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Mittwoch, 1. Dezember 2010, 15:25

Verfolgte Christen - AKREF-Gebetsanliegen vom 1. bis 15. Dezember 2010


01. Ägypten : Christ lebendig verbrannt

Von einem aufgebrachten Ägypter wurde der koptische Christ Sabri Shihate bei lebendigem Leibe verbrannt, weil er angeblich eine Liebesbeziehung mit einem muslimischen Mädchen gehabt hätte. Wütende Muslime töteten anschließend den 60jährigen Vater des Mannes. Auch der kleine Bruder des Opfers wurde geschlagen und erlitt dabei eine schwere Kopfverletzung.

02. Afghanistan: Opfer von Konvertitenjagd steht vor Gericht
Am 21.11.2010 stand Said Musa(45) vor Gericht. Ohne Bekanntgabe von Gründen ist der frühere Muslim seit Mai in einem afghanischen Gefängnis inhaftiert. Es ließ sich noch kein Anwalt finden, der bereit sei, ihn zu vertreten. Said Musa wurde im Juni 2010 im Fernsehen öffentlich gezwungen, seinem Glauben abzuschwören. Er bittet Christen in aller Welt um Gebet und Hilfe. Er schreibt, dass er von Mithäftlingen und Gefängniswärtern sexuell missbraucht, misshandelt und gedemütigt wird und in einem sehr schlechten Zustand sei. Er lebt in Angst, getötet zu werden. Nachdem sein Brief in Umlauf kam, konnte zumindest eine Haftverlegung erreicht werden.

03. Afghanistan: Angedrohte Todesstrafen
Zwei seit dem Frühsommer in einem afghanischen Gefängnis inhaftierten Männern droht wegen ihres angeblichen Übertritts zum Christentum die Todesstrafe. Die beiden Männer (45 und 50) sitzen im Gefängnis, weil sie mit dem Wechsel ihrer Religionszugehörigkeit gegen islamisches Recht verstoßen hätten. Der jüngere der beiden Männer, ein Mitarbeiter des Roten Kreuz habe seinen Mithäftling der Spionage in einer christlichen Gemeinde bezichtigt und seinen Religionswechsel damit indirekt gestanden. Der Ältere behaupte von sich nach wie vor Muslim zu sein.

04. Eritrea: Gezieltes Vorgehen gegen Christen
Wie das Hilfswerk für verfolgte Christen Open Doors erfuhr, wurden in Assab bei einer gezielten Aktion 37 Christen durch Sicherheitskräfte verhaftet. Die Männer und Frauen werden seit dem 14. November im Gefängnis festgehalten. Zuvor sind ein Pastor einer staatlich genehmigten Evangelisch-Lutherischen Kirche sowie 49 weitere Personen in verschiedenen Städten verhaftet worden. Unter den festgenommenen Christen sind sieben Frauen, die als Wehrdienstleistende bei verschiedenen staatlichen Einrichtungen tätig waren. Eine Mutter ist im siebten Monat schwanger. Ihre Namen standen auf einer Liste des Geheimdienstes. Einheimische Gemeindeleiter sehen darin ein gezieltes Vorgehen gegen Christen, die sich außerhalb staatlich genehmigter Kirchen versammeln.

05. Evangelische Allianz weltweit ruft zum Gebet für den Sudan auf
Die Weltweite Evangelische Allianz hat die Christen in aller Welt aufgerufen, am 5. Dezember gezielt für den Sudan zu beten. Anlass ist eine Volksabstimmung im Süden des nordafrikanischen Landes. Dabei soll die Bevölkerung am 9.1.11 entscheiden, ob sie unabhängig werden oder weiter unter der radikal-islamischen Zentralregierung leben will. Das Referendum soll einen Schlussstrich unter einen jahrzehntelangen Bürgerkrieg ziehen, mit dem der muslimisch geprägte Norden die christlichen und naturreligiösen Einwohner des Südens terrorisiert. Der Ausgang der Abstimmung sei für den Friedensprozess von großer Bedeutung, erklärte der Generalsekretär des christlichen Weltverbandes, Geoff Tunnicliffe -New York.

06. Indien: Missionar verprügelt
In Karnataka werden Christen immer häufiger zur Zielscheibe von Angriffen extremistischer Hindus. Ein Grund dafür ist die Überwindung des Kastenwesens durch das Christentum. In den christlichen Schulen werden auch arme Kinder aus den unteren Kasten und Kastenlose unterrichtet. Bruder Philip, katholischer Missionar und stellvertretender Direktor der Holy Cross School liegt im Krankenhaus wegen Verletzungen, die ihm am 23. Oktober von einer Gruppe fanatischer Hindus zugefügt wurden. Erfundene Anschuldigungen gegen den Missionar und durch die Komplizenschaft der lokalen Polizei mit den Hindunationalisten, wurde gegen ihn als Opfer Anklage erhoben und nicht gegen seine Angreifer.

07. Irak: Bewegender Brief einer Christin
Eine Christin aus Bagdad schreibt: "Gott ist gut, zu jeder Zeit. Seit dem Angriff auf die Kirche in Bagdad, bei dem über 50 Menschen getötet wurden, geht es uns nicht gut. Der Anschlag schürt die Angst unter den Christen. Wenn man die Geschichten jener hört, die an dem Abend in der Kirche waren, kann man die Tränen nicht zurückhalten. Die Situation war so schlimm, jenseits unserer Vorstellungskraft…Wir erleben mit eigenen Augen, was es bedeutet, Christ zu sein. Christen bleiben in ihren Häusern so lange es geht, aber sie können ihre Familien nicht vor den Angriffen der Terroristen schützen. Die Extremisten werden weiter Christen töten oder ihre Häuser in die Luft sprengen.”

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Mittwoch, 1. Dezember 2010, 15:26

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08. Iran: Lage der Christen spitzt sich zu
Im Februar 2010 wurden in Isfahan Pastor Hamid Shafiee und seine Frau Reyhaneh Aghajan festgenommen. Eine Auskunft wird verweigert, wo die Beiden gefangen gehalten werden. Die Ehefrau von Wilson Issav, der ebenfalls im Februar festgenommen wurde berichtet, dass ihr Mann schwer gefoltert wurde und sich in einem sehr schlechten Zustand befindet. Ihn erwartet Prozess und Hinrichtung. Ebenso sind Todesurteile verhängt worden gegen Pastor Yousef Nadarkhani, der seit Oktober 2009 in Haft ist und gegen Pastor Behrouz Sadegh Khandjani, wegen des gleichen »Verbrechens« - Wechsel vom Islam zum Christentum-. Beide sind verheiratet und haben Kinder.

09. Korea: Gebet um Frieden
Vor einer Eskalation der militärischen Auseinandersetzungen an der innerkoreanischen Grenze warnen christliche Dachorganisationen. Gleichzeitig fordern sie zu Friedensverhandlungen auf. Südkoreanische Kirchenleiter haben zum Gebet aufgerufen. Der Generalsekretär des Ökumenischen Rats der Kirchen (ÖRK), Olav Fykse Tveit (Genf) erklärte, das Gewalt und Militäreinsätze die Probleme nicht lösen würden. Es sei im Interesse aller Menschen in Nordostasien, wenn die beiden Staaten auf Handlungen verzichten, die die Spannungen verschärfen. Nordkorea ist einer der Staaten, die aggresiv und systematisch Christen verfolgen.

10. Pakistan: Christin aus dem Gefängnis entlassen
Die wegen angeblicher islamischer Gotteslästerung zum Tode verurteilte pakistanische Christin Asia Bibi ist aus dem Gefängnis entlassen worden und befindet sich bei ihrer Familie. Diese hält sich aus Angst vor Anschlägen muslimischer Extremisten versteckt. Ob Pakistans Staatspräsident Asif Ali Zardari ein Gnadengesuch der zum Tod durch den Strang Verurteilten angenommen hat, ist weiter unklar. Der Fall Asia Bibi hat international starkes Aufsehen erregt.

11. Saudi Arabien: Judenhass und Handabhacken im Lehrplan
Enthauptung mit dem Schwert, Hand ab für Diebe, Steinigung für Homosexuelle: Derart drakonische Strafen werden in saudi-arabischen Schulbüchern genau erklärt und mit dem Koran begründet. Antisemitismus steht ebenfalls auf dem Lehrplan. Bereits vor drei Jahren hatte BBC aufgedeckt, dass auch an der King Fahad Academy in London saudische Textbücher verwendet wurden, in denen Christen als Schweine und Juden als Affen bezeichnet werden.

12. Uganda: Christliches Radio rettet Kindersoldaten

Durch den mutigen Einsatz der Kirche und "Radio Wa" ist es möglich, dass Eltern ihren verschwundenen und als Kindersoldaten missbrauchten Kindern Botschaften zukommen lassen. Diese Kinder wurden von Rebellen angetrieben, Häuser in ihren Heimatgemeinden nieder zu brennen, Menschen zu verstümmeln und zu töten. "Radio Wa" will den Kindern Mut machen, ohne Angst vor Repressalien zurückzukommen.

13. Ukraine : „Wo Gott weint“
„Es war beschlossene Sache: Die ukrainische Kirche sollte verschwinden. Das war die stille Absicht der sowjetischen Machthaber. Das kommunistische Regime hatte im Jahre 1946 versucht, die Kirche in der Ukraine auszulöschen, aber die Gläubigen praktizierten ihren Glauben mehr als 40 Jahre lang intensiv im Untergrund. Doch die Kirche in der Ukraine lebte unter der Herrschaft des brutalsten atheistischen Systems aller Zeiten als Katakombenkirche weiter.“ So die Worte im Interview mit der Fernsehsendung „Wo Gott weint" des Radio- und Fernsehsenders CRTN in Verbindung mit dem internationalen katholischen Hilfswerk „Kirche in Not".

14. Usbekistan - Strafen für religiöse Betätigung,
Eine Änderung der Lage durch ein neues Verwaltungsgesetzbuch wird bezweifelt. Dennoch gibt es einige positive Entwicklungen. In einigen Fällen gelang es Gläubigen, die Aufhebung der von Verwaltungsgerichten verhängten Strafen zu erwirken. So hob Richter A. Tohirov vom Strafgericht Chirchik eine von einem niedrigeren Gericht gegen den Pastor der örtlichen Pfingstgemeinde Stanislav Kim verhängte Geldstrafe auf. Protestanten berichten, das nach mehr als 100 Beschwerden von Christen gegen das Vorgehen des Polizeibeamten Husniddin Yuldashev der Chef der Stadtpolizei am 26. Oktober dessen Degradierung wegen „unverantwortlicher, kalter, unqualifizierter, mangelhafter und unzeitgemäßer Ausführung seiner Dienstpflichten“ verfügte.

15. Weißrussland: „Der verbotene Christus“ verboten
Der in Weißrussland produzierte Dokumentarfilm über die Verfolgung protestantischer Christen in der Ära der Sowjetunion darf auf einem katholischen Filmfestival nicht gezeigt werden. Dies entschied der staatliche Bevollmächtigte von Weißrussland für religiöse und ethnische Angelegenheiten. Der Film wurde beschlagnahmt. Der Regisseur erklärte gegenüber Forum 18: „Vielleicht fürchten die Behörden, dass einige Gläubige eine Parallele zu den derzeitigen Vorgängen in unserem Land sehen“.

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Samstag, 11. Dezember 2010, 15:22

Wer diese Aufrufe ernst nimmt, freut sich aber auch über Erfolgsmeldungen. Diese sind rar! :huh: