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1

Mittwoch, 1. Juni 2011, 07:44

sexerziehung schweiz


Beiträge: 16

Wohnort: Gansbach

Beruf: Theologiestudent

2

Mittwoch, 1. Juni 2011, 19:25

einiges was in dem artikel gesagt wird, kann ich unterstützen.
1. Kinder sollen wissen, wie sie gezeugt wurden
2. Kinder sollen wissen, was Sex ist
3. Kinder sollen sensibilisiert werden, wenn sie unsittlich berührt werden, es zu erkennen und nein zu sagen
4. Kinder sollen wissen, aus welchen teilen der Mensch besteht und hier gehören die Geschlechtsorgane dazu wie jedes andere

aber es gibt auch Punkte, wo die art und weise nicht die Richtige ist
1. Holzpenise und Holzvaginas----------------hier würden schematische darstellungen bei den kleinsten reichen
2. Thema Lust----------------------Kinder sollen auch wissen, dass Lust zwar ein faktor ist, aber, dass dieser auf beiden seiten da sein muss zur gleichen zeit und nicht nur eine Befriedigung der eigenen bedürfnisse ist
3. das thema liebe ist gänzlich meiner Meinung ausgespart
4. die sichtweise der religionen kommen gar nicht vor

ralf-fennig

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3

Mittwoch, 1. Juni 2011, 22:23

Ich denke das Vierjährige allgemein nur sehr schematisch wissen wollen und wissen müssen was Sex ist. Ich befürchte unter dem Deckmantel der "Aufklärung" werden mehr Sexualstraftaten begangen als verhindert.

Beiträge: 16

Wohnort: Gansbach

Beruf: Theologiestudent

4

Donnerstag, 2. Juni 2011, 13:14

wenn man so die Lust und das Bedürfnis danach herausstellt und eine Portion Egoismus hinzukommt, dann wird dies so sein. wenn man aber auch auf die partnerschaftlichkeit und gegenseitiges Ertragen eingeht, kann ich mir vorstellen, dass die Kinder auch ein Stück weit dafür sensibilisiert werden, was noch akzeptabel ist, und wo es sexuelle Belästigung etc. ist. Ich denke hier kommt vieles auf die Erzieher und Lehrer an, dass sie dieses heikle Thema richtig erklären und weder die Kinder davor abschrecken, noch in Unwissen lassen.

5

Sonntag, 12. Juni 2011, 14:08

4. die sichtweise der religionen kommen gar nicht vor
Man muss sie ja nicht immer beachten. Für Kinder im Alter von vier Jahren sollte ein Grundkurs reichen. Und welche Religionen sollen vertreten werden? Zeugen Jehovas, Hindus, KAtholiken, Muslime, Wicca...? Wenn man nur ein einziges, religiöses Bild dafür nehmen würde, wäre das eine einseitige Prägung. Die Eltern können den rest machen und selber erzählen, wie ihre Religion oder Weltanschauung das ganze sieht.

Ich befürchte unter dem Deckmantel der "Aufklärung" werden mehr Sexualstraftaten begangen als verhindert.
Och, schlimmer als bei den Katholiken kanns nicht werden. Dort wurde die Sexualität unterdrückt und ignoriert, also probieren wirs jetz doch mal andersrum^^

ralf-fennig

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6

Sonntag, 12. Juni 2011, 23:39

Die "weltlichen" Einrichtungen brauchen sich nicht zu verstecken. In einem DDR-Heim der 70er würde ich auch nicht freiwillig unterkommen wollen - und die berühmte "Odenwald-Schule" ist ja nu auch keiner Religionsgemeinschaft zugeordnet.
Also merke:
Auch wenn mich wenig angeht was Katholiken treiben - Verallgemeinerungen kann ich nicht leiden.

7

Mittwoch, 22. Juni 2011, 09:07

Zitat

Verallgemeinerungen kann ich nicht leiden.
Das hätte ich von dir nicht gedacht.

klack

unregistriert

8

Dienstag, 3. Februar 2015, 10:01

Nun ist das Thema schon sooooo uralt - in Forenmaßstäben. Aber es hat m.E. an Aktualität nicht wirklich etwas verloren. Im Geigentiel. Wer mal die Bildungspläne einiger Bundesländer gesehen hat, kommt aus dem Staunen nicht heraus. Da bekommt man geradezu den Eindruck, das linke Parteispektrum, von welchem diese Versuche ausgehen, hat nur noch das eine im Kopf: Sex! Warum muss das Verhalten von Minderheiten in die Köpfe der Kinder und Jugendlichen gehämmert werden, als wäre es der Normalfall? Das hört ja nicht beim Aufklärungsunterricht auf, sondern soll "fächerübergreifend" eingepaukt werden.

ralf-fennig

Administrator

Beiträge: 2 217

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Beruf: Altenpfleger - Frührentner

9

Dienstag, 3. Februar 2015, 14:45

Ja. Und was mich besonders erschreckte als ich mit einem Mitglied der "grünen Jugend" zu tun hatte:
Es reicht auch keine Toleranz oder Akzeptanz mehr. Es reicht nicht wenn man glaubhaft versichert (wirklich glaubhaft) das man sich im Normalfall garnicht dafür interessiert was jemand in seinem Schlafzimmer treibt (es muss mich ja auch nicht interessieren was Nichtchristen konkret tun - das Problem dieser Person war ja nicht das er sich als bisexuell beschrieb sondern das war die FOLGE seines Problemes, das er sich nicht für Gott interessierte - zumindest nicht ernsthaft) - er wollte mich auch noch dazu bewegen es aktiv "gut" und "mutig" zu finden wenn sich jemand outet.
Also nicht nur die Haltung
"er ist Mensch - und wer ihm jetzt aufgrund dieser Neigung etwas antut (ihn verbal beleidigt oder körperlich schädigt) liegt voll daneben!" sondern die Haltung "Toll das Du so mutig bist jedem zu erzählen was Du konkret so treibst!".
Er versprach sich davon eine nettere und freundlichere Gesellschaft in der Menschen mit (vorsichtig gesagt) abweichenden Sexualinteressen nicht mehr als pervers gebranntmarkt werden sondern als mutig gelobt werden und Hilfen bekommen noch tiefer hinein zu rutschen.

Dieser Versuch einer Zusammenarbeit war für mich sehr erhellend. Aber unterm Strich bin ich nur noch froh das es nichts wurde.

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