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1

Montag, 9. Juli 2012, 09:15

Beschneidung von Juden und Moslems verboten?

Wie sehen wir die Beschneidung in den anderen Religionen?Jüdische Jungen und Moslemische Jungen werden religiös beschnitten.

Für uns gibt es das nicht mehr.

2

Montag, 16. Juli 2012, 10:27

Kein Thema?Keine Antwort? :verwirrt:

3

Dienstag, 11. September 2012, 16:41

Ich verstehe nicht, warum einige Menschen krampfhaft darauf pochen, ihr Kind zu verstümmeln.
Ich plötzlich Vater werden würde und meinem Sohn ein Genitalpiercing verpassen will, hat jeder ein Problem damit, doch wenn ich die Religion wechsel und meinem Sohn einen wichtigen Teil seines Fortpflanzungsorgans abschneide sehen das einige Menschen als völlig normal an.

Religion ist merkwürdig...

ralf-fennig

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4

Dienstag, 11. September 2012, 18:41

Die einzige Religion die eine klare Anweisung hat ihre Söhne am achten Tag zu beschneiden ist das Judentum. Das ist im AT als "ewiger Bund" zwischen Gott und den Juden angeordnet. Da die Moslems immer wieder betonen sie würden nur glauben was im Koran steht und alle anderen Sitten (wie die Scharija) seien rein kulturelle Dinge haben sie diese Anweisung auch nicht.
Dementsprechend ist diese Sitte aus meiner Sicht nur bei Juden gerechtfertigt.

Benennungsloser

unregistriert

5

Dienstag, 11. September 2012, 20:11

Da diese Anordnung Gottes dem Alten Bund zugeordnet wird, hätte sie heute also keine (göttliche) Berechtigung mehr, oder? Denn wenn Gott den gläubigen Überrest erettet, wird das die Anerkennung des Herrn als Herr, Heiland und König der Könige bedeuten. Auch für die Juden. Da kein Gesetz rettet. Nur der Glaube. Dann haben auch die Juden erkannt, wen sie durchbohrt haben. Da zählt keine Beschneidung mehr. :thumbup:

ralf-fennig

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6

Dienstag, 11. September 2012, 21:06

Ich weiß nicht - Paulus hat Timotheus selbst beschnitten weil dieser eine jüdische Mutter hatte. Die Beschneidung am Fleisch wird ausdrücklich als "ewiger Bund" erwähnt.

Allerdings nicht mit den Christen aus den Gojim - uns geht das nichts an. Wer sich aus Glaubensgründen beschneiden lässt ohne Jude zu sein hat ein Problem...

Benennungsloser

unregistriert

7

Dienstag, 11. September 2012, 22:06

Ich weiß nicht - Paulus hat Timotheus selbst beschnitten weil dieser eine jüdische Mutter hatte. Die Beschneidung am Fleisch wird ausdrücklich als "ewiger Bund" erwähnt.

Allerdings nicht mit den Christen aus den Gojim - uns geht das nichts an. Wer sich aus Glaubensgründen beschneiden lässt ohne Jude zu sein hat ein Problem...

App16,3 Diesen wollte Paulus mit sich ziehen lassen und er nahm ihn und beschnitt ihn wegen der Juden, die in jener Gegend waren; denn sie wussten alle, dass sein Vater ein Grieche war.
Unser Bruder F.B.Hole dazu: " ... Da Timotheus Vater Grieche war, war er nicht beschnitten worden, und so wäre er in jüdischen Kreisen nicht willkommen gewesen. Paulus wußte das, und deshalb beschnitt er ihn. das war eine handlung, die oberflächlich betrachtet, völlig im Widerspruch zu sein scheint mit seiner Haltung, was Titus betraf.( Gal2,3-5) Doch dort war von dieser frage die ganze Wahrheit des Evangeliums abhängig,während es hier überhaupt nicht um eine frage ging. Im Falle des Tim. ging es lediglich darum, etwas zu entfernen, was ein Hindernis in seinem Dienst für den Herrn gewesen wäre. Paulus war es nicht darum zu tun, einen Schein von Konsequenz zu wahren, was doch nur oberflächlich gewesen wäre. Gott hatte hier einen Helfer für das Werk gegeben, und es war angebracht, alles zu entfernen, was die Arbeit behindern konnte.
Ich erinnere mich, das Paulus den Griechen Grieche wurde, den Juden Jude etc...
Soviel zu Timotheus.
Zum " ewigen Bund":
Die fleischliche Beschneidung war tatsächlich nur ein äußeres Zeichen im alten Bund.
Röm 2,28 Denn nicht der ist ein Jude, der es äußerlich ist;
auch ist nicht das die Beschneidung,
die äußerlich am Fleisch geschieht;






Röm 2,29 sondern der ist ein Jude, der es innerlich ist, und
[seine] Beschneidung [geschieht]
am Herzen, im Geist, nicht dem Buchstaben nach. Seine Anerkennung kommt nicht
von Menschen, sondern von Gott.






Röm 4,11 Und er empfing das Zeichen der Beschneidung als Siegel der
Gerechtigkeit des Glaubens, den er schon im unbeschnittenen Zustand hatte,
damit er ein Vater aller unbeschnittenen Gläubigen sei, damit auch ihnen die
Gerechtigkeit angerechnet werde;



Röm 4,12 und auch ein Vater der Beschnittenen, die nicht nur
aus der Beschneidung sind,
sondern die auch wandeln in den Fußstapfen des Glaubens, den unser Vater
Abraham hatte, als er noch unbeschnitten war.






Gal 5,6 denn in Christus Jesus gilt weder Beschneidung noch Unbeschnittensein
etwas, sondern der Glaube, der durch die Liebe wirksam ist.






Gal 6,15 Denn in Christus Jesus gilt weder Beschneidung noch Unbeschnittensein
etwas, sondern eine neue Schöpfung.






Kol 2,11 In ihm seid ihr auch beschnitten mit einer Beschneidung, die nicht von Menschenhand
geschehen ist, durch das Ablegen des fleischlichen Leibes der Sünden, in derBeschneidung des Christus,



(auch Phil3,3)

Grüße :smile:

ralf-fennig

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8

Dienstag, 11. September 2012, 22:29

Warum war Titus denn im Dienst nicht behindert dadurch das er unbeschnitten seinen Dienst tat? :nullahnung: