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ralf-fennig

Administrator

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Beruf: Altenpfleger - Frührentner

1

Montag, 16. Januar 2012, 08:08

Islamkritik überwachen?

Schaut mal hier:
http://europenews.dk/de/node/51149
beunruhigend - finde ich.

2

Montag, 16. Januar 2012, 12:15

Kopie zur Kenntnisnahme

Dipl.-Chem. Dr. rer. nat. Hans Penner, Linkenheim-Hochstetten Herrn Pfarrer Dr. Michael Diener, Vorsitzender Dt. Ev. Allianz

Sehr geehrter Herr Dr. Diener,
die Deutsche Evangelische Allianz hat auf die Einführung des Islamunterrichts an öffentlichen Schulen in NRW reagiert: Der islamische Religionsunterricht könnte als eine Art von Ethik-Unterricht den Muslimen das Lernen und die Orientierung in einer demokratischen Gesellschaft erleichtern." (IDEA 03.01.2012). Diese Befürwortung des Islamunterrichtes entspringt m. E. einer naiven Illusion.
Sinn und Zweck des Islamunterrichts besteht darin, den Schülern die Lehren des Mohammed beizubringen und die Schüler dazu zu erziehen, diese Lehren zu befolgen. Diese Lehren sind den Prinzipien einer "demokratischen Gesellschaft" diametral entgegengesetzt. Mit Sicherheit werden Islamlehrer kein Interesse daran haben, den Schülern Demokratie beizubringen.

Ebenso naiv ist Ihre Forderung "Bei der Einführung des islamischen Religionsunterrichts in Nordrhein-Westfalen muss darauf geachtet werden, dass die Unterrichtspraxis dem Menschen- und Gesellschaftsverständnis eines demokratischen Staates entspricht."

In Deutschland besteht Religionsfreiheit. Der Staat darf auf die Lehrinhalte der Religionen keinen Einfluß nehmen. Es besteht keinerlei rechtliche Handhabe, im Islamunterricht an öffentlichen Schulen Lehrinhalte durchzusetzen, die unserem Grundgesetz entsprechen.

Die Befürwortung des Islamunterrichts entspricht Ihrer unrealistischen Auffassung, es würde einen "toleranten und gesprächsbereiten Islam" geben sowie der Weigerung der Allianz, das Schweizer Minarettverbot zu befürworten.

Ich bemühe mich um eine Verbreitung dieses Schreibens.

Mit freundlichen Grüßen

Hans Penner