stand und betete bei sich selbst also: O Gott, ich danke dir, daß ich nicht bin wie die übrigen der Menschen, Räuber, Ungerechte, Ehebrecher, oder auch wie dieser Zöllner.Ich faste zweimal in der Woche, ich verzehnte alles, was ich erwerbe. Und der Zöllner, von ferne stehend, wollte sogar die Augen nicht aufheben
gen Himmel, sondern schlug an seine Brust und sprach: O Gott, sei mir, dem Sünder, gnädig!

Ich sage euch: Dieser ging gerechtfertigt hinab in sein Haus vor jenem;..."

Ich bin nicht katholisch aufgewachsen, sondern mit der Liebe Gottes, unseres Vaters im Himmel, der auch und vor allem die Kinder lieb hat. Ich weiß noch, wie meine liebe Mutter mir als Kind einmal diese Geschichte erzählt hat, und dass also der böse Zöllner, der den Menschen wahrscheinlich oft zu viel Geld abgenommen hatte und den alle anderen, vor allem die Pharisäer, fürchterlich verachteten, dass der sich in seinem Herzen schämte für seine Sünden und deshalb dieses kurze Gebet sprach, und damit ein Kind Gottes, also ein Christ, wurde - im Gegensatz zu dem Pharisäer, der so eingebildet war sogar meinte, er sei viel besser als die anderen - aber nicht daran dachte, dass er auch nicht unschuldig war.

Das habe ich verstanden und so ist es eigentlich einfach, finde ich.

Gruß
Samira

Kepler

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Wohnort: Rosenheim

Beruf: Früher Kranfahrer, jetzt Rentner

13

Freitag, 2. April 2010, 18:46

Bin ich ein Christ?

Zitat

die Frage, wie man ein Christ wird, kann man mit folgendem Gleichnis beantworten, das Jesus Christus selbst erzählt hat:
Ich kenne das Gleichnis sehr gut, wer kennt es nicht, aber was will es uns sagen? Also mir sagt es, dass ich nicht meine Vorzüge anpreisen soll, die ich bei näheren Hinsehen vielleicht gar nicht habe. Es geht eigentlich darum, anzuerkennen, dass man als Mensch sehr fehlerhaft sein kann und dies soll man vor Gott auch aussprechen. Man soll nicht mit dem Finger auf andere deuten, denn bekanntlich weisen beim Fingerzeigen zwei nach vorn, aber drei auf einen selber zurück. Man könnte auch sagen der Mitmensch ist mein Spiegel und wirft zurück was ich auch bin. Wir sind von unserer Geburt her schon hineingestellt in eine gefallene Welt und damit sind alle gefallen.

Nun sagt uns die Bibel, dass Gott einen Messias schicken wird, Messias heißt ja bekanntlich Christus, der ein Werk der Erlösung in Gang setzen wird. Nun hat man diesen Messias aber gekreuzigt und die Bibel sagt uns, das Gott der Vater ihn auferweckt hat, dass er lebt und das ist meines Erachtens der Punkt an dem wir ansetzen sollten, wer ein Christ ist oder wer nicht. Bekenne ich, das dieser Messias auferstanden ist, wirklich und wahrhaftig, jetzt zu Ostern kann man es wieder nachvollziehen, ob es uns nur um freie Tage geht, oder ob wir wirklich glauben, dass es so geschehen ist.

Also ich glaube, dass Gott diesen Jesus, der da gekreuzigt wurde, auferweckt hat und somit die Beglaubigung gegeben hat, dass alles was dieser über Gott und sich selber ausgesagt hat, wahr ist. Das ist es was ich glaube und auch an alles was daraus folgt, betreff der Lebensführung, das enge Tor, links der Pfeiler der Gottesliebe, rechts der Pfeiler der Nächstenliebe, oben als Sturz die Feindesliebe und die Schwelle würde ich als die Selbstliebe bezeichnen, und zwar deshalb, weil wir sie so oft mit Füßen treten. Wir können aber auch den Platz tauschen und die Selbstliebe nach oben setzen und die Feindesliebe nach unten, da wird ja auch sehr oft herum getrampelt.

Ich weiß jetzt nicht ob du mit dieser Definition zufrieden bist, ich für mich bin es. Die Frage, ob ich jetzt für andere ein Christ bin, kann ich so nicht beantworten, da es innerhalb der Gemeinden viele Auslegungen dazu gibt, auch sicher mit Überschneidungen, aber keine einheitliche Definition. Ich würde sagen es gibt so viele Jesus und Gottesbilder als Menschen vorgeben an ihn zu glauben. Das Manko, an das die Christenheit leidet ist die Uneinigkeit, obwohl Jesus ausdrücklich gesagt hat, sie sollten sich genau so lieben wie wie es in Johannes 17: 21 gesagt ist:


21 Ich bete darum, daß sie alle eins seien, so wie du in mir bist, Vater, und ich in dir. So wie wir sollen auch sie in uns eins sein, damit die Welt glaubt, daß du mich gesandt hast.

Wenn ich also die Worte Jesu ernst nehme, dann wären wir erst dann richtige Christen, die sich nach ihm benennen dürfen, wenn dieser sein Wunsch erfüllt ist. Deswegen nenne ich mich gern einen Anhänger des "Weges", weil ich immer noch mit Jesus auf dem Weg bin und hoffe von ihm geleitet auch ins Vaterhaus nicht nur zurückzugehen sondern auch dort anzukommen.

So beantworte ich die Frage, wer ein Christ ist oder sich dafür halten kann. Das soll jetzt deine Antwort nicht herabsetzen, den vor Gott ist deine genau so richtig oder falsch wie meine, ich werde mir kein Urteil erlauben, denn alles wird sich erst in der Ewigkeit erweisen wenn wir vor ihm stehen und er sagt, Vater das sind meine Brüder und deine Kinder.

Gruß
Kepler

liam

unregistriert

14

Freitag, 2. April 2010, 23:24

Zitat von »"Kepler"«

Ja und seither gehe ich meinen eigenen Weg, lasse mich nur noch von den Grundwerten, die ich in meinen anderen Beitrag erwähnt habe leiten und fahre ganz gut dabei. Man will mir zwar immer wieder einreden wie wichtig es denn nun sei, eine Gemeinde als Rückenstärkung zu haben, aber wie gesagt, es sind immer dieselben Muster, die verhindern mich dann einer anzuschließen. Was mich abschreckt ist immer der enge Geist, nur bei ihnen die Wahrheit zu finden, die einen finden den ökumenischen Geist wieder als Teufelswerk, die anderen pochen auf die Verbalinspiration, andere wieder haben kuriose Kleidervorschriften und und und...
Na - reich' mir die Hand, Bruderherz. Das kann ich ziemlich dick unterstreichen, was Du da geschrieben hast - und nicht nur das.

Gutgut - Thema ist "das Grauen der Welt" - und jetzt ist es am Moderator, einen Übergang vom "nicht ganz topic" zum "topic" zu finden.

Aber eigentlich sind wir da ja schon. Es gehört, meine ich, auch zum Grauen dieser Welt, was angebliche Glaubensgeschwister einander antun - und das unter den verschiedenen Dienstsiegeln ihrer jweiligen Kongregationen. Ich bin heute - wieder - "Evangele", weil die ganzen "Freien" mir zu unfrei waren und wir außerdem allerhand Leid durch einige dieser "Freien" erfahren haben. Die Evangelen lassen mich schlicht in Ruhe. Da kommt kein "Wir haben dich letzten Sonntag sehr vermisst", wenn ich mal an einem Sonntag schlicht keine Lust zum Gottesdienst hatte. Auch kein plump-vertrauliches: "Der Herr hat mir ein Wort für Dich gegeben..." und dergleichen mehr.

Ein Rezept habe ich gegen das Grauen in dieser Welt - dagegen was tun. Jeder an seinem Platz. Nicht die "Großen Fragen" stellen: "Warum lässt Gott das zu?" Sondern "Was kann ich daran ändern, dass einer meiner Nächsten leidet. Vielleicht auch nicht große Predigten und Reden schwingen - meiner Anicht nach sind dazu viel weniger Leute berufen, als viele glauben - sondern so leben, dass man gefragt wird, warum man so und so lebt, redet und handelt. Nicht den Mund aufreißen - anders sein, wie Jesus anders war. Das kostet mehr Kraft, als blosses Reden und Fragen in den Strom der Zeit zu werfen. Es hat aber langfristig mehr Erfolg. Viel mehr.

Wir Menschen haben es in der Hand, das Grauen in der Welt etwas abzumildern, Schmerz zu lindern, Einsamkeit zu begegnen, Leidende zu trösten. Dazu muss man nichts einmal zwingen Christ sein. Aber es hilf dabei. :thumbup:

Kepler

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15

Samstag, 3. April 2010, 11:41

Was sollen wir tun gegen die Grausamkeit?



Hallo -christ-!
hey gleichgesinnte, ich bin seit meiner geburt christlich erzogen worden und habe auch nie an meinem glauben gezweifelt. meinen glauben habe ich immer vor anderen vertreten die nicht meiner meinung waren. doch im laufe meines lebens habe ich viel schlimmes gesehen. wenn es einen gott gibt wo ist er bei katastrophen?? wo ist er bei naturkatastrophen wo arme menschen noch ärmer gemacht werden? wo war er am 11.september? es waren menschen wie du und ich! haben nichts schlimmes verbrochen. einfach so. letztends habe ich eine reportage über tierversuche gesehen. ich hätte am liebsten geweint.sowas grauenvolles kann man sich nicht vorstellen. kleine affen wurden in glasröhren gesteckt und es wird die zeit gestoppt bis sie am nikotinrauch erstickt sind. sie krümmten, wendeten sich und schrien. (studie für zigaretten). einem hund wurde haarspray über ein schlauch direkt in die lunge gespüht. 10 sekunden lang! der hund hat vor schmerzen gejault und nicht still gehalten er wurde dafür noch von einem mann zusammengeschlagen!! das sind nur ein paar wenige beispiele was ich gesehen habe! was will gott den tieren erklären warum es ihnen so erging?? manche sagen die verantwortlichen werden dafür bestraft werden! die tieren haben davon garnichts!und sagt mir jetzt nicht gott kann nicht überall sein. wenn es tatsächlich einen gott gibt wüsste er ganz genau wo er sein müsste! nämlich dort wo sowas passiert! und nicht sonntags beim gottesdienst in der kirche. da wird er nicht gebraucht!!!! würde mich über eure meinung freuengruß
Was du hier schilderst ist schlimm und leider Realität. Aber es gibt sicher noch Schlimmeres, etwa das Hausen in einer KZ-Baracke und nicht wissend ob man den nächsten Tag noch überleben wird. Andere waren in der Hölle des Krieges und werden ihr Leben lang traumatisiert sein. Andere wurden als Kinder missbraucht, mussten ihre Ichs aufspalten um nicht zugrunde zu gehen und niemand glaubt ihnen, oder sagen wir die wenigsten. Jesus wurde gekreuzigt, eine der grausamsten Todesarten die es gibt, aber tausende andere wurden ebenso gekreuzigt, man denke an Spartakusaufstand oder an die 2000 Juden, die Varus damals in Palästina das Kreuz besteigen ließ, 6. nach Christus, Judas der Galiläer war der Anführer und Jesus müsste auch diese Kreuze gesehen haben. Nehmen wir den jüdischen Krieg 70 n.Chr. da wurden ebenfalls viele ans Kreuz geschlagen, aber vorher schlitzte man ihnen den Bauch auf, das es hieß sie würden den Schmuck verschlucken und den wollten sich die Soldaten sichern. Das kannst du alles bei Josephus nachlesen, der auch den König Herodes und seine Grausamkeiten penibel beschreibt.

Aber vergiss bitte nicht das Alte Testament in dem auch zum Töten ganzer Völker aufgerufen wurde und auch ihm Namen Gottes geschah.


Ich erinnere mich als wir einmal einen Neubau neben einem Schlachthof hochzogen, hab ich mir den Betrieb einmal angeguckt und als ich gesehen habe wie man dort die Schweine behandelte, konnte ich jahrelang kein Schweinefleisch mehr essen, genau so erging es mir bei den Hühnern, wenn sie eingespannt werden und der Kopf wird abrasiert, oft aber stimmt die Größe des Tieres nicht, und es bleibt noch einiges dran.

Was du hier siehst ist die Realität, es gibt keine heile Welt, sie ist uns nur versprochen und wir leben in Hoffnung sie einst zu erhalten. Ob Gott am Sonntag in den Kirchen ist, wer weiß das schon? Die Mehrheit der Menschen ist jedenfalls überzeugt davon, sonst würden sie ja nicht hingehen, oder gehen sie nur hin, weil sie das Grauen der Welt nicht mehr sehen können. Wenn dann wenigstens gegen dieses Grauen angepredigt würde könnte ich es noch verstehen, aber so nicht. Wenn man dann im Gottesdienst die Damen sieht, jedes Fältchen mit Creme ausgespachtelt, es darf ja kein Runzel oder Fältchen mehr zu sehen sein, die Haare mit Spray in eine haltbare Form gebracht, und alle diese Produkte wurden erst einmal im Tierversuch getestet. Ich glaube manche Menschen denken, für das haben sie dazu sein, uns zur Verfügung zu stehen, wann immer wir sie brauchen und und wollen.

Ich glaube daran ist auch die falsche Bibelauslegung schuld aus dem ersten Schöpfungsbericht 1. Mose 1:27


Elberfelder rev.
27 Und Gott schuf den Menschen nach seinem Bild, nach dem Bild Gottes schuf er ihn; als Mann und Frau schuf er sie.
28 Und Gott segnete sie, und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und vermehrt euch, und füllt die Erde, und macht sie untertan; und herrscht über die Fische des Meeres und über die Vögel des Himmels und über alle Tiere, die sich auf der Erde regen!

Gute Nachricht

28 Und Gott segnete die Menschen und sagte zu ihnen:
»Seid fruchtbar und vermehrt euch!
Füllt die ganze Erde und nehmt sie in Besitz!
Ich setze euch über die Fische im Meer,
die Vögel in der Luft
und alle Tiere, die auf der Erde leben,
und vertraue sie eurer Fürsorge an.«

Das hier sind zwei Übersetzungen die es verschieden wiedergeben, die der Guten Nachricht gefällt mir besser, aber in den Herzen der meisten Christen ist das "herrschen" wie eintätowiert und man kriegt es ums verrecken nicht mehr raus. (Auch eine Gefahr beim tätowieren, dass das ganze Ewigkeitswert besitzt)

Im zweiten Schöpfungsbericht steht es etwas anders (1. Mose 2:15)

Gute Nachricht

15 Gott, der HERR, brachte also den Menschen in den Garten Eden. Er übertrug ihm die Aufgabe, den Garten zu pflegen und zu schützen.

Elberfelder rev.

15 Und Gott, der HERR, nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, ihn zu bebauen und ihn zu bewahren.

Wir können es uns aussuchen, aber nur scheinbar, der zweite Schöpfungsbericht hat nur bei wenigen Eingang gefunden im Herzen, es wird einfach hingenommen, das Leiden der Kreatur, ebenso wie das Leiden der vielen Menschen, es hat eine Übersättigung stattgefunden, man wird von den Medien so zugedröhnt, dass man nicht mehr hinschauen will und die Politik richtet sich nach dem der sie bezahlt und unterstützt. Das heißt im Klartext, dass man sich danach ausrichtet ja nicht den Geldbeutel derer zu schmälern die sowieso schon genug haben sondern lieber den des kleinen Mannes beschneiden.

Die einzige Hoffnung, die uns bleibt ist Römer 8: 19-25


19 Die ganze Schöpfung wartet sehnsüchtig auf den Tag, an dem die Kinder Gottes vor aller Augen in dieser Herrlichkeit offenbar werden.
20 Denn alles Geschaffene ist der Sinnlosigkeit ausgeliefert, versklavt an die Vergänglichkeit, und das nicht durch eigene Schuld, sondern weil Gott es so verfügt hat. Er gab aber seinen Geschöpfen die Hoffnung,
21 daß auch sie eines Tages von der Versklavung an die Vergänglichkeit befreit werden und teilhaben an der unvergänglichen Herrlichkeit, die Gott seinen Kindern schenkt.
22 Wir wissen, daß die ganze Schöpfung bis jetzt noch stöhnt und in Wehen liegt wie eine Frau bei der Geburt.
23 Aber auch wir selbst, die doch schon als Anfang des neuen Lebens - gleichsam als Anzahlung - den Heiligen Geist bekommen haben, stöhnen ebenso in unserem Innern. Denn wir warten sehnsüchtig auf die volle Verwirklichung dessen, was Gott uns als seinen Kindern zugedacht hat: daß unser Leib von der Vergänglichkeit erlöst wird.
24 Wir sind gerettet, aber noch ist alles Hoffnung. Eine Hoffnung, die sich schon sichtbar erfüllt hat, ist keine Hoffnung. Ich kann nicht erhoffen, was ich vor Augen habe.
25 Wenn wir aber auf etwas hoffen, das wir noch nicht sehen können, dann heißt das, daß wir beharrlich danach Ausschau halten.

Und wenn du glaubst, dass du etwas dazu beitragen kannst, das Ganze bis dahin etwas abzumildern, dann schreibe in Leserbriefen in deiner örtlichen Zeitung dagegen an. Wenn du einer Kirche oder Gemeinde angehörst, dann dränge darauf dass sie dieses Thema noch vorne bringen, dass darüber geredet wird, meinetwegen durch einen Boykott beim Einkaufen, man kann sich vielem auch verweigern.

Resignation ist nicht angesagt, bis zum erhofften Ende kann der Mensch einiges tun, er darf nur eines nicht, nämlich wegschauen. Kann es sein, dass Christen sich zu sehr einigeln und sich hinter ihrer Bibelauslegung verschanzen? Denn der Text aus 1.Mose 1 wird sehr kontrovers diskutiert, aber das Herrschen über andere ist nun einmal zu schön.

Ich möchte noch hinzufügen, solche Gedanken entstehen in einem, wenn man das liest was -christ- angeführt hat, es dürfen sich ruhig noch mehr dazu äußern, Gedanken dazu müsste es sicher zuhauf geben.

Gruß
Kepler

Kepler

Anfänger

Beiträge: 34

Wohnort: Rosenheim

Beruf: Früher Kranfahrer, jetzt Rentner

16

Samstag, 3. April 2010, 17:22

Zum Grauen zurück!

Hallo liam!

Ich habe noch einige Schwierigkeiten mit dem zitieren und so. Ich bin eine Baumstruktur wie von Jesus.de gewohnt. Zuerst eine Frage: Wo finde ich genaue Anweisungen wie die ganze Zitiererei funktioniert, in der Hilfe wird das aber gar nicht erwähnt, wie man das macht. Mit meinen 69 Jahren blicke ich bei solchen Dingen nicht immer durch, ich bin immer noch am probieren.

Zitat

Gutgut - Thema ist "das Grauen der Welt" - und jetzt ist es am Moderator, einen Übergang vom "nicht ganz topic" zum "topic" zu finden.

Meinen Ausflug zum Thema was ein Christ ist oder was ihn ausmacht, das lag daran, dass ich eine Antwort finden musste zur Frage von der samira, da sind wir dann etwas abgewichen vom eigentlichen Thema, aber ich hoffe ich habe jetzt wieder zurückgefunden. ich habe ja heute schon einmal etwas darüber geschrieben, so dass das Thema bei mir jetzt eigentlich durch ist und auch ich auf andere Antworten warte, vielleicht werde ich mich zu einer späteren Zeit noch einmal dazu äußern. Leute gäbe es ja genug hier, wenn jeder etwas dazu schreibt, ist das Thema sicherlich erschöpfend abgehandelt.

Natürlich geht es um das Grauen in der Welt, da hast du vollkommen recht. Zum Grauen in dieser Welt gehört aber eine ganze Menge. Nimm beispielsweise die Apokalypse des Johannes, die kann nicht gefestigten Gemütern auch einigen Schrecken einjagen, wenn man sie zu einseitig liest, wie ja überhaupt die Bibel manche Schrecken beinhaltet. Die Frage aber ist doch, inwieweit sind wir selber in dieses Grauen verwickelt und eingebunden. Wenn ich die Bibel ernst nehme und ich es nicht nur als Bildergeschichten ansehe, was die Schöpfung und den Fall des Menschen angeht, und auch die Entwicklung ansehe, die daraus entstanden ist, dann ist es eigentlich immer der Mensch, der diese Grausamkeiten verursacht. Gut ich will jene Stellen einmal nicht ansprechen, in denen Gott fordert, dass man dieses Grauen auf seinen ausdrücklichen Befehl auch ausführt.

Was wir in dieser Welt vorfinden und dass deswegen dieses Grauen auch verursacht, ist doch die große Beziehungsstörung zwischen Gott und den Menschen und den Menschen untereinander. Im AT war es doch Gott, der die plötzlich sich schämenden und hinter den Büschen hockenden Menschen aufforderte Antwort zu geben. Man sieht hier auch angedeutet, dass Gott die Menschen sucht und mit ihnen ins Gespräch kommen will. Als Gott dann Adam fragte ob er von der Frucht des verbotenen Baumes gegessen habe, sagte er nicht, ja das habe ich, sondern schon Gott die Schuld zu, er sei es doch gewesen, der ihm die Frau gegeben habe, die Frau antwortete auf die Frage, weshalb sie solches getan habe, die Schlange sei es gewesen, nicht etwa sie selber. Die Schlange war aber auch ein von Gott geschaffenes Geschöpf, das heißt Gott war schuld, er hätte ja bloß diese blöde Schlange nicht zu erschaffen brauchen. Die Schlange fragt er nicht mehr, denn die hätte wahrscheinlich eine ähnliche Argumentation gehabt. Wir sehen also, die ganze Schuld trifft im Grunde genommen Gott, so quasi, warum hast du dir nicht mehr Mühe gegeben und hättest gefestigtere Geschöpfe erschaffen, übrigens eine sehr beliebte Ausrede auf Jesus.de.

Und wenn wir jetzt die ganze alttestamentliche Geschichte überspringen und zum NT gehen, dann sehen wir doch, gerade jetzt, an Ostern sollte es uns wieder in den Sinn kommen, dass Gott gesagt hatte, also gut, ich bin schuld, ich lade mir eure Schuld auf, sie wird mich zwar das Leben kosten, aber mir ist wichtig, dass ihr lebt. Wir dürfen nur nicht übersehen, dass Jesus ein vollkommen sündenfreier Mensch war, deswegen konnte ihm ja der Tod auf Dauer nichts anhaben. Das einzige Risiko, dass Jesus hatte, war, dass auch er hätte sündigen können, Versuchungen gab es sicher genug, gleich zu Anfang seines Lebens, als ihm die Weltherrschaft angeboten wurde. Er hat aber stets widerstanden und so konnte er uns von unserer Schuld befreien, die unweigerlich zum Tod geführt hätte, zum biologischen Tod, den geistigen will ich nicht so genau beleuchten, denn da bin ich mir nicht so sicher, ich weiß nur, dass eigentlich wir Menschen Gott davon gelaufen sind und dieses Grauen, dass uns teilweise die Natur zufügt, aber vor allem wir selbst, freiwillig gewählt haben.

Aber der Tod Jesu zeigt uns auch, dass Gott durch diesen die Verbindung zu den Menschen wiederhergestellt hat, der Vorhang, der beim Tod des Gottessohnes von oben nach unten zerreißt, zeigt, dass der Weg wieder offen ist, mit Gott wieder in direkter Verbindung zu stehen, wie einst Adam und Eva. Wir sind zwar noch immer in unserer Welt, die ja kein Paradies ist, sondern eher ein Verbannungsort, aber der Zugang zum Baum des Lebens, der für uns das Kreuz ist, wurde wieder geöffnet, für alle die da glauben, dass es tatsächlich stattgefunden hat. Und dass es stattgefunden hat bezeugt uns die Auferstehung Jesu, der wir wiederum an Ostern gedenken. So verbindet sich eines mit dem anderen, Gott hat, da er wusste, dass wir von uns aus keine Chance hätten dem Grauen dieser Welt zu entfliehen seinen Sohn gesandt, der dann unsere Schuld auf sich nahm, die wir nicht zu tragen imstande gewesen sind, um, wenn schon nicht dem Grauen der Welt zu entkommen, doch dem Grauen des Todes. Die Welt, so wie sie jetzt ist wird eines Tages ein Ende haben, ich will hier keine Voraussagen über das Wie machen, da gibt es genug die das anscheinend besser wissen, wenn ich mir die regelmäßigen Verlautbarungen einiger selbsternannter Propheten ansehe und auch deren Ausbleiben, aber wir haben von Gott die Gewissheit, dass es dereinst einen neuen Himmel und eine neue Erde geben wird.

Das Grauen dieser Welt zu beschreiben und wie Gott das Problem dereinst lösen wird, dass mit unserer Sündenschuld hat er ja schon gelöst, wir müssen es nur annehmen und glauben, gestaltet sich nicht einfach und es wird sicher auch andere konstruktive Lösungen geben, ich habe meine vorgestellt, so wie ich sie aus der Bibel entnehme. Ich weiß auch, dass sie nicht der Weisheit letzter Schluss ist, aber ich versuche darüber nachzudenken und auch selber nach Möglichkeit zu vermeiden weiter beizutragen, dass das Grauen sich vergrößert.

Zitat

Wir Menschen haben es in der Hand, das Grauen in der Welt etwas abzumildern, Schmerz zu lindern, Einsamkeit zu begegnen, Leidende zu trösten. Dazu muss man nichts einmal zwingen Christ sein. Aber es hilf dabei.
Und dieser, dein letzter Absatz lieber Liam, glaube ich drückt alles aus, dass wir das Grauen nicht bejammern sollten, sondern auch aktiv dagegen angehen mit der eigenen Lebensführung, die am Beispiel, das Jesus gegeben hat, ausgerichtet sein soll. Wenn es sogar Menschen fertig bringen, die keine Christen sind, jedenfalls sich nicht so benennen, sollte Christen es leichter möglich sein als diesen. Vielleicht würde es auch helfen von der eigenen Nabelschau einmal abzugehen, sich nicht hinter Dogmen und Ordnungen zu verschanzen, sondern versuchen einfach "nur Mensch zu sein". Und wenn es je einen gegeben hat, der diesen Namen verdient so war es der fleischgewordene Gottessohn, dessen wir gerade an Ostern wieder gedenken und versuchen so zu leben, dass sein Opfer nicht umsonst war.

Also wünsche ich euch noch ein frohes Ostern mit dem Blick auf die Auferstehung, die wir ja feiern.

Gruß
Kepler

ralf-fennig

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17

Samstag, 3. April 2010, 22:37

Ihr schreibt so lange Beiträge und gebt Euch so viel Mühe.
Und ich bin so faul und lese nur die Hälfte.

Die Welt verändern können wir nicht - die ist gefallen in Sünde und Not.
Aber wir können Welten verändern - indem wir Gottes Liebe weitergeben und das Evangelium predigen.
Für Jeden der es annimmt verändert sich die ganze Welt.

In diesem Sinne: Euch allen ein gesegnetes Osterfest!

18

Montag, 14. Juni 2010, 08:52

Die Frage läßt sich in einem Satz beantworten:

Das Grauen in der Welt kommt daher, weil sie alle Christus verworfen haben.

Christ ist eine Person, die den HEILIGEN GEIST/DEN GEIST JESU in sich hat und vom Geist Gottes geleitet wird.

Dazu kommt man, wenn man Buße getan hat über sein Leben und Jesus Christus und sein Erlösungswerk angenommen hat.

19

Montag, 14. Juni 2010, 09:42


20

Montag, 14. Juni 2010, 09:46

Leiden ist ein Umstand im Leben, dem wir alle unterworfen sind. Wie wir es verstehen bestimmt in entscheidendem Maße, wie wir damit umgehen. Im Leiden und vielem anderen, was in Gottes Wort eingeschlossen ist, müssen wir, um zu verstehen, auf den Herrn schauen, „Der Anfang der Weisheit ist: Erwirb Weisheit, und um allen deinen Erwerb erwirb Verstand“ (Sprüche 4,7). Lasst uns anfangen all das „zu erwerben“, was in der Schrift offensichtlich ist.

Gott hat Leiden nicht vollständig aus dem Leben des Einzelnen eliminiert. Jesus, der sowohl Gott wie auch der perfekte, sündlose Mensch ist, litt dennoch als Mensch auf dieser Erde. All die Patriarchen litten; Hiob litt; all die Apostel litten; Maria, die jungfräuliche Mutter Jesu, litt; die Jünger litten, und Paulus gibt uns manch Angst einflößendes Detail darüber, was er selbst erlitt. Wir verstehen den Ursprung von Leiden und die Tatsache des Leidens – aber warum würde Gott es im Leben derer, die Ihn lieben, zulassen? Aus der Kenntnis, was die Schrift über den Charakter Gottes lehrt, können wir folgern: sollte kein Wert darin liegen, Leiden für die Menschheit zuzulassen (und besonders bei denen, die Ihn lieben), würde Gott es nicht zulassen.

Die Schrift jedoch bestimmt die Bedingungen und den Zeitrahmen. Leiden ist für alle zeitlich und für manche ewig. Für Gläubige wird es an der Tür zur Ewigkeit aufhören (Offenbarung 21,4); für diejenigen, welche Gottes Erlösung durch Jesus Christus ablehnen, wird Leiden ewig andauern (2 Thessalonicher 1,8-9). Was ist dann mit dem Leiden heute, sowohl der Verlorenen und derer, die den Herrn lieben?

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