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ralf-fennig

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1

Donnerstag, 22. Juli 2010, 18:29

http://www.prolife-deutschland.de

Hi!
Schaut Euch die Sache doch mal an.
Es ist eine reale
Möglichkeit ohne zusätzlichen Aufwand (im Gegenteil - bei Geburten gibt
es noch "Bonus") etwas für den Lebensschutz in Deutschland zu tun.

2

Samstag, 24. Juli 2010, 08:34

Sehr uninformativ.
Was mich bei der Seite interessiert hätte, wäre, ob es nun absolut null toleranz gegenüber abtreibungen gibt oder ob auch noch Ausnahmen, wie zum Beispiel ein Gesundheitliches Risiko oder wenn es sich um das Opfer einer Vergewaltigung handelt.
Ebenso vermisse ich eine art Beratung wie zum Beispiel für Jugendliche die ungewollt schwanger geworden sind UND DIE PANIK IHRES LEBENS HABEN!!!!
Oder hab ich was übersehen?
Und ob diese Krankenversicherung wirklich so gut ist...
Ich recherchiere mal ein wenig...

BAH!!! Überall nur Christliche Foren die Werbung dafür machen. Blärgh :P
Aber hier gibt es noch eine andere Meinung zum Thema, nur mal so für die Waagschale:
http://lforliberty.wordpress.com/2010/03…on-is-pro-life/

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Regen« (24. Juli 2010, 08:46)


ralf-fennig

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3

Samstag, 24. Juli 2010, 10:48

Stimmt - es gibt dort erstmal "Null Toleranz" gegenüber Abtreibungen.
Viele "Beratungsinitiativen" wie z.B. die "Aktion Lebensrecht für Alle" unterstützt die Aktion und wird von ihr unterstützt.
Und stimmt - Werbung gibt es viel unter Christen (so verdorben ist der Leib Christi auf Erden also noch nicht).

Schön das Du weiter recherchierst - ich bin beigetreten.
Kann ich empfehlen.

4

Mittwoch, 28. Juli 2010, 15:22

Null Toleranz...
Was passiert, wenn eine Frau ihr Kind abtreiben lässt, weil die Geburt eine 90%ige Wahrscheinlichkeit des Todes der Mutter nach sich zieht?

Bei Wikipedia steht noch was interessantes zum Thema Kritik:
http://de.wikipedia.org/wiki/Pro-life#Kritik

liam

unregistriert

5

Mittwoch, 28. Juli 2010, 15:26

Zitat von » Regen«

Was passiert, wenn eine Frau ihr Kind abtreiben lässt, weil die Geburt eine 90%ige Wahrscheinlichkeit des Todes der Mutter nach sich zieht?
Was meinst Du mit "was passiert"?

ralf-fennig

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6

Mittwoch, 28. Juli 2010, 15:27

Was wäre wenn?
Wenn das Wörtchen Wenn nicht wär - wäre ich schon Millionär.

Tja - was passiert dann?
Wenn ich mit 90 % Sicherheit graue Haare kriege weil ich hier die unwahrscheinlichsten Hypothesen beantworten muss...
Und wenn ich sage "zu 90 % wird dieser Mensch im Lauf seines weiteren Lebens einen anderen Menschen töten!" - bezahlt die Krankenkasse mir dann Gewehr und Munition um denjenigen "umzulegen"?

7

Donnerstag, 29. Juli 2010, 17:35

*seufz*
Was ich meine: Welche Konsequenzen ergeben sich für die Person, welche durch die Geburt eines Kindes zu schaden kommt und trotzdem beschließt ihr Kind abtreiben zu lassen. Was tut die Krankenversicherung von Prolife dann? Was rät sie der Person vorher?

liam

unregistriert

8

Donnerstag, 29. Juli 2010, 17:44

Was fragst Du hier - frag doch prolife.

9

Donnerstag, 29. Juli 2010, 18:01

Ich frage Ralf, weil er über diese Vereinigung sehr gut bescheid zu wissen scheint.

ralf-fennig

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10

Donnerstag, 29. Juli 2010, 19:53

Sehr gut ist zu viel gesagt. Das "gegeneinander ausspielen" von Menschenleben ist auch moralisch nicht zulässig. Was geschieht wenn durch das Leben eines Menschen ein anderer Mensch zu Schaden kommt?
Wer die Strapazen einer Abtreibung überlebt überlebt im Zweifel wahrscheinlich auch einen "Kaiserschnitt" um das Kind lebend zur Welt zu bringen.

Ich glaube nicht das im Jahr 2010 das Szenario, dass Du da an die Wand malst, wirklich in wahrnehmbarer Häufigkeit auftritt.

11

Freitag, 30. Juli 2010, 12:55

Nur weil ein Problem nicht sonderlich häufig auftritt, sollte man es dennoch nicht ignorieren.
Es gibt weniger Menschen die als Kind Missbraucht wurden als Menschen die nicht als Kind missbraucht wurden. Soll man dann einfach sagen: Och, pfff, is ja nich so häufig...

Wie stehts eigentlich mit Verhütungsmittel? Finanziert diese Krankenkasse auch verhütungsmittel oder ist sie strickt dagegen?

ralf-fennig

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12

Freitag, 30. Juli 2010, 13:29

Um "Verhütungsmittel" geht es nicht.
Auch das ist zwar ein ethisches Problem ("Kondome" muss man eh selbst kaufen und "die Pille" darf man aus unterschiedlichen Gründen kritisch betrachten) - aber hier geht es vornehmlich um die Tötung von Menschen.

13

Freitag, 30. Juli 2010, 13:34

Wieso sind Kondome ein ethisches Problem? O_o

Was die Pille angeht, stimme ich dir zu. sie greift in den Körper der Frau ein und das kann zu diversen Problem führen (18 Wochen lang die Periode O_O (als Beispiel, wenn sie wieder abgesetzt wird))

ralf-fennig

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14

Freitag, 30. Juli 2010, 13:47

Es ist immerhin ein Segen wenn Frauen nachdem sie ihren natürlichen Körperhaushalt jahrelang chemisch durcheinandergebracht haben überhaupt noch ihre Periode haben - aber auch solche Beschwerden gibt es, das stimmt.
Ich sehe auch in der Pille die größeren ethischen Probleme. Zum einen weil sie Frauen entweiblicht - eben ihren Hormonhaushalt manipuliert; zum anderen indem sie Frauen zu einem "allzeit verfügbaren" Stück Fleisch macht.
Aber auch Kondome haben ihre ethischen "Tücken". Sie geben in vielen Punkten "falsche Sicherheit". Dabei liegt die Sicherheit "lediglich" bei 90-95 %. Das Problem, Frauen "verfügbar" zu machen, gibt es dabei auch.
Alles in Allem trennen Verhütungsmittel den Sex von der Verantwortung - ein Schritt in Richtung Hedonismus an dem unsere Gesellschaft krankt.

15

Montag, 2. August 2010, 10:19

Ach und der Mann wird dadurch nicht zu einem Stück Fleisch degradiert? Haben Frauen keine Lust auf Sex?
Was die Verantwortung angeht, so die Verhütung ein Teil davon. Es gibt viel mehr abtreibungen und ungewollte schwangerschaften bei Jugendlichen wenn keine Verhüterlis benutzt werden oder wo es keine sexuelle aufklährung gibt .
Übrigens: 90-95% ist immer noch sicherer/besser als 0%.

Ein Stück Fleisch, allzeit bereit zum Sex... Du unterstellst der weiblichen Bevölkerung dass sie keinerlei mitspracherecht beim Sex haben.
Was "Sex nur zur Reproduktion" angeht, so wird gerade dadurch die Frau zur Gebährmaschine degradiert.

Auf der einen Seite höre ich immer wieder: "wäh, die Deutschen sterben aus" auf der anderen Seite wird mehr verantwortung gefordert, aber ohne Kondome oder sexuelle Aufklärung. PAsst ja schon, aber ungewollte Teenie-Schwangerschaften sind keine gute Basis um die Bevölkerungsdichte zu erhöhen.

ralf-fennig

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16

Montag, 2. August 2010, 11:19

Regen, Du hast leider kein Wort von dem verstanden was ich schrieb. Das ist sehr bedauerlich - und macht Diskussionen anstrengend.
Es gibt durchaus Unterschiede in der "Lust auf Sex" von Männern und von Frauen.
Aber so leid es mir tut - Du würdest mir wahrscheinlich blind "gegenhalten" wenn ich schreibe das für Frauen mehrheitlich Sex nichts "unverbindliches" ist. Die überwältigende Mehrheit der Menschen, die für unverbindlich "eine halbe Stunde Sex" bezahlen, sind Männer. Auch die meisten Porno-Benutzer sind Männer. Tut mir leid wenn das nicht in Dein Weltbild passt.
Glaubst Du das heute die Jugendlichen besser aufgeklärt sind als vor 50 Jahren? Glaubst Du das es für sie leichter ist an "Verhütungsmittel" zu kommen?
Wenn Du diese beiden Fragen mit "ja" beantwortest müsste das ja die Konsequenz haben das es heute weit weniger Jugend-Schwangerschaften gibt als vor 50 Jahren. Glaubst Du das im Ernst?

17

Montag, 2. August 2010, 11:35

Zitat

Aber so leid es mir tut - Du würdest mir wahrscheinlich blind
"gegenhalten" wenn ich schreibe das für Frauen mehrheitlich Sex nichts
"unverbindliches" ist.
Oh, Blind nicht :D
Also ich kenne schonmal eine Frau, für die Sex etwas unverbindliches ist, aber sie ist die Minderheit in meinem Bekanntenkreis. Man kann da nicht verallgemeinern, man kann nur von einer Mehrheit reden.

Zitat

Die überwältigende Mehrheit der Menschen, die für unverbindlich "eine
halbe Stunde Sex" bezahlen, sind Männer. Auch die meisten Porno-Benutzer
sind Männer. Tut mir leid wenn das nicht in Dein Weltbild passt.
Och, das passt ganz gut hinein :D

Zitat

Glaubst Du das heute die Jugendlichen besser aufgeklärt sind als vor 50
Jahren? Glaubst Du das es für sie leichter ist an "Verhütungsmittel" zu
kommen? Wenn Du diese beiden Fragen mit "ja" beantwortest müsste das ja die
Konsequenz haben das es heute weit weniger Jugend-Schwangerschaften gibt
als vor 50 Jahren. Glaubst Du das im Ernst?
Wenn du "glauben" durch "wissen" ersetzt, passt es, aber ich bin neugierig. Du schreibst sehr überzeugt von deiner Meinung. Hast du statistische Belege oder Studien, die deine Meinung stützen?

liam

unregistriert

18

Montag, 2. August 2010, 12:40

Die mir bekannte Mutter eines meiner Schüler bekam ihr erstes Kind mit 14. Danach weitere vier Kinder. Sie sollte und könnte also wissen, welche Probleme "ungewollte" Schwangerschaft bereiten kann und ihren Kindern dieses Wissen vermitteln. Ihre Jüngste bekommt nun ihr erstes ungewolltes mit 17.

Fakt ist, das viele Schwangerschaften früher auf "Deubel komm raus" vertuscht wurden. Die Mädels wurden in entsprechende Internate geschickt und abgetrieben wurde auch schon mal. Aber aus der Zeit weiß ich von Männern und Frauen, die es mir bestätigt haben, dass sie nicht wussten, dass Geschlechtsverkehr zur Schwangerschaft führt. Von "Kindern durch unerlaubtes Küssen" war ihnen stattdessen vorgelogen worden.

Heute muss kein einziger Jugendlicher unwissend bleiben. Bereits 12jährige können bequem per Handyporno und per Video GV in allen Einzelheiten betrachten und WISSEN, das GV Schwangerschaft verursachten kann. Diesbezüglich sind sie aufgeklärt. Aber für ebendiese Jugendlichen ist Sex eher eine sportliche Disziplin, denn eine Sache des Gefühls und der Liebe. Da findet das Kurzzeitvergnügen allein auf der Spaßebene statt und ist komplett getrennt von allem anderen Verhalten. Das fällt für mich auch unter den Begrff der entmenschlichten Sexualität.

Aufklärung über die rein biologischen Vorgänge ist insofern wenig erfolgreich.

19

Montag, 2. August 2010, 12:52

Ansichtssache.
Ich bin 25 Jahre alt und hab noch sehr gut im Hinterkopp wie der Sexualkundeunterricht bei mir aussah.
Das war eine Unterrichtsstunde im Biologieunterricht bei einer mehr als einschläfernden Lehrerin.
Und ich stimme dir zu:
Die Pure Biologie alleine reicht nicht.

Was du ansprichst ist die Mentalität und die aussage der Bibel in dem Punkt ist: Sex nur zur Fortpflanzung.
Da ist kein Platz für Verantwortung, das ist simples weggucken.
Übrigens:
Sportficken ist keine Tätigkeit der Mehrheit. Und nicht bei jedem mal entsteht ein Kind. Warum? Kondome sei dank^^
Bevor hier aber ein falsches Bild von mir entsteht:
Promiskuität lehne ich ab. Masturbation ist da völlig ausreichend.
Was ein absolutes Zöllibat auslösen kann, haben uns diverse Priester zu genüge gezeigt.

liam

unregistriert

20

Montag, 2. August 2010, 13:09

Zitat von »Regen«

Was du ansprichst ist die Mentalität und die aussage der Bibel in dem Punkt ist: Sex nur zur Fortpflanzung.
Nein. Wer das behaupotet, hat die Bibel nicht begriffen.

Zitat von »Regen«

Sportficken ist keine Tätigkeit der Mehrheit
Dann warte mal ab, bis die jetzt noch Pubertierenden auf "den Markt" kommen. In drei bis fünf Jahren können wir nochmal darüber sprechen. Meine Frau Ist Grund- und Hauptschullehrerin und sie war Lehrerin an etlichen sehr unterschiedlichen Schulen, bevor sie eine feste Anstellung bekam. Abdre DIESE Tendenz in DIESEM Fach, die unterschiedet sich kaum.