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Raviel

Anfänger

Beiträge: 9

Beruf: Freigeist

1

Donnerstag, 22. März 2012, 06:27

Was ist für euch das Christentum?

An dieser Stelle möchte ich euch gerne ganz banal fragen, was für euch "christlich" bedeutet sowie "das Christentum". :smile:
Was ist der Hauptzweck?
Was ist grunlegende christliche Moral?
Was sind für euch die wichtigsten Regeln des Christentums?
Was bedeutet es ein Christ zu sein?
Wie verspürt ihr die Liebe zu eurem Herren und Jesus Christus?
etc...

2

Freitag, 23. März 2012, 16:20

Wir haben das hier mehrfach im Forum beschrieben.

GOTT als Schöpfer der Welt/Universum und einfach allem, stellt uns die einzig wichtige Frage:

Wo wollen/werden wir die Ewigkeit verbringen.

Bei ihm oder in der HÖLLE/FEUERSEE mit Satan und den Seinen.

Um uns vor dieser Ewigen Pein zu retten, hat JESUS CHRISTUS, Gottes Sohn ( in der Stellung) und Schöpfer am Kreuz unsere Schuld auf sich genommen.

Wer IHM glaubt und Buße tut und IHM nachfolgt, wird FREI gesprochen von seiner Schuld, die er/sie bekannt hat vor IHM.

Alle Anderen bleiben schuldig und werden gerecht bestraft!



Über Nachfolge reden wir dann nur zu denen, die Nachfolgen wollen.

Alles ist freiwillig, es gibt nie Zwang.Zwang ist Religion, die wir ablehnen.

SiebenAcht

unregistriert

3

Dienstag, 11. Dezember 2012, 09:20

Obwohl das Thema schon vor einiger Zeit abgebrochen wurde, darf ich bestimmt eine Antwort geben.

Auch ohne Christentum würde ich mich fragen, ob das Leben, was wir als Babys beginnen kennen zu lernen, die Familie, Schulde, Menschen, Charaktere u.s.w, nicht einen sehr wichtigen Wert hat, den wir besser mit oder besser ohne Gott erkennen. Mir hat die Frage schon als kleines Kind im Herzen gebrannt und ich bis drauf gekommen, dass es meinen Eltern zwar auch irgendwo wichtig war, was aus mir mal werden wird, aber am wichtigsten war ihnen die Liebe in unserer Familie und das immer im Heute. Das was wir in Bezug auf die Liebe lernen sollten, galt also immer aktuell aber auch in die Zukunft. Heute weiß meine Mutter, dass ich nicht werden konnte, was mir vorschwebte, aber sie weiß, dass ich sie und die Menschen liebe. Was gefällt ihr aber am meisten an dem, wie ich mich entwickelt habe? Am meisten gefällt ihr, dass ich Gott von ganzem Herzen liebe und das sich genau das auf mein Jetzt und heute auswirkt.

Als junger Mensch erkannte ich also schon, dass es wichtig ist, dass wir Personen lieben, egal, was sie auch für Fehler machen und wie sie aussehen und was sie sind. Ich begann zu glauben, dass diese wunderbare Welt von Gott eine Erfindung der Liebe ist und deswegen alles so passig ist, so intelligent, so ausgereift, so wervoll. Mein Glaube wuchs aus Beobachtungen von Menschen und deren Ausagen, was Wissenschaftler sagen, was und wie Menschen leben, Natur ...

Zu Glauben bedeutet aus meiner Sicht Lieben. Leben ohne die Liebe, ohne sehr weit liebevoll nach vorn zu denken ... damit kann ich nicht froh werden.

"Ich glaube Dir, nicht weil ich vermute, dass Du Die Wahrheit sagst, sondern weil ich weiß, dass Du mich liebst, Gott! Ich glaube, weil ich sehe, dass ich Dir am meisten vertrauen kann, Gott! ICh habe Dich unbeschreiblich lieb, Gott, weil Du mich erkennen lässt, dass Du keinen Gefallen am Tod des Sünders hast! Du möchtest, dass wir Leben und damit wir leben können, erklärst Du uns durch Dein Wort, die Bibel, was Du mit uns erlebst, wo Dir das Herz blutet, warum Du bereit warst für mich und für alle zu sterben, ganz als Mensch, damit wir einmal bei Dir sein können.!

Wisst Ihr, an Jesus zu glauben ist eine Liebeserklärung an den Schöpfer, dem es einfach zusteht, dass ich ihn über alles liebe und dass er mich duch diese Liebe, die sein besonderes Geschenk an uns Menschen ist, wieder in die Menschen zurück formt, die er einst geschaffen hatte nach seinem Bild.

Ich will nicht zuerst glauben, damit ich nicht in die Hölle muss, denn dass muss ich ja eigentlich auch nicht, wenn ich glaube. Ich Glaube, weil ich weiß, dass die Liebe das Größte ist und dass Gott diese Liebe von uns, von mir zusteht. Wenn ich mir die Welt und die Weiten des Weltalls ansehe, sehe ich nur Schönheit und von Intelligenz geordnete Systeme, ja allein der Mensch ist ein Wunderwerk, unbezahlbar, unbegreflich. Ich bete Gott aus Liebe an und weil mich seine große Liebe, Güte und Gnade in seine geöffneten Arme lockt, mehr als damals, als ich ein Kleinkind war und mit Freude in die Arme meiner Eltern oder Verwandten rannte, denen ich absolut vertraute. Jetzt warte und freue ich mich drauf, was er noch für uns Menschen bereit hält, weil er meinen Glauben und mein Vertrauen nie missbraucht hat. So darf ich auch vertrauen, dass das Leben nicht mir dem körperlichen Tod endet.

Da bisher nichts erlogen ist, was ich erleben durfte, warum sollte es zukünftig anders sein.

Gruß SiebenAcht

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »SiebenAcht« (14. Dezember 2012, 14:52)


Benennungsloser

unregistriert

4

Dienstag, 11. Dezember 2012, 12:17

Liebe Schwester Sieben/Acht,
es freut mich, dich in der Liebe Gottes geborgen zu finden, ja es ist ein beruhigendes Wissen, Geschwister im Herrn sehen. :smile:
Die Israeliten unter Gesetz stehend wußten und kannten das große Gebot, du sollst deinen Schöpfer mit allem Lieben was du hast. Die Pharisäer versuchten Jesus mit dieser Frage und er verschloß ihnen mit seiner Antwort den Mund.
Lesen wir n un gemeinsam, was der Herr uns mitteilen lässt durch seinen Jünger Johannes, unser geschwister:

1.Joh4,


7" wcf_href="7" >7
Geliebte, lasst uns einander lieben! Denn die Liebe ist aus Gott; und jeder,
der liebt, ist aus Gott geboren2 und erkennt Gott.


8" wcf_href="8" >8
Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt, denn Gott ist Liebe.


9" wcf_href="9" >9
Hierin ist die Liebe Gottes zu uns offenbart worden, dass Gott seinen
eingeborenen Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn leben möchten.


10" wcf_href="10" >10
Hierin ist die Liebe: Nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns
geliebt und seinen Sohn gesandt hat als eine Sühnung für unsere Sünden.


11" wcf_href="11" >11
Geliebte, wenn Gott uns so geliebt hat, sind auch wir schuldig, einander zu
lieben.


12" wcf_href="12" >12
Niemand hat Gott jemals gesehen. Wenn wir einander lieben, bleibt Gott in uns,
und seine Liebe ist in uns vollendet.


13" wcf_href="13" >13
Hieran erkennen wir, dass wir in ihm bleiben und er in uns, dass er uns von
seinem Geist gegeben hat.


14" wcf_href="14" >14
Und wir haben gesehen und bezeugen, dass der Vater den Sohn gesandt hat als Retter
der Welt.


15" wcf_href="15" >15
Wer bekennt, dass Jesus der Sohn Gottes ist, in dem bleibt Gott und er in Gott.


16" wcf_href="16" >16
Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat. Gott ist
Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm.


17" wcf_href="17" >17
Hierin ist die Liebe bei uns vollendet worden, dass wir Freimütigkeit haben am
Tag des Gerichts, denn wie er ist, sind auch wir in dieser Welt.


18" wcf_href="18" >18
Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht
aus, denn die Furcht hat es mit Strafe zu tun. Wer sich aber fürchtet, ist
nicht vollendet in der Liebe.


19" wcf_href="19" >19
Wir lieben, weil er uns zuerst geliebt hat.


20" wcf_href="20" >20
Wenn jemand sagt: Ich liebe Gott, und hasst seinen Bruder, ist er ein Lügner.
Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er gesehen hat, kann nicht Gott lieben,
den er nicht gesehen hat.


21" wcf_href="21" >21 Und dieses Gebot haben wir von ihm, dass, wer
Gott liebt, auch seinen Bruder lieben soll.



Im Vers 10 und 11 steht: Hierin ist die Liebe: Nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn gesandt hat als eine Sühnung für unsere Sünden.11 Geliebte, wenn Gott uns so geliebt hat, sind auch wir schuldig, einander zu lieben.


Uns wird im Gegensatz zu den Geboten im Gesetz gesagt, einander zu lieben, denn das ist unsere Pflicht, darin zeigen wir, dass wir glauben. Diese in uns erweckte Liebe, durch den Geist, befähigt uns nun, unsere Mitmenschen, sogar unsere Feinde, zu lieben, ihnen alles zu vergeben. Das bewirkt der Geist unseres Herrn Jesus Christus in uns.
Gibst du mir darin Recht?

Vers 10 Hierin ist die Liebe: Nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn gesandt hat als eine Sühnung für unsere Sünden.
11 Geliebte, wenn Gott uns so geliebt hat, sind auch wir schuldig, einander zu lieben.
Es ist also nicht unser Recht und unser Werk, dass Gott in uns setzt, dass wir IHN lieben sollen, sondern unsere Brüder!
Der letzte Vers 21 spricht aus dem Gebot des Gesetzes, dass den Juden bekannt war und bekräftigt die Bruderliebe, die wir haben sollen in allem. :smile:


" ... Liebeserklärung an den Schöpfer, dem es einfach zusteht, dass ich ihn über alles liebe ...

dass Gott diese Liebe von uns, von mir zusteht. ..."



Gott braucht nicht unser Zugeständnis, das Recht, dass wir ihn lieben sollen, sondern er rettet einzig und allein DADURCH, dass er uns liebt. So hat er uns geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn hergab für uns zu sterben!


Es kann gefährlich werden, wenn wir so das Recht und den Willen Gottes darstellen, denn dann laufen wir vielleicht Gefahr, in der "Allversöhnung" zu landen, den Menschen das Unheil, dass den Ungläubigen, den Mördern, den Unzüchtigen, den Heuchlern und den Bösen droht, wenn sie nicht glauben, die Hölle, vorzuenthalten!


So lasst uns auch achtgeben, die Worte durch den Geist erklären zu lassen, so wie wir achtgeben, die Liebe Gottes, in Seinem Sohn, Seinen Sohn nicht zu verlassen. :staendchen:






Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Benennungsloser« (12. Dezember 2012, 08:08)


SiebenAcht

unregistriert

5

Dienstag, 11. Dezember 2012, 13:22

Ja, Du hast das alles nochmals wunderbar aufgefüllt, was ich mit meinen unbeholfenen Worten so aus meinem Herzen heraus formuliert habe.

Danke Dir!

ralf-fennig

Administrator

Beiträge: 2 217

Wohnort: 49424 Goldenstedt

Beruf: Altenpfleger - Frührentner

6

Dienstag, 11. Dezember 2012, 14:07

Schön! Ja, die Liebe zum HERRN, zu Gott, das ist die Grundlage des Christ- und damit auch des Menschseins.
Darauf beruht die Liebe zum Nächsten, weil wir wissen das Gott ihn "liebend" ins Leben gerufen hat und einen Plan mit ihm hat.
Und DAS führt in eine gesunde, aber auch realistische, Selbstannahme - auf dieser Grundlage.

Leider wollen viele heutige Prediger das umdrehen. Wollen eine ungesunde Selbstannahme (ich bin gut wie ich bin) an den Anfang setzen und darauf das Andere aufbauen. Geht nicht. Fundament ist die gesunde Beziehung zu Gott - und zu dieser Beziehung gehört die "Selbsterkenntnis" "ich bin ein Sünder - und Gott ist Liebe und Vergebung". Ein Gott der mir immer wieder die Hand reicht und mir aufhilft wo ich gefallen bin. Was kann man anderes tun als ihn zu lieben?

Der Beitrag von »SiebenAcht« (Mittwoch, 12. Dezember 2012, 09:46) wurde vom Benutzer »SiebenAcht« gelöscht (Mittwoch, 12. Dezember 2012, 21:45).

Der Beitrag von »SiebenAcht« (Mittwoch, 12. Dezember 2012, 09:48) wurde vom Benutzer »SiebenAcht« gelöscht (Mittwoch, 12. Dezember 2012, 21:44).

9

Donnerstag, 13. Dezember 2012, 04:22

:verwirrt:

SiebenAcht

unregistriert

10

Donnerstag, 13. Dezember 2012, 07:48

Oh sorry, liebe Leute. Ich hatte mich gestern verabschiedet.

Dachte, der Text muss ja nicht ewig hier zu lesen sein ... dachte ich.

Das ist mir ja jetzt peinlich, entschuldigung, im echten Leben lasse ich meine Gedankenaufzeichnungen auch nicht rumliegen.



Aber ich möchte nur noch herkommen um zu erfahren. ob und wann Ralf meinen account löscht.

Habe nichts gegen Euch. Die Anwesenheit in einem Forum ist mir einfach zu aufregend bzw. stressig.



Lasst Euch nicht ärgern ;-)

Habt eine gute und gesegnete Zeit miteinander und von außen lese ich sicher ab und an gern ein Thema mit.



Sieben Acht

11

Mittwoch, 2. Januar 2013, 12:01

Christlicher Glaube und EWIGES LEBEN sind halt nicht mehr attraktiv.

Angst vor der Hölle gibts nicht mehr.

Ja dann,

dann haben wir nichts zu bieten. :weinen:

klack

unregistriert

12

Dienstag, 3. Februar 2015, 09:54

Zitat

Was ist für euch das Christentum?
Bei Worten mit der Endung "tum" bekomme ich leich ein Kribbeln im Bauch. Erinnert mich so an "Brauchtum", "Volkstum"...

Aber nun gut, so ist das eben in deutscher Sprache. Der christliche Glaube bedeutet für mich die unumstößliche Gewissheit der Rettung durch das Opfer Jesu, welches er am Kreuz gebracht hat. Das hat zur Folge für mich, dass ich Sünde nicht mehr fürchten muss, dass ich nach meinem Tod hier "drüben" ein Leben ohne Angst und Schmerzen weiterführen werde für eine unvorstellbar lange Zeit. Dass ich viele Menschen, die ich hier verloren habe und um die ich trauere, dort wiedersehen werde. Und dass ich mir wünsche, dass möglichst viele Menschen, die ich kenne und schätze, diese Möglichkeit der Rettung ergreifen, damit ich mit ihnen die Ewigkeit verbringen kann.

13

Dienstag, 3. Februar 2015, 19:48

Ja, gut erklärt @Klack.

Zitat


für eine unvorstellbar lange Zeit
Noch länger :rolleyes: - "ewig" - also für immer.. :thumbsup: ..ja, das ist wirklich unvorstellbar. Aber nur hier, solange wir begrenzt leben in Raum und Zeit. Sobald wir "drüben" angekommen sein werden, ist das Wirklichkeit GOTTES und wir werden das im Ganzen - ohne Spiegel - erkennen. :love:

:tassekaffee:
Phil. 1,6:
...der in uns angefangen hat das gute Werk, wird es auch vollenden bis an den Tag Christi.
Nietzsche: "Gott ist tot".
Gott: "Nietzsche ist tot!"


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