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Discordier

unregistriert

61

Mittwoch, 5. Januar 2011, 16:38

Kann jetzt nicht sagen das ich mich im Hinduismus ausreichend beschäftigt habe um beurteilen zu können inwieweit der "wahre" Hinduismus in Europa und Amerika verwässert wird.
Allerdings würde ich Esotheriker auch grundsätzlich von Hinduisten unterscheiden.

62

Mittwoch, 5. Januar 2011, 21:08

Gibt es "DEN HINDUISMUS" überhaupt?
Soweit ich weiß, gibt es 300 Millionen Götter in dieser Religion, von Einheit ist man dann gewiss weit entfernt.
Ich weiß nur, daß sie vor 1500 Jahren vom einen Schöpfergott (neben anderen Göttern) weggegangen sein sollen.
Siehe Alex. Hislop, the two babylons.

ralf-fennig

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63

Mittwoch, 5. Januar 2011, 21:18

Allein schon das Kastenwesen (das bei "Original-Hindus" etwas heiliges ist und SEHR wichtig für das Karma) wird von den West-Hindus meist abgelehnt. Ein echter Frevel...
Ja - Esoteriker "bedienen" sich nur aus dem Hinduismus. Genau das schrieb ich ja.

Discordier

unregistriert

64

Mittwoch, 5. Januar 2011, 22:53

@robins

Zitat

Gibt es "DEN HINDUISMUS" überhaupt?
Gute Frage.
Kann man anhand von Katholiken, Lutheranern, Calvinisten, Kopten, Freikirchlern, Russisch- und Griechisch-Orthodoxen, Anglikanern, Puritanern etc allerdings auch dem Christentum stellen.

@ralf-fenning

Zitat

Allein schon das Kastenwesen (das bei "Original-Hindus" etwas heiliges ist und SEHR wichtig für das Karma) wird von den West-Hindus meist abgelehnt. Ein echter Frevel...
Ich vermute das liegt daran das die meisten "West-Hindus" eher Buddhisten sind.
Die kommen auch ganz ohne Kasten zurecht.

Zitat

Ja - Esoteriker "bedienen" sich nur aus dem Hinduismus. Genau das schrieb ich ja.
Sag ich ja auch nichts dagegen.
Allerdings halten auch diverse christliche oder christlich-satanistische Thesen Einzug in derartige Glaubensrichtungen.

ralf-fennig

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65

Mittwoch, 5. Januar 2011, 23:20

Na - das Christentum hat schon relativ klare Facetten wenn man von einigen Modegruppen absieht.
Der Glaube an den Dreieinigen Gott (respektive: Apostolisches Glaubensbekenntnis) ist so ein Kern. Verbunden mit dem Vertrauen ans Erlöserwerk Jesu Christi auf Golgatha. Das ist Konsens unter allen Christen.
Hindus steht es relativ frei ob sie an Götter glauben - an welche Götter sie glauben - wie sie diese Götter verehren. Gemeinsam ist ihnen traditionell eigentlich nur das Kastenwesen...

Und angesichts der Pilgerströme die es zeitweise BEWUSST nach Indien gab um sich irgendwelchen Gurus anzubefehlen oder auch (wenn man bspw. an den "Maharishi" denkt) die Finanzmittel mit denen man Gurus nach Westen lockte um sich von ihnen erzählen zu lassen was man gern hören würde - und angesichts des "Booms" z.B. von Yoga-Kursen (ideologische Versorgung inklusive) würde ich Vieles eben doch dem Hinduismus und nicht dem Buddhismus zurechnen.
Auch wenn Beides problemlos kompatibel ist.

P.S.: Ich schreibe mich nur mit zwei "n" - da bin ich recht eigen...

Discordier

unregistriert

66

Donnerstag, 6. Januar 2011, 11:39

Zitat

Gemeinsam ist ihnen traditionell eigentlich nur das Kastenwesen...
Und der Glaube an die Wiedergeburt, das Karma und das Brahmas.

Zitat

Und angesichts der Pilgerströme die es zeitweise BEWUSST nach Indien gab um sich irgendwelchen Gurus anzubefehlen oder auch (wenn man bspw. an den "Maharishi" denkt) die Finanzmittel mit denen man Gurus nach Westen lockte um sich von ihnen erzählen zu lassen was man gern hören würde - und angesichts des "Booms" z.B. von Yoga-Kursen (ideologische Versorgung inklusive) würde ich Vieles eben doch dem Hinduismus und nicht dem Buddhismus zurechnen.
ok, da magst du doch recht haben.

Zitat

Auch wenn Beides problemlos kompatibel ist.
da wieder nicht.
Buddhismus kennt kein Kastenwesen :zwinkern:

ralf-fennig

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67

Donnerstag, 6. Januar 2011, 12:44

Aber das Leid. Alles Sein ist für den Buddhisten Leid.
Das passt prima für die Kastenlosen...

Discordier

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68

Donnerstag, 6. Januar 2011, 13:50

halt ich jetzt für ziemlich konstruiert...

69

Freitag, 14. Januar 2011, 13:35

Gibt es "DEN HINDUISMUS" überhaupt?
Soweit ich weiß, gibt es 300 Millionen Götter in dieser Religion, von Einheit ist man dann gewiss weit entfernt.
Ich weiß nur, daß sie vor 1500 Jahren vom einen Schöpfergott (neben anderen Göttern) weggegangen sein sollen.
300millionen Götter wären ein wenig viel :/
Auch wenn es soviele wären, sind es nur abbilder von einer einzigen Gottheit, soweit ich weiß.
Ja - Esoteriker "bedienen" sich nur aus dem Hinduismus. Genau das schrieb ich ja.
wenn sie sich "nur" aus dem Hinduismus bedienen würden, würde es z.B. keine Engels-Tarotkarten geben oder Engelsmeditation. Eine Bekannte von mir hatte mal einen Text zur Meditation gefunden, welche stark christlich eingefärbt war, aufgrund solcher Worte wie "Gott", Engel und sogar Jesus Christus

70

Mittwoch, 19. Januar 2011, 11:36

Nun sind wir vom Thema Evolution weit weg!Der Mensch, der nicht an einen Schöpfer glauben will, muß sich an der Evolution festklammern, sonst verliert er sein Fundament.
Daher kann darüber nie diskutiert werden. :sad:

ralf-fennig

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71

Donnerstag, 20. Januar 2011, 11:40

@robins:
Das ist wahr. Es geht für Atheisten in dieser Frage um "Fundamente ihres Glaubens". Für Christen auch (wenn auch nur ein Stück weit).
Das macht die Diskussion so schwer.

@regen:
Es steht Hindus frei ob und wenn an wieviele Götter sie glauben. In der hinduistischen "Theologie" gibt es aber im Kern drei Prinzipien Brahma, Vishnu und Shiva. Das schöpferische, das erhaltende und das zerstörende.
Aber zu sehr in den Hinduismus möchte ich hier eigentlich nicht einsteigen.
Das sich westliche Esoteriker "NUR" aus dem Hinduismus bedienen habe ich nie behauptet.

Discordier

unregistriert

72

Donnerstag, 20. Januar 2011, 14:04

Zitat

Der Mensch, der nicht an einen Schöpfer glauben will, muß sich an der Evolution festklammern, sonst verliert er sein Fundament.
Was immer alle mit ihrem Fundament haben...
Wenn man in Bewegung bleiben will braucht man keine Fundamente

ralf-fennig

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73

Freitag, 21. Januar 2011, 11:24

Stimmt. Ohne Fundament lebt man "ungebundener". Haltlosigkeit als Ideal - so kann man es sehen.

74

Montag, 24. Januar 2011, 13:22

Regen hat behauptet: Ihr wollte "Übergangformen"?

Gerne. Zu eurer Definition gibts sogar welche.

Pinguine (Vogel zu Fisch)

Delfine (Säugetier zu Fisch)

Fledermäuse (Säugetiere zu Vögeln)

Nattern (vom Vierbeiner zum Nullbeiner. Ihr Becken spricht dafür)

Schnabeltiere (da is soviel drin... Hat Schuppen, Fell, nen Schnabel, legt Eier...)

Gibts auch als Fossilien:

Tiktaalik (Amphibie zum Säugetier)


So schrieb Regen, ich füge hinzu:

Er hat vergessen, vom Menschen zum Affen! :D

75

Montag, 31. Januar 2011, 13:47

Das sich westliche Esoteriker "NUR" aus dem Hinduismus bedienen habe ich nie behauptet.
doch, hier:

Zitat

Ja - Esoteriker "bedienen" sich nur aus dem Hinduismus. Genau das schrieb ich ja.

Zitat

Er hat vergessen, vom Menschen zum Affen!
Ich würd ja gerne über dich lachen, ich esse aber gerade Kuchen, also tuts mir leid. Ich versuch es mir zu merken, für später, vielleicht habe ich dann Zeit zum Lachen. Aber eher nicht. Sorry.
(Außerdem habe ich nichts vergessen. Ich habeeine kleine Auswahl präsentiert. Nicht alle. Wenn dich das Thema nicht interessiert, hättest du was dagegen evtl. nicht mehr mitzulesen und deinen unqualifizierten senf überall hinzuwichsen? Das wäre sehr nett von dir, danke. )

76

Dienstag, 1. Februar 2011, 21:23

Es gibt die Übergangsformen nur in der Phantasie , nicht in Wirklichkeit.
Nur weiterentwickelte Affen glauben sowas!

Aber wer in der Lüge lebt, glaubt der Lüge! :thumbdown:

77

Dienstag, 8. Februar 2011, 20:23

Es gibt die Übergangsformen nur in der Phantasie , nicht in Wirklichkeit.
Davon abgesehen, dass jedes Lebewesen eine Übergangsform ist und es deswegennicht den Begriff "Übergangsform" in der Wissenschaft nicht wirklich existiert, es dennoch Lebewesen, welche die Kriterien der kreationistisch/Fundamentalistisch geprägten Vorgaben erfüllen.
Wie ich schon so unglaublich oft hier geschrieben habe, wäre an erster stelle das ausgestorbene Tier Tiktaalik, welches Eigenschaften von Amphibien und Säugetieren aufzeigt und kurz vor dem ersten Auftauchen des Säugetieres lebte. Ein Fehler, zum Beispiel das vermischen zweier verschiedener Fossilien, ist nicht möglich, da von diesem Tier mehrere vollständige Fossilien geborgen wurden.

Zitat


Nur weiterentwickelte Affen glauben sowas!
Und die, die es nicht glauben sind dann immer noch Affen? :verwirrt: Robins, deine Wortwahl bringt mich zum Schmunzeln. :smile:

78

Samstag, 12. Februar 2011, 15:52

Übergangsformen müßte es millionenfach geben und zwar eindeutige und nicht solche, die dazu erklärt werden.
Kein Fund hat die Prüfkriterien erfüllt, um als Zwischentier anerkannt zu sein.Sucht weiter! :rolleyes:

ralf-fennig

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79

Samstag, 12. Februar 2011, 16:36

Ist doch lückenlos.
Man hat ein paar Hamster, Affen und Menschen.
Was willst Du mehr?
Vor 150 Millionen Millionen Jahren hat eine Hamsterkolonie plötzlich keine Hamster mehr geboren sondern Affen.
Vor 20 Millionen Jahren sind dann in einer Affenkolonie nur noch Menschen geboren worden.

Das ist Evolution!
Und weil das halt in so langen Zeiträumen geschieht und alles Leben eigentlich "Übergangsform" ist ist die Frage nach den langsamen Entwicklungsschritten einfach nur doof.

80

Sonntag, 13. Februar 2011, 19:18

Ja, darüber lässt sich diskutieren. :thumbsup:

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