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1

Freitag, 18. Februar 2011, 10:08

Neue Form der Komunikation

Es gibt immer mehr Möglichkeiten der anonymen Kommunikation.

Facebook und Twitter haben eine gewaltige Dimension erreicht, die auch politische Folgen hat. Siehe der Erfolg von Obama in USA und die Ereignisse in Ägypten etc.

Vorteile und Nachteile sind offensichtlich.

2

Freitag, 18. Februar 2011, 21:13

Zitat


Vorteile und Nachteile sind offensichtlich.
Ich sehe bei deinen Beispielen nur Vorteile. Ein Präsident der eine gesetzliche Krankenversicherung einführen will und ein Aufstand gegen einen Diktator.
(Wer den Ausnahmezustand willkürlich verlängert um weiter regieren zu können ist nichts anderes).

Mit fällt ein Nachteil ein.
Die ugandische Zeitschrift "Rolling Stone" (nicht zu verwechseln mit dem Musikmagazin) hat die Namen und Adressen (und Penisgrößen(wozu auch immer(aber wahrscheinlich nur zur Auflagensteigerung hinzugedichtet))) von einheimischen Homosexuellen veröffentlicht. Diese Infos Haben sie von Facebook. Folge: Einige Tote Homosexuelle, unter anderem David Kato, welcher sich stark Gleichberechtigungsbewegung engagiert hatte.

3

Donnerstag, 3. März 2011, 09:52

Als Nachteil habe ich gemeint, daß auch gute Politiker chancenlos sind, weil sie im Gegensatz zu schlechteren Personen, die Medien und moderne Kommunikationsmöglichkeiten nicht beherrschen.

Wenn dieses aber den Ausschlag künftig gibt, wird die Politik noch schlechter.

In Ägypten haben wir ein positives Beispiel.

ralf-fennig

Administrator

Beiträge: 2 217

Wohnort: 49424 Goldenstedt

Beruf: Altenpfleger - Frührentner

4

Donnerstag, 3. März 2011, 21:36

Ich bin ein Politiker der sich mit den "neuen Medien" auskennt.
Wenn ich das jetzt kombiniere könnte ich ja fast wieder beleidigt sein... :zunge:
Aber ich habe keinen Erfolg - vielleicht bin ich ja doch ein "Guter"...

5

Freitag, 4. März 2011, 16:09

Ich bin ein Politiker der sich mit den "neuen Medien" auskennt.
Wenn ich das jetzt kombiniere könnte ich ja fast wieder beleidigt sein... :zunge:
Aber ich habe keinen Erfolg - vielleicht bin ich ja doch ein "Guter"...
Ich habe an mangelde Chancengleichheit gedacht. Viele Politiker haben nicht den ( inneren) Zugang zu neuen Medien.

6

Samstag, 5. März 2011, 19:21

Viele Politiker haben nicht den ( inneren) Zugang zu neuen Medien.
Kein Politiker hat wirklich Ahnung davon. Zeigt sich jedesmal, wenn es um das Thema geht. Ausnahme wäre da die Piratenpartei, allerdings fehlt denen die politische Erfahrung, bzw die Erfahrung, wie man sich im Rampenlicht präsentiert.


Ich bin ein Politiker der sich mit den "neuen Medien" auskennt.
DU bist Politiker? 8| Cool.

Discordier

unregistriert

7

Montag, 7. März 2011, 17:53

Zitat

daß auch gute Politiker chancenlos sind, weil sie im Gegensatz zu schlechteren Personen, die Medien und moderne Kommunikationsmöglichkeiten nicht beherrschen.
Ob man als Politiker Erfolg hat hat in der BRD noch nie primär von Kompetenz abgehängig gewesen, sondern immer von der Fähigkeit zur Selbstdarstellung.
Ob Politiker jetzt vom Internet oder der BILD abhängig sind ist nur eine Veränderung im Medium, nicht in der Methode.
Der Hauptunterschied ist vermutlich das sich im Internet jeder darstellen kann wie er will und nicht so wie der Redakteur bereit ist ihn darzustellen.

8

Dienstag, 8. März 2011, 09:22

Die MACHT der Medien ist so stark, daß Politiker/innen durch sie zur Macht kommen und auch wieder abgesetzt werden. Ob zu Recht oder Unrecht ist jetzt ohne Belang, Guttenberg ist der Beweis. :thumbsup:

Discordier

unregistriert

9

Dienstag, 8. März 2011, 11:37

klar, war aber seit Einführung der Demokratie und der Pressefreiheit nie anders.

10

Dienstag, 8. März 2011, 12:50

Glaube ich nicht. Erst mit dem Medium Bild wurde es manipulaiv!

Discordier

unregistriert

11

Dienstag, 8. März 2011, 13:31

na komm, manipulative Presse ist wesentlich älter als die Bild...
Klassisches Beispiel aus der Weimarer Republik:

ralf-fennig

Administrator

Beiträge: 2 217

Wohnort: 49424 Goldenstedt

Beruf: Altenpfleger - Frührentner

12

Mittwoch, 9. März 2011, 22:09

Der Stürmer war in der Weimarer Republik eher unbedeutend.
"Bedeutung" erlangte er erst mit Machtübernahme der Nazis und dem örtlichen "Stürmerkasten" (einem Schaukasten in jedem Ort Deutschlands in dem der Schund ausgehängt wurde). Übrigens wird berichtet das der "Stürmer" selbst einigen SA-Leuten zu primitiv (und daher fast peinlich) war.
In der Weimarer Zeit gab es allerdings DEUTSCHLANDWEIT eine vielseitigere Presse als heute. Heute leiden wir sehr darunter das nur noch abgeschrieben wird - und die Journalisten-Zunft schon sehr links orientiert ist.

Was damals stärker war als heute: Wer einer sozialen Gruppe angehörte wählte die entsprechende Partei. Arbeiter die SPD oder KPD (später auch die NSDAP), Katholiken das ZENTRUM, Protestanten (national)liberal, etc. pp.
Noch stärker wirkte dies allerdings in der Kaiserzeit. Seitdem löst sich diese Bindung stetig auf.

Discordier

unregistriert

13

Donnerstag, 10. März 2011, 00:20

Stimmt, allzubedeutend war der Stürmer in der WR nicht, es ging mir auch nur darum das das Medium Presse schon vor der BILD benutzt wurde um zu manipulieren

14

Montag, 21. März 2011, 19:21

Die MACHT der Medien ist so stark, daß Politiker/innen durch sie zur Macht kommen und auch wieder abgesetzt werden. Ob zu Recht oder Unrecht ist jetzt ohne Belang, Guttenberg ist der Beweis. :thumbsup:
Beziehst du dich darauf, dass Guttenberg durch die Medien sehr schnell als Messias beim Volke bekannt wurde, oder dass er ziemlich fix in der Luft zerrissen wurde, als herauskam, dass er sich durch einen großangelegten Betrug einen Titel aneignete, der ihm nicht zusteht?

Auf der einen Seite ist es erschreckend, wie jemand so hochgepuscht werden kann und auf der anderen Seite ist es sehr schön zu sehen, wie schnell ein Betrüger aufgibt wenn er mit dem Streß der Konfrontation belastet wird.

15

Dienstag, 22. März 2011, 12:06

Ich denke an Beides, Hochpuschen und Fallenlassen.

In Beidem sind die Medien perfekt.Na ja, sie leben davon! :weinen:

16

Mittwoch, 23. März 2011, 18:26

Ja, aber dafür gibt es ja das Internet. Man kann sich über viele Dinge heutzutage besser informieren als früher, sofern man weiß wie und wo.

17

Donnerstag, 24. März 2011, 08:51

Ja, aber dafür gibt es ja das Internet. Man kann sich über viele Dinge heutzutage besser informieren als früher, sofern man weiß wie und wo.


Genau und darauf wollte ich hinaus.

M.W. hat Facebook und Twitter eine nicht unerhebliche Rolle in Ägypten und anderswo beim Aufstand gespielt.

Es ist bekannt, daß der Wahlsieg von Obama USA vor allem auch auf seinen Einsatz in Facebook und Twitter begründet ist.

Das hatten die Republikaner unterschätzt und drauf verzichtet.Sie blieben NUR beim Fernsehen.

Biblebelt

unregistriert

18

Donnerstag, 24. März 2011, 14:21

Ich denke, das gerade in einer Demokratie die Presse eine wichtige Rolle spielt.
Wenn die Presse wirklich unabhaengig berichtet sieht eine Demokratie anderst aus als das was wir zur Zeit haben. Im Moment gibt es von Nord nach Sued die selben meist wortgleichen Nachrichten. Das hat was mit Manipulation zu tun aber ueberhaupt nichts mehr mit freier Presse. Die Presse ist fest in der Hand von Parteifunktionaeren oder von Menschen welche Presse als Meinungsmanipulationsinstyrument missbrauchen. Journalisten haben die Irre Meinung das sie das Volk in eine bestimmte politrische Richtung draengen muessen und das Volk behren muessen anstatt unabhaengig von politischer Meinung und Ausrichtung zu beeinflussen.
Ja sie haben viel gelernt aus dem NS Regime und weniger aus der WR. Keiner hat was aus der NS Zeit gelernt. Haette man was gelernt, haetten wir heutige Zustaende nicht.
Das Internet wird meiner Meinung nach total ueberbewertet.
Dort lesen die Menschen doch wieder nur ihre Meinung und vertaeufeln alles was anderst ist wie die eigene Sichtweise.
Im Internet wird ge- quoted was das Zeug haelt. Seither zaehlt die eigene Meinung nur dann etwas, wenn man einen Vordenker dazu quoten kann. Dabei werden aber gegenteilige quotes abgewertet.
Es hat sich seit der NS Zeit Nachrichtenmaessig nichts veraendert sondern durch neue Medien nur weiter verstaerkt.
Parteien haben zigzig Angestellte welche im Schichtdienst nichts anderes tun als sich in Bloggs einzuschreiben und Meinung zu kreieren und zu manipulieren.

Egypten wurde schon erwaehnt. Nur blinkt man auch da total aus, das diese sogenannte Revolution auch andere Stimmen vor allem aus Egypten produziert als das was da so als toll und gut bezeichnet wird.
Die Mendien produzieren ein Bild das man sich dann im Internet bestaetigen laesst. Gegenteiliges wird kritisch ja betrachtet wie meine Frau eine S[pinne an der Wand anschaut.
Weil schon wieder nicht sein kann was die Medien nicht vorher als richtig etikettiert haben.

Auch Libyen ist so ein Beisp[iel. Warum Gadafi ueber Nacht zum Staatsfeind erklaert wurde ist eher politischer Natur. Von dem hat man Jahrzente nix mehr gehoert.
Nun bomben wird dort die Menschen mit Friedensbomben und Raketen. Auch um das gut zu finden muss man schon Medien gehoert haben.
Heute werden keine Kriege mehr gefuehrt. Heute nennt man Voelkerrechtswiedrige Kriege = Friedensmissionen.

19

Donnerstag, 24. März 2011, 18:34

Zitat


Dort lesen die Menschen doch wieder nur ihre Meinung und vertaeufeln alles was anderst ist wie die eigene Sichtweise.
Stimmt, aber darum meinte ich ja auch, dass man wissen muss wie und wo man sucht. Darum bin ich ständig erpicht auf Quellen :D
eine Meinung ist eine Sache, aber diese Meinung auch GUT begründen zu können ist ne Andere. Bei Naturwissenschaften sollte man so dicht wiemöglich an der Hauptquelle suchen, denn um Inhalte zu vereinfachen geht viel verloren.
Bei Statistiken sieht es wiederum schwerer aus, denn wenn man nur die Zahlen hat, nicht aber die Fragestellung, bzw die vorraussetzungen für die Zahlen, kann das alles mögliche bedeute. Schönes Beispiel ist die Bertelsmannstudie was Religiösität in Deutschland angeht. Es wurde dort angenommen, dass, wer sich mit Religion beschäftigt, ebenfalls ein religiöser Mensch ist.

Wenn man sich aber mit Menschen konfrontiert sieht, welche nur ihre eigene Meinung bestätigt haben wollen (ob bewusst oder unbewusst), sollte man sie auf ihre Fehler bei der Wissensbeschaffung aufmerksam machen.

Discordier

unregistriert

20

Donnerstag, 24. März 2011, 22:52

Zitat

Von dem hat man Jahrzente nix mehr gehoert.
Nix gehört ist so nicht richtig, der hat ne ganze Weile den Hofnarren der UN gespielt, zum Beispiel als er 2009/2010 die Aufteilung der Schweiz auf Italien, Frankreich und Deutschland gefordert hat.
Damals durfte er auch noch Interviews im Spiegel geben :whistling:
Waffen kaufen auch, ist schon intressant wie immer ausgerechnet die Leute die irgendwelche Diktatoren als erste mit Waffen beliefern (in diesem Fall marschiert Nici Sarkozy stramm vorneweg) plötzlich völlig geschockt sind wenn die auf einmal auf den Gedanken kommen die neuen Mirage-Bomber nicht nur für Kunstflüge und Grosswildjagd einzusetzen sondern auch mal auf Menschen zu schiessen.
Sowas kann man bei einem Terroristen, Putschisten und Egomanen vom Ausmaß Gaddaffis aber wirklich auch in keiner Weise vorhersehen...