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Heike

Administrator

Beiträge: 194

Wohnort: in einem Bergdorf in Bayern

Beruf: Mama, Hausfrau, kollektiver Familienkalender, Sekretärin, Gartenhauptbearbeiter, Katzenbändigerin

1

Dienstag, 27. Oktober 2009, 16:56

Mmhm: Liebe ist....ja, ....ja, was?

hi, ihr lieben,

ich lese ganz gerne den blog vom wegbegleiter, welcher bei JESUS.de verlinkt ist. mit freundlicher genehmigung von christof lenzen, dem autor, stelle ich dann hier heute zum ersten mal einen blogeintrag von ihm rein, weil mir der besonders gut gefällt.

zu finden ist der blog hier: http://wegbegleiter.wordpress.com/2009/1…ebe-ist-ja-was/

und hier ist der inhalt des artikels:



Liebe ist ein seltsames Ding. Sie ist rational nicht zu fixieren und basiert überwiegend auf Glaubens-Entscheidungen und Glaubens-Annahmen (was muss DAS ein Dorn im Auge von Atheisten und Rationalisten sein! Ist es aber nicht, weil diese in praxi selten über ihre Axiome nachzudenken scheinen, die in 100% der Fälle genauso Glaubensentscheidungen darstellen wie bei den naiven Christen).

Liebe ist dynamisch, man kann sie sicher indirekt fördern, wie man einen Acker bereitet und pflegt – aber machen kann man sie nicht. Im Gegenteil – je mehr man an den frischen Halmen der Liebe ziehen will, um sie zum Wachstum zu bewegen, desto leichter wird man sie ausrupfen und zerstören. Man erkennt die Liebe häufig an der Früchten und nicht an irgendwelchen überschwänglichen Gefühlsäußerungen. Bei meiner Frau und mir lautet eine nette „mathematische Gleichung“: „Je aufwendiger die Hochzeit, desto kürzer die Ehe!“

Bei Jesus-Punk (deren Geschichte mich berührt), habe ich einen schönen Satz gefunden:

Zitat


Liebe ist, wenn Treue Spaß macht.

So einfach, so wahr. Klar ist natürlich: Liebe ist auch, treu zu bleiben, wenn es gerade mal keinen Spaß macht. Aber für den Gesundheitszustand der Liebe gibt es wohl keinen besseren Gradmesser als die Treue. Und damit wieder eine indirekte Äußerung der Liebe. Auch im Glauben.

In meiner Beziehung zu Gott stimmt es dann, wenn ich fast selbstvergessen durch den Alltag navigiere und nicht auf Anerkennung, Erfolg, Geld, Schönheit, Heilung oder fromme Taten schiele. Denn so schön diese sind – wenn sie sich in den Mittelpunkt rücken, werden sie selbst zum Gott und ich gehe fremd. So kann die fromme Tat sehr fleischlich sein, weil sie wichtiger geworden ist, als Gott selbst. So kann der Wunsch nach Heilung, Wundern, Wirksamkeit, Gemeindewachstum, heiler Gemeinde, einer bestimmten Theologie – was auch immer – wichtiger sein, als Gott selbst. Und damit Untreue und Götzendienst. So fromm – und doch so vorbei.

Liebe heisst: dem Anderen dienen und sehen und nichts von ihm zu erwarten als ihn selbst um jeden Preis. Das gilt für Gott – und für den Partner. Gott liebt dich so. Er will dich – und nicht deine Taten. Wenn du das verstehst, werden deine daraus folgenden Taten Taten nach seinem Willen sein.
GOTT kommt nicht, wenn wir es möchten, aber ER kommt rechtzeitig.
Tennessee Williams (1914-83)

liam

unregistriert

2

Montag, 2. November 2009, 13:05

Für mich ist wichtig geworden, was in Gesprächen zuweilen zu Missverständnissen führt:

Liebe ist zunächst eine Entscheidung. Mensch kann - muss - sich entscheiden, zu lieben. Gott hat sich entschieden, uns zu lieben. Gottes Liebe bedeutet auch Gerechtigkeit, Ordnung, Zurechtbringen, Erziehung und Zucht - bei Gott hat Liebe nichts mit "Gefühlsduselei" zu tun. Der Entscheidung folgen (möglicherweise) die Gefühle.

Wenn Liebesge"fühle" mit Liebe verwechselt werden und die Liebe als willentliche Entscheidung kommt nicht dazu, so werden diese Gefühle wahrscheinlich irgendwann wieder erkalten.

Liebe will gepflegt werden. Es gibt Situationen, in denen es gut ist, wenn wir unsere Entscheidung, einen Menschen zu lieben, erneuern und auffrischen. Auch unsere Liebe zu Jesus Christus ist kein "Selbstläufer". Liebe ist aktiv und dynamisch, eine statische, passive Liebe gibt es nicht.

Liebe ist (manchmal) auch, wenn Treue keinen Spaß macht - finde ich.

3

Dienstag, 25. Januar 2011, 18:48

1.Kor.13: 4. Die Liebe ist langmütig und gütig, die Liebe beneidet nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf;
5. sie ist nicht unanständig, sie sucht nicht das Ihre, sie läßt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu;
6. sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber der Wahrheit;
7. sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles.
8. Die Liebe hört nimmer auf,


Wer kann sagen, daß er/sie diese Liebe schon hat?

4

Montag, 31. Januar 2011, 13:41

Also auf solch eine Liebe kann ich verzichten, wenn ich dann alles glauben muss. Frau sagt alle Menschen sind gleich und meine Mutter sagt alle Ausländer sind böse. da kann ich nich beides glauben,sorry.


Liebe? Liebe ist, wenn man alles dafür tut, dass es einer geliebten Person gut geht. So liebe ich.

5

Mittwoch, 2. Februar 2011, 19:38

Da spricht nichts dagegen.Tust Du das auch?Liebst Du alle Menschen?Dann wäre das vorbildlich!Hut ab! :smile:

ralf-fennig

Administrator

Beiträge: 2 217

Wohnort: 49424 Goldenstedt

Beruf: Altenpfleger - Frührentner

6

Mittwoch, 2. Februar 2011, 22:07

Da spricht nichts dagegen.Tust Du das auch?Liebst Du alle Menschen?Dann wäre das vorbildlich!Hut ab! :smile:

Ja - er ist unser Vorbild :regensmiley:

7

Samstag, 5. Februar 2011, 10:54

Wer?Regen? :S

ralf-fennig

Administrator

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Wohnort: 49424 Goldenstedt

Beruf: Altenpfleger - Frührentner

8

Samstag, 5. Februar 2011, 15:28

Der Kluge sieht das Unglück und verbirgt sich, aber die Unverständigen tappen hinein und müssen es büßen.

9

Samstag, 5. Februar 2011, 21:24

Jetzt bin ich klüger über die nicht beantwortete Frage! :cool:

10

Dienstag, 8. Februar 2011, 20:56

Da spricht nichts dagegen.Tust Du das auch?Liebst Du alle Menschen?Dann wäre das vorbildlich!Hut ab! :smile:
Einfache Sache. Jede Tat eines jeden Menschen wird in den Augen des Menschen einen gten Grund haben. Wenn mansich das vor Augen führt, geht das ganz einfach. einfach mal in die Gegenseite hineinversetzen.

11

Mittwoch, 9. Februar 2011, 10:22

Matthäus 7 :



12</BDO>.
Alles nun, was ihr wollt, daß die Leute euch tun sollen, das tut auch ihr ihnen ebenso; denn dies ist das Gesetz und die Propheten.

12

Mittwoch, 9. Februar 2011, 12:39

Matthäus 7 :



12</BDO>.
Alles nun, was ihr wollt, daß die Leute euch tun sollen, das tut auch ihr ihnen ebenso; denn dies ist das Gesetz und die Propheten.
Und das kannst du nicht in eigene Worte fassen? Da musst du zitieren?
Warum? :verwirrt:

13

Donnerstag, 10. Februar 2011, 11:21

Matthäus 7 :



12</BDO>.
Alles nun, was ihr wollt, daß die Leute euch tun sollen, das tut auch ihr ihnen ebenso; denn dies ist das Gesetz und die Propheten.
Und das kannst du nicht in eigene Worte fassen? Da musst du zitieren?
Warum? :verwirrt:

Schon als Kind hörte ich: Was du nicht willst das man dir tu, das füge keinem Andern zu.



In der Bibel aber hat es eine ganz tiefe Bedeutung, denn GOTT selbst sagt es, daß daran alles Gesetz und die Bibel=Propheten erfüllt werden.

14

Donnerstag, 10. Februar 2011, 18:02

Warum hälst du dch denn dann nicht dran?

15

Samstag, 12. Februar 2011, 15:37

Warum hälst du dch denn dann nicht dran?
Niemand kann das erfüllen, daher brauche ich Vergebung und Gnade!Die hab ich in Christus.

liam

unregistriert

16

Samstag, 12. Februar 2011, 16:11

Zitat von »Robins«

Niemand kann das erfüllen, daher brauche ich Vergebung und Gnade!Die hab ich in Christus.
Klasse Antwort, Robins. Du hast was vergessen. Zwischen "erfüllen," und "daher" gehört noch: "darum brauch' ich's auch gar nicht erst versuchen". Stimmts?

17

Montag, 14. Februar 2011, 12:25

Zitat von »Robins«

Niemand kann das erfüllen, daher brauche ich Vergebung und Gnade!Die hab ich in Christus.
Klasse Antwort, Robins. Du hast was vergessen. Zwischen "erfüllen," und "daher" gehört noch: "darum brauch' ich's auch gar nicht erst versuchen". Stimmts?
Versuchst Du es? Hast Du es geschafft und wieweit bist Du schon gekommen.Wenn wir es geschafft haben, brauchen wir dann noch Vergebung?

Diese Stelle wird oft falsch verstanden!Aber ich denke, Du kannst sie allen jetzt mal erklären! :smile:

liam

unregistriert

18

Montag, 14. Februar 2011, 12:28

Ja, ich versuche es oft. Es gelingt mir nicht so oft, wie ich es versuche. Darum schreibe ich nicht von "geschafft", wenn es mal gelungen ist. Niemand wird das auf Dauer gelingen. Aber das bedeutet nicht, damit aufzuhören, weiterhin danach zu streben.

19

Donnerstag, 17. Februar 2011, 09:30

Wie gut, daß wir nicht nach Gesetzen leben und auch nicht nach Gesetz gerichtet werden! :smile:

ralf-fennig

Administrator

Beiträge: 2 217

Wohnort: 49424 Goldenstedt

Beruf: Altenpfleger - Frührentner

20

Donnerstag, 17. Februar 2011, 10:43

Wir kennen ja alle maria.m.
Die kann uns das erklären! ;)

Wir sind errettet aus Gnade und brauchen täglich neu die Gnade Gottes.
Aber es ist keine "billige Gnade" die uns auffordert kräftig weiter das Böse zu tun damit wir reichlich Gnade bekommen.
Wir stehen in der Heiligung - und manchmal sogar in der Zucht des Herrn.

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