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1

Mittwoch, 28. Juli 2010, 15:37

Love Parade und als Christ leben- passt das?

Ich denke NEIN. Das kann nicht sein. Und ich bin traurig über das Geschehen in Duisburg bei der hoffentlich letzten Love Parade.
Nicht nur um die 20 Toten, sondern um die Trostlosigkeit dieser. Wo mögen sie hinkommen? Einen Kommentar las ich in einer Zeitung:
"Tanz in den Tod" von R. Zweigler.Unangenehme Wahrheiten von kondolierenden Politikeren und Würdenträgern der Kirche.
Sie meinen, ach die Jugend wollte doch nur Spaß und Freude, neues junges Lebensgefühl... usw.
Ein teures Vergnügen wurde daraus. Spaß mit Drogen, Sexlust, Homosexuellenauslebe, ohrenbetäubende Musik, Alkohol, Unkeuschheit und Kommerz -
sind das denn Werte auf die unsere Jugend so steht? Gibt es nicht andere Events? Ja aber die sind christlicher Natur. Da geht es echt anders zu.
Da wird der Herr Jesus Christus gefeiert, gedankt, gesungen - auch fröhlich ohne das alles. Diese ganzen Sexparaden und Street-Days sind doch ein
Zeichen für den moralischen Verfall in unserm Land. Veranstalter, Politiker, Polizei, Sicherheitskräfte, Bürgermeister alle hatten zugestimmt und verharmlost.
Haben sie nicht letztendlich mit ihrer Zustimmung diese Exzesse befürwortet? Ich sehe solche Exesse, die auf einer Love Parade stattfinden als pure
Rebellion gegen den Schöpfergott und seinen Sohn, den Erlöser Jesus Christus. Nach Jakobus 4,4ff ... erkennt eure Schuld, wehklagt über das Geschehen an sich!
Haltet den moralischen Werteverfall auf!
Kommt zur Buße! Bittet Gott um Verzeihung! - Das wäre die richtige Trauerhaltung. Dann kann auch wieder neue Lebensfreude entstehen.
Das wünsche ich mir.
Ischa

ralf-fennig

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2

Mittwoch, 28. Juli 2010, 16:42

Die "Love Parade", der "Christopher Street Day", Abtreibungen, Homo-Ehen, etc. pp.
Es sind Symptome der alten Krankheit "Leben ohne Gott".
Der Ast auf dem wir sitzen ist ein Absteigender. Das zeigt sich immer deutlicher.

Discordier

unregistriert

3

Mittwoch, 28. Juli 2010, 19:21

Was ist denn so falsch dran mal die Sau raus zu lassen und zu feiern?
Und wenn man meint sich mal ne Nase Speed reinzuziehen, who cares?

ralf-fennig

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4

Mittwoch, 28. Juli 2010, 19:56

Tja - da kannst Du ja mal drüber nachdenken.
Kleiner Tip: Das denken wird leichter wenn man auf die Nase Speed verzichtet. :regensmiley:

Discordier

unregistriert

5

Mittwoch, 28. Juli 2010, 20:36

Ich nehm kein Speed.
Wirkt nach vier Jahren Ritalinbehandlung eh nicht mehr, aber wenn dann helfen Amphetamine bei ADSlern eher beim denken, bzw dabei sich auf etwas bestimmtes zu konzentrieren.
Aber was jeder mit seinem eigenen Körper macht ist und bleibt immer noch seine eigene Sache.
Und das was auf so nem Festival rumgeht ist abgesehen vom Alkohol auch ziemlich soft.

ralf-fennig

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6

Mittwoch, 28. Juli 2010, 20:54

Mag schon sein das es aus Deiner Sicht "soft" ist. Kommt auf die Perspektive an.
Neulich morgens frohr ich in meiner Wohnung - 21 ° C zeigte das Thermometer. Im Winter finde ich das Bruthitze wenn ich von draußen reinkomme...

Discordier

unregistriert

7

Mittwoch, 28. Juli 2010, 21:14

wie auch immer, was jeder mit sich selbst anstellt geht nur ihn was an.
Und ich seh immer noch keinen Grund an

Zitat

Spaß mit Drogen, Sexlust, Homosexuellenauslebe, ohrenbetäubende Musik, Alkohol, Unkeuschheit und Kommerz
was schlechtes zu sehen, vom letzten Punkt mal abgesehen, deshalb geh ich auch nur auf Independent-Festivals.

ralf-fennig

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8

Mittwoch, 28. Juli 2010, 23:18

Solang derjenige seine Gesundheitskosten selbst trägt kann er wegen meiner auch Drogen- und Alkoholexzesse ausleben. Ich bin da sehr liberal.

Discordier

unregistriert

9

Mittwoch, 28. Juli 2010, 23:41

Was bei der Krankenkasse rausgeworfen wird bekommt man über die Rentenkasse wieder rein.

Biblebelt

unregistriert

10

Donnerstag, 29. Juli 2010, 03:40

Zitat

Ralf
Die "Love Parade", der "Christopher Street Day", Abtreibungen, Homo-Ehen, etc. pp.
Es sind Symptome der alten Krankheit "Leben ohne Gott".
Der Ast auf dem wir sitzen ist ein Absteigender. Das zeigt sich immer deutlicher.

Mit-Unterschrieben

Biblebelt

unregistriert

11

Donnerstag, 29. Juli 2010, 03:46

Ich persoenlich trauere um die Toten und verletzten. Was muessen die Familien erleiden? Denn Verletzten wuensche ich das sie keine bleibenden Schaeden davontragen.

Zitat

Ralf
Solang derjenige seine Gesundheitskosten selbst trägt kann er wegen meiner auch Drogen- und Alkoholexzesse ausleben. Ich bin da sehr liberal.


Na ja Ralf kannst du so nicht sagen. Hast ja nicht die Freiheit das zu entscheiden.
Ausserdem kann man da schoen den humanismuss beobachten. 18 Tote und ueber 300 schwerverletzte, Nothelfer werden behindert und beschimpft man tanzt neben den Toten. Quelle ABC Nachrichten vom 7.27.2010 20:10 Uhr mit 12 Minuten Filmbeitrag.
Der Komentar des nachrichtensprechers. Exzesse einer pervertierten gesellschaft. Beschwerden bitte an ABC TV.

Erst Drogen und Alkoholexzesse finanziert ueber Bafoeg und Sozialamt und dann mit Korsakoff Syndrom im Pflegeheim. Wer bezahlts?
Ist aber OK, ist jedem seine eigene Entscheidung ob er anderen auf der Tasche liegen darf oder nicht. Denn das Geld kommt ja nicht vom Steuerzahler, der Staat finanziert das ja von Spendengeldern der Niburumaenchen. Desshalb sind ja Staatsfinanzen unedlicher als Gott.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Biblebelt« (29. Juli 2010, 04:00)


ralf-fennig

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12

Donnerstag, 29. Juli 2010, 11:09

Was bei der Krankenkasse rausgeworfen wird bekommt man über die Rentenkasse wieder rein.
Interessante These die so leider nicht aufgeht.
Ich bin aus genetischen Gründen Herzkrank, 37 Jahre alt und Rentner.
So eine Herzkrankheit könnte man auch durch Drogen und Alkohol provozieren. Dann ist man auch Rentner - u.U. länger als ein ehrlich arbeitender Mensch.

Gewinn würde die Rentenkasse vielleicht an Menschen machen die nach dem 9. Schuljahr anfangen zu arbeiten - bis 67 durchmalochen und dann am 67 Geburtstag "plötzlich und unerwartet" tot umfallen.
Das ist aber nicht der Lebenslauf der durchschnittlichen Drogenabhängigen.

Discordier

unregistriert

13

Donnerstag, 29. Juli 2010, 12:13

Meiner Erfahrung nach neigen die Leute zu draufzugehen während sie noch eine Arbeit haben.Wobei bei den beiden Fällen die mir bekannt sind Drogen wohl nur indirekt eine Rolle gespielt haben.
Noch lebendige Alkoholiker kenn ich zwei näher, der eine arbeitet noch trotz Fettleber noch weiter, der andere ist Berber und nimmt aus Prinzip keine staatlichen Leistungen an.

@biblebelt

Zitat

Ausserdem kann man da schoen den humanismuss beobachten.
Was hat das mit Humanismus zu tun?
Du neigst dazu überall Zusammenhänge zu sehen wo du welche sehen willst.

Zitat

Beschwerden bitte an ABC TV
Wird was rausgehen.

Im Moment zeichnet sich als Ursache jedenfalls eher ein grenzdebiles Sicherheitsmanagement als Drogenmissbrauch als Ursache ab.

ralf-fennig

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14

Donnerstag, 29. Juli 2010, 13:32

Keine staatlichen Leistungen? Cool. Das finde ich konsequent.
Also auch keine tägliche Sozialhilfe vom jeweiligen Amt? Wie macht er es wenn er dann mal krank wird?

Einen "funktionierenden Alkoholiker" kenne ich auch. Er ist jetzt (Gott sei dank - und das meine wörtlich) trocken. Aber wirklich gesund isser auch nicht.
Daneben habe ich mal einige Wochen Praktikum auf einer "internistischen Männerstation" im Krankenhaus gemacht - viele Alkis sind da Stammkunden. Mitlerweile wohl auch Drogis (meine Arbeitswochen dort sind 20 Jahre her - lange Zeit). Wenn man sich überlegt was so ein Krankenhaustag kostet...
Und das war ein "normales" Krankenhaus. In den Psychiatrien sieht es noch heftiger aus.
Über die "Stammkunden" meiner Schwester (sie ist JVA-Beamtin) mag ich garnicht nachdenken. Alkohol und Drogen sind da Alltag. Und was ein Urlaub in der JVA kostet - da schweige ich mal lieber.

Discordier

unregistriert

15

Donnerstag, 29. Juli 2010, 15:04

Zitat

Also auch keine tägliche Sozialhilfe vom jeweiligen Amt? Wie macht er es wenn er dann mal krank wird?
Keine Sozialhilfe. Der geht nichtmal in die staatlichen Obdachlosenheime. Ernähren tut der sich hauptsächlich aus Containern, seinen Alkohol schnorrt er sich zusammen.
Und bisher hat er Krankheiten immer ausgesessen oder sich selbst um sich gekümmert.

Zitat

Über die "Stammkunden" meiner Schwester (sie ist JVA-Beamtin) mag ich garnicht nachdenken. Alkohol und Drogen sind da Alltag. Und was ein Urlaub in der JVA kostet - da schweige ich mal lieber.
Zur Entlastung der JVAs gibts ein recht einfaches Rezept, das gleichzeitig auch die Gerichte, Polizei etc, den gesamten Justizapparat eben entlasten würde.
Man müsste bloss erlauben das Gras neben Tabak und Alk im Regal stehen darf.

ralf-fennig

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16

Donnerstag, 29. Juli 2010, 15:09

Und inwieweit würde das die JVAs entlasten?
Wie schon angedeutet: Suchtkrankheiten führen leider nicht insofern zur Verblödung das sie von Straftaten abhalten.

Discordier

unregistriert

17

Donnerstag, 29. Juli 2010, 15:17

Man hätte nen ganzen Haufen Kiffer die nicht mehr allein dadurch kriminalisiert werden würden das sie Kiffer wären.
Leute auf Bewährung würden nicht mehr für ein paar Gramm einfahren.

Biblebelt

unregistriert

18

Donnerstag, 29. Juli 2010, 15:31

Na ja man koennte auch die beschaffungskriminalitaet gleich mit legalisieren.
Man koennte natuerlich alles erlauben und dann haette man weder kriminalitaet noch Richter und Polizei.
Dann waehren auf einmal sogar Gefaengniss ueberfluessig.
Hei das waehre eine feine sache, die kriminalstatistiken koennten so gegen O cero gefahren werden und das gar ueber Nacht.

Discordier

unregistriert

19

Donnerstag, 29. Juli 2010, 15:51

@biblebelt
Ein Verbrechen hat für gewöhnlich ein Opfer.
Drogenkonsum hat aber kein Opfer.

20

Donnerstag, 29. Juli 2010, 16:13

Boah, kann sich Biblebelt nich mal über was Informieren bevor er sich ne Meinung bildet?
Sogar die Staatsanwaltschaft hat sich schon darüber beschwert, dass Kiffer nen Prozeß annen Hals kriegen. Zum einen sind Kifer nicht so aggressiv wie Alkoholisierte Menschen und zum anderen kostets den Steuerzahler ne Menge Knete, weil er die Prozesskosten trägt. Zum Anderen werden vielen Gerichten viel Zeit geraubt.

noch was, Biblebelt:

Zitat

Ist aber OK, ist jedem seine eigene Entscheidung ob er anderen auf der
Tasche liegen darf oder nicht. Denn das Geld kommt ja nicht vom
Steuerzahler, der Staat finanziert das ja von Spendengeldern der
Niburumaenchen. Desshalb sind ja Staatsfinanzen unedlicher als Gott.

Wie kommst du jetzt auf Niburumännchen???
Kannst du deinen Sarkasmus vielleicht mal ganz sein lassen? Man kann auch vernünftig eine Diskussion führen, bitte tue das doch einfach mal. Nur so zum Versuch.