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Montag, 15. November 2010, 17:44

Verfolgte Christen AKREF-Gebetsanliegen vom 16.bis 30. November 2010

16. Algerien: Islamisten brannten protestantische Kirche nieder
In Algerien ist die antichristliche Gewalt wieder aufgeflammt. Eine Gruppe von Islamisten drang in die “Tafat-Kirche” in Tizi Ouzou ein, verwüsteten das Haus und die Nebenräume und setzten sie anschließend in Brand. Die Gemeindeverantwortlichen erstatteten Anzeige; seien jedoch bei den lokalen Behörden auf Desinteresse gestoßen. Evangelikale werfen den Behörden vor, aus Angst vor einem erstarkenden Islam bei solchen Attacken nicht einzugreifen. Die örtliche Polizei wies diese Anschuldigungen zurück. Man habe nicht eingreifen können, da der Raum nicht offiziell als Gebetsstätte registriert gewesen sei.

17. Aramäer/Türkei: Religionsfreiheit für Aramäer gefordert
Die Föderation der Aramäer in Deutschland fordert die vollständige Religionsfreiheit für die Aramäer in der Türkei und den Schutz ihrer jahrtausendealten Kulturgüter. Obwohl Artikel 24 der türkischen Verfassung Religionsfreiheit garantiert, gibt es massive Beeinträchtigungen und Verstöße. Christen werden als Bürger zweiter Klasse behandelt. Im Berufsleben werden sie benachteiligt, politische Ämter, der höhere öffentliche Dienst bleibt Christen und Juden verwehrt. Kirchen existieren aber werden juristisch nicht anerkannt. Christliche Glaubensgemeinschaften dürfen weder Gebäude besitzen noch Pfarrer oder Religionslehrer ausbilden. Viele christliche Geistliche in der Türkei klagen nicht nur über Schikanen der Behörden. Sie leben in Angst.

18. Aserbaidschan: „Ein religiös tolerantes Land“?
Die Polizei führte beim Erntedankfest in einer Wohnung eine Razzia durch. Sie schaltete zunächst Strom und Gas ab, um die ca. 80 Baptisten daran zu hindern, das Festessen zuzubereiten und schrieben die Namen aller Anwesenden auf, fotografierten und filmten. Noch am späten Abend wurde eine Gerichtsverhandlung abgehalten. Der Wohnungsbesitzer Ilgar Mamedov und drei weitere Baptisten wurden zu je 5 Tagen Haft verurteilt. Aserbaidschans Behörden haben Anträge vieler Religionsgemeinschaften auf Neuregistrierung abgelehnt. Darauf angesprochen, meinte ein Beamter: „Selbst unsere Feinde geben zu, dass Aserbaidschan ein religiös tolerantes Land ist.“

19. Bhutan: Christ zu drei Jahren Gefängnis verurteilt

Ein Gericht sah es als erwiesen an, dass Gurung versucht habe, durch das Vorführen u.a. von christlichen Filmen, die öffentliche Ordnung in zwei Dörfern zu stören. In Bhutan ist jeder vermeintliche Versuch, einen Bhutanesen von der verfassungsrechtlich geschützten Staatsreligion - dem Buddhismus - abzubringen, verboten. Gurung wurde bereits vor Monaten verhaftet. Christen ist es nicht gestattet, in der Öffentlichkeit zu beten oder Gottesdienste zu feiern. Die Regierung erlaubt auch keine christlichen Versammlungen in Privathäusern, an denen mehrere Familien beteiligt sind, ebenso ist der Bau von Kirchen verboten. Prem Singh Gurung wurde zum „Gefangenen des Monats November“ erklärt.

[b]20. Deutschland: Einbruch in jüdisches Gemeindezentrum
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In Potsdam haben in der Nacht zum 7. 11. unbekannte Täter Türen und einen Tresor aufgebrochen. Zudem war eine Tora-Rolle entweiht worden. Es entstand ein Schaden von 5000 Euro. Shimon Nebrat, von „Die Gesetzestreue Jüdische Landesgemeinde Brandenburg e.V.“ erhob schwere Vorwürfe: „Im Land Brandenburg werde seine jüdische Einrichtungen nicht geschützt“. Die Gemeinde hätte im Jahr 2000 bei der Polizei Schutzmaßnahmen beantragt, die jedoch abgelehnt wurden.

21. Irak: Tödliches Ende eines Gottesdienstes
Bei der Befreiung von Geiseln in einer syrisch-katholischen Kathedrale von Bagdad sind 58 Menschen getötet und ca. 60 weitere Gläubige verletzt. Die Attentäter stürmten das Gotteshaus während der Abendmesse, ein Teil von ihnen trug Sprengstoffgürtel, andere verschanzten sich mit Gewehren und Handgranaten hinter Kindern. Als erster wurde der Priester am Altar hingerichtet. Zu dem Überfall bekannte sich ein Ableger des Terrornetzwerks Al-Kaida. Die Terrorgruppe erklärt Christen zu legitimen Zielen. Von der Regierung ist in Sachen Sicherheit wenig zu erwarten. Die getöteten Christen seien in die Kirche gekommen, um zu Gott zu beten, sagte der Patriarch der chaldäischen Kirche. Stattdessen sei an diesem Ort die «Hand des Teufels» gekommen.

22. Irak: Tote bei erneuter Anschlagsserie auf Christen
In Bagdad explodierten weitere dutzend Autobomben vor Häusern, die von Christen bewohnt werden. Andere Wohnungen wurden mit Raketen beschossen. Nach Angaben des irakischen Verteidigungsministeriums starben mindestens sechs Menschen, über 35 wurden verletzt, darunter auch Kinder. Zwei Häuser von Christen sind in Schutt und Asche gelegt worden, in denen sich zur Tatzeit allerdings niemand aufhielt. In vielen Ländern der Welt gibt es Protestmärsche gegen diese Terrorakte. Frankreich hat 34 Verletzte der Kirchen-Geiselnahme ausgeflogen und will weitere Christen aufnehmen. Um die Christen in der irakischen Hauptstadt zu ermutigen und ihnen die Hoffnung zu geben, in dieser schweren Zeit nicht vergessen zu sein, hat das Hilfswerk für verfolgte Christen Open Doors eine weltweite Schreibaktion initiiert. http://www.opendoors-de.org/verfolgung/news/news

23. Jemen: Seit 17 Monaten im Jemen vermisst
Die im Jemen entführte christliche Familie aus Sachsen bleibt verschollen. Es gebe keine neuen Erkenntnisse über ihren Verbleib, teilten das Auswärtige Amt und die Angehörigen mit. Das Ehepaar Johannes und Sabine Hentschel und seine drei kleinen Kinder waren am 12. Juni 2009 verschleppt worden, zusammen mit zwei Pflegehelferinnen, einem Briten und einer Südkoreanerin. Während die beiden Deutschen sowie die Koreanerin wenig später tot aufgefunden wurden, kehrten zwei der drei Kinder – Lydia und Anna – im Mai nach Deutschland zurück. Von den Eltern, ihrem kleinen Sohn Simon sowie dem Briten fehlt weiterhin jede Spur.

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Montag, 15. November 2010, 17:45

24. Israel: Brandanschlag auf Jerusalemer Kirche
Unbekannte haben in der letzten Oktoberwoche einen Brandanschlag auf ein historisches Kirchengebäude (JACMC) in Westjerusalem verübt. Zehn Personen wurden wegen Rauchvergiftungen behandelt. Die Polizei bestätigt, dass es sich um Brandstiftung handelt. Zwei Zimmer brannten vollständig aus. JACMC-Direktor Roger Elbel schätzt den Sachschaden auf umgerechnet 25.000 bis 40.000 Euro. Er hat in der Vergangenheit mehrfach Drohanrufe entgegen genommen, in denen er wegen Missionsarbeit beschimpft wurde.
25. Osteuropa: Trans World Radio engagiert sich für Roma-Minderheit.
Schätzungen zufolge leben rund drei Millionen Roma in Ländern wie Rumänien, Bulgarien, Bosnien-Herzegowina und Serbien unter sehr schlechten Lebensbedingungen. Die Arbeitslosenquote liege teilweise über 90 Prozent. Die meisten könnten weder lesen noch schreiben. Sie wohnen häufig auf Müllkippen oder brachliegenden Industriegebieten. Mit den christlichen Radioprogrammen versuche man, den Teufelskreis von Armut und Ausgrenzung zu durchbrechen. In den Sendungen werden neben der Botschaft von Jesus Christus auch praktische Tipps zu Lebensfragen vermittelt.

26. Pakistan: Leiden für Jesus
In Punjab hat eine Gruppe von 14 Muslimen einen protestantischen Pastor und seine schwangere Frau angegriffen und schwer misshandelt. Als Grund des Angriffs, warf man dem Pastor der Full Gospel Church of Pakistan und seiner Frau vor Muslime zu evangelisieren. Der Pastor wurde an den Beinen verletzt und seine Frau mit Tritten in den Bauch und Stichen in die Hand. Ein muslimischer Dorfchef hat 250 christliche Familien angewiesen, ihre Häuser zu verlassen. Er hat den christlichen Frauen sexuellen Missbrauch vorgeworfen, weil sie kein Kopftuch und teilweise Jeans getragen haben. Ein christliches Paar, wurde der Blasphemie beschuldigt, und erwartet deswegen eine hohe Gefängniss-Strafe oder das Todesurteil. Die Christen sind völlig dem Willen der Muslime ausgeliefert.

27. Schweiz: Kantonspolizei verhindert Bibelverbrennung
Drei Hindus, (zwei Inder und ein Schweizer), wollten auf dem Bundesplatz in Bern Bibeln und Korane verbrennen. „Dies werde auf keinen Fall toleriert“, sagt Michael Fichter, Sprecher der Kantonspolizei Bern. Auch die Freidenker Region Bern, zu der der Hindu gehörte, distanziere sich in aller Form von der Bibelverbrennung.

28. Sri Lanka: Hinduismus und Buddhismus weniger friedfertig als angenommen
„Religiöse Gewalt ist nicht auf Juden, Muslime und Christen beschränkt“, sagte in einer Vorlesung der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster der Religionswissenschaftler Prof. Perry Schmidt-Leukel. In dem von ihm geleiteten Exzellenzcluster forschen rund 200 Wissenschaftler aus 20 Disziplinen und elf Ländern. Sie untersuchen das Verhältnis zwischen Religion und Politik. Wie der Religionswissenschaftler weiter sagte, gebe es zwischen Buddhisten und Hindus viele Spannungen, die sie nur in einem offenen und selbstkritischen Dialog überwinden könnten.

29. Türkei: Stillstand bei Religionsfreiheit
Konkrete Schritte zur Einhaltung der Religionsfreiheit in der Türkei fordert das Hilfswerk Open Doors von der dortigen Regierung. In den vergangenen vier Jahren habe sich die Situation für nicht-muslimische Religionsgruppen, insbesondere der Christen, nicht verbessert. Noch immer werden Christen elementare Rechte zur Glaubensausübung verweigert. Die Sprecherin für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe der Unionsfraktion im Bundestag Erika Steinbach monierte die „schleichende Islamisierung des Landes in allen Lebensbereichen“ und das „Entfernen von der laizistischen Vorstellung nach Atatürk“. Statt sich der Europäischen Union anzunähern, entferne sich die Türkei immer weiter.

30. Usbekistan: Gericht verurteilt Christen wegen Jesus-Film

Ein Gericht in Taschkent verurteilte den Christen Murat Jalalov wegen des Besitzes eines Films über Jesus. Statt einer Haftstrafe wurde dem Christen eine Geldstrafe in der Höhe von sieben durchschnittlichen Jahresgehältern der zentralasiatischen Republik auferlegt. Die Geldstrafe beträgt umgerechnet 1.400 Euro. Das durchschnittliche Monatsgehalt liegt bei 20 Euro. Da der Christ die Geldstrafe nicht bezahlen kann, wurde ihm der Reisepass abgenommen, den er erst bei Tilgung seiner Schuld zurückerhalte.