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SiebenAcht

unregistriert

1

Montag, 3. Dezember 2012, 23:50

Hilflos - Wie fühlt sich das an?

Ich weiß nicht wann ich begann darüber nachzudenken, wie schlimm es sein muss, wenn man durch Krankheit oder Alter im Bett liegen muss, wenn man in einem anderen Land wegen seines Glaubens in einem Gefängnis halb zu Tode gefoltert wurde und dann in einer kalten Zelle auf den Boden liegt, wenn keine Hilfe kommt, und was da in einem Menschen vorgeht.

Gott hat mir irgendwann vor vielen Jahren mit ein wenig Härte diese Frage beantwortet.

Wenn man urplötzlich krank wird und die Familie in Aufregung, weil zum Beispiel das Haus voller Geburtstagsgäste ist, dann wird die Sache mitunter sehr unangenehm. Jeder meint, der andere hätte dem Kranken schon das Essen gebracht, ihm auf das WC geholfen oder den Tee gebracht oder oder, und dem Kranken, in diesem speziellen Fall traf das Elend mich, kam eben stundenlang niemand zu Hilfe. Ich war so voller Schmerzen, dass ich nicht mal weinen konnte, alles zucken im Körper erzeugte unsagbere Qualen. Ich war einfach zu schwach auch nur eine Hand zu heben. Stelle Dir vor, da fliegt Dir eine Fliege um die Lippen und die Nase und Du kannst sie nicht abwehren. S´tell Dir vor, Du liegst zu flach und kannst Dir dein Bett nicht richtig einstellen, erstickst schier. Stell Dir vor, Du hast einen papiertrockenen Hals und keiner bringt Dir einen Schluck Tee. Dann bringt Dir nach Stunden der kleinste der Zwerge eine Tasse Tee ins Zimmer, Du schläfst, wachst wieder auf und kannst Dich nicht bewegen um Dir die Tasse zum Mund zu führen. Ich konnte nicht auf das Wc und ich konnte mir nicht ... und auch nicht die Stirn abwischen. Dieser Zustand dauerte 3 lange, ewig lange Tage. Natürlich wurde ich dann doch irgendwann versorgt aber die Zeit, bis das klappte war unbeschreiblich hart und ich wurde, Gott sei Dank und Ehre, auch ohne ärztliche Hilfe wieder gesund.

Warum schreibe ich das also?

Ich möche Euch eifach bitten Euch das einmal vorzustellen und Euch zu fragen, ob manch einer unter Euch nicht das Bedürfnis hat für Jemanden eine Hilfe zu sein oder regelmäßig für die Glaubengeschwister zu beten, denen es viel, viel schlimmer ergeht, die in einem Gefängnis liegen, wengen ihres Glaubens.

Danke für jeden Helfer und jeden Beter.

Gott segne Euch

2

Dienstag, 4. Dezember 2012, 09:14

Ja, ich denke sehr oft daran und bete vor allem für die Verfolgten Christen in best.Ländern.Deren Elend ist unvorstellbar!

Ich hoffe, unser HERR JESUS kommt bald!

SiebenAcht

unregistriert

3

Dienstag, 4. Dezember 2012, 10:13

Amen!

Im YouTube kann man bei Maranathachannel 2 Berichte von einem älteren christen anhören, wo er erzählt was er erlebt hat.

Nun, weiß das auch ein wenig von meinem Großvater und Vater, aber man hat sowas nicht gern erzählt. Sie sagten, wenn man in so eine Situation kommt, gibt Gott einem die rechte Kraft und die richten Worte. Aber das entbindet uns nicht davon, für diese Brüder und Schwestern zu flehen, natürlich mit der genau richtigen Herzenshaltung. Die einen beten für Kinder, die anderen für Gefolterte, andere wieder für Kranke oder Einsame. So spannt Gott durch die Gemeinde ein goßes wunderbares Netz auf, damit keiner am Bodenzerschellen muss, wenn er duch ein schweres Schicksal hin und her geschleudert wird.
liebe Gruß

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »SiebenAcht« (4. Dezember 2012, 10:18)