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Jürgen Gewehr

unregistriert

1

Samstag, 29. September 2012, 16:23

Festmahl in Feindesland

„Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde.“ Psalm 23,5

Innere Unruhe? Entmutigung? Sorgen, die uns niederdrücken? Ängste und düstere Gedanken, die uns plötzlich überfallen und quälen?

Feinde, die wir alle gut kennen!

Äußerlich mögen es schwierige Lebensumstände sein oder unbequeme Zeitgenossen, durch die unsere Seele in Bedrängnis gerät, doch hinter alledem steht der „Mörder von Anfang“ (Jh.8,44), der kommt, um uns von Christus, der Quelle des Lebens, abzuschneiden. Deshalb haben wir auch nicht zuerst „mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächtigen und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in dieser Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel“ (Eph.6,12). Diese Feinde sind es, die uns Tag für Tag bedrohen, attackieren und das Atmen schwermachen.

Auch David war sich der Tatsache bewusst, dass die Feinde seiner Seele zahlreich waren. Doch er bezeugte darüber hinaus noch etwas Größeres. Er hatte erkannt, dass Gott ihm, im Angesicht seiner Feinde, einen Tisch bereitet hatte!

Welch genialer Gedanke: Immer dann, wenn wir uns in einer bedrohlichen Situation befinden und feindlichen Angriffen ausgesetzt sind, hat unser Gott, der Vaters der Barmherzigkeit und Gott allen Trostes, eine wunderbare Hilfe bereitet: Er hat uns einen Tisch gedeckt, zu dem er uns ruft! Er will uns mit dem versorgen, was wir gerade jetzt benötigen.
Problematisch ist allein die Tatsache, dass unsere Feinde zumeist im sichtbaren Bereich angreifen. Der Tisch aber, den uns der Herr in eben dieser Stunde bereitet hat, ist unsichtbar. So kann es durchaus sein, dass wir Gottes Hilfe gar nicht erkennen, obwohl sie doch so nahe ist. Erst wenn wir im Glauben wandeln und unser Herz Christus zuwenden, kann der Tisch des Herrn für uns erfahrbar werden.

„Du bereitest vor mir einen Tisch.“ Gott, unser Vater, verheißt uns, dass er immer dann, wenn uns „Feinde“ angreifen, Vorsorge getroffen hat. Der Tisch ist da, er steht gedeckt vor uns – wir müssen ihn nur erkennen und zu ihm kommen! Mehr noch, an seinem Tisch will uns der Herr selbst begrüßen und mit uns zusammen festen – im Angesicht unserer Feinde. Wie sehr wird das diejenigen ärgern, die uns gerade noch verschlingen wollten. Nun müssen sie mit ansehen, wie wir in der Gemeinschaft Jesu Christi Ruhe und Geborgenheit finden und seine Liebe genießen, Lasten ablegen und Sorgen dahinten lassen, ja, vielleicht werden unsere Feinde sogar erleben, dass wir vor Freude jubeln und singen. Würde das ihre Niederlage nicht vollends besiegeln?

Auch als die Kinder Israel durch die Wüste zogen und um sich herum nur Staub und dürres Land erblickten, sah Gott kein Problem darin, ein Millionenvolk auf wundersame Weise zu versorgen. Täglich tat er, wie die Schrift sagt, „die Tür des Himmels auf und ließ Manna auf sie regnen zur Speise und gab ihnen Himmelsbrot ... er sandte ihnen Speise die Fülle“ (Ps.78,23-24). Einige vom Volk aber glaubten nicht, dass Gott es schaffen würde, ihnen „einen Tisch zu bereiten in der Wüste“ (V.19). Sie wollten nicht glaubten, dass Gott uns an jedem Ort einen Tisch bereiten kann – auch in der Wüste.

So geschah es auch nach der Auferstehung Jesu: Während die Jünger Jesu, angeführt von Petrus, eine ganze Nacht lang in einem Boot saßen und das Netz auswarfen, um am Ende festzustellen, dass all ihre Mühe vergeblich gewesen war und sie nichts gefangen hatten, stand Jesus am Ufer und rief die Seinen zu sich. Er hatte ein
Feuer angezündet und Fische darauf gelegt (Jh.21,1-13). Nun lud er seine Jünger ein, mit ihm Mahl zu halten, ungeachtet ihrer Frustration und Enttäuschung, auch ungeachtet des Versagens, das Petrus immer noch bedrückte: Noch vor wenigen Tagen hatte er Jesus dreimal verleugnet. Doch da, wo wir vielleicht Vorwürfe erwarten, kommt uns der Herr mit einer Einladung entgegen: Er lädt uns zu seinem Tisch ein, wo er mit uns festen will. Das ist seine Antwort auf unser Versagen und unser leeres „Netz“!

Tief in dir musst du davon überzeugt sein, dass immer dann, wenn dich der Feind angreift, dein himmlischer Vater Vorsorge getroffen hat und dich an seinem Tisch willkommen heißt. Wie und wodurch er dich in dieser Stunde stärken will, kannst du zuvor nicht wissen, kein Mensch kann es vorhersagen. Du sollst aber gewiss sein, dass dein Herr und Retter gerade jetzt, in einer für dich bedrohlichen Situation, alles getan hat, um dich vor Schaden zu bewahren. Wissen sollst du auch, dass die Hilfe, die er dir zugedacht hat, nicht nur dem aktuellen Bedarf entspricht, – sie wird sogar größer sein. Du kannst die Fülle, die Christus für dich bereithält, nicht
ausschöpfen.
Richte daher dein Augenmerk nicht zuerst auf den Feind und auf das, was er benutzt, um dich zu entmutigen, zu schwächen und zu Fall zu bringen. Suche vielmehr den Tisch, zu dem dich der Herr einlädt. Und wenn du ihn nicht sofort erkennen kannst, dann bitte den Herrn, dass er dir zeigt, was er zu deiner Erquickung vorbereitet hat.

Am Tag der Auferstehung Jesu waren seine Jünger versammelt, wobei sie aus Furcht vor den Juden alle Fenster und Türen verriegelt hatten. Plötzlich trat Jesus in ihre Mitte, um ihnen, in ihrer Angst und Ausweglosigkeit, einen „Tisch“ zu bereiten. Er bot ihnen seinen Frieden an und blies sich selbst, als Geist des Lebens, in sie hinein. Verständlich, dass die tiefe Traurigkeit, welche die Jünger zuvor gelähmt hatte, verschwand, denn wir lesen: „Da wurden die Jünger froh, dass sie den Herrn sahen“ (Jh.20,19-22).

Wenn du vom Tisch des Herrn gegessen hast, wird das Ergebnis eindeutig sein: Du wirst den Frieden Christi erfahren und dich von ihm getröstet wissen. Davon sprach der Herr, als er zu seinen Jüngern sagte: „Ihr sollt mich sehen, denn ich lebe und ihr sollt auch leben ... meinen Frieden gebe ich euch ... euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht ... euer Herz soll sich freuen ...“ (Jh.14,19+27; 16,22).

Jesus, der Herr, hat heute für dich einen Tisch bereitet! Doch Achtung! Nimm dir Zeit! Nur im Vorbeigehen wirst du kaum erfahren können, was dir der Herr an seinem Tisch schenken will. Nimm Platz am Tisch des Herrn! Deine Gemeinschaft mit ihm soll zu einem Festmahl werden.

Schmeck und sieh, wie freundlich der Herr ist!


Quelle: www.juergen-gewehr.de

Jürgen Gewehr

unregistriert

2

Montag, 1. Oktober 2012, 20:24

Festmahl in Feindesland

Diesen Tisch musst du kennen!

Jürgen Gewehr

unregistriert

3

Montag, 22. Oktober 2012, 18:07

Feindliche Angriffe erlebst Du jeden Tag, doch denkst Du dann auch an den Tisch, den Dir JESUS, der HERR, bereitet hat und zu dem ER Dich einlädt? Die Einladung ist auf seiner Seite - die Wahl, ob Du sie annehmen und Gemeinschaft mit IHM pflegen willst, ist auf Deiner Seite. Triff die richtige Entscheidung!

4

Mittwoch, 24. Oktober 2012, 06:00

Danke Jürgen !