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ralf-fennig

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1

Donnerstag, 27. Januar 2011, 22:15

Mirco

Der im September 2010 verschwundene Mirko ist endlich gefunden. Tot.
Und endlich hat man auch jemanden mit dringendem Tatverdacht festgenommen.

Die Eltern tun mir leid - aber sie haben jetzt wenigstens Gewissheit.
Der Junge tut mir leid - auch wenn ich die Hoffnung habe das Kinder unter Gottes besonderem Schutz stehen.
Die Familie des Täters tut mir leid - wie Gerüchte lauten war es (wieder mal) ein "normaler" Familienvater.
Irgendwie tut mir auch der Täter leid - was muss man für ein Mensch sein um einen Zehnjährigen Jungen töten zu können.

Was ist diese gefallene Welt für ein Jammertal!

Heute war mein Pfadfindertreffen. Jungs im Alter von acht bis zwölf. Heute bin ich froh das es ihnen gut geht. Und das ihre größte Sorge und vielleicht auch Angst maximal (bei einigen vielleicht) im morgigen Zeugnistag besteht.

Ich kann diese Nachricht gerade kaum fassen. Es gab ja immer noch die Möglichkeit das er vielleicht "nur" gefangen gehalten wird.
Betet für die Kinder!

ralf-fennig

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2

Donnerstag, 27. Januar 2011, 23:08

Nach dem was ich jetzt auf welt.de las waren seine Eltern Christen und Mitglieder einer freien Gemeinde :(

Morgenrot

unregistriert

3

Freitag, 28. Januar 2011, 20:54

Nach dem was ich jetzt auf welt.de las waren seine Eltern Christen und Mitglieder einer freien Gemeinde :(


Warum :( ??

Was mich schon ganz am Anfang an der ganzen Sache störte, war, dass der 10jährige am 3.9.2010 noch 22.00 Uhr draußen sein durfte. Wo waren die Eltern mit ihrer Aufsichtspflicht?

ralf-fennig

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4

Freitag, 28. Januar 2011, 21:35

Dieser Mann war schon ein paar Stunden unterwegs - er hätte sich Mirco auch um 18 Uhr greifen können.
Keiner von uns weiß wie es kam das er um 22 Uhr erst mit dem Fahrrad nach Hause fuhr. Ich kann mich erinnern das mir das als Kind auch ein paar Male passiert ist das ich einfach die Zeit vergessen hatte. Ich bin zum Glück nie einem Mörder - sondern dann nur meinen Eltern in die Hände gefallen.
Vielleicht war es auch (warum und unter welchen Umständen auch immer) ein "absichtlicher" Ungehorsam von ihm?

Keiner von uns weiß es.

5

Donnerstag, 10. Februar 2011, 11:17

Es ist das Schlimmste, was Eltern passieren kann!

Den Mann und Täter möchte ich nicht in die Hände bekommen!Er würde hinterher anders aussehen, evtl. ohne Arme und Beine und ohne das was dazwischen hängt! :aergerlich:

liam

unregistriert

6

Donnerstag, 10. Februar 2011, 12:06

5. Mose 32, 35: "Mein ist die Rache und die Vergeltung für die Zeit, da ihr Fuß wanken wird; denn nahe ist der Tag ihres Verderbens, und was ihnen bevorsteht, eilt herbei." Nicht "Die Rache ist Robins Sache"!

ralf-fennig

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7

Donnerstag, 10. Februar 2011, 23:10

Er ist jetzt beerdigt.
Mit wohl sehr persönlichen Worten aus seiner BfP-Gemeinde und vom Präses dieses Gemeindebundes.
Sein Royal-Ranger-Stamm war auch dort - insofern war/ist er für mich gleich doppelt "kleiner Bruder" (einmal als Christ - einmal als Pfadfinder) gewesen...
Du hast natürlich nicht Unrecht liam, aber ich wüßte auch nicht was ich mit dem Täter anstellen würde. Nur die Gnade Gottes kann helfen bei solchen Geschichten keine Vergeltungs-Gedanken zu bekommen. Bewundernswert finde ich die Aussagen der Eltern, die im Täter wohl hauptsächlich einen armen, irregeleiteten Menschen sehen.

8

Freitag, 11. Februar 2011, 11:19

5. Mose 32, 35: "Mein ist die Rache und die Vergeltung für die Zeit, da ihr Fuß wanken wird; denn nahe ist der Tag ihres Verderbens, und was ihnen bevorsteht, eilt herbei." Nicht "Die Rache ist Robins Sache"!


Vorausgesetzt ich hätte staatliche Gewalt und das Recht dazu!Dann käme er nicht nach 15 Jahren frei.( vorausgesetzt er bekommt keine Sicherungsverwahrung).



Mit Straftätern wird viel zu lasch umgegangen.

Das Kind ist nicht mehr zu ersetzen, zur Zeit wird ermittelt, ob der Mörder noch mehr Unheil angerichtet hat.

Hier geht es NICHT um Rache, sondern gerechte Strafe!Und das ist auch MEINE Sache!

ralf-fennig

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9

Freitag, 11. Februar 2011, 20:40

Dann käme er nicht nach 15 Jahren frei.( vorausgesetzt er bekommt keine Sicherungsverwahrung).


Es ist nicht klar das er nach 15 Jahren rauskommt. Nach 15 Jahren kann lediglich das erste Mal geprüft werden ob eine Haftentlassung in Frage kommt.
Es sei denn es wird die "besondere Schwere der Schuld" festgestellt - dann kommen noch mind. drei Jahre dazu. Frühestens nach 18 Jahren kann dann eine Entlassung GEPRÜFT werden.
Wenn Sicherungsverwahrung dazu kommt wird freilich die Prüfung weit schärfer.

10

Samstag, 12. Februar 2011, 15:39

Als Strafe viel zu mild. Früher gab es neben dem Gefängnis noch das Zuchthaus.Von Strafe wird in der Justiz nicht mehr geredet, daher geht man so mild damit um.

ralf-fennig

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11

Samstag, 12. Februar 2011, 16:31

Früher gab es auch neben Gefängnis und Zuchthaus noch die Festungshaft.
Festungshaft für die Priviligierten, noch besser als heutige Gefängnisse...

12

Sonntag, 13. Februar 2011, 19:20

Zuchthäuser gabs noch in meiner Jugendzeit.
Festungshaft wäre auch nicht schlecht! :thumbsup:

Discordier

unregistriert

13

Sonntag, 13. Februar 2011, 19:24

jup, Festungshaft war gemütlich...

Zitat

Die Festungshaft (auch als Festungsstrafe, in Österreich zeitweise als Staatsgefängnis bezeichnet) war bis 1945 eine im deutschen Strafgesetzbuch definierte besondere Form der Freiheitsstrafe. Festungshäftlingen billigte man eine ehrenhafte Gesinnung zu. Die Festungshaft wurde daher auch als Ehrenhaft bezeichnet. Sie war eine custodia honesta (lateinisch nicht entehrende Strafe) ohne Arbeitszwang. Sie ersetzte sowohl Zuchthaus als auch Gefängnis und wurde vorwiegend gegen Angehörige höherer Stände, bei politischen Straftaten oder gegen Duellanten verhängt.
wikipedia

14

Montag, 14. Februar 2011, 12:12

Wieder was neues gelernt, bisher dachte ich, das sei nur im Mittelalter eine Haftart gewesen. :verwirrt:

Discordier

unregistriert

15

Montag, 14. Februar 2011, 13:20

Das war Kerkerhaft, die sich damals auch keine besondere, sondern eher die einzige Haftart war.
Gabs als verschärfte Haft aber auch noch bis 1945

ralf-fennig

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16

Montag, 14. Februar 2011, 16:25

Hitler ist der bekannteste Vertreter von Festungshäftlingen im 20. Jahrhundert. Er nutzte diese Zeit der "Muße" um seinem, dort anwesenden, persönlichen Sekretär Rudolf Heß seinen späteren "Bestseller" zu diktieren.
Es war also schon mit Privilegien verbunden von denen selbst heute Häftlinge nur träumen können.

Die Kerkerhaft im Mittelalter war als einzige "Haft"-art üblich.
Üblicher waren allerdings "kürzer währende" Strafen wie Todes-, Körper- und Ehrenstrafen (Pranger als Beispiel). Vielleicht noch verbunden mit Verbannung (aus der Stadt, der Region, dem Fürstentum) oder gar der Reichsacht.
Mit Häftlingen hat man sich damals ungern und eher selten belastet.

17

Dienstag, 15. Februar 2011, 10:16

Lasche Haft hat nie Gutes bewirkt, falsche Haft auch nicht. Da wo Menschen in Gefahr geraten ihr Leben oder ihre Gesundheit zu verlieren, muß der Schutz vor solchen Taten höher stehen als das Recht der Täter auf humanen und kurzen Strafvollzug.