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ralf-fennig

Administrator

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Wohnort: 49424 Goldenstedt

Beruf: Altenpfleger - Frührentner

1

Donnerstag, 1. April 2010, 16:45

Missbrauch in der kath. Kirche

Ich bin erschüttert über jeden Fall der da ans Licht kommt.
Nur zwei Dinge finde ich unredlich:
1. Tun manche so als wenn es Missbrauch nur dort geben würde wo kath. Priester sind. Und als hätte es irgendetwas damit zu tun ob Täter verheiratet sind oder nicht.
2. Fast pervers finde ich: Ursprünglich ging es um perverse Typen die sich irgendwie an Kindern sexuell befriedigt haben - teilweise wirklich extrem ekelhaft. Jetzt kommen immer mehr Leute dazwischen die sagen "ja, ich bin auch ganz doll Opfer weil ich 1950 in einem kath. Internat eine Backpfeife bekommen habe!". Ich kann sagen: Ich bin 1979 in eine kath. Grundschule eingeschult worden. Meine damalige Klassenlehrerin hat uns hin und wieder an den Ohren gezogen (ziemlich schmerzhaft) - aber ich würde doch nie auf die Idee kommen zu behaupten ich wäre jetzt Opfer einer schlimmen Misshandlung gewesen die auch nur annähernd mit sexuellem Missbrauch in einem Atemzug genannt werden dürfte - selbst wenn ich ein Vertreter "gewaltfreier" Erziehung wäre...

Zwei Punkte an denen die Diskussion (die es sicher wert ist geführt zu werden) aus dem Ruder läuft. Ich finde das schade.

2

Mittwoch, 19. Januar 2011, 12:11

Ist heute 1 Jahr her, daß der Mißbrauch öffentlich bekannt wurde durch ein Entschuldigungsschreiben eines Jesuitenpaters .
Die Täter waren nach dem was ich gelesen habe fast alle Homos./oder hatten homos. Kontakte.
Das wird leider nicht öffentlich gemacht, aber so habe ich es gelesen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Robins« (19. Januar 2011, 19:47)


Discordier

unregistriert

3

Mittwoch, 19. Januar 2011, 13:13

Zitat

aber so habe ich es gelesen.
wo?

4

Mittwoch, 19. Januar 2011, 19:46

Weiß ich nicht mehr, aber frag mal in der kath. Kirche.Die wissen das.
Ich habe auch keine Zeit mehr danach zu suchen. :sad:

5

Montag, 31. Januar 2011, 13:38

Zitat

aber ich würde doch nie auf die Idee kommen zu behaupten ich wäre jetzt
Opfer einer schlimmen Misshandlung gewesen die auch nur annähernd mit
sexuellem Missbrauch in einem Atemzug genannt werden dürfte
Es geht um Missbrauch im allgemeinen. Körperliche Gewalt gehört dazu und ist in Deutschland verboten. sexuelle Gewalt gabs in den christlichen Heimen auch genug, sollte man nicht unter den Tisch kehren, nicht zu vergessen Zwangsarbeit, welche häufig zu körperlichen, irreversiblen Schäden bei den Kindern führte.

Zitat

Weiß ich nicht mehr, aber frag mal in der kath. Kirche.Die wissen das.

Ich habe auch keine Zeit mehr danach zu suchen.
Keine Zeit, schon klar.
Ich hab sowas auch schonmal gelesen, allerdings ist das länger als ein jahr her, auf Kreuz.net(es gibt nämlich schon länger Opfer die den Mut haben sich zu wehren). Dort wurde der ehemalige Bischof Mixa (damals noch nciht ehemalig) zitiert, welcher die Meinung vertrat, dass viele der angeklagten Patoren homosexuell waren. Bei den weiblichen Opfern schob er die Schuld auf deren Art sich zu kleiden und verteufelte nochmal die sexuelle Revolution. mit anderen Worten: Die Kirche hat keine Schuld,sondern die, welche schon vorher von der Kirche gehasst wurden.

Die eigentliche tragödie ist aber das fehlverhalten der Kirche. Sie hat vertuscht, verschwiegen und die Opfer genötigt die Klappe zu halten. Es gibt sogar einen Fall, wo einem Opfer erzählt wurde, dass es zu schweigen habe, da es ansonsten in die Hölle kommt. Ist bestimmt häufiger passiert, nur dasist der einzige Fall der Bewiesen werden konnte.

Zitat

oder hatten homos. Kontakte.
Also ein Priester der sich an einem Kind vergreift und Homsexuelle Kontakte hat.... da ist dann der Homosexuelle Kontakt schuld? O_o
Bitte erkläre mir diesen Gedankengang ein wenig genauer.

ralf-fennig

Administrator

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6

Montag, 31. Januar 2011, 17:31

Was dabei verkannt wird ist leider das es Ende der 60er, in den 70ern und auch teilweise noch in den 80ern als "modern" galt sexuelle Kontakte mit Kindern zu fördern.
Die Grünen hatten es lang im Programm - und auch die "Bürgerrechtsorganisation" Humanistische Union hat sich lang für Straffreiheit bei sexuellen Kontakten zwischen Erwachsenen und Kindern ausgesprochen.
In den "traditionellen" Flügeln aller christlichen Kirchen galt sexueller Kontakt zu Kindern immer als Sünde.
Vielleicht meinte Mixa ja das?
Teilweise genau dieselben Menschen die damals die Sexualmoral der Kirchen in diesem Punkt als prüde und rückständig verdammten tun heute so als hätte es Missbrauch nur in Heimen kirchlicher Trägerschaft gegeben.
Verlogen ist dies sicherlich...

7

Dienstag, 8. Februar 2011, 21:09

Was dabei verkannt wird ist leider das es Ende der 60er, in den 70ern und auch teilweise noch in den 80ern als "modern" galt sexuelle Kontakte mit Kindern zu fördern.
Die Grünen hatten es lang im Programm - und auch die "Bürgerrechtsorganisation" Humanistische Union hat sich lang für Straffreiheit bei sexuellen Kontakten zwischen Erwachsenen und Kindern ausgesprochen.
In den "traditionellen" Flügeln aller christlichen Kirchen galt sexueller Kontakt zu Kindern immer als Sünde.
Hast du dazu evtl irgendwelche Texte/Bücher wo das ein wenig ausführlicher steht? Hast mich jetz mehr als neugierig gemacht, ob das auch stimmt was du da schreibst oder ob es nur Behauptungen sind die irgendein Fundie im Wahn mal in seinem Blog geschrieben hatte... (nich als persöhnlichen Angriff verstehen, is mir nur schon öfter passiert)

liam

unregistriert

8

Dienstag, 8. Februar 2011, 21:32

http://www.youtube.com/watch?v=M0qvkg2nz…player_embedded
http://www.erziehungstrends.de/Sexualerziehung
Humanistische Union: Publikationen: Mitteilungen: Heftarchiv: Nummer: Nummer Detail

Kennst Du das Buch "Zeig mal" vo Helmut Kentler? Kriegst Du heute kaum noch zu kaufen - ein hochpornografisches "Aufklärungsbuch".

Oder such'mal nach dem Buch "Die missbrauchte Republik".

ralf-fennig

Administrator

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9

Mittwoch, 9. Februar 2011, 02:56

Der berühmteste Vertreter der perversen Liga ist wohl Cohn-Bendit - der Ende der 60er voller Begeisterung darüber schrieb wie Kindergartenkinder so frei und ungezwungen an seinem Hosenlatz rumspielten...
Leider habe ich meine alten Zeitschriften alle weggeschmissen. Aber Mitte der 90er las ich noch in einer Mitarbeiterzeitung eines großen und anerkannten evangelischen Jugendverbandes einen Artikel über einen Mann der in den 50ern einer rigiden Sexualstrafrechtsregelung zum Opfer fiel - "nur" wegen ein wenig "herumwixens" mit Jugendlichen.
Über Mitarbeiter der 80er könnte ich Dir noch ganz andere Sachen erzählen. Alles natürlich gegen die "sexuelle Verklemmtheit".

10

Mittwoch, 9. Februar 2011, 12:54

Danke für die Links.
Wo ich grad so drüber nachdenke:
Als Pro7 die alten Filme von Oswald Kolle ausstrahlte, fiel bei einem Gespräch zwischen mir und meiner Frau: "Heute würde man den als Kinderschänder Brandmarken."
Obwohl es nichts mit Sex zu tun hatte oder damit Kinder zu etwas zwingen. Ebenso wenig war davon in dem Artikel im zweiten Link die Rede.
Beim eigentlichen Thema, Missbrauch in der Katholischen Kirche, sieht das anders aus. Kindern wurde seelische und körperliche gewalt angetan, sie wurden zu harter arbeit gezwungen für die sie körperlich nicht geeignet waren, sie musten als befriedigung für Menschen herhalten die mit ihrem Zölibat nicht klarkamen oder davon um den Verstand gebracht wurden. Und es wurde vertuscht ohne ende. Heil Benedict, der Propagandist Gottes, Heiligt seinen Namen...

EDIT:
Also der zweite Link... Ich hab mcih da mal ein wenig umgelesen. Die sehen die Kirche als unfehlbar an, oder? (Nur eine Frage, keine unterstellung)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Regen« (9. Februar 2011, 13:03)


liam

unregistriert

11

Mittwoch, 9. Februar 2011, 13:01

Dass Kolle Kinderschänder gewese sein soll, ist mir nicht bekannt. Dass er Anteil daran hatte, die Sexualität der Entmenschlichung zuzuführen, ist dagegen kein Geheimnis. Einer dieser 68er eben. "Nicht so schnell - lass uns vorher noch eine Zigarette rauchen..."

12

Mittwoch, 9. Februar 2011, 13:05

Dass Kolle Kinderschänder gewese sein soll, ist mir nicht bekannt. Dass er Anteil daran hatte, die Sexualität der Entmenschlichung zuzuführen, ist dagegen kein Geheimnis. Einer dieser 68er eben. "Nicht so schnell - lass uns vorher noch eine Zigarette rauchen..."
War er auch nicht, es ging nur um das was er getan hat. Viele Leute wären davon angepisst gewesen(hab meinen post nochmal editiert)

Die Sexualität der entmenschlichung zuführen???
Ähähm. Welcher Verein ist bitteschön der Meinun, dass man sex nur zum fortpflanzen haben soll? Das war doch deiner, oder? noch unmenschlicher gehts ja wohl nicht :thumbdown:

liam

unregistriert

13

Mittwoch, 9. Februar 2011, 13:09

Zitat von »Regen«

Welcher Verein ist bitteschön der Meinun, dass man sex nur zum fortpflanzen haben soll?
Wer hat das wo behauptet? Übrigens gehöre ich keinem "Verein" an.

14

Mittwoch, 9. Februar 2011, 18:57

Zitat

Wer hat das wo behauptet? Übrigens gehöre ich keinem "Verein" an.
Steht im Katechismus der Katholischen Kirche, welche ich nonchalant einfach mal als Verein Bezeichnet habe.

liam

unregistriert

15

Mittwoch, 9. Februar 2011, 20:22

Die RKK interessiert mich weniger, als ein feuchter Pups. Die anderen Kirchen ebenfalls. Jesus hat keine Kirche gegründet. Die Kirchen sind menschengemachte Hierarchiegebilde, in denen Jesus ab und an zu Gast sein darf.

16

Donnerstag, 10. Februar 2011, 11:08

Die RKK interessiert mich weniger, als ein feuchter Pups. Die anderen Kirchen ebenfalls. Jesus hat keine Kirche gegründet. Die Kirchen sind menschengemachte Hierarchiegebilde, in denen Jesus ab und an zu Gast sein darf.
Jesus steht vor der Tür, selbst als Gast ist er unerwünscht! :weinen:

17

Donnerstag, 10. Februar 2011, 17:51

Dann frage ich mal ganz salopp: Wann darf man sex haben, ohne dass Gott sauer wird?
Was meint ihr?

liam

unregistriert

18

Donnerstag, 10. Februar 2011, 18:33

Solange / sobald man verheiratet ist mit dem Ehepartner, so oft und so lange beide Spaß daran haben.

19

Donnerstag, 10. Februar 2011, 20:02

Überraschend offene einstellung.

Meine Mutter hat eine sehr schlimme Ehe hinter sich und lebt seit einigen Jahren in Scheidung. Nun ist sie in einer Beziehung mit einem echt Klasse Typen. Allerdings will sie nie wieder Heiraten aufgrund sehr schlechter Erfahrungen. Soll sie deshalb auf Sex verzichten?

Andere Frage:
Eine kirchliche Hochzeit wird rechtlich nicht anerkannt, also das Ehepaar ist laut Gesetz nicht verheiratet. Wenn das Ehepaar nur kirchlich heiratet, dürfen sie dann trotzdem Sex miteinander haben?

liam

unregistriert

20

Donnerstag, 10. Februar 2011, 21:06

Die Bibel hält uns Christen an, der Obrigkeit zu gehorchen. Was die Bibel zu Sex außerhalb der Ehe sagt, wirst Du wissen. Wie Du selbst schreibst, gilt die ausschließlich vor der Kirche geschlossene Ehe in Deutschland nicht. Damit kannst Du Dir die Frage selbst beantworten. Was Du über Deine Mutter schreibst, finde ich traurig. Deine Frage dazu geht mir schlicht zu weit. Jeder ist für sein Leben selbst verantwortlich.