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Freitag, 13. August 2010, 23:07

Für verfolgte Christen beten! AKREF-Gebetsanliegen vom 16. bis 31. August 2010

16. Afghanistan: 10 Mitarbeiter eines christlichen Hilfswerks ermordet
Mit Entsetzen haben die Bundesregierung und Politiker im Bundestag auf die Ermordung von zehn Mitarbeitern einer christlichen Hilfsorganisation in Afghanistan reagiert. Ein Opfer ist auch die 35-jährige Dolmetscherin Daniela Beyer aus Chemnitz. Es heißt: die Ermordeten seien aus christlichem Mitgefühl für Notleidende unterwegs gewesen. Ihre Organisation ist die seit 44 Jahren in Afghanistan tätige International Assistance Mission (IAM). Dort betreibt IAM die Augenklinik in Noor. Die Bluttat ereignete sich am 5. August. Die Taliban haben sich zu dem Überfall bekannt. Das mobile IAM-Ärzteteam hatte vor allem Mütter und Kinder allgemeinmedizinisch sowie zahn- und augenmedizinisch untersucht und behandelt. In dem Gebiet leben etwa 50.000 Menschen ohne ausreichende Gesundheitsversorgung.

17. Ägypten: Zehn Jahre nach der Kairoer Konferenz
Laut der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) leiden in nahezu allen Mitgliedsländern der Konferenz Islamischer Staaten, zu den heute 57 Staaten gehören, Nichtmuslime unter Benachteiligung, Diskriminierung bis hin zur offenen Verfolgung. Gemessen an der Zahl der Opfer stellen die Christen die größte Opfergruppe. Die IGFM kritisiert, dass die Weltöffentlichkeit zu wenig Notiz von der fortschreitenden Festigung des Willens der Kairoer Erklärung nimmt.

18. Volksrepublik China: Der Laogai-Komplex

Seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion ist er das größte Zwangsarbeitslagersystem der Welt. Heute gehören mehr als 1.400 Haftanstalten dazu. Schätzungsweise vier Millionen Menschen werden darin zur Zwangsarbeit gezwungen, sieben Tage die Woche, bis zu 16 Stunden am Tag. Folter und Gewalt, ungenügende Versorgung mit Wasser und Nahrungsmitteln, Schlafentzug und die Verweigerung angemessener medizinischer Versorgung gehören zum Alltag vieler Gefangener. Die Zahl der Todesopfer wird von den Behörden der Volksrepublik China ebenso geheim gehalten wie die Zahl der Hinrichtungen.

19. Dagistan: Evangelischer Pastor erschossen
In der russischen Republik Dagestan ist Pastor Artur Suleimanov (49) am 15.Juli als er seine Kirche verließ von unbekannten Männern umgebracht worden. Er hatte die Hosannah-Gemeinde 1994 gegründet. Mit rund 1.000 Mitgliedern ist sie die größte protestantische Gemeinde im Nordkaukasus. Etwa 80 Prozent der Mitglieder sind ehemalige Muslime. Suleimanov hinterlässt seine Frau Zina und fünf Kinder. Medien in Dagestan hätten in jüngster Zeit dazu aufgerufen, „Maßnahmen“ gegen den Pastor und die Gemeinde zu ergreifen, weil sie angeblich Muslime zum christlichen Glauben bekehren wollten.

20. Deutschland: Bericht von der 115.Allianzkonferenz
In Bad Blankenburg auf der evangelischen Allianzkonferenz wurde im Seminar über die verfolgten Christen gesprochen, dass sie die am stärksten von Verfolgung betroffene religiöse Gruppe sei. 200 Millionen Christen leben ihren Glauben in Unfreiheit. Ca. 85 Prozent aller Verstöße gegen die Religionsfreiheit würden an Christen verübt. Christen leiden unter Unfreiheit und Intoleranz, Diskriminierung, pogromartigen Ausschreitungen oder systematischer Verfolgung. In mehr als 60 Staaten werde ihnen das Recht auf Religionsfreiheit verwehrt. Zu den Ländern mit der schärfsten Christenverfolgung gehören Saudi-Arabien, Afghanistan, China und Nordkorea.

21. GAZA/Israel: Anschlag auf CVJM Heim

Unbekannte haben eine Handgranate auf ein Gebäude des "Christlichen Vereins Junger Menschen" (CVJM) gefeuert. Bei dem Angriff wurde jedoch niemand verletzt. Die Täter waren mit einem Motorrad unterwegs. Splitter der Granate landeten auf einem nahegelegenen Spielplatz. Der CVJM war bereits im Februar 2008 Ziel einer Attacke.

22. Indonesien: Christenverfolgung nimmt zu
Das größte islamische Land der Welt wird immer mehr zum weltweit christenfeindlichsten Staat. Seit Januar sind bereits 28 schwerwiegende Gewaltfälle gegen Christen zu verzeichnen. Tendenz steigend, sagen Menschenrechtsorganisationen, die von der Regierung in Jakarta ein entschiedeneres Vorgehen gegen radikale Muslime fordern. Zum wiederholten Mal ist eine evangelische Gemeinde von muslimischen Extremisten gewalttätig angegriffen worden. Die etwa 20 Mitglieder einer Zweiggemeinde der protestantischen Batak Filadelfia Kirche in Ciketing (West Java) können ihre Gottesdienste nur noch unter Polizeischutz abhalten.

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Freitag, 13. August 2010, 23:09

23. Irak: Regierung nicht in der Lage Christen vor militanten Islamisten zu schützen
In einem Interview mit dem katholischen Hilfswerk „Kirche in Not“ sagte der syrisch-katholische Erzbischof Casmoussa, dass die irakische Regierung und die Sicherheitskräfte nicht in der Lage seien, die Christen vor militanten Islamisten zu beschützen, die sie aus dem Land vertreiben wollten. „Einige Politiker sind sogar in die terroristischen Aktionen verwickelt und einige Morde geschehen im Namen politischer Parteien“, klagte der Erzbischof an. „Solche Absprachen zwischen christenfeindlichen Terroristen und politischen Parteien verhinderten ein wirkungsvolles Eingreifen des Staates.“

24. Iran: Sicherheitskräfte nehmen Christen fest
15 neu bekehrte Christen sind festgenommen und verhört worden. Sie waren auf dem Weg zu Glaubensgeschwistern. Ihr Kleinbus wurde am 18. Juli in Maschhad gestoppt. Sicherheitskräfte hätten alle in Gewahrsam genommen und verhört. Nach einer Woche seien 13 von ihnen gegen Kaution freigelassen, nachdem sie Erklärungen unterschreiben sollten ihren Glauben nicht zu verbreiten. Stephan Reza (48) und Ehsan Behrooz (23) hätten ihre Unterschrift verweigert und befänden sich weiter ohne Anklage in Haft. Die Wohnung von Behrooz sei durchsucht und Computer und Bücher beschlagnahmt. Reza ist verheiratet und hat zwei Kinder. Seine Familie hat bisher keine Möglichkeit erhalten, mit ihm Kontakt aufzunehmen.

25. Malediven und andere Urlaubsländer: Wer Christ wird, verliert bürgerliche Rechte

In einigen beliebten Urlaubsländern werden Christen diskriminiert, bedrängt und verfolgt. Ein Gesetz auf den Malediven gegen „antiislamische Aktivitäten“ werde benutzt, um den Zugang zu christlicher Literatur und der Bibel zu verhindern. Auf den Komoren, drohen Christen Geld- und Freiheitsstrafen, wenn sie öffentlich von ihrem Glauben sprechen. Auch in der Türkei werde die Situation für Christen immer prekärer: Die Regierung orientiere sich zunehmend an islamisch ausgerichteten Staaten wie dem Iran. Ein mit der HMK verbundener Pastor rät Türkei-Reisenden christliche Stätten und Kirchen aufzusuchen. „Solche Besuche zeigen die Verbundenheit mit der christlichen Minderheit“. In Ägypten seien Christen vermehrt Gewalt ausgesetzt - das sollte man als Urlauber wissen.

26. Marokko: Christen werden im Internet verleumdet

Marokkanische Christen geraten mehr und mehr unter Druck. Sie werden durch extremistische Muslime auf der Internetseite Facebook verunglimpft. Die dort dargestellten Bilder porträtieren christliche Konvertiten und ihre Familien. Die Beschreibungen enthalten Einzelheiten über ihr Engagement in christlichen Gemeinden. Außerdem hat man ihre Adressen veröffentlicht.

27. Nigeria: Mindestens sieben Tote bei religiöser Gewalt

Bei einem Überfall muslimischer Nomaden auf ein christliches Dorf im Bundesstaat Plateau sind mindestens sieben Menschen getötet worden. Die Zeitung berichtete, dass außerdem zehn Menschen verletzt wurden. Mehrere Häuser und die Kirche seien niedergebrannt worden. In anderen Berichten war von zehn Toten die Rede. Erst in der Woche vorher war es im benachbarten Bundesstaat Taraba zu ähnlichen Unruhen gekommen, nachdem christliche Jugendliche eine Moschee zerstört hatten.

28. Nordkorea: Drei Christen hingerichtet

Sie waren mit 20 weiteren festgenommen worden, als sie sich in einer Untergrundgemeinde in Kuwal-dong (Provinz Pyongan) trafen. Nach langen Verhören seien drei Personen, die als Anführer galten, standgerichtlich zum Tode verurteilt und danach exekutiert worden. Die übrigen seien in ein Arbeitslager für politische Gefangene eingeliefert worden. Der Vorfall ereignete sich bereits Mitte Mai, er sei aber jetzt erst bekannt geworden.

29. Pakistan: Drohung wegen christlichem Buchverkauf
Einer der christlichen Buchkioske, die von einheimischen Christen betrieben werden, hat sehr ernsthafte Drohungen erhalten. Zuletzt wurde gedroht, den Buchkiosk zu zerstören, falls er nicht geschlossen wird. Der Leiter der Kioskarbeit entschied, sich nicht einschüchtern zu lassen. „Wir beten, dass Gott sich in dieser Situation verherrlicht und weiterhin Bewahrung, Weisheit und Mut schenkt.“ So die Information pakistanischer Christen.

30. Somalia: Christ ermordet
Mutmaßliche Anhänger der radikal-islamischen al-Shabaab haben den als Abdullah bekannten Christ am 21. Juli in Mogadischu umgebracht. Die Täter drangen in Abdullahs Haus ein und erschossen ihn vor den Augen seiner Frau und seiner Kinder. Die Täter entführten auch noch seine Frau und die Kinder. Die Kinder sollen sich noch in der Hand der Islamisten befinden. Ihre Mutter wurde wieder freigelassen. Das Hilfswerk für verfolgte Christen Open Doors bittet, für die Familie und besonders für den Schutz und die Freilassung der Kinder zu beten.

31. Weissrußland: Weitere hohe Geldstrafe, Recht auf Gottesdienste verweigert
Die protestantische Neues Leben Gemeinde in der weißrussischen Hauptstadt Minsk wurde am 29. Juli wegen eines angeblichen „Umweltschadens“ zu einer extrem hohen Geldstrafe verurteilt. Einschließlich des so genannten Schadenersatzes müsste die Gemeinde umgerechnet 68.000 Euro bezahlen. Sergei Lukanin, der Rechtsanwalt der Gemeinde erklärte gegenüber dem Nachrichtendienst Forum 18, dass die Gemeinde die Geldstrafe nicht bezahlen und Berufung gegen diese einlegen wird. Lukanin stellte fest, dass – sollte es auf dem Grundstück eine Umweltverschmutzung geben – diese von der Zeit vor dem Erwerb durch die Gemeinde stammt. Die Behörden versuchen schon seit langer Zeit, die Gemeinde aus ihrem Gebäude zu vertreiben, einem ehemaligen Kuhstall einer landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft, den sie 2002 erworben und zum Gemeindezentrum umgebaut hat.

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Montag, 30. August 2010, 22:39

Für verfolgte Christen beten! AKREF-Gebetsanliegen vom 1. bis 15. September 2010

01. Ägypten: Alltag koptischer Christen
Laurence konnte fliehen. Die koptische Christin, wurde von Islamisten verschleppt und gezwungen zum Islam zu konvertieren. Während der Geiselhaft des Mädchens wurde ihrer Cousine eine Nachricht geschickt: „Laurence wird zum Islam übertreten oder sie kehrt nicht mehr lebend zurück“. Geschichten wie diese sind in Oberägypten kein Einzelfall. Immer wieder gibt es Entführungen koptischer Mädchen und Frauen mit anschließender Zwangskonvertierung und Zwangsheirat mit einem Muslim. Ägyptische Behörden behaupten, die Mädchen seien ihren späteren Ehemännern aus Liebe gefolgt, hätten freiwillig ihre Glaubensrichtung gewechselt – Belege für die „Freiwilligkeit“ gibt es keine.

02. Afghanistan: „Es war eine Massenhinrichtung“
Es wird berichtet, dass die Motivation allem Anschein nach der Wunsch, Nicht-Muslime zu töten, ganz egal was sie getan haben. Es gebe Hinweise, wonach die Täter aus dem benachbarten Pakistan kamen. Auch dort operieren die Taliban. Das IAM-Team hatte im Parun-Tal vor allem Mütter und Kinder medizinisch behandelt. Die Entwicklungshelfer waren am 5.8. auf dem Rückweg, als 10 von ihnen ohne Vorwarnung erschossen wurden. In Chemnitz nahmen am 20. August rund 400 Menschen unter starken Sicherheitsvorkehrung Abschied von der 35-jährigen deutschen Dolmetscherin Daniela Beyer.

03. Bhutan: Religionswechsel soll erschwert werden
Die Regierung habe den Entwurf eines Anti-Bekehrungsgesetzes vorgelegt. Es soll erzwungene, mit Lockmitteln oder betrügerisch herbeigeführte Religionsübertritte unter Strafe stellen; vorgesehen dafür sind ein bis drei Jahre Haft. Die Nationalversammlung soll darüber im Winter beraten. Christen befürchten, dass das Gesetz als Handhabe missbraucht werde, um sie zu diskreditieren. Ohnehin haben es Christen in Bhutan schwer. Sie müssen sich weiter im Untergrund versammeln. Ihre Zahl wird auf bis zu 6.000 geschätzt.
04. China: Anteil der Christen wächst
Im neu veröffentlichten ‚Blaubuch der Religionen 2010’, der Akademie für Sozialwissenschaften, geht hervor, dass die Zahl der evangelischen Christen in China jährlich um eine Million wächst und liegt jetzt bei ca. 23 Millionen. Der Prozentsatz der evangelischen Christen liege bei 1,8 Prozent der Gesamtbevölkerung. Mittlerweile gebe es mehr als 55.000 Kirchengebäude im Land. Trotzdem bleibt der christliche Glaube nur eine Randerscheinung. Die vom Staat verbotenen Hauskirchen sind dabei nicht mitgezählt.
05. Deutschland: Muslime wettern gegen Journalisten
Nach Medienberichten über die umstrittene islamische Gruppierung „Einladung zum Paradies“ wettern führende Mitglieder der Organisation gegen Journalisten. Der Verein plant, eine von ihm betriebene Islamschule von Braunschweig nach Mönchengladbach zu verlegen. Der Behörde zufolge zeigen im Internet veröffentlichte Videos den „islamistischen Charakter“ der Ausbildung: So erklärte der Leiter der Schule, Muhamed Ciftci, in einem Video, dass für den Abfall vom Islam die Enthauptung die angemessene Strafe sei. Die Gruppierung vertritt die islamische Richtung des Salafismus. Dabei handelt es sich um eine Bewegung, die liberale Ausprägungen des Islam ablehnt.
06. Großbritannien: Christlicher Sender vor Gericht
Der christliche Radiosender "Premier Christian Radio" klagt gegen das britische Kulturministerium. Die Behörde hatte eine Hörfunk-Werbung verboten. In dem Werbespot wollte der Sender Christen dazu aufrufen, über ihre Erfahrungen von Ausgrenzung am Arbeitsplatz aus Glaubensgründen zu berichten. "Wir beobachten eine wachsende Ausgrenzung von Christen in diesem Land", teile der Leiter des "Premier Christian Radio",

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Montag, 30. August 2010, 22:42

Fortsetzung AKREF Gebetsanliegen

07. Indien: Hindunationalist fordert “Auslöschung” des Christentums
Ein Führer der Hindunationalisten der Bharatiya Janata Party (Indische Volkspartei) “versprach” öffentlich das Christentum im Staat Karnataka “auszulöschen”. Am selben Tag wurden zwei protestantische Pastoren verhaftet. Seit die BJP im südwestindischen Bundesstaat die Macht übernommen hat, kam es bereits zu mehr als 200 antichristlichen Vorfällen. “Ich verspreche, nicht zu ruhen, bis das Christentum in unserer Region ausgelöscht ist”, sagte Prahlad Remani, Abgeordneter im Parlament von Karnataka, bei den indischen Unabhängigskeitsfeiern am 15. August 2010.

08. Irak: Assyrier – Flüchtlinge in der Heimat
„Ich kam durch assyrische Dörfer, die jetzt von Muslimen besetzt sind, die zuerst ihre Häuser Schritt für Schritt an die christlichen Häuser heranbauten und dann die Bewohner zwangen zu gehen oder sie töteten. Ich besuchte Muslime, die den Assyrern das Wasser abgegraben und den Wasserfluss zu ihren eigenen Häusern geleitet haben. Nun sind die Christen abhängig von Wasserlieferungen aus Tanks, die sie zum Überleben brauchen. Sie müssen dafür bezahlen. Ein unbescholtener assyrischer Christ, Vater von zwei Töchtern wurde entführt. Nach einer Lösegeldforderung hat man nichts mehr von ihm gehört. Ich sprach in einem Ort mit Witwen, deren Ehemänner in Mosul getötet wurden, weil sie Christen waren, und die von dort flohen…“ Das sind nur einige Beispiele die Marianne Brückl berichtet.

09. Libanon: Muslimischer Jesus-Film abgesetzt
Aufgrund von Protesten der christlichen Minderheit wurde die Serie aus dem Programm von zwei Sendern genommen. Der 2008 fertig gestellte Streifen des iranischen Regisseurs Nader Talebzadeh zeigt Jesus aus islamischer Sicht – zwar als einen Propheten, aber nicht als Gottes Sohn. Nach dem sogenannten Barnabas-Evangelium, auf dem der Film basiert, wurde Judas gekreuzigt. Jesus erlebte auch keine Auferstehung von den Toten. Nach einem Aufschrei in der christlichen Minderheit, die zentrale Glaubensaussagen verzerrt dargestellt sah, forderte der Erzbischof der katholischen Maroniten, Beshara al-Rai, die Absetzung. „Der TV-Produktion mangele es an Respekt für Jesus, die Kirche und die Christenheit.“
10. Nordkorea: Carter reist nach Nordkorea
Der frühere US-Präsident Jimmy Carter (85) will das kommunistisch regierte Nordkorea dazu bewegen, einen US-amerikanischen Christen freizulassen. Aijalon Mahli Gomes, 30-jähriger Lehrer aus Boston (Bundesstaat Massachusetts) war im April zu acht Jahren Zwangsarbeit verurteilt worden. Er wurde der illegalen Einreise sowie „feindlicher Handlungen“ gegen die Volksrepublik für schuldig befunden. Nach Angaben nordkoreanischer Medien hat er in der Haft versucht, sich das Leben zu nehmen. Gomes ist der vierte US-Amerikaner, der seit 2009 in Nordkorea verhaftet wurde.
11. Pakistan: Christen bei Katastrophenhilfe benachteiligt
In den Überschwemmungsgebieten Pakistans stehen Angehörige der christlichen Minderheit in Gefahr, bei der Verteilung von Hilfsgütern durch Muslime benachteiligt zu werden. Nach Angaben des Hilfswerk Open Doors benötigen etwa 1.500 christliche Familien dringend Hilfe. Sie seien vor den Wassermassen auch in Moscheen geflüchtet. Dort würden sie aufgefordert, zum Islam überzutreten, wenn sie Hilfsgüter erhalten wollten. Open Doors will 1,5 Millionen Euro einsetzen, um Christen beizustehen und pakistanischen Gemeinden die Möglichkeit zu geben, selbst zu helfen. Zu diesem Zweck ruft das Hilfswerk zu Spenden auf. Von den Christen sind etwa zwei Millionen Protestanten, davon etwa 700.000 Evangelikale, eine Million Katholiken und 600.000 Mitglieder orthodoxer oder unabhängiger Kirchen.
12. Russland: Gesetz - mehr Vollmacht für den Geheimdienst FSB
Der Missionsbund zur Ausbreitung des Evangeliums LICHT IM OSTEN e.V. berichtet, dass Präsident Medwedjew ein Gesetz unterschrieben hat, welches dem Geheimdienst FSB (Nachfolger des KGB) die Vollmacht einräumt, bei bloßem Verdacht, auch bei Abwesenheit konkreter Beweise, gegen Personen vorzugehen, bei denen man extremistische Aktivitäten vermutet. Bitte beten Sie mit uns dafür, dass unsere Partner und Geschwister in Russland trotzdem ihren Dienst weiterführen können, die ja als Protestanten mehr und mehr dem Sektierer- und Extremistentum zugerechnet werden. Möge der Herr sie vor einer zunehmenden Willkür der Behörden bewahren!

13. Schweiz: Puppe am Kreuz

Wie weit darf Kunst gehen? Eine weiße Gipspuppe – ein nackter Frauenkörper – ist mit ausgestreckten Armen an ein Kreuz geschlagen und auf einer Reitschule am Dach angebracht. «Die Puppe ist geschmacklos und plump. Und sie kann die religiösen Gefühle Einzelner verletzen», sagt Thomas Gehrig, Sprecher der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn. Erschaffen wurde die Puppe von einer 27-jährigen Frau aus dem Umfeld der Antistadt-Organisatoren.
14. Somalia: Zunehmende Verfolgung erwartet„Wir leiden, weil wir an Jesus glauben. Bitte betet für uns!“ - Christen aus Somalia haben für die Zeit des Ramadan verstärkt um Gebet gebeten. Extremistische Muslime wollen durch die Verfolgung von „abtrünnigen“ Muslimen ihre Hingabe und Verehrung gegenüber Allah ausdrücken. Erfahrungsgemäß nehmen daher während des Ramadans religiöser Eifer und extremistische Aktionen generell zu. Beim Überfall am 24.8. auf ein Hotel in Mogadischu sind mindestens 30 Menschen getötet worden. Die Terroristen gehören einer Al-Qaida-Miliz an.
15. Tansania: Gericht spricht zwei Evangelisten frei
Nach zehn Monaten dauernden Verhandlungen hat ein Gericht in Dar es Salaam das Verfahren gegen die anglikanischen Christen Eleutery Kobelo und Cecil Simbaulanga eingestellt, die angeblich illegal gepredigt hätten. Sie waren im Oktober 2009 verhaftet worden, nachdem Moslems sie zu einem Religionsgespräch eingeladen hatten, zu dem aber die Gegner nicht erschienen, sondern die Polizei. „Wir danken den Christen in der ganzen Welt, dass sie für uns gebetet haben“ – so die anglikanischen Christen.

Der Beitrag von »Regen« (Mittwoch, 1. September 2010, 14:34) wurde vom Benutzer »ralf-fennig« gelöscht (Mittwoch, 15. September 2010, 22:11).

Der Beitrag von »Biblebelt« (Mittwoch, 1. September 2010, 15:08) wurde vom Benutzer »ralf-fennig« gelöscht (Mittwoch, 15. September 2010, 22:11).

Der Beitrag von »Regen« (Mittwoch, 1. September 2010, 19:55) wurde vom Benutzer »ralf-fennig« gelöscht (Mittwoch, 15. September 2010, 22:11).

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Dienstag, 7. September 2010, 10:11

zu den Quellen

Die Quellen zu den einzelnen Artikeln würden mich sehr interessieren, du hast sie nciht zufällig noch, oder?

Die kann ich dir gern nennen, sind auch beschrieben. Da brauchst du nur nach AKREF googlen. Aber um dir das zu erleichtern schau mal auf die HP der Deutschen evangelischen Allianz. AKREF bezeichnet eine Arbeitsgruppe der ev.dt. Allianz, die sich mit verfolgten Christen in der Welt beschäftigt und informiert. Auch wenn sich Verfolgung erst andeuten könnte. Schon im Vorfeld, wenn es zu Diffamierung oder Verleumnung der Christenheit kommt - wird darauf aufmerksam gemacht.
Du kannst gern dazu die Nachrichten unter http://www.ead.de/no_cache/arbeitskreise…achrichten.html lesen, dort stehen sie mit Quellenangaben drin.
Das sind immer neueste Informationen, die sich darauf beziehen. Die Buchstaben in der Abkürzung AKREF stehen für: Arbeitskreis für Religionsfreiheit der Deutschen Evangelischen Allianz.

Mit freundlichen Grüßen
Ischa

Der Beitrag von »Regen« (Dienstag, 7. September 2010, 18:43) wurde vom Benutzer »ralf-fennig« gelöscht (Mittwoch, 15. September 2010, 22:12).

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Montag, 13. September 2010, 10:48

13. Schweiz: Puppe am Kreuz
Wie weit darf Kunst gehen? Eine weiße Gipspuppe – ein nackter Frauenkörper – ist mit ausgestreckten Armen an ein Kreuz geschlagen und auf einer Reitschule am Dach angebracht. «Die Puppe ist geschmacklos und plump. Und sie kann die religiösen Gefühle Einzelner verletzen», sagt Thomas Gehrig, Sprecher der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn. Erschaffen wurde die Puppe von einer 27-jährigen Frau aus dem Umfeld der Antistadt-Organisatoren.




Das soll eine Verfolgung sein?
Die anderen Artikel (bei denen die Quelle fehlt) sind grauenvoll (nachdem was dort passiert), aber das soll eine Verfolgung sein? In dem Artikel kommt nicht einmal die Künstlerin zu Wort, sie kann damit alles mögliche Ansprechen.

Im Moment tust du genau das, was du in anderen Artikeln beschreibst: Du beschwehrst dich über die fehlende "Christlichkeit" einer Person und klagst sie regelrecht an. Du stellst sie in eine Reihe mit Massenmorden, unterlassener Hilfeleistung usw...., obwohl sie nur einen klumpen Gips an ein Kreuz modeliert hat.

Oder hast du etwa Angst davor, dass diese Künstlerin genauso ermordet wird wie die Christen in den anderen Artikeln?









Zitat von REGEN ENDE. --- --- --- ---

:regensmiley:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Robins« (16. September 2010, 12:11)


ralf-fennig

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11

Mittwoch, 15. September 2010, 22:14

Danke Ischa für das Einstellen der Gebetsanliegen!

Bitte - hier geht es um Gebetsanliegen. Pubertäre Ergüsse lasst bitte woanders ab.

Discordier

unregistriert

12

Donnerstag, 16. September 2010, 12:14

Zitat

Lieber Regen, wenn Du Mut hast und nicht nur rumquasseln willst, mach folgendes:

Stelle Mohamed Als Frau mit Bombe in der Hand am Kreuz dar.

Und bitte, keinen Polizeischutz anfordern, wir wollen dann hier wetten, wie lange Du lebst.

O.K.? Jetzt ist Mut verlangt! :thumbup:
Als Frau wird schwierig, aber den Rest mach ich sobald ich dieses $%&§!?-Paint unter Kontrolle bekomme
Bis dahin mal ein Vid von meinem YT-Acc
http://www.youtube.com/watch?v=-D2Uv6b9Zf0

13

Donnerstag, 16. September 2010, 12:20

Lass es lieber, Du würdest uns hier fehlen! :sad:

Discordier

unregistriert

14

Donnerstag, 16. September 2010, 12:37

Bei mir stapeln sich die Todesdrohungen eh Körbeweise im Mail-Posteingang, um mich einzuschüchtern braucht es schon ein bisschen mehr als ein paar ausgetickte religiöse Freaks.
Abgesehen davon bin ich eh noch stinkig weil die South Park-Folgen 200, 201 und die Liga der Superbesten Freunde nicht mehr ausgestrahlt werden.
Die waren zu göttlich um der Zensur anheimzufallen, ich war sogar in Versuchung Comedy Central Todesdrohungen zu schicken falls sie die Folgen nicht ausstrahlen...

ralf-fennig

Administrator

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Beruf: Altenpfleger - Frührentner

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Donnerstag, 16. September 2010, 13:25

Das liegt an Mohammed? Na sowas!



Ich dachte das wäre dieselbe Zensur die auch auf youtube immer weiter um sich greift ("dieses Video ist in ihrem Land leider nicht zu sehen")

Discordier

unregistriert

16

Donnerstag, 16. September 2010, 13:34

Nein, das lag daran das Mohammed in den Folgen 200 und 201 eine grosse Rolle spielt (ironischerweise als "He-who-cant-be-mocked-on"), in der "Liga der Superbesten Freunde" war er einfach nur zu sehen.
http://de.wikipedia.org/wiki/200_%28South_Park%29
http://de.wikipedia.org/wiki/201_%28South_Park%29

Ich kann allerdings nur empfehlen zu googlen, wenn man sich etwas mühe gibt kann man die Folgen auch noch sehen (auch wenn bei Folge 201 jedes "Mohammed" überpiept wird)

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Donnerstag, 16. September 2010, 14:02

Für verfolgte Christen beten! AKREF-Gebetsanliegen vom 16. bis 30.September 2010

16. Ägypten: Streitkräfte überfallen koptische Mönche
Das Innenministerium schickte über 300 Soldaten und gepanzerte LKWs zum Kloster des Heiligen Makarius nach Rayan. Obwohl die 95 Mönche keine Waffen hatten noch Widerstand leisteten, wurden sie von den Soldaten mit Stöcken und Tränengas angegriffen. Minuten später wurden sie mit Steinen geschlagen und mit Steinen und Glasscherben beworfen. Drei der Mönche erlitten massive Verletzungen und Brüche! Nach 27 Stunden zogen sich die Soldaten zurück, weil die koptischen Mönche nicht aufgaben. Kirchen und Klöster zu bauen oder zu renovieren wird von der Regierung nicht genehmigt.

17. Deutschland: Überfall auf Bischof
Fünf Monate nach dem Überfall auf den Bischof der syrisch-orthodoxen Kirche in Deutschland, Julis Hanna Aydin, hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Der Geistliche war am 15. April von drei aramäisch sprechenden Männern überfallen und verletzt worden. Die Täter schnitten dem Bischof den Bart ab und erbeuteten Bargeld, einen Laptop und ein Handy. Am 8. September ist in Wiesbaden ein 36-jähriger tatverdächtiger Syrer festgenommen worden. In Deutschland leben ca. 100.000 syrisch-orthodoxe Christen.
18. Indien: Opfer von Hindu-Attacken immer noch diskriminiert
Mehr als zwei Jahre nach den schweren Ausschreitungen militanter Hindus gegen Christen im Bundesstaat Orissa sind viele Opfer immer noch sozial ausgegrenzt und diskriminiert. In 20 Dörfern des Distrikts Kandhamal, setzten Hindus rund 4.000 Christen unter Druck, ihrem Glauben abzusagen und zum Hinduismus zu wechseln. Christen dürfen keine öffentlichen Brunnen benutzen oder im Wald Holz sammeln. Sie lebten weiter im Elend, sagte der Erzbischof von Cuttack-Bhubaneswar, Raphael Cheenath, bei einer Pressekonferenz am 6. September. Er rief die Behörden auf, die Entschädigungen für zerstörte oder beschädigte Häuser zu vervierfachen.

19. Indonesien: Anschlag auf evangelische Pastoren
In Bekasi in der Nähe von Jakarta ist am 12.9. ein Anschlag auf protestantische Würdenträger verübt worden. Dabei wurde ein Pastor niedergestochen und ein weiterer zusammengeschlagen. Der Anwalt der Kirche „Huria Kristen Batak Protestant“, zu der beide gehören, sagte die Polizei habe in einem Brief an die Kirche bereits vor den Attentaten die Gläubigen aufgefordert, zu ihrer eigenen Sicherheit an diesem Sonntag auf den Gottesdienstbesuch zu verzichten. Die Millionenstadt Bekasi ist seit geraumer Zeit Schauplatz gewaltsamer Ausschreitungen militanter Muslime gegen Christen.

20. Irak: Christ sein trotz Gewalt und Diskriminierung
Der Besuch der Kirchendelegation aus Deutschland und der Schweiz habe eine öffentliche Aufmerksamkeit gefunden. Die Christen im Nordirak führen ein Leben im Getto ihrer Dörfer, da die instabile Lage im Gesamtirak so auch in Kurdistan allgegenwärtig sei. Fritz Schroth erklärte: „Unser Besuch war zugleich eine Stärkung der altorientalischen Kirchen gegenüber den derzeit politisch Handelnden in Kurdistan“. Immer wieder sei die Reisegruppe von Christen mit dem Wunsch konfrontiert worden: „Vergesst uns nicht! Helft uns! Betet für uns!“

21. Iran: Inhaftierten Christen droht Todesstrafe

Die Justiz übt Druck auf Familienangehörige inhaftierter Christen aus: Sie sollen sie dazu bringen ihren Glauben abzusagen. Sonst müssten sie mit einer Anklage wegen „Abfalls vom Islam“ rechnen. Darauf steht in der Islamischen Republik die Todesstrafe durch Erhängen. Bei den Inhaftierten handelt es sich um den 48-jährigen Stephan Reza, seine Frau Maria und den 23-jährigen Ehsan Behrooz. Sie waren am 18. Juli auf dem Weg zu einem Treffen mit Christen festgenommen worden. Die meisten der 15 Insassen ihres Kleinbusses wurden später wieder freigelassen, weil sie dem Christentum abgeschworen hatten. Die drei Beschuldigten weigern sich entsprechende Erklärungen zu unterschreiben. Sie erleiden Einzelhaft und Folter.

22. Israel: Wie religiös sind die israelischen Juden?

Das israelische Zentralbüro für Statistik hat die Ergebnisse einer Sozialumfrage veröffentlicht. 86 Prozent derer, die sich selbst als "säkular" bezeichnen, halten sich in irgendeiner Weise an die jüdischen Gesetze. Nur 14 Prozent der ungläubigen israelischen Juden wollen davon "überhaupt nichts" wissen. - aber sie verlieren kein Wort über diejenigen, die jede jüdische Tradition als verknöchert ablehnen, dabei aber fleißig die Bibel lesen, sie für Gottes Wort halten und ihr tägliches Leben sogar danach ausrichten, was sie in der Bibel gelesen haben, auch wenn das formell kein Befolgen jüdischer Traditionen ist.

23. Kasachstan: Verwaltungsstrafgesetzbuch wird überarbeitet - Strafen bleiben
Der umstrittene Entwurf eines neuen Verwaltungsstrafgesetzes wurde zurückgezogen, um überarbeitet zu werden. Jedoch ist laut Aussagen des Professors für Rechtswissenschaften Roman Podoprigora dadurch mit keiner Verbesserung im Sinne der Menschenrechte und Religionsfreiheit zu rechnen. Er betont, dass nach der heutigen Fassung des Gesetzes alle nicht vom Staat genehmigten religiösen Aktivitäten unter Strafe gestellt werden und dass zu erwarten ist, dass diese Bestimmungen unverändert in den überarbeiteten Gesetzesentwurf aufgenommen werden.

24. Malaysia: Kauder, ist besorgt über die Islamisierung
Für die Rechte religiöser Minderheiten in Malaysia hat sich der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder, auf seiner Reise durch Südostasien eingesetzt. Anlass bildeten Berichte über eine Islamisierung Malaysias. Razak habe versichert, dass Übergriffe auf Christen konsequent verfolgt würden. Über die Situation religiöser Minderheiten sprach Kauder mit Vertretern von Kirchen und Menschenrechtsgruppen. In Malaysia herrscht nach der Verfassung Religionsfreiheit. Der Islam ist aber Staatsreligion. Immer wieder wird von Übergriffen muslimischer Extremisten auf Christen berichtet.

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Donnerstag, 16. September 2010, 14:07

Fortsetzung AKREF bis 30.9.2010

25. Nigeria: Christen befürchten neue Gewalt
Bei einem bewaffneten Angriff auf ein Gefängnis im Norden Nigerias sind zahlreiche militante Muslime entkommen. Vertreter der christlichen Minderheit im Bundesstaat Bauchi befürchten jetzt neue Übergriffe durch die Extremisten. Bei der Aktion entkamen u.a. rund 150 Mitglieder der muslimischen Gruppe Boko Haram. Sie bekämpft vor allem westliche Bildung. Die Gruppe Boko Haram ähnelt den Talibanen und stelle eine große Bedrohung für die christliche Minderheit dar, erklärte der Generalsekretär der christilchen Vereinigung. Es sei zu befürchten, dass es wieder Todesopfer gebe.

26. Nordkorea: Glauben im Untergrund

In Nordkorea könnte es bald zu einem Machtwechsel kommen. Das Land wurde von starken Regenfluten heimgesucht. Seit über zehn Jahren schon hält Open Doors den Kontakt zur Untergrundgemeinde in Nordkorea. Oft ist die Verständigung wie auch die Verteilung von Hilfsgütern an Christen mit hohen Sicherheitsrisiken verbunden. Würden die Helfer entdeckt werden, droht den beteiligten Glaubensgeschwistern mindestens das Straflager, wenn nicht gar die sofortige Hinrichtung. Unter anderem durch geschmuggelte Briefe erfahren wir, wie es unseren Glaubensgeschwistern geht. Trotz all der Not spiegeln ihre Zeilen Hoffnung wider.
27. Pakistan: Christlicher Friedhof wird für Moscheebau geschändet
Gegen den Widerstand einer christlichen Gemeinde in Mandi Bhawaldin soll auf einem christlichen Friedhof eine Moschee gebaut werden. Die Gräber wurden ohne offizielle Genehmigung der regionalen Behörden planiert. Eine Gruppe von islamischen Fundamentalisten argumentiert: Es werden ja keine Gottesdienste abgehalten, es wäre ein nicht benutzter Grund. Dies war auch nicht möglich, weil die Christen dort durch massive Einschüchterungen sich nicht getrauten, einen Gottesdienst abzuhalten. Der christliche Friedhof erstand im August 1947 vor der indisch-pakistanischen Teilung. Die Fundamentalisten rieten den Christen nicht gegen den Moscheebau zu protestieren, denn das könnte Konsequenzen haben.

28. Russland: Autobombe hochgegangen

Am 9.9.10 ist am Marktplatz von Wladikawkas, Kaukasus, eine Autobombe hochgegangen. Um die 15 Personen starben, um die 70 wurden verletzt. Im Moment ist noch nicht klar, ob zu dieser Zeit jemand von unserer dortigen Licht im Osten Partnermission, dem Tropinka-Kinderchor oder der Gemeinde beim Markt war. Dies ist wieder ein schlimmer Schlag der Verunsicherung, der den Menschen auf diesem Pulverfass Kaukasus neu Angst einjagt. Licht im Osten bittet: „Beten Sie mit uns für die Angehörigen der Getöteten, die Verwundeten und die Christen dort am Ort, dass sie in unserem Herrn Trost und Geborgenheit finden.“

29. Turkmenistan: Appell für Pastor im Gefängnis
Maya Nurlieva, die Frau des eingekerkerten protestantischen Pastors Ilmurad Nurliev, hat sich gegenüber dem Nachrichtendienst Forum 18 besorgt über den Gesundheitszustand ihres Mannes geäußert. Nurliev sitzt in einer rauchigen, überbelegten Zelle in Untersuchungshaft und hat keinen Zugang zu Medikamenten, die er als Diabetiker dringend benötigt. Ihm wird vorgeworfen, drei Personen um Geld betrogen zu haben. Sowohl seine
Frau als auch die von ihm geleitete „Licht der Welt“ Gemeinde weisen diese Anschuldigungen zurück. Seine Frau berichtet, dass die Polizei die Ankläger unter Druck gesetzt hat: „All das geschieht wegen seines Glaubens“ sagte Frau Nurlieva. Sie rief internationale Beobachter auf, unter anderem von der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, der Gerichtsverhandlung beizuwohnen.

30. WEA: Globaler Aufschrei nur bei Angriffen auf Islam?

Eine gleich starke Verurteilung von Angriffen auf jedwede Religion fordert die Weltweite Evangelische Allianz (WEA). Nach dem aus Sicht der evangelikalen Dachorganisation begrüßenswerten globalen Aufschrei gegen eine angedrohte Koran-Verbrennung in den USA, bitte man Staatsmänner und Medien, dasselbe Maß der Verurteilung an den Tag zu legen, wenn radikale Handlungen gegen Christen verübt werden. WEA-Generalsekretär Geoff Tunnicliffe führt eine Liste von Gewalttaten aus der jüngsten Vergangenheit an. Dazu gehören u.a. Angriffe extremistischer Hindus im indischen Bundesstaat Orissa. Ein afghanischer Parlamentarier habe öffentlich die Hinrichtung von Konvertiten zum Christentum verlangt. Der stellvertretende Bürgermeister der israelischen Stadt Or Yehuda habe Einwohner angestachelt, hunderte Neue Testamente zu verbrennen. In Sri Lanka verübten buddhistische Extremisten Anschläge auf Kirchen und Pastoren. Die Christen hätten in allen Fällen gewaltlos reagiert. Ein weltweiter Aufschrei sei indes ausgeblieben, so Tunnicliffe. „Werden solche Taten nur dann als falsch angesehen, wenn Opfer oder Betroffene höchstwahrscheinlich mit Gewalt reagieren?“ fragt er. Wie wird die Welt in Zukunft auf solche Übergriffe reagieren?

Discordier

unregistriert

19

Donnerstag, 23. September 2010, 22:28

Deine Kommentare und Attitüden haben in DIESEM THread nichts verloren, sonst ist Dein Account auf Dauer dicht. Hast Du das begriffen? LIAM, MOD

Discordier

unregistriert

20

Freitag, 24. September 2010, 21:50

Ich hab mich nur im Rahmen meiner Möglichkeiten an eine Abmachung gehalten.