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Sonntag, 31. Oktober 2010, 18:50

Verfolgte Christen AKREF-Gebetsanliegen vom 1. bis 15. November 2010

01. 3. Lausanner Kongress für Weltevangelisation
Die Teilnehmer der Konferenz zogen ein überwiegend positives Fazit. „Ich hoffe sehr, dass auch der 3. Lausanner Kongress für Weltevangelisation eine weite und tiefe Wirkungsgeschichte entfaltet“, erklärte Hartmut Steeb, Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz. Christen sollen die Botschaft von Jesus Christus mutig in Wort und Tat weitergeben. Mit diesem Aufruf ist am 24. Oktober im südafrikanischen Kapstadt der 3. Lausanner Kongress zu Ende gegangen. Acht Tage lang hatten mehr als 4.000 evangelikale Christen aus 197 Ländern über die Möglichkeiten der Mission und die Zukunft der Kirchen diskutiert. Wobei Christenverfolgung mit ein Thema war.

02. Algerien: Innenpolitisches Thema „Druck auf Christen“
Die Staatsmacht versucht, durch Gesetze und Prozesse eine arabisch-muslimische Leitkultur durchzusetzen und einen neuen Feind aufzubauen. Es geht um christliche Minderheiten, denen vorgeworfen wird, den Staat zu untergraben, sich dessen Kontrolle zu entziehen und die Werte und Tugenden der Mehrheitsgesellschaft in Frage zu stellen. Derzeit bestehen 32 funktionsfähige protestantische Kirchen in Algerien, von denen zwölf in jüngster Zeit Schließungsverfügungen erhielten, aufgrund nicht gesetzeskonformer Religionsbetätigung. Zudem erhielten mehrere christliche Kirchenvertreter aufgrund „missionarischer Bemühungen“ Strafen oder eine Ausweisungsverfügung.

03. Deutschland: Was wir von verfolgten Christen lernen können
"Glaube wächst an Widerständen": Unter diesem Motto stand der Open Doors Tag am 23.10.2010. Gast war Helen Berhane(36) aus Eritrea, die Gospelsängerin saß 32 Monate im Gefängnis. Während dieser Zeit war sie monatelang in einem Frachtcontainer eingesperrt. Sie wurde gefoltert, quälender Durst, glühende Hitze am Tag und in der Nacht eisige Kälte setzten ihr zu. Sie sagte über diese Zeit: "Es war die Hölle. Doch Gott war immer an meiner Seite. Im Gefängnis war ich mir sicher, dass es draußen Menschen gibt, die für mich beten. Als Antwort darauf sitze ich heute hier. Euer Gebet hat mir Kraft gegeben."

04. EU-Außenpolitik: Religion
Religionsvertreter und Politiker haben bei einer Konferenz in Brüssel die Bedeutung der Religionen für die EU-Außenpolitik hervorgehoben. Der Dialog zwischen der EU und den Religionsgemeinschaften müsse in die Praxis umgesetzt werden. Der Schutz der Religionsfreiheit muss weltweit Teil der politischen Strategie sein. EU-Repräsentantin der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Katrin Hatzinger, betonte, dass das Verständnis von Religionen und ihrer Bedeutung in den Partnerländern Bestandteil der EU-Außenpolitik sein sollte.

05. Indonesien: Religionsausübung von Christen erschwert
In dem südostasiatischen Land werde die Religionsausübung von Christen durch Vorurteile und Ablehnung der lokalen Bevölkerung erschwert, so Martin Schindehütte von der EKD. Eine Umfrage der Universität Jakarta habe ergeben, dass 80 Prozent der Muslime Vorbehalte gegen Christen haben – ein Anstieg um 30 Prozent innerhalb der letzten zwei Jahre. Einige Gottesdienste müssen außerdem durch ein starkes Polizeiaufgebot vor radikalen Demonstranten geschützt werden.

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Sonntag, 31. Oktober 2010, 18:51

06. Iran: Vorübergehend frei
Für die Freilassung des Hauskirchenleiters Hamid Shafiee und seine Frau Reyhaneh Aghajary haben sich verschiedene christliche Hilfswerke und Menschenrechtsorganisationen eingesetzt. Seit Anfang dieses Jahres waren die zwei Christen im Gefängnis. Sie sind nun gegen die Hinterlegung einer Kaution zeitweilig freigelassen. Sie stehen zwar weiter unter Anklage, öffentlich über den christlichen Glauben gesprochen zu haben. Bis zum endgültigen Urteil müssen sie jedoch nicht mehr länger im Gefängnis festgehalten werden. Lasst uns weiter beten, dass sie von allen Anschuldigungen freigesprochen werden.

07. Kirgistan: Vergesst uns nicht!
Nach den Massakern im Südwesten von Kirgistan hat die Übergangsregierung ausländische Journalisten beschuldigt, sie hätten durch einseitige Berichterstattung zum Blutvergießen beigetragen. Im dichtbesiedelten Gebiet leben auch Christen. Sie sind unter Schock. Ganze von Usbeken bewohnte Ortsteile seien abgebrannt, Frauen und Kinder erbarmungslos ermordet worden. Alkoholisierte und unter Drogen stehende kirgisische Jugendliche machten alles nieder, was ihnen in den Weg kam. Bei den Unruhen, die um den 10. Juni eskalierten, sind nach Schätzungen 2.000 Menschen ums Leben gekommen, vor allem Usbeken. Etwa 400.000 Menschen sind geflohen, ein Viertel davon ins benachbarte Usbekistan. Nach 1990 gestand Kirgistans Regierung den Bürgern Freiheit zu. In der Folge entstanden neue christliche Gemeinden. Russlanddeutsche Gemeinden lösten sich auf, weil ihre Mitglieder auswanderten.

08. Nigeria: Angriff auf christliches Dorf
In Zentralnigeria haben mit Macheten bewaffnete Männer ein von Christen bewohntes Dorf überfallen. Bei dem Angriff in den Morgenstunden des 26. Oktober sind sechs Menschen getötet und drei Personen verletzt worden. Nach Aussagen von Dorfbewohnern seien die Angreifer muslimische Hirten vom Stamm der Hausa-Fulani gewesen. Dort kam es bereits im März zu einem Massaker an christlichen Bewohnern mit hunderten von Toten, darunter viele Frauen und Kinder.

09. Pakistan: Christliche Mädchen werden Opfer von Vergewaltigung und Mord
Die 12-jährige Lubna Masih wurde von einer Gruppe muslimischer Männer in Rawalpindi vergewaltigt und ermordet; die 13-jährige Katholikin Kiran Nayyaz aus Faisalabad ist schwanger, nachdem sie von einem jungen muslimischen Mann vergewaltigt wurde. Die christliche Glaubensgemeinschaft steht unter Schock. Die Eltern von Luba ebenso. Sie wollen die Stadt verlassen und irgendwo anders ein neues Leben beginnen. Unterdessen will die „Christian Lawyers Foundation“ Rechtshilfe leisten und die Eltern zu einer Anklage bewegen. Episoden der Gewalt und des Missbrauchs an christlichen Mädchen sind in Pakistan leider an der Tagesordnung.

10. Saudi-Arabien/Philippinen: Keine Gottesdienstbesuchserlaubnis

“Während meiner drei Arbeitsjahre in Saudi-Arabien hatte ich nie die Erlaubnis, das Haus zu verlassen und an einem Gottesdienst teilzunehmen”, das ist die nüchterne Schilderung von Rebeka Perlas(35) von den Philippinen, die als Hausangestellte bei einer moslemischen Familie in Riad arbeitete. Sie ist eine von rund 200.000 Philippinos, die aus Arbeitsgründen in das islamische Land kamen, um zum Unterhalt der Familie zu Hause beizutragen. Im wahabitischen Königreich gibt es keine Religionsfreiheit. Einzig der Islam ist als Religion anerkannt. Der Bau von Kirchen und Kapellen ist verboten.

11. Türkei: Gottesdienst nur mit Sondergenehmigung

Pfarrer Holger Nollmann, von der deutschen evangelischen Gemeinde in Istanbul, betonte, die Christen in der Türkei erlebten zur Zeit eine neue Phase, ihre Rechte würden verbessert. Als Beispiel nannte er dass die türkischen Behörden in den vergangenen Monaten mehrere ehemalige Kirchen für Gottesdienste öffneten. Auch für den Gottesdienst in der Pauluskirche in Tarsus mussten die türkischen Behörden eine Sondergenehmigung erteilen; denn das Gebäude ist ein Museum. Die katholische Kirche fordert seit langem, die Pauluskirche dauerhaft für Gottesdienste zu öffnen. Bundespräsident Wulff hat sich mit Vertretern der Protestanten, der Katholiken und der armenischen, griechischen und syrischen Christen getroffen. Der Bundespräsident zeigte damit seine Unterstützung für die christlichen Minderheiten in der Türkei.

12. Türkei: Christenmorde in Malatya: Ein Anstifter verhaftet
Im Prozess um die Ermordung von drei Christen ist ein mutmaßlicher Anstifter festgenommen worden. Der Haftbefehl wurde erlassen, nachdem Zeugen ausgesagt hatten, dass der Journalist Varol Bulent Aral an der Vorbereitung der Bluttat beteiligt gewesen sei. Aral soll ein Verbindungsmann zu den Drahtziehern aus der nationalistischen, islamisch orientierten Bewegung Ergenekon gewesen sein. Der dreifache Mord liegt dreieinhalb Jahre zurück. Am 18. April 2007 wurden der Deutsche Tilmann Geske sowie zwei Mitarbeiter des protestantischen Zirve-Verlags Necati Aydin und Ugur Yüksel in Malatya, ermordet. Fünf Männer fesselten und folterten die Opfer, bevor sie ihnen die Kehlen durchschnitten.

13. Turkmenistan: Pastor zu vier Jahren Gefängnis verurteilt
Am 21. Oktober wurde der Pastor der Pfingstgemeinde „Licht der Welt“ in Mary, Ilmurad Nurliev wegen Betrugs zu vier Jahren Gefängnis verurteilt. Seine Frau und Mitglieder seiner Gemeinde weisen mit Nachdruck darauf hin, dass alle Anklagen gegen ihn erfunden sind, um ihn für seine religiöse Betätigung zu bestrafen. Der Richter entschied, dass Nurliev seine Strafe im Arbeitslager verbüßen wird. Frau Nurlieva berichtete, dass ihr Mann beim Prozess sehr blass und abgemagert aussah. Er war die ganze Zeit von Geheimpolizisten umgeben, die sie daran hinderten, in die Nähe ihres Mannes zu kommen. „Sie haben ihm nicht einmal erlaubt, mich zu küssen“, klagte sie.

14. Weltweiter Gebetstag für verfolgte Christen
Heute ist weltweit der Gebetstag für verfolgte Christen. Dazu wird seit vielen Jahren für verfolgte Christen zum Beten aufgerufen. Landesweit finden in Kirchen und Gemeinden Gottesdienste im Gedenken an über 200 Millionen verfolgte Christen statt. Als Schwerpunktländer wurden diesmal Ägypten, Iran, Nigeria und Nordkorea ausgewählt. In den Fürbittgottesdiensten sollten besonders an die verfolgten Christen in diesen Ländern gedacht werden.

15. Westjordanland: Christen bedroht

Drei Jahre nach dem Mord an Rami Ayyad im Gazastreifen haben mehrere Christen im Westjordanland Drohbotschaften erhalten. Sie ähneln denen, die auch Ayyad vor seinem Tod erhalten hatte. Der 30-jährige Leiter des Buchladens der Palästinensischen Bibelgesellschaft wurde im Oktober 2007 von Unbekannten entführt und erschossen. Nun wurde ein Unternehmer per E-Mail bedroht und angewiesen, einen seiner christlichen Angestellten zu entlassen. Mindestens zwei weitere palästinensische Christen haben ebenfalls Drohungen dieser Art erhalten. Eine Gemeinde und deren Pastor wurden mehrfach mit deutlichen Worten aufgefordert, ihre Kontakte zu Christen muslimischer Herkunft einzustellen. Einige Familien sind deshalb eingeschüchtert und kommen nicht mehr zur Gemeinde.

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Montag, 1. November 2010, 20:08

Die Staatsmacht versucht, durch Gesetze und Prozesse eine arabisch-muslimische Leitkultur durchzusetzen und einen neuen Feind aufzubauen. Es geht um christliche Minderheiten, denen vorgeworfen wird, den Staat zu untergraben, sich dessen Kontrolle zu entziehen und die Werte und Tugenden der Mehrheitsgesellschaft in Frage zu stellen.
Erinnertmich an die momentane migrationsdebatte hierin deutschland, nur mit vertauschten Rollen.
Helen Berhane(36) aus Eritrea, die Gospelsängerin saß 32 Monate im Gefängnis. Während dieser Zeit war sie monatelang in einem Frachtcontainer eingesperrt. Sie wurde gefoltert, quälender Durst, glühende Hitze am Tag und in der Nacht eisige Kälte setzten ihr zu.
Wie in Guantanamo. Aber da kommen nur Moslems rein...
In dem südostasiatischen Land werde die Religionsausübung von Christen durch Vorurteile und Ablehnung der lokalen Bevölkerung erschwert, so Martin Schindehütte von der EKD. Eine Umfrage der Universität Jakarta habe ergeben, dass 80 Prozent der Muslime Vorbehalte gegen Christen haben – ein Anstieg um 30 Prozent innerhalb der letzten zwei Jahre.
Und in Deutschland haben über 50% vorbehalte gegen moslems. Größtenteils Christen.
Ihr nehmt euch da nicht wirklich viel...
Wer die Welt ändern möchte, sollte bei sich selber anfangen,um mit gutem Beispiel voran zu gehen...
(Mit diesem Post möchte ich nicht sagen, dass jeder Christ ein schlechtes verhalten an den Tag legt)

ralf-fennig

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Montag, 1. November 2010, 21:43

Regen: Tu mir einen Gefallen und leb Deine Pubertät woanders aus. Mir reicht es.
Über so einen Dünnpfiff wie Du ihn hier schreibst möchte ich nicht diskutieren müssen - das ist wirklich zu weit unten.

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Dienstag, 2. November 2010, 17:31

Zitat

das ist wirklich zu weit unten.
Verfolgte Moslems in Deutschland? Ich seh keinen wirklichen Unterschied, ob nun christeninmuslimischen Ländern oder Moslems in Christlichen Ländern verfolgt werden.

ralf-fennig

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Dienstag, 2. November 2010, 23:12

Ich kenne hier keinen "verfolgten Moslem".
Du schreibst Blödsinn. Das ist nicht nur dumm - hier in diesem Faden ist es geschmacklos. Bitte lasse das!

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Mittwoch, 3. November 2010, 19:06

Echt? Noch nie einen haufen Christen mit Plakaten vor einer Moschee gesehen?
Is echt nen ereignis, sollte man mal gesehen haben. Sofern die rassistische Gemeinde es überhaupt zulässt, dass eine Moschee gebaut wird.

Zitat

Das ist nicht nur dumm - hier in diesem Faden ist es geschmacklos.
Liegt im Auge des Betrachters. Der Rest der Menschheit musssich ebenfalls viel von christen gefallen lassen. Wenn reli-lehrer zum Beispiel laut rumtönen, dass nicht-Christen in die Hölle kommen und die Kinder zu hause am heulen sind, weil ihre Eltern in der falschen oder garkeinen Religionsgemeinschaft sind. man muss es sich trotzdem gefallen lassen in unserem von Christen dominierten Land.
Und was die dummheit angeht... Naja, ich ignoriere keine Wiedersprüche in der Bibel^^

ralf-fennig

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Mittwoch, 3. November 2010, 21:34

Bist Du so oder tust Du nur so?
So hohl kann doch eigentlich niemand sein...
Was hat das bitte mit Hass zu tun wenn man etwas dagegen hat faschistische Zentren in seiner Stadt bauen zu lassen?

Nur mal zur Erinnerung:

Zitat

Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.
Zitat Erdogan (türkischer Ministerpräsident)


Ich mach hier lieber mal zu bevor Du hier noch mehr Quatsch vom Stapel läßt - ist ja nicht auszuhalten.

ralf-fennig

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Mittwoch, 3. November 2010, 21:36

dicht.