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Freitag, 1. Oktober 2010, 21:59

Für verfolgte Christen beten! AKREF-Gebetsanliegen vom 1. bis 15. Oktober 2010

01. Ägypten: Misere der Kopten
Innerhalb der letzten zehn Tage hört man von mehern Massakern gegen die Kopten. In Deirut – Assyot z.B. wurde ein Kopte von einem Kutschenführer mit einem Messer erstochen. Laut einem Augenzeuge beschimpfte der Muslim sein Opfer: „Dies ist, was ihr verdient, ihr Ungläubigen. Man muss euch alle schlachten“! Das Innenministerium unternahm nichts. Hunderte Regierungsgegner haben gegen Präsident Husni Mubarak und dessen Sohn Gamal als möglichen Nachfolger demonstriert. In Kairo wollten die Demonstranten am 28.9. vor den Präsidentenpalast ziehen, wurden aber von tausenden Polizisten daran gehindert.

02. China: Prominenter Christ unter erheblichem Druck
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat auf die anhaltende Verfolgung des jetzt 60 Jahre gewordenen prominenten chinesischen Menschenrechtlers Zheng Enchong aus Schanghai aufmerksam gemacht. Systematisch wird der frühere Menschenrechtsanwalt und überzeugte Christ eingeschüchtert und mundtot gemacht. Seit seiner Freilassung im Juni 2006 wurde er mehr als 90 Mal von der Polizei vorgeladen. Bei seinen Verhören ist der Jurist mehrfach geschlagen und gefoltert worden. Tag und Nacht wird die Wohnung überwacht und jede Woche von Sicherheitskräften durchsucht. Wenn hochrangige Besucher nach Schanghai kommen, wird er regelmäßig unter Hausarrest gestellt. Öffentliche Protestaktionen sollen so verhindert werden.

03. Deutschland: Nach Protest - nächtlicher Glockenschlag verstummt
Die Turmuhr ertönte bisher jede Viertelstunde zwischen 22 und 6 Uhr. Für ein Ende der angeblichen Lärmbelästigung hatten sich rund 30 Anwohner mit einer Unterschriftenaktion eingesetzt; davon ist etwa die Hälfte türkischer Abstammung. „Sogar ein einjähriges Kind hat unterschrieben“, so Dekan Michael Wehrwein von der evangelischen Auferstehungskirche im unterfränkischen Lohr. Nach seinen Angaben wohnen die meisten Unterzeichner erst seit kurzer Zeit im Umfeld der Kirche. Der Kirchenvorstand habe vergebens um Verständnis und Toleranz für die christlich-abendländische Kultur geworben - zu der auch das Geläut gehöre.

04. Indien: Kirchen bitten um Solidarität anderer Religionen

Die mehrfachen Angriffe waren Reaktionen erboster Muslime auf die angedrohte aber abgesagte Koranverbrennung in Florida/USA. Aufgrund von Medienberichten, wonach in den USA eine andere Gruppe Christen Koran-Seiten zerrissen hätten, kam es am 13. September zu Ausschreitungen wütender Muslime im indischen Teil von Kaschmir. Bei Zusammenstößen mit der Polizei wurden mindestens 16 Personen getötet und über 60 verletzt. Sicherheitskräfte eröffneten das Feuer nach dem Muslime das Tor zu einem Krankenhaus der evangelischen Kirche stürmen wollten. Eine von dieser Kirche getragene Schule in Gulmarg wurde in Brand gesetzt und eine katholische Schule in Pulwama. In Punjab wurde eine evangelische Kirche angesteckt.

05. Indien: Katholischer Lehrer von Islamisten verstümmelt
Ein paar Monate nachdem er seinen Schülern ihr Prüfungsthema in Zeichensetzung ausgeteilt hatte, in welchem der Name „Mohammed“ vorkam, ist Thenganakunnel Joseph, Lehrer einer katholischen Schule in Kerala nach der Messe von Männern mit Äxten und Eisenstangen angegriffen worden. Dadurch ist jetzt seine rechte Hand verstümmelt und seine Arme und Beine sind gebrochen. Statt seinen Lehrer in Schutz zu nehmen hat das moslemische Kolleg ihn entlassen und beschuldigt, die religiösen Gefühle der moslemischen Gemeinschaft verletzt zu haben. „Ich habe mich bereits entschuldigt und ich wollte keinesfalls irgendjemanden beleidigen indem ich den Namen „Mohammed“ benutzte“, beteuert der nun invalide und arbeitslose Lehrer und Familienvater.

06. Indonesien: Erlass über gottesdienstliche Räume für Erpressung missbraucht
Die strittige ministerielle Verordnung betreffs gottesdienstlicher Räume hat dazu geführt, dass nicht nur Muslime die Regelung für ihre Zwecke manipulieren sondern, dass der Erlass auch von Behörden und Beamten um Geld zu erpressen missbraucht wird. Hunderte von Millionen Rupiah an Bestechungsgeld, z.B. wurde ein neues Auto im Umtausch für eine Kirchenbaugenehmigung verlangt. Das sind „Hinderungsgründe“ um Genehmigungsverfahren zu blockieren.

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Freitag, 1. Oktober 2010, 22:01

07. Iran: Bibelverbrennung: Öffentlichkeit misst mit zweierlei Maß
Während eine angedrohte Koranverbrennung durch eine kleine christliche Gemeinschaft in den USA weltweit Empörung auslöste, blieb das Verbrennen von Hunderten Bibeln im Iran ohne wahrnehmbare Reaktion. Hunderte Bibeln seien im Juni von Aserbaidschan aus eingeschmuggelt worden. Sie sollten im Land verteilt werden, doch seien diese beschlagnahmt und verbrannt worden.

08. Pakistan: Anschläge auf zwei Kirchen
In Pakistan sind Anschläge auf zwei christliche Gemeinden verübt worden. Am 12. September detonierte ein ferngesteuerter Sprengsatz an der lutherischen Sarhadi-Gemeinde in der nordpakistanischen Stadt Mardan. Ein Polizist und ein Wachmann wurden verletzt und die Kirche teilweise beschädigt. Bischof Peter Majeed, der sich mit seiner Familie auf dem Kirchengelände befand, bat die Christenheit für die Sicherheit der Christen in Pakistan zu beten! Am 18. September wurde die Nasri-Pfingstgemeinde in Karatschi teilweise verwüstet. Neun Bibeln, drei Gesangbücher und drei Holzkreuze wurden verbrannt.

09. Pakistan: Christen angegriffen
In der Provinz Punjab sind am 23. 9. mehrere Christen angegriffen worden. Nach Angaben einheimischer Gemeindeleiter schossen etwa 40 muslimische Extremisten auf Bewohner des überwiegend von Christen bewohnten Wohnbezirks von Gujrat-Stadt. Einige Angreifer waren zudem mit Äxten und Knüppeln bewaffnet und prügelten auf Christen ein. Es wurden mindestens zehn Familien angegriffen. Einige Opfer seien mit teils lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht worden. Darunter auch der Anfang September 2009 vom Vorwurf der Beleidigung des Korans freigesprochene Tarik Gill, sowie sein Vater und seine Mutter. Laut Pastor Khan wurde Gills Mutter gewaltsam entkleidet und nackt durch die Straßen gezerrt.

10. Russland: Lutheraner erhalten enteignete Kirche zurück
Erstmals hat eine nicht-orthodoxe Gemeinde in Russland ihre enteignete Kirche zurückerhalten. Das teilte am 22. 9. das Gustav-Adolf-Werk mit. Die Evangelisch-Lutherische Gemeinde in Samara an der Wolga ist wieder rechtmäßige Eigentümerin ihrer vor 145 Jahren eingeweihten Kirche. Die Anordnung zur Rückgabe der lutherischen Kirche wurde von Ministerpräsident Wladimir Putin unterzeichnet. Nach zwölfjährigen vergeblichen Bemühungen und Rückschlägen ist die Gemeinde mit ihrer Pfarrerin Olga Temirbulatowa nun am Ziel.
11. Russland: Lebenslage für die Christen wird schwieriger
Das Missionswerk Licht im Osten berichtet: „Die Lebenslage für die Christen in Russland wird immer schwieriger. Sie werden oft als Sektierer abgestempelt und somit erniedrigend behandelt. Dies fängt schon in den Schulen unter den Kindern an. Bitte beten Sie für das Volk, dass es sich von falschen Publikationen über Christen nicht beeinflussen lässt. Die Christen brauchen besonderen Schutz, innerlich und äußerlich“.

12. Schweiz: Kundgebung für Religionsfreiheit
Rund 2000 Personen haben in Bern am 25.9. für weltweite Religionsfreiheit demonstriert. An der von der Menschenrechtorganisation CSI Schweiz und der Arbeitsgemeinschaft für Religionsfreiheit der Schweizerischen Evangelischen Allianz (SEA) gemeinsam durchgeführten Kundgebung wurde darauf hingewiesen, dass heute in vielen islamischen Ländern sowohl Christen als auch andere religiöse Minderheiten unter extremem Druck stehen. Die Schweizerische Evangelische Allianz hat den Muslimorganisationen einen Brief geschrieben. Diese sollten sich vermehrt gegen die krasse Missachtung der religiösen Freiheiten der Menschen in ihren Herkunftsländern einsetzen.

13. Syrien: Evangelikale Hausgemeinden geschlossen
Im Norden Syriens sind mindestens acht evangelikale Hausgemeinden staatlicherseits geschlossen worden. Es handele sich u.a. um baptistische Gemeinschaften. Der Staat begründe sein Vorgehen juristisch: Nach dem Gesetz dürften Christen nur in Gebäuden Gottesdienste feiern, die als Kirchen zu erkennen sind. Die evangelikalen Gemeinden seien jedoch meist zu klein und finanzschwach, um sich solche Häuser leisten zu können. Sie mieten vielfach Wohnungen an und nutzten sie als Gottesdienststätten. Bisher hat die christliche Minderheit in Syrien vergleichsweise große Religionsfreiheit genossen. Die Regierung gehe jedoch verstärkt gegen alle religiösen Aktivitäten vor.

14. Usbekistan: Ermutigung im Arbeitslager
Das Hilfswerk für verfolgte Christen bittet darum, für den im Arbeitslager gefangenen usbekischen Baptisten Tohar Haydarov(27) zu beten. Im März wurde er wegen angeblichem Besitz und Weitergabe von Drogen zu zehn Jahren Haft verurteilt. Tohar Haydarov bestreitet die Vorwürfe. Mitglieder seiner Gemeinde setzten sich für seine Entlassung ein. Der Fall sei „konstruiert“, so ihre Einschätzung. In Wirklichkeit werde er für sein Engagement für die Christen und die Gemeinden in Usbekistan bestraft.

15. Vietnam/Deutschland: Augsburger beten für die Kirche in Vietnam

Dem langen Leidensweg der Christen in Vietnam wurde in einer Kreuzwegandacht gedacht, zu der das katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ in den Augsburger Dom eingeladen hatte. Anlass war das Jubiläumsjahr der vietnamesischen Kirche, die vor 350 Jahren gegründet wurde. Etwa 80 Gläubige waren der Einladung gefolgt und beteten gemeinsam für die auch heute noch bedrängte Kirche Vietnams und für verfolgte Christen weltweit. Mit dabei waren auch einige, die in den 80er-Jahren als so genannte „Bootsflüchtlinge“ in den Westen gekommen waren.