Dienstag, 21. November 2017, 20:24 UTC+1

Sie sind nicht angemeldet.

  • Anmelden
  • Registrieren

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Forum der Gemeinschaft bekennender Christen im Netz. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

ralf-fennig

Administrator

Beiträge: 2 217

Wohnort: 49424 Goldenstedt

Beruf: Altenpfleger - Frührentner

1

Freitag, 16. Oktober 2009, 19:50

AKREF-Gebetsanliegen verfolgte Christen, 16.-31.10.2009

AKREF - Gebetsanliegen verfolgter
Christen vom 16.-31.10.2009




16. Äthiopien: Ehemaliger Muslim: "Bitte betet für mich!"


Seit über vier Monaten sitzt Bashir Musa Ahmed im Gefängnis. „Arglistig“
soll der Christ an Muslime Bibeln verteilt und den Islam missachtet haben. – so
lautet seine Anklage. Der frühere Islam-Gelehrte ist in der Region als mutiger
Prediger des Evangeliums bekannt. Verwandte und Bekannte sollen seine Verhaftung
veranlasst haben. Damit soll er abgehalten werden, das Christentum in der Somali
Region zu verbreiten. Im Gefängnis hat Ahmed an Gewicht verloren und er braucht
Kleidung. „Ich weiß, dass ich nach Gottes Zeitplan in Freiheit komme”, sagte
Ahmed. „Betet weiter für mich!”



17. Deutschland: Nach ZDF greift ARD-Magazin Evangelikale an
Erneut
sind missionarisch gesinnte Evangelikale heftig attackiert worden. Im August
hatte ein Beitrag im ZDF- Magazin „frontal 21“, in dem sie auf eine Stufe mit
islamistischen Selbstmordattentätern gestellt wurden, zu zahlreichen Protesten
geführt. Jetzt zog ARD nach. Unter dem Titel "Sterben für Gott“ zeigte sie am 8.
Oktober im Magazin Panorama einen Beitrag über das Missionswerk „Jugend mit
einer Mission“. Drei Reporterinnen gaben sich als „streng gläubige Christinnen“
aus, schleusten sich mit versteckter Kamera ein und filmten einen Lobpreisabend.
Die gezeigten Ausschnitte eines englischsprachigen Videos in dem zum Sterben für
den Glauben aufgerufen wurde, entsprächen aber nicht dem Missionsverständnis der
deutschen evangelischen Allianz. Zu Recht betone der Rat der EKD, dass man nicht
von einzelnen Phänomenen auf die gesamte evangelikale Bewegung schließen
dürfe.



18. Deutschland: Aggressive Schmähung und Verhöhnung von Christen

Zur Störaktion der Lebensrechtveranstaltung in Berlin hatten linksautoritäre
Gruppen und "Pro Familia" aufgerufen. Beim Marsch "1000 Kreuze für das Leben" am
27.09.09 scheuten ca. 400 Abtreibungsfanatiker keine schändlichen Schmähungen,
um Christen und Lebensschützern ihre Verachtung zu demonstrieren. Es kam zu Hass
erfüllten Aktionen gegen Teilnehmer des Schweigemarsches: Ihnen wurden weiße
Kreuze entrissen und in die Spree geworfen, eine Bibel angezündet und ihnen vor
die Füße geschleudert. Beim Auftaktgottesdienst wurden Teilnehmer mit Eiern
beworfen.



19. Eritrea: Christ im Gefangenenlager verstorben
Am 3.September
verstarb Mesfin Gebrekristos an den Folgen einer unbehandelten
Hirnhautentzündung. Wie das Hilfswerk für verfolgte Christen Open Doors erfuhr,
erlagen noch mindestens sechs weitere Gefangene der Krankheit. Seit vergangenem
Jahr sass er im Wi’a Militärgefängnis. Er gehörte zu einer nichtregistrierten
Gemeinde. Mesfin hinterlässt seine Frau und zwei Kinder. Die Regierung übt
weiter Druck auf Gemeinden aus, die sich nicht einer staatlich erlaubten Kirche
anschließen wollen. Die Bürger von Eritrea wurden aufgerufen, unverzüglich alle
illegalen Treffen von Christen in ihrer Nachbarschaft bei den Behörden
anzuzeigen.





20. Indien: Fasten und Beten für die Verfolger
Doru Nathi lag blutend
am Rand einer einsamen Straße im indischen Bundesstaat Assam. Die Männer, die
ihn misshandelt hatten, waren wütend darüber, dass er zusammen mit dem Pastor in
ihrem Dorf über Jesus gesprochen, Traktate und andere christliche Literatur
verteilt hatten. Die Traktate zerrissen sie und beschimpften beide. Aufgebrachte
Männer kamen an Dorus Haus, zerrten ihn raus und verprügelten ihn brutal. Sie
ließen ihn am Straßenrand liegen, um ihn in seiner Blutlache sterben zu lassen.
So fand ihn seine Familie. Für eine ärztliche Behandlung fehlte das Geld und die
Transportmöglichkeit, um ihn ins Krankenhaus zu bringen. Als Doru aus seiner
Bewusstlosigkeit erwachte und es ihm besser ging, entschied er sich, keine
Anzeige zu machen. Er will für seine Angreifer fasten und beten, dass sie
erkennen, dass Jesus sie liebt. . Doru bittet um Gebet für seine vollständige
Genesung, und dass seine Angreifer sich entscheiden, Jesus nachzufolgen.





21. Irak: Entführter Christ gefoltert
Sameer Gorgees Youssif,
Arzt und Christ (55), wurde in einem als relativ sicher geltenden Bezirk von
Kirkuk abends auf dem Heimweg überfallen und verschleppt. Dabei wurde ein
christlicher Nachbar, der ihm zu Hilfe eilte, erschossen. Nach fast einem Monat
Gefangenschaft ist er freigelassen worden. Während seines Arrest wurde er massiv
gefoltert. Sein Körper war voller offener Wunden und blauer Flecken. Nicht
geklärt ist, ob die Polizei an der Entführung beteiligt war.





22. Jemen: Entführte noch verschollen
Erika Steinbach, die
Sprecherin für Menschenrechte und Bundestagsabgeordnete der CDU mahnt:
“Entführte im Jemen nicht vergessen!” Sie sprach sich gegen Diffamierungen der
entführten Familie Hentschel aus. Es sei fatal, wenn der aus Sachsen stammende
Ingenieur und seine Frau, eine Krankenschwester, in Medienberichten als
"fanatische Missionare" diffamiert würden, "nur weil diese sich zu ihrem
christlichen Glauben bekennen und deshalb zu einem Hilfseinsatz in den Jemen
gingen.



23. Kasachstan: Razzien bei Religionsgemeinschaften
In der
Region Kostanai wurden die Räumlichkeiten von zwei Baptistengemeinden von der
Polizei durchsucht. Die Gottesdienstteilnehmer wurden befragt, gegen ihren
Wunsch gefilmt und es wurde Druck auf sie ausgeübt, Erklärungen zu
unterschreiben. Dennoch meinten die beteiligten Polizeibeamten, dies wäre keine
Razzia sie hätten „nur ihre Pflicht erfüllt“. Am 29. September wurde dann gegen
den Pastor einer der durchsuchten Baptistengemeinden eine Geldstrafe in Höhe von
zwei monatlichen Durchschnittsgehältern verhängt.

ralf-fennig

Administrator

Beiträge: 2 217

Wohnort: 49424 Goldenstedt

Beruf: Altenpfleger - Frührentner

2

Freitag, 16. Oktober 2009, 19:51

24. Laos: Verfolgung „importierter Religionen“
Behörden setzen Gläubige
der christlichen Gemeinde von Boukham unter Druck, indem sie zehn Kindern von
Christen aus dem Ort den Schulbesuch verwehren und christlichen Familien den
Zugang zu Wasser, medizinischer Versorgung und Rechtsschutz verweigern. Am 3. 9.
haben Polizeibeamte den Ältesten der Gemeinde mit vorgehaltener Waffe verhaftet.
Er wurde fünf Stunden lang festgehalten, verhört und terrorisiert. Dann wurde
Thao Aom festgenommen, der erst seit 10 Monaten Christ ist. Auch nach einem
dreistündigen Verhör durch die Polizei weigerte er sich, seinem Glauben
abzuschwören und wurde deshalb von den Behörden aus dem Dorf vertrieben. Einen
Tag später umzingelten sie die Kirche und hinderten die Gläubigen daran zum
Gottesdienst zu gehen, weil sie “ausländische Religionen” nicht dulden
wollen.





25. Nigeria: Scharia fördert Religionskonflikte - Eine neue Welle der
Gewalt.

Islamisten schrecken vor nichts zurück, um Scharia-Gesetze
durchzusetzen und die Islamisierung des Landes voranzutreiben. Seit zwölf der 36
Staaten Nigerias 1999 mit der Einführung des islamischen Rechts, der Scharia,
begonnen haben, kommt es immer wieder zu blutigen Gewalttaten. Bei kürzlichen
Auseinandersetzungen zwischen Islamisten und der Polizei kamen über 700 Personen
ums Leben. Obwohl Nigeria laut Verfassung ein “säkularer Staat” ist, werden
verfassungswidrig brutale islamische Rechtsurteile ausgeführt. Immer wieder sind
Christen Opfer von Gewaltverbrechen. Kirchen werden zerstört oder niedergebrannt
und Geschäfte von Christen boykottiert. Viele Übergriffe und Gewaltakte bleiben
ungeahndet.



26. Nordkorea: Sensation - Christen fördern erste Privatuni
Mit
christlicher Unterstützung öffnet die erste internationale Privatuniversität
ihre Pforten. Die Universität für Wissenschaft und Technologie in Pjöngjang
wurde am 16.9.09 offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Die Unterstützung kommt
von kirchlichen Organisationen und Christen vor allem aus Südkorea und den USA,
aber auch aus Deutschland. Die Werke „Hilfe für Brüder“ und „Christliche
Fachkräfte International“ sind beteiligt. Unterrichtssprache ist Englisch; die
anfangs 200 bis 300 Studierenden sollen auch ungehinderten Zugang zum Internet
haben. Hauptinitiator ist der aus Korea stammende ehemals inhaftierte
evangelikale Christ Kim Chin-Kyung (74) Für ihn ist auch die Verbreitung des
christlichen Glaubens ein Ziel des Projekts.



27. Russland: Gesetz oder Freiheit?
Gegen zwei
Baptistenprediger in Kaliningrad (ehemals Königsberg) wurde eine Geldstrafe
verhängt, nachdem ihre Gemeinde auf der Straße Psalmen gesungen und über
Christus gesprochen hatte. Laut Aussagen eines Polizeibeamten müssen alle
öffentlichen Versammlungen, unabhängig davon, ob sie politischer oder religiöser
Natur sind, zuvor von den Behörden genehmigt werden.





28. Somalia: Ehemaliger Muslim verhaftet
Mehrere Christen
fürchten um ihr Leben. Sie werden verfolgt, weil sie den Islam verlassen haben
und Christen wurden. Im Norden wurde ein ehemaliger Muslim wegen der Verteilung
christlicher Literatur verhaftet. Ein weiterer Konvertit floh von seiner Familie
und der Polizei ins Nachbarland Äthiopien. In der islamisch geprägten Region ist
die Verbreitung einer anderen Religion verboten. Der Islam ist laut Verfassung
Staatsreligion.



29. Sudan: Hilferuf eines Bischofs
Die Angriffe auf unschuldige
Zivilisten durch die polit-okkulte “Lord’s Resistance Army” (LRA) können nicht
ohne die Hilfe von außen gestoppt werden, bekräftigt Bischof Eduardo Hiiboro
Kussala der sudanesischen Diözese Tombura-Yambio. Bei einem Anschlag wurden nahe
der Stadt Nzara sechs Menschen überfallen und getötet, nachdem man sie auf
Holzteile genagelt hatte. Jene, die die Leichen einige Tage später entdeckten,
verglichen die Tat mit einer grotesken Kreuzigungsszenerie. Weitere zwölf
Menschen wurden einige Zeit später ebenfalls entführt. Die LRA ist für ihre
Grausamkeit gegenüber ihren Opfern berüchtigt.





30. Türkei: Christen weiter bedroht
In der Türkei bleibt die Lage der
Christen trotz angekündigter Verbesserungen für religiöse Minderheiten
bedrohlich. Diese Einschätzung äußert MdB Erika Steinbach (CDU). Sie fordert die
Europäische Union auf, darauf zu reagieren, dass religiöse Minderheiten,
insbesondere Christen, in der Türkei keine wirkliche Religionsfreiheit besitzen.
Anlass sind Meldungen in türkischen Medien, wonach die Polizei Christen
bespitzeln lässt.





31. Usbekistan: Pastor bekommt vier Jahre Arbeitslager


Wie das Missionswerk “Friedensbote” berichtet, wurde am 1. Oktober in der
Stadt Termes nahe der Grenze zu Afghanistan eine junge Christin einen Tag lang
von der Polizei verhört. Ihr wurde vorgeworfen, illegal christliche
Kinderstunden organisiert zu haben. Die Anschuldigung habe eine Nachbarin
erhoben, die von der Polizei zuvor unter Druck gesetzt worden sei. Als sich die
junge Christin weigerte, ein Geständnis abzulegen, habe man ihren Onkel, einen
islamischen Geistlichen, hinzugezogen. Dieser habe die Nichte getreten und
bespuckt, weil sie den Islam verraten habe. Wegen “illegaler” religiöser
Betätigung muss Pastor Dimitri Shestakow für vier Jahre ins Arbeitslager. Ein
weiteres Beispiel für die repressive Religionspolitik in Usbekistan.



AKREF
Arbeitskreis Religionsfreiheit - Menschenrechte -

Einsatz für verfolgte Christen
der Deutschen Evangelischen
Allianz
Pfr.Dr. Paul C. Murdoch
info@akref.de