Samstag, 18. November 2017, 16:37 UTC+1

Sie sind nicht angemeldet.

  • Anmelden
  • Registrieren

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Forum der Gemeinschaft bekennender Christen im Netz. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Sanftwut

Fortgeschrittener

Beiträge: 178

Wohnort: 95032 Hof

1

Sonntag, 11. Oktober 2009, 07:37

Wahre Nächstenliebe - Impuls 11.10.2009

Du sollst dich nicht rächen ... und sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.
3. Mose 19,18


Der berühmte englische Prediger John Wesley (1703-1781) wurde eines Abends von einem Straßenräuber überfallen. Der fand außer Büchern nur einige kleine Münzen bei ihm. Als er schon fortgelaufen war, rief Wesley ihm nach: »Halt! Ich habe noch etwas Besseres für dich!« Der Räuber kam zurück und Wesley sagte: »Mein Freund, wenn du eines Tages diese Lebensart bereust, dann denk daran: 'Das Blut Jesu Christi reinigt von aller Sünde.'«
Jahre später kam nach einem Gottesdienst ein Mann auf Wesley zu und sagte: »Dass ich zu Gott umgekehrt bin, daran sind Sie schuld. Damals, vor einigen Jahren, hatte ich Sie überfallen, und Sie haben mir trotzdem den entscheidenden Anstoß gegeben.«
Diese Geschichte lässt meine Gedanken in zwei verschiedene Richtungen gehen: Einmal überlege ich, was ich so einem Räuber wohl nachgerufen hätte, der mir alles wegnahm, was ich bei mir trug. Ob meine Worte auch zu dessen Lebenswende geführt hätten? Höchstwahrscheinlich würde der Ruf nach der Polizei nicht solche Wirkung zeitigen. Es gehört schon ein großes Maß an Nächstenliebe dazu, in solcher Situation nicht nach Vergeltung zu schreien, sondern an die Strafe zu denken, die ein solcher Mensch von Gott her auf sich lädt, und ihn davor zu warnen. Und andererseits denke ich, dass man dem Herrn Jesus Christus nie genug danken kann, einen Weg gefunden zu haben, den gerechten Gott mit solchen Menschen, wie wir sind, auszusöhnen, indem er alle unsere Strafe auf sich nahm. Nun kann Gott jedem gnädig sein, der seine Hoffnung auf Christus setzt. Das aber haben nicht nur die Straßenräuber nötig, sondern auch die »ganz Braven«, die keiner Fliege etwas zuleide tun mögen. Alle sind Sünder vor Gott.hg
Gott aber ist mächtig, jede Gnade gegen euch überströmen zu lassen, auf daß ihr in allem, allezeit alle Genüge habend, überströmend seid zu jedem guten Werk. 2. Kor. 9,8