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ralf-fennig

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1

Freitag, 17. Dezember 2010, 02:15

Gnädig oder strafend?

Gefunden bei: http://www.news.de/gesellschaft/85509670…utschen-gott/1/

Zitat

So sehen die Deutschen Gott

Von den news.de-Redakteuren Jan Grundmann, Christoph Heinlein und Isabelle Wiedemeier

Zwei Drittel der Deutschen glauben an Gott - vor allem an einen wohlwollenden Allmächtigen. Das hat die repräsentative news.de-Religionsumfrage ergeben. Christen, Juden oder Muslime begrüßen das Ergebnis - manche aber mit Bauchschmerzen.

Weihnachten steht vor der Tür, zu keiner anderen Zeit im Jahr sind die Kirchen so voll wie zum Fest der Geburt Christi. Doch wie gläubig sind die Deutschen im Rest des Jahres? News.de hat nachgefragt - in einer repräsentativen Umfrage zur Religiösität der Deutschen mit Hilfe des Meinungsforschungsinstituts Emnid.

Rund zwei Drittel der Deutschen (68 Prozent) glauben demnach an Gott. Im Westen sind es 74 Prozent, im Osten, wo die Kirche zu DDR-Zeiten zurückgedrängt worden war, glaubt allerdings nicht einmal jeder Zweite an einen Allmächtigen. Zwischen Saalfeld und Stralsund sind nur 42 Prozent von der Existenz eines Gottes überzeugt.

Wie die repräsentative news.de-Umfrage unter 1000 Deutschen weiter ergab, machen immerhin acht Prozent aller Deutschen Gott auch heute für Naturkatastrophen verantwortlich. Jeweils drei Prozent sehen im Allmächtigen die Ursache für Armut und Kriege, vier Prozent für Krankheiten. Mit steigendem Bildungsabschluss und Alter sinkt die Zahl derer, die Gott für diese Phänomene verantwortlich machen.

Warum die Deutschen an einen wohlwollenden Gott glauben:

Doch was verbinden die gläubigen Deutschen mit dem Begriff Gott? Die Mehrheit der Gläubigen (54 Prozent) ist von einem wohlwollenden, gütigen Allmächtigen überzeugt. Das sei direkte Folge der Vermittlung des Gottesbildes durch religiöse Institutionen, sagt Religionswissenschaftler Dr. Stefan Huber. «Beispielsweise werden in einem kirchlichen Kindergarten meist jene Geschichten aus der Bibel vorgelesen, in denen ein wohlwollender und gütiger Gott gezeigt wird. Dies findet seine Fortsetzung im Religionsunterricht und in den Liedern, Gebeten und Predigten, die in heutigen Gottesdiensten vorkommen», lautet seine Analyse der news.de-Umfrage. Und mit dem Bild eines wohlwollenden Gottes seien positive, belohnende Erfahrungen leicht zu bekommen.

Fast jeder dritte Gläubige allerdings hat laut der Umfrage keine Vorstellung von seinem Gott. An einen autoritären, Lebensregeln vorscheibenden Gott glauben hingegen vier Prozent, nur zwei Prozent sind von einem bestrafenden Gott überzeugt. Immerhin sieben Prozent glauben an einen distanzierten, unpersönlichen Gott.

Wie die Christen reagieren:

Christliche, jüdische und muslimische Religionsverbände in Deutschland begrüßen das Ergebnis - manche allerdings mit Bauchschmerzen. Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, sagt, dass «mit den Ergebnissen die viel beschworene These vom Verlust des Religiösen mehr als hinterfragt» werde, «sie wird widerlegt», so Zollitsch zu news.de. Das mache Mut. «Die Umfrage zeigt aber auch: Wir dürfen die Hände nicht in den Schoß legen, denn die Ergebnisse gerade in Ostdeutschland sind ernüchternd», sagt Zollitsch weiter.

Die Anstrengungen müssten erhöht werden, fordert der Erzbischof. «Wir brauchen eine missionarische Kirche, die dazu einlädt, sich von Gott ansprechen zu lassen», sagt er. Grundaufgabe der Kirche sei es, von Gott zu reden.

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche, Nikolaus Schneider, ist hingegen erfreut über das gütige Gottesbild der Deutschen. «Es ist eine wichtige, wenn nicht die wichtigste Vorstellung über unseren Gott, dass er die Menschen liebt und seiner Schöpfung in Gnade zugewandt ist und bleibt», kommentiert er das Ergebnis der Studie.

Schneider selbst hat Gott jedoch auch anders erlebt. «Als meine jüngste Tochter 2005 an Leukämie starb, war das Erleben ihres Leidens furchtbar - aber nicht gottverlassen!» Dass Gott nicht nur voller Liebe und Gnade, sondern auch fremd und rätselhaft ist, gehöre seitdem zu seinen schweren Lebenserfahrungen, offenbart der evangelische Theologe.

Was Juden und Muslime zu den Ergebnisse sagen:

Die Ergebnisse der Umfrage dürften im Wesentlichen auch dem entsprechen, was die in Deutschland lebenden Juden glauben, so Josef Schuster im news.de-Gespräch. Der Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland kommentiert die Studie: «Die Vorstellung eines gütigen und wohlwollenden Gottes dürfte sich mit derjenigen der christlichen Bevölkerung decken.» Allerdings verbiete das Judentum jede bildliche Darstellung Gottes, so dass eine personifizierte Vorstellung nicht existiere. Anders als viele Christen, die sich eine weißhaarige, auf einem Thron sitzende Person vorstellten, gebe es für Juden kein konkretes Gottesbild.

Schuster weist auch darauf hin, dass die jüdische Bevölkerung in Deutschland keine homogene Gruppe ist. «Neben den Juden, die in Deutschland geboren wurden, gibt es die größere Gruppe der Menschen, die seit 1990 aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion zugezogen sind. Ich glaube, dass es da schon eine Diskrepanz gibt, weil unter diesen Menschen häufig von der Erziehung her das Thema Religion viel weiter weg, eigentlich kaum ein Thema war», so der Vize-Präsident des Zentralrats der Juden.

Kritik an der Sichtweise vom gütigen, wohlwollenden Gott übt der Zentralrat der Muslime. «Sehr bequem» findet Generalsekretärin Nurhan Soykan die Haltung. Für die Muslime sei der bestrafende Gott ebenso präsent wie der gütige oder gerechte. Wer hingegen nur den gütigen Gott sehe, entziehe sich der Verantwortung, findet Soykan. «Die Selbstkritik fehlt mir da, das ist nicht Sinn und Zweck der Religion.» Für die Muslimin ist das Gottesbild der Deutschen, wie es sich in der Studie abzeichnet, auch ein Zeichen, dass sich viele von der Religion und vom Glauben distanziert haben.


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Sonntag, 19. Dezember 2010, 18:18

Der Artikel ist sehr interessant, leider nur schade, dass nichtgläubigkeit als etwas schlechtes dargestellt wird.

Dankefürs reinstellen. Vom Emnid-Institut habe ich noch nichts gehört, werd mich daaber mal umgucken^^

3

Montag, 28. Februar 2011, 11:56

Nun, Gott hat einen Namen, JHWH und ist in Jesus Mensch geworden.
Ob es einen Gott gibt ist nur der Anfang, denn eine Antwort :JA ist für sich alleine Wertlos.
In Christus alleine ist das Heil, ER alleine hat am Kreuz für unsere Schuld bezahlt und nur Duch IHN haben wir die Möglichkeit der Vergebung und Zugang zu Gott und Rettung vor dem Feuersee.
Leider verweisen die Kirchen nicht mehr darauf.Sie lassen ihre Schäfchen hinter ihnen her in den Feuersee laufen.

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4

Montag, 30. Mai 2011, 20:47

sicherlich hat Gott für uns Christen und Juden einen Namen und das ist JHWH, aber wenn einer daran glaubt, oder es akzeptieren kann, dass es einen Gott gibt, habe ich als Christ eine größere Basis zum Argumentieren, um dem anderen meine Sicht der Dinge zu präsentieren und, dass er es verstehen kann. Außerdem berufen sich nicht nur Juden und Christen (römisch- katholisch, protestantisch, evangelisch A.B, H.B, Anglikaner, Orthodoxe, Orientalisch orthodoxe kirchen) auf JHWH als Gott, sondern auch zum Beispiel die Jehovas Zeugen, Mormonen, Methodisten etc. Darüberhinaus ist auch der Islam eine der drei monotheistischen abrahamitischen Religionen. Auch Buddhismus und Hinduismus, Shintoismus und andere Rekigionen/ bekenntbisgemeinschaften haben, wenn man sie rational, ohne voreingenommen zu sein, betrachtet, Vollzüge, die ich für wichtig, gut und sinnvoll finde.

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Montag, 30. Mai 2011, 23:36

Es ist nur leider so: Wer Jesus nicht hat - der hat nichts. Und wer ihn hat - der hat alles.

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6

Dienstag, 31. Mai 2011, 23:18

dem kann ich nicht absolut beipflichten, da es sonst heißen müsste, dass die Juden, und Jesus selbst wurde als Jude ins jüdische Umfeld geboren, nichts haben. Dies würde nicht nur die ganze Ökumene im Interreligiösen Bereich zu nichte machen, sondern auch den anderen religionen nicht gerecht werden, da sonst diese Religionen keine Wahrheit und kein heil in sich tragen würden. Dies würde die Argumentation des 2. vat. Konziles in Lumen gentium 16 total auf den Kopf stellen und als falsch erklären.

7

Mittwoch, 1. Juni 2011, 07:32

keine religion trägt heil in sich. keine einzigste. jeus ist, der heil in sich trägt und nix und keiner sonst. der ralf hat da schon recht. wer jesus nich hat der hat ganix. was hamse denn die juden? knatsch an der backe jede menge. gerade sie aus das selektierte volk gottes ham jesus ja verworfen bis heute. also red besser nich so theologisch daherum. ohne jesus iss nix.

ralf-fennig

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8

Mittwoch, 1. Juni 2011, 09:25

Die Juden haben in dem Moment alles in dem sie Jesus als Herrn und Erlöser annehmen. Bis dahin dürfen wir für sie beten - wie Paulus es tat.
Wenn dies dem zweiten Vatikanum widerspricht - dann ist schon wieder ein Fehler in der rkk offenbar geworden. Schade eigentlich.

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9

Mittwoch, 1. Juni 2011, 19:11

hier hast du aber lieber nevoer nichts vom pontifikat des Johannes paul den zweiten kapiert, da er genau das versuchte gutzumachen, als was wir hochheiligste Christen die Juden langezeit abgestempelt haben, nämich als Christusverwerfer und Christuskreuziger. katholisch muss man sagen, dass nicht Jesus Christus selbst das volle Heil hat, sondern, das er für uns am kreuz gestorben ist, um unsere Sünden zu tilgen. wie es schon im Kreuzweg steht: wer mein Jünger sein will, nehme sein kreuz auf sich und folge mir nach und eine Station später: es gibt kein heil außer im kreuz. da aber auch die Moslems Christus als propheten anerkennen, nicht als den ersten, aber als einen nicht unbedeutenden, zeigt, dass auch diese religion, wenn man vom Fanatismus absieht, der ein weltlich Ding ist, eine Religion ist, die Heil verkündet.

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10

Mittwoch, 1. Juni 2011, 19:15

ralf- fennig wenn es dich interessiert, habe ich hier für dich Lumen gentium 16 hineingestellt.

Diejenigen endlich, die das Evangelium noch nicht empfangen haben, sind auf das Gottesvolk auf verschiedene Weise hingeordnet (32). In erster Linie jenes Volk, dem der Bund und die Verheißungen gegeben worden sind und aus dem Christus dem Fleische nach geboren ist (vgl. Röm 9,4-5), dieses seiner Erwählung nach um der Väter willen so teure Volk: die Gaben und Berufung Gottes nämlich sind ohne Reue (vgl. Röm 11,28-29). Der Heilswille umfaßt aber auch die, welche den Schöpfer anerkennen, unter ihnen besonders die Muslim, die sich zum Glauben Abrahams bekennen und mit uns den einen Gott anbeten, den barmherzigen, der die Menschen am Jüngsten Tag richten wird. Aber auch den anderen, die in Schatten und Bildern den unbekannten Gott suchen, auch solchen ist Gott nicht ferne, da er allen Leben und Atem und alles gibt (vgl. Apg 17,25-28) und als Erlöser will, daß alle Menschen gerettet werden (vgl. 1 Tim 2,4). Wer nämlich das Evangelium Christi und seine Kirche ohne Schuld nicht kennt, Gott aber aus ehrlichem Herzen sucht, seinen im Anruf des Gewissens erkannten Willen unter dem Einfluß der Gnade in der Tat zu erfüllen trachtet, kann das ewige Heil erlangen(33). Die göttliche Vorsehung verweigert auch denen das zum Heil Notwendige nicht, die ohne Schuld noch nicht zur ausdrücklichen Anerkennung Gottes gekommen sind, jedoch, nicht ohne die göttliche Gnade, ein rechtes Leben zu führen sich bemühen. Was sich nämlich an Gutem und Wahrem bei ihnen findet, wird von der Kirche als Vorbereitung für die Frohbotschaft (34) und als Gabe dessen geschätzt, der jeden Menschen erleuchtet, damit er schließlich das Leben habe. Vom Bösen getäuscht, wurden freilich die Menschen oft eitel in ihren Gedanken, vertauschten die Wahrheit Gottes mit der Lüge und dienten der Schöpfung mehr als dem Schöpfer (vgl. Röm 1,21.25) oder sind, ohne Gott in dieser Welt lebend und sterbend, der äußersten Verzweiflung ausgesetzt. Daher ist die Kirche eifrig bestrebt, zur Ehre Gottes und zum Nutzen des Heils all dieser Menschen die Missionen zu fördern, eingedenk des Befehls des Herrn, der gesagt hat: "Predigt das Evangelium der ganzen Schöpfung" (Mk 16,15).

ralf-fennig

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Mittwoch, 1. Juni 2011, 22:39

Hallo Franz Sedlmeyer!
Es ist schade wie wenig Erkenntnis in der rkk noch übrig geblieben ist.
Der Weg zur Erlösung führt ALLEIN über Jesus Christus (vgl. Joh 14,6 u. 1Kor 3,11).
Und wenn Du sagst dass das Kreuz, der Opfertod Jesu Christi der zentrale Punkt seines Daseins auf der Erde war - dann bekennst Du damit das die Moslems KEIN Heil verkündigen, weil sie diesen Punkt leugnen. Wie sie auch an vielen anderen Punkten Fälschungen und Phantasien anhängen die mit den realen Personen Jesus, Mose oder Abram nichts mehr zu tun haben. Der Islam ist genau das was in Gal 1,8 u 9 erwähnt wird. In sehr wörtlicher Form sogar.
Mit den Juden verhält es sich schon etwas anders. Ja, sie sind Gottes Volk. Und sie WERDEN den Messias erkennen und als König annehmen. DANN wird Gott ihr Gott sein und sie sein Volk sein, wie die Propheten es vorhergesagt haben. So lang wird das wahrscheinlich nicht mehr dauern - die Zeichen sind danach. Die Sammlung der Juden in das hl. Land hat begonnen - und die Völker der Welt versammeln sich schon gegen Israel. Die genaue Stunde kennt niemand - aber die Zeichen darf man sehen und erkennen.
Das derzeitige Judentum ist allerdings eine tote Religion. Sie kennen den Kern ihrer eigenen Religion nicht und tun das, was sie tun, blind. Wie (leider) offenbar auch die meisten Katholiken.

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Donnerstag, 2. Juni 2011, 13:09

wenn du so über die Katholiken sprichst, hast du auf der einen Seite Recht, da wir es verabsäumt haben, unsere Prinzipien in die Welt hinauszutragen, auf der anderen Seit, ist es schwierig in einer Welt seine Prinzipien durchzusetzen, ohne auf die Fragestellungen, das Unverständnis gegenüber manche Glaubenslehren und die Probleme der Menschen einzugehen. Mich würde interessieren, wie ihr Baptisten das macht. Würde mich freuen, wenn du mir diese Frage beantworten könntest.

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Donnerstag, 2. Juni 2011, 20:57

Ich selbst sehe mich nur sekundär als "Baptist". Primär bin ich bibeltreuer Christ der sich einer Baptistengemeinde angeschlossen hat weil es nichts "besseres" in dieser Region gibt.
Natürlich gibt es ein "Leitbild" der Baptisten (http://www.baptisten.de/wer-wir-sind/leitbild/) und gewisse Grundsätze - wie z.B. die Selbstständigkeit der Ortsgemeinde oder die Erwachsenentaufe. Ich persönlich sehe meinen Auftrag aber nicht darin Menschen zu Baptisten zu machen - sondern für die Bibel und für die Erlösung durch den Opfertod Jesu zu werben.
Ich persönlich würde mir auch wünschen das der Baptistenbund als Ganzes diesem Ziel wieder mehr verpflichtet wäre.

Meine Kritik an der rkk setzt an anderen Punkten an - die Krankheit dieser Kirche ist das sie den Wert der Bibel und des Opfers Jesu Christi nicht wahrnimmt. Die Symptome sind eine Überbetonung der Tradition, Marien- und Heiligenverehrung, Priesterdienste (Priester sind Vermittler zwischen Gott und den Menschen), Papsttum, etc. pp.
Die innere Unglaubwürdigkeit spiegelt sich dann darin wieder das Institutionen wie z.B. der BDKJ noch weniger "römisch katholisch" ist als ich und bischöfliche Sekretäre den Einsatz gegen Abtreibung für übertrieben befinden, was das katholische System zudem noch unglaubwürdig macht.

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Montag, 6. Juni 2011, 06:07

die römische kirche hat eine große Vereehrung von den Kirchenvätern und den Apologeten. Darüberhinaus, gibt es Heiligenverehrung und Marienverehrujng ( Fatima, Medjugorje). Man soll natürlich auf seine Tradition schauen, wie es die Ostkirchen und Altorientalischen Kirchen übrigens in viel größerer Weise machen. Denn bei diesen lautet der Grundsatz, alles was vergangen ist muss gegenwärtig gemacht werden sowie alles was innerlich drinnen ist, muss eine Ausformulierung nach Außen haben (Zeichen). Man darf aber dadurch den Kern der religion nicht in den Hintergrund abdrängen. Mir ist als wir vom Studium sich in Wien die Ostkirchen angeschaut haben, und eine Taufe in der rumänisch- orthodoxen Kirche miterlebten, klar geworden, dass das was die römisch- katholische Kirche macht, anthropologisch dem Menschen ferner ist und, dass viel zu viel auf die Geweihten ankommt.

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Dienstag, 7. Juni 2011, 18:06

Lieber Franz, eine Frage: Was ist für Dich die Bibel und was ist Jesus Christus?

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