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Mittwoch, 28. Juli 2010, 15:04

Für verfolgte Christen beten! AKREF-Gebetsanliegen vom 1. bis 15. August 2010

01. Ägypten: Konvertit Hegazy in Sorge um seine Kinder
Am 2. August 2007 – zog Mohammed Ahmed Hegazy vor Gericht. Ein Schritt, von dem er wusste, dass er sein Leben weiter in Gefahr bringen würde. Als erster Ägypter kämpft er seitdem, dass sein Glaubenswechsel vom Islam zum Christentum anerkannt und in seinen Ausweis eingetragen wird. Vor einigen Monaten wurde das Verfahren erneut ausgesetzt. Die Verzögerungstaktik des Gerichtes sei frustrierend, sagt Hegazy. Seit drei Jahren lebt der Ägypter mit seiner Frau und den zwei kleinen Kindern versteckt. "Ich will nicht, dass meine Kinder durch die gleiche Verfolgung gehen müssen wie ich", sagte er.

02. Deutschland: Entzug der Gemeinnützigkeit angedroht.
Die als "Schwulenheiler" attackierte Organisation Wüstenstrom e.V. bekam Nachricht vom Steuerberater, dass die Gemeinnützigkeit dem Verein zu entziehen droht. „Wir bereiten gerade wieder mal eine Erklärung vor, mit der wir gegenüber dem Finanzamt Stellung beziehen müssen“. Stefan Schmidt schrieb weiter: “Bitte denkt im Gebet an uns!“

03. Gaza: Angriff auf CVJM Gebäude

Unbekannte haben eine Handgranate auf ein Gebäude des "Christlichen Vereins Junger Menschen" (CVJM) gefeuert. Die Täter waren mit einem Motorrad unterwegs. Splitter der Granate landeten auf einem nahegelegenen Spielplatz. Die Polizei hat eine Untersuchung des Vorfalls angeordnet. Der CVJM war bereits 2008 Ziel einer Attacke. Damals hatten mehrere Männer die Wachposten vor dem Gebäude überwältigt und versucht, einen Sprengsatz in der Bibliothek des Gebäudes zu zünden. Das PCHR verurteilte den Angriff. Dieser sei ein weiteres Beispiel für das Sicherheitschaos, das in den Palästinensergebieten herrsche.

04. Indien: Christen weiter in Gefahr
Die Bedrohung von Christen durch militante Hindus hält weiter an. Das berichtete unlängst der Leiter des Missionswerks Emmanuel im Bundesstaat Andhra Pradesh, Jeevan Komanapalli, bei einem Besuch von Bibel TV. Vor zwei Jahren hatten nationalistische Hindu-Extremisten im benachbarten Bundesstaat Orissa etwa 120 Personen getötet, Hunderte verletzt sowie Christen aus mindestens 315 Dörfern vertrieben. „Unsere Nethanja-Kirche will helfen, dass die Gemeinden dort wieder aufgebaut werden, aber es herrscht noch große Angst und die Wunden sind noch nicht verheilt“, erklärte Komanapalli.

05. Iran: Jeden Tag eine Bibel verschenken

Angehörige von Hauskirchen verschenken jeden Tag eine Bibel an Nichtchristen. Die Christen treffen sich wöchentlich, beteten über den Bibeln und für die Aktion. In der Islamischen Republik könnten sie dafür mit dem Tod bestraft werden, wenn der Empfänger sie anzeigt. Doch sie seien bereit, das Risiko auf sich zu nehmen. In Teheran soll es über 100.000 Angehörige der Hauskirchen geben. Die paramilitärischen Revolutionsgarden hatten im Juni Hunderte illegal importierter Bibel beschlagnahmt und verbrannt.

06. Marokko: Ausweisungen von Christen stoppen!

Mindestens 128 ausländische Christen – davon etwa die Hälfte US-Amerikaner - sind in diesem Jahr aus dem muslimisch geprägten nordafrikanischen Land ausgewiesen worden. Den humanitären Helfern wurde die Abwerbung von Muslimen zum Christentum vorgeworfen. In Marokko ist jede Missionierung von Muslimen verboten. Aber nicht nur Ausländer, auch einheimische Christen geraten immer mehr unter staatlichen Druck. Eine politische und geistliche Initiative zur Unterstützung verfolgter Christen in Marokko hat der US-amerikanische Zweig des Hilfswerks Open Doors (Santa Ana/Kalifornien) gestartet.

07. Pakistan: Zwei Christen vor Gerichtsgebäude erschossen
Zwei Christen, die wegen Gotteslästerung angeklagt waren, sind am 19. Juli in Faisalabad erschossen worden. Pastor Rashid Emmanuel (32) und sein Bruder Sajid Emmanuel (30) waren Mitarbeiter der christlichen Organisation Vereinigte Dienste Pakistan. Sie waren verhaftet worden, weil sie angeblich Plakate aufgehängt hatten, auf denen handschriftliche Vermerke den Propheten Mohammed beleidigten. Die beiden hatten die Vorwürfe, die sich auf die Aussage eines Zeugen begründeten, stets bestritten. Graphologen stellten fest, dass sie nicht als Täter infrage kommen konnten. Die beiden Christen erwarteten deshalb ihre Freilassung. Stattdessen wurden sie von fünf bisher unbekannten Tätern erschossen.

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Mittwoch, 28. Juli 2010, 15:05

Fortsetzung: Verfolgte Christen - Gebetsanliegen

08. Philippinen: Mutig trotz Schikane und Bedrohungen
Die Gläubigen, alle ehemalige Muslime, hatten gerade die Inselkirche im Süden der Philippinen verlassen als acht Tablighs (muslimische Verkündiger) Pastor Jonah auf forderten mit ihnen in der Moschee zu beten. Doch Pastor Jonahs Sohn, Koroh, der selbst in einer Gemeinde arbeitet, schnitt ihnen das Wort ab: "Was wir hier tun, dient Gott. Wir alle hier haben den tiefen Wunsch, Gott zu begegnen. Und da wir ihn gefunden haben, solltet ihr uns nicht mehr besuchen. "Weil Du keiner von uns bist, musst Du von dieser Insel verschwinden!", war die Schlussfolgerung des Tabligh. Pastor Jonah sagte dann mit fester Stimme: "Wir sind die ersten Siedler auf dieser Insel. Ihr habt kein Recht, uns von hier wegzuschicken." Viele Gläubige haben Angst um ihr Leben und ihre Familien. Einige überlegen, ob sie aus Sicherheitsgründen von der Insel fliehen sollten.

09. Russland: Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte bekräftigt Existenzrecht religiöser Minderheiten

Die katholische Pfarre des armenischen Ritus in Moskau hat durch Urteile des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte eine wichtige Bestätigung ihres Rechts auf Existenz erfahren. Diese Urteile sind für alle religiösen Minderheiten von Bedeutung. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte erklärte die Weigerung der Stadtgemeinde Moskau, die armenisch katholische Pfarre zu registrieren, für illegal. Es bleibt abzuwarten, inwiefern diese Urteile etwas an der Situation der betroffenen Gemeinschaften und anderer religiöser Minderheiten ändern.

10. Somalia: Land von Christen „säubern“

Die Shabab-Miliz ist wegen ihrer Mordanschläge in Somalia berüchtigt. Sie will in den von ihr kontrollierten Gebieten das islamische Religionsgesetz, die Scharia, durchsetzen und das Land von Christen „säubern“. In den vergangenen drei Jahren hat die Miliz mehr als 18.000 Zivilisten getötet; eine Million Menschen mussten fliehen. In diesem Jahr wurden bereits vier Christen umgebracht; im vorigen Jahr waren es mindestens fünfzehn.

11. Islamische Welt: 30 Tage Fastenmonat Ramadan
Der muslimische Fastenmonat Ramadan beginnt heute am 11. August. Das ist für viele der nördlichen Halbkugel Bewohner die heißeste Zeit des Jahres. – Eine enorme Strapaze für alle ärmeren islamischen Menschen und vor allem für Frauen, die trotz Hitze fasten und arbeiten müssen. Christen aus muslimischem Hintergrund sind in dieser Zeit speziell Druck und Schikanen ausgesetzt, hinzu kommt, dass sie viel Einsamkeit erleben. Unser Gebet ist in dieser Zeit besonders erforderlich.
12. Türkische Regierung schränkt Internetzugang weiter ein
Die türkische Regierung will den Zugang zum Internet für seine Bürger weiter einschränken. Nun soll eine Zentrale bei der Polizei darüber wachen, dass die Türken keine so genannten schädlichen Inhalte im Netz zu Gesicht bekommen. Diese könnten den Islam "falsch interpretieren", heißt es. Damit würden Kritiker mundtot gemacht und die Religionsfreiheit insgesamt gefährdet, warnten die Forscher zweier Universitäten in Ankara.

13. Uganda: Kirchen erhöhen Sicherheitsmaßnahmen
Wer Gottesdienste besuchen will, muss sich am Eingang ausweisen. Außerdem werden Metalldetektoren und Überwachungskameras installiert. Kirchenleiter raten zu solchen Maßnahmen, nachdem bei zwei Bombenanschlägen am 11. Juli - 74 Menschen getötet wurden. Unter den Verletzten waren fünf US-Methodisten, die einheimische Kirchengemeinden unterstützten. Die Anschläge trafen Besucher eines Rugby-Klubs und ein äthiopischen Restaurants in Kampala. Zu den Anschlägen bekannte sich die radikal-islamische Shabab-Miliz aus Somalia, die mit dem Terrornetz El Kaida in Verbindung steht. Sie hatte die WM in Südafrika verurteilt, weil Fußball aus christlichen Traditionen hervorgegangen und mit dem Koran unvereinbar sei. Die Anschläge richteten sich auch gegen die Stationierung ugandischer Friedenssoldaten in Somalia. Shabab hat weitere Gewalt angekündigt.

14. USA: Freiheit des Glaubens unter Druck

Amerikanische Christen sind in Sorge um die Freiheit der Religion. Grund dafür sind mehrere Gesetzesvorstöße der Regierung. Die staatliche Rundfunkkommission will lokale Interessen stärker bei der Gestaltung von Radio-und Fernsehprogrammen berücksichtigt sehen. Kommunale «Beiräte» sollen das Recht erhalten, Einfluss auf das Programm zu nehmen. Die Regierung möchte erreichen, dass mehr Minderheiten in den Medien zu Wort kommen. Frank Wright, Präsident des Dachverbandes christlicher Rundfunkveranstalter (NRB), befürchtet, dass mit den lokalen Gremien auch Atheisten oder Vertreter anderer Religionen und Sekten Einfluss auf die Programme christlicher Sender nehmen.

15. Usbekistan: Drohungen Razzien und Strafen
In Usbekistan gehen Razzien und Repressalien gegen nicht registrierte Religionsgemeinschaften unvermindert weiter. Verurteilungen zu kurzen Haftzeiten dienen seit langem als Einschüchterungsmittel gegen religiöse Leiter. In der Region Karakalpakstan ist jede religiöse Aktivität außerhalb der staatlich genehmigten Moscheen und einer einzigen russisch orthodoxen Kirche verboten. Ein Protestant in der Region der Hauptstadt Taschkent wurde schriftlich verwarnt, dass er als „Leiter einer illegal funktionierenden Zelle protestantischer Tendenz“ das Gesetz verletzt, indem er Gottesdienste abhält und mit anderen über seinen Glauben spricht, und dass er sich dadurch der Gefahr der Strafverfolgung aussetzt. Ein „Antiterroreinsatz“ in Fergana galt zwei Baptisten, die christliche Bücher anboten. Gegen sie wurde eine Geldstrafe verhängt und die Vernichtung der konfiszierten christlichen Bücher verfügt.

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Samstag, 20. November 2010, 14:03

Bitte auch mal Gebetserhörungen hier schreiben!

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Sonntag, 21. November 2010, 20:26

Zitat

14. USA: Freiheit des Glaubens unter Druck

Amerikanische Christen sind in Sorge um die Freiheit der Religion. Grund
dafür sind mehrere Gesetzesvorstöße der Regierung. Die staatliche
Rundfunkkommission will lokale Interessen stärker bei der Gestaltung von
Radio-und Fernsehprogrammen berücksichtigt sehen. Kommunale «Beiräte»
sollen das Recht erhalten, Einfluss auf das Programm zu nehmen. Die
Regierung möchte erreichen, dass mehr Minderheiten in den Medien zu Wort
kommen. Frank Wright, Präsident des Dachverbandes christlicher
Rundfunkveranstalter (NRB), befürchtet, dass mit den lokalen Gremien
auch Atheisten oder Vertreter anderer Religionen und Sekten Einfluss auf
die Programme christlicher Sender nehmen.

Ich sehe nichts schlechtes daran, wenn auch Minderheiten mal zu wort kommen. Die Atheisten waren in Amerika bisher sehr schlecht vertreten.

ralf-fennig

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Sonntag, 21. November 2010, 21:16

Der kapiert noch nicht mal das.
Zensur als Mittel Minderheiten "zu Wort kommen zu lassen"...
Einige Leute sollten sich wirklich bilden statt zu labern. Bevor jetzt hier nochmehr Quatsch verzapft wird (am Ende ist der Völkermord im Südsudan einfach nur eine Maßnahme die Bewegungsfreiheit der Muslime zu steigern) mache ich hier lieber zu. Sonst wird mir wiedr schlecht.