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Donnerstag, 7. November 2013, 09:20

Die schleichende Umfunktionierung christlicher Gemeinden

von: Dr. Lothar Gassmann [logass1@t-online.de]


Zerstörerisches WachstumDie gefährliche Irreführung der Gemeinde durch neue „missionale“GemeindegründungsbewegungenVon Rudolf Ebertshäuser, LeonbergNeue Gemeindebewegungen und Missionskonzepte unter denEvangelikalenIn den letzten Jahren sind eine ganze Reihe beunruhigender, schwerdurchschaubarer Entwicklungen unter den Evangelikalen aufgekommen:* Die biblische Evangeliumsverkündigung wird durch den angeblichenAuftrag zum „sozialpolitischen Engagement“ und zur „Gesellschaftstransformation“verdrängt; die Gemeinde muß „die Welt verändern“, sonsthat sie keine Daseinsberechtigung mehr.* Neue Gemeindebewegungen gründen „organische Gemeinden“,„kulturrelevante City Churches“, und charismatische „Jugendkirchen“, dieder Emerging Church-Bewegung sehr ähnlich sind.* Auf den Missionsfeldern wird zunehmend die „Kontextualisierung“(Anpassung) des Evangeliums und der Gemeinden an heidnische Religionenpraktiziert; es entstehen „Insiderbewegungen“ von „Jesus-Jüngern“, diebewußt Muslime bleiben; neue verfälschte Bibelübertragungen vermeidenBegriffe wie „Vater“ für Gott und „Sohn Gottes“.Diese neuartigen Ansätze werden meist damit begründet, daß die alte Artder Evangeliumsverkündigung und des Gemeindebaus, wie sie unterbibeltreuen Gläubigen früher praktiziert worden war, nicht mehr zu dengewünschten Ergebnissen führe. Es sei ein „neues Denken“ (neudeutsch:„ein neues Paradigma“) nötig, damit die heutigen (oft als „postmodern“bezeichneten) Menschen für den Glauben gewonnen werden könnten.Christliche Gemeinden müßten sich heute an die weltliche Kultur undDenkweise anpassen; man müsse sich gesellschaftlich engagieren und an derVeränderung der Welt mitwirken, damit man noch als „relevant“(bedeutsam) wahrgenommen und akzeptiert werde. Die Evangeliumsbotschaftmüsse heute anders formuliert werden, damit Menschen sie nochbeachteten, und auch die Arbeitsweise und der Aufbau der Gemeindenmüßten sich grundlegend ändern, wenn man die heutigen Menschen nocherreichen wolle.Verschiedene Spielarten von „neuen Gemeinden“Wie sehen solche „neuen Gemeinden“ aus? Was kennzeichnet sie?Vielleicht geben wir zunächst drei Beispiele, die etwas konstruiert, aberdoch nahe an der Wirklichkeit sind.* „gesellschaftsrelevante Gemeinden“: Viele neue Gemeinden profilierensich als Bereicherung für die Stadt oder den Stadtteil, in dem sie wirken. Siebeteiligen sich zusammen mit Ungläubigen an Stadtteilprojekten, weltlicherSozialarbeit oder kulturellen Initiativen, nennen sich teilweise auch„Gemeinde für XY-Stadt“, betonen, daß sie für die Menschen in ihrerUmgebung da seien und ihnen nutzen und dienen wollten. Sie stellenheraus, daß sie ihre Stadt verschönern und bereichern wollen, engagierensich für sozial Benachteiligte, AIDS-Hilfe in der Dritten Welt und fairgehandelten Kaffee; sie bezeichnen es als ihr Ziel, „die Welt zu verbessern“.* postmoderne Trendgemeinden für die Jugend: Viele neue Gemeindengehen bewußt stark auf den Lebensstil, die Denkweise und die kulturellenVorlieben der postmodernen jungen Generation ein. Ihre Gottesdienstebeginnen erst am späten Nachmittag oder Abend, damit die Besucher nachder Disco-Nacht in Ruhe ausschlafen können. Sie servieren ihrem Publikumtrendigen Hiphop-„Lobpreis“ der neusten charismatischen Prägung, bei demim Discostil getanzt werden kann. Statt „Predigten“ hört man dort kurze,prägnante „Inputs“, verbunden mit optischer Animation oder derAusstellung von Kunstwerken. Alles muß „cool“ und „relevant“ sein; positiv,lebensbejahend - nur keine „Frömmelei“, keine Bußpredigten.

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Donnerstag, 7. November 2013, 09:21

Weiter:
* organische Zellgemeinden: Hier gibt es teilweise gar keineregelmäßigen „Gemeindeversammlungen“ mehr. Man trifft sich mit wenigenGleichgesinnten, die meist aus derselben „Subkultur“ stammen, in Bars undSzenetreffs, am Arbeitsplatz, in der Uni. Es gibt keinen festen Ablauf; malißt und redet man nur locker miteinander, mal gibt es eine „Lehre“ bzw. einGespräch über die Bibel, mal nur Lobpreislieder, die vielleicht jemandspontan gemacht hat. Es geht meist intensiv charismatisch zu; man wird von„Aposteln“ besucht, aber hat oft gar keine feste Leiterschaft. DieseGemeindestruktur wird oft damit begründet, daß sie den Bedürfnissen derheutigen Menschen besser entspreche als eine fest strukturierte Gemeinde.Das Verführungsnetzwerk der „missionalen Gemeinde“ breitet sich ausDer Begriff „missional“ ist in bewußter Abgrenzung zum klassischbibeltreuenMissionsbegriff entstanden und baut auf der ökumenischenMissio-Dei-Theologie auf. Er signalisiert, daß derjenige, der ihn verwendet,ein ganz anderes Missionsverständnis hat als das unter gläubigen Christenübliche. Es ist sehr interessant zu beobachten, daß die „neuen“Missionslehren der heutigen Evangelikalen direkt von den Theologen derliberal-ökumenischen Bewegung übernommen wurden, die ja die Inspirationund Irrtumslosigkeit der Bibel ebenso ablehnen wie das stellvertretendeSühnopfer unseres Herrn, Seine Auferstehung, Sein Wiederkommen, dasTausendjährige Reich und das ewige Verderben der Gottlosen.Sämtliche Grundbegriffe und Ideen der als „neue Einsichten“ und„Antwort auf die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts“ vermitteltenmissionalen Lehren (Missio Dei, Reichgottesevangelium, Kontextualisierung,Inkarnation, Transformation) wurden direkt aus den viele Jahre vorherablaufenden Diskussionen der ökumenischen Weltbewegung übernommen.Ihr Wesen ist bibelkritisch, erlösungsfeindlich, antichristlich undverführerisch. Diese missionalen Falschlehren haben auch enge Bezüge zurrömisch-katholischen Missionsauffassung seit dem II. Vatikanischen Konzil.Die irreführenden Lehren der missionalen GemeindebewegungenZusammenfassend wollen wir die Grundlagen der „missionalen“Strömungen und Lehren bzw. Irrlehren aufzeigen:

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Donnerstag, 7. November 2013, 09:22

Weiter:
* die falsche Lehre, daß das Reich Gottes heute schon außerhalb derGemeinde in der Welt gegenwärtig sei und die Gemeinde berufen sei, ander Ausbreitung des Reiches Gottes in der Welt auf andere Weise als durchEvangelisation mitzuwirken (z.B. durch sozialpolitisches Engagement, durch„zeichenhafte“ Lebensweise und Aktionen, durch Zusammenarbeit mit weltlichenInstitutionen; „gesellschaftsrelevanter Gemeindebau“; „Gesellschaftstransformation“);* die falsche Lehre, daß es eine „Mission Gottes“ (missio dei) in der Weltgebe, die über Evangelisation hinausgeht, daß Gott bereits in der Welt, inden Kulturen und Religionen der Welt „erlösend“ handele und dieGemeinde den Auftrag habe, an der Mission Gottes in der Welt durchTransformation der Gesellschaft und Kultur und durch „Weltveränderung“teilzuhaben;* die falsche Lehre der Kontextualisierung, nach der die Botschaft desEvangeliums und die Struktur und das Leben der Gemeinde an die jeweilsvorherrschende heidnisch-weltliche „Kultur“ angepaßt und „inkarniert“werden müßte, daß die Gemeinde „kulturrelevant“ sein müsse;* die falsche Lehre, daß die Gemeinde ausschließlich für die Mission undfür die Welt da sei (anstatt für Gott als heilige Priesterschaft zur Verfügungzu stehen), daß die Gemeinde sich für die Welt, insbesondere für die„Armen und Entrechteten“, für ganze Städte aufopfern solle und sich dazuan sozialen und politischen Aktionen gegen Armut und für Gerechtigkeit zubeteiligen habe (UNO-Millenniumsziele, PEACE-Plan, Micha-Initiative;„holistische“, „ganzheitliche“ Mission).Das Konzept sich vervielfältigender GemeindegründungsbewegungenEin grundlegendes Element der neuen missionalen Gemeindebewegungenist die Strategie rasch sich vervielfältigender Zellen, die nach den Erwartungender Gemeindewachstumslehrer zu einem lawinenartigen, exponentiellenWachstum einfacher Gemeinden führen soll. Wie bei einem Geschwürsollen sich diese Zellen in der Zielkultur sozusagen nach demSchneeballprinzip ausbreiten, um sie schließlich ganz zu erobern. Theologenwie Ralph Winter, Pioniere wie Jim Montgomery von DAWN und Praktikerwie Alan Hirsch, Wolfgang Simson, Neil Cole und David Watson gehören zuden Vordenkern dieser Richtung, die zunehmend in GemeindewachstumskreisenGehör findet.

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Donnerstag, 7. November 2013, 09:23

Weiter:
Unabdingbare, wenn auch oft nicht klar ausgesprochene Grundlage dieserStrategien ist in jedem Fall die religionsvermischende Theologie derKontextualisierung bzw. der „inkarnatorischen“ Mission. Ohne eine verfälschte,mit der heidnischen Zielkultur vermischte und an sie angepaßteBotschaft, ohne ein anderes Evangelium also ist kein Massenwachstummöglich – das haben wir schon gesehen. Das falsche Evangelium dieserBewegungen ist das „Reichsevangelium“ - Ausbreitung und Aufbau desKönigreiches Gottes durch Christianisierung ganzer Nationen.Das missionale Gemeindenetzwerk in DeutschlandDie missionale Verführungsströmung umfaßt heute ein undurchsichtiges,ständig wachsendes Netzwerk, in dem verschiedene Kräfte nach New-Age-Grundsätzen (Netzwerk, Synergieprinzip, Einheit in der Vielfalt) zusammenarbeiten:* eine wachsende Zahl von Theologen, Missiologen und Lehrern antheologischen Ausbildungsstätten, wobei gerade die theologischen Ausbildungsstättenbesonders anfällig sind, weil sie unter dem Druck stehen, stets„auf dem neuesten Stand der Missiologie“ zu sein;* eine wachsende Zahl von evangelikalen Missionswerken undMissionaren, die früher vielleicht noch biblische Wege gingen und sich heuteunter dem Einfluß der evangelikalen Missiologen neu orientieren – inRichtung Kontextualisierung und sozialpolitisches Engagement;* eine wachsende Zahl von evangelikalen Führern in der LausannerBewegung, der Evangelischen Allianz und den einzelnen Gemeinde- undGemeinschaftsverbänden sowie zahlreiche evangelikale Verlage und Publizisten;* eine wachsende Zahl von evangelikalen Jugendwerken, vollzeitlichenJugendmitarbeitern, Jugendgemeinden, Jugendgottesdiensten und Jugendinitiativen(z.B. „Initiative Hoffnung“);* eine wachsende Zahl von Gemeindegründungsinitiativen, Gemeindegründungsbewegungenund neu gegründeten Trendgemeinden (z.B. CityChurches);* eine wachsende Zahl von Gemeindeleitern, Gemeindemitarbeitern undörtlichen evangelikalen Gemeinden, darunter auch solche, die frühervielleicht eher bibeltreu orientiert waren;* eine wachsende Zahl von einzelnen Christen - überwiegend, aber nichtnur, aus der jüngeren Generation -, die durch Zeitschriften, Bücher,Konferenzen oder das Internet mit dem missionalen Gedankengutangesteckt wurden.

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Donnerstag, 7. November 2013, 09:23

Weiter:
Auf der Grundlage dieser Lehren hat sich aus der Gemeindewachstumsbewegung(„Willow Creek“ u.ä.) ein Netzwerk verschiedenerneuer Gemeindebewegungen entwickelt, die den Anspruch haben, dieheutigen „postmodernen“ Menschen mit einer neuen, kulturangepaßtenStrategie besser zu erreichen. Der radikalere Flügel dieser missionalenStrömung wurde unter der Bezeichnung „Emerging Church“ bereits früherbekannt und hat auch einiges Aufsehen erregt; weniger bekannt ist, daß esvon der Lehre und von der Struktur her sehr eng verwandteGemeindebewegungen gibt, die sich nicht als emergent bezeichnen unddoch ganz ähnliche Irrlehren verbreiten und ziemlichen Schaden anrichten.Über diese Gemeinde-Verführungsströmungen berichtet ausführlich meinneues Buch Zerstörerisches Wachstum, das die Geschichte, die Lehren, diewichtigsten Vertreter und die Konzepte dieser Gemeindegründungsbewegungenuntersucht und biblisch widerlegt. Auf der Grundlage diesesBuches sollen hier einige Fakten über dieses Netzwerk genannt werden:Ein wichtiges Gremium für die Arbeit dieses Netzwerkes ausverschiedenen Freikirchen, Missionswerken und Gemeindegründungsinitiativenist die Konsultation für Gemeindegründung. Hier sind zahlreicheevangelikale Gruppen vereinigt, die es sich zum Ziel gesetzt haben, auf derGrundlage der missionalen Falschlehren neue Gemeinden zu gründen;darunter größere Allianzmitglieder wie der Bund Freier EvangelischerGemeinden und der Baptistenbund (BEFG), aber auch kleinere Initiativen,die teilweise der Emerging Church angehören.Eine bedeutende missionale Initiative, die weithin mit anderen vernetzt ist,trägt den Namen City Mentoring Programm (CMP). Dieses Netzwerk vonMentoren, Gemeinden und Gemeindegründern wurde wesentlich von Dr.Stephen Beck, Dozent an der Freien Theologischen Hochschule (FTH)Gießen, in Zusammenarbeit mit Absolventen der FTH aufgebaut undbetreibt Gemeindegründung in mehreren großen Städten. Vom CMPwerden u.a. die Gemeindegründungen Berlinprojekt, Soulfire Köln (mitVerbindungen zu Calvary Chapels), Neustadtprojekt (Tochtergemeinde inNeustadt/W. von Chr. Gemeinde Landau), Mosaik Gemeinde Frankfurt (FEGs)und Frankfurt CityChurch betreut.Über verschiedenste Kanäle ist die emergente Bewegung (EmergingChurch) in Deutschland mit dem missionalen Gemeindenetzwerk verbundenund darin eigentlich voll integriert. Profilierte Sprecher der Emergenten wieProf. Johannes Reimer und Dr. Tobias Faix, Dr. Peter Aschoff und DavidSchäfer wirken bei missionalen Initiativen und Veranstaltungen mit.Emergentes Gedankengut wird nicht zuletzt durch den Studiengang„Gesellschaftstransformation“ (MBS Marburg) weitergegeben, dessenDozentenliste sich wie ein Who’s who der deutschsprachigen emergentenBewegung liest.

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Donnerstag, 7. November 2013, 09:24

Die an der weltweiten Emerging Church-Richtung orientierte emergenteBewegung ist nur eine besonders aktive und hörbare Unterströmung dermissionalen Gemeindeströmung, ihr radikalerer Flügel sozusagen. Die ganzemissionale Richtung bringt gefährliche Irreführung und Zerstörung biblischerGemeinde mit sich. Auch die Strömungen, die sich nicht offen zumemergenten Gedankengut bekennen und sich „evangelikal“ geben, nährensich von denselben Irrlehren und hören auf dieselben verführerischenLehrer.Sie alle vertreten die Irrlehren vom gegenwärtigen Reich Gottes, von dertrügerischen „Mission Gottes in der Welt“, von der Kontextualisierung undder Auslösung von heidnischen „Insiderbewegungen“. Sie alle sindgegründet in den bibelkritischen Irrlehren der Weltökumene und sind offenfür die Verleugnung des Sühnopfers Jesu Christi und Seiner heiligen Person.Sie vertreten ein falsches Evangelium und einen anderen Jesus, auch dort,wo sie sich in ihren Glaubensbekenntnissen noch auf traditionelleevangelikale Formeln berufen und behaupten, sie stünden auf dem Bodender „Evangelischen Allianz“ – dieser „Boden“ ist inzwischen so breitgeworden, daß fast jede Irrlehre und Irrströmung darauf „stehen“ kann.Sie alle verkünden das „neue Paradigma“ von der weltzugewandten,weltumarmenden „missionalen Gemeinde“, die ganze Nationen zu Jüngernmachen und das Reich Gottes hier in der Welt durch sozialpolitischesEngagement bauen soll. Ihre Parolen lauten heute „sozialdiakonischesHandeln“, „kulturrelevante Gemeinden“ und „Gesellschaftstransformation“.Diese Lehren sind der neueste Trend, das Geheimrezept für „Relevanz“ und„Gemeindewachstum“ im 21. Jahrhundert. Sie werden deshalb von„Neuerern“, die sich innerlich von der biblischen Lehre längst verabschiedethaben, auch in ursprünglich bibeltreue Gemeinden hineingetragen; man will„Gemeinde neu denken“ und „Neues wagen“ – aber das Ergebnis istZerstörung und Irreführung.Möge der HERR Seiner Gemeinde in dieser Endzeit gnädig sein!Der schmale Weg Nr. 1 / 2013

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Donnerstag, 7. November 2013, 09:25

Buchhinweis zur Vertiefung dieses wichtigen Themas:Rudolf EbertshäuserZerstörerisches WachstumWie falsche Missionslehren und verweltlichte Gemeindebewegungen die Evangelikalen unterwandernHardcover Großformat, 496 S., Edition Nehemia 2012, 14,20 EUROUnter den Evangelikalen machen neue Entwicklungen von sich reden: missionale „City Churches“,„organische Hausgemeinden“, kontextualisierte Gemeindebewegungen von Muslimen, die sich „Jesus-Jünger“ nennen, neue „missionale“ und „ganzheitliche“ Missionslehren, die das sozialpolitischeEngagement vor die Evangeliumsverkündigung stellen. All diese beunruhigenden und unbiblischenEntwicklungen gehen zurück auf Missionslehren der Ökumene und auf Gemeindekonzepte aus derGemeindewachstumsbewegung.In diesem Buch werden diese falschen Lehren und verführerischen Entwicklungen gründlich untersuchtund widerlegt. Der Verfasser zeigt anhand vieler Bücher und Internetquellen auf, wie die LausannerBewegung und besonders die „Gemeindewachstumsbewegung“ immer mehr falsche Lehren unter denEvangelikalen verbreitet hat: die Verwirklichung des Reiches Gottes hier und jetzt, der verfälschteAuftrag, heute ganze Nationen zu Jüngern zu machen; die unbiblische Anpassung des Evangeliums andie Kulturen der Heidenvölker (Kontextualisierung); eine angebliche versöhnende und erlösende „MissionGottes“ in dieser Welt, an der die Gemeinde teilhaben müsse (Missio Dei / missionale Gemeinde) undnoch vieles mehr.Dieses Buch deckt die verführerischen Wurzeln dieser neuen Lehren auf, die allesamt im ÖkumenischenWeltrat der Kirchen ihren Ursprung haben. Es zeigt die Zusammenhänge der neuen Bewegungen mitder Charismatik, der Emerging Church und den „Insiderbewegungen“ unter Muslimen. Es dokumentiertein Netzwerk irreführender Gemeindegründungsbewegungen auch im deutschsprachigen Raum unddessen Verflechtung mit führenden Sprechern der emergenten Bewegung – ein Netzwerk, das bis inkonservative Kreise und bibeltreue Gemeinden hineinreicht. Diese gründliche Untersuchung soll vorallem Verantwortlichen in der Gemeinde Jesu Christi und betroffenen Gläubigen geistlichen Durchblickund Überblick über verwirrende Entwicklungen geben. Es ist mit einem Literaturverzeichnis,Stichwortverzeichnis sowie Worterklärungen ausgestattet und kann auch als Nachschlagewerk dienen.Bestell-Adresse: Telefon 05237-899090, Fax 05237-899091, Email: info@betanien.de

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Donnerstag, 7. November 2013, 09:29

Christliche Gemeinden sind weitgehend unterwandert vom Feind!

Benennungsloser

unregistriert

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Donnerstag, 7. November 2013, 10:32

:regensmiley:
Deshalb gehe ich in keine " christliche Gemeinde" mehr, kümmere mich nur noch um meine Familie und Menschen, die ich gerade irgendwie und -wo erreiche, egal wers ist.

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Montag, 18. November 2013, 22:29

postmoderne Trendgemeinden für die Jugend: Viele neue Gemeindengehen bewußt stark auf den Lebensstil, die Denkweise und die kulturellenVorlieben der postmodernen jungen Generation ein. Ihre Gottesdienstebeginnen erst am späten Nachmittag oder Abend, damit die Besucher nachder Disco-Nacht in Ruhe ausschlafen können. Sie servieren ihrem Publikumtrendigen Hiphop-„Lobpreis“ der neusten charismatischen Prägung, bei demim Discostil getanzt werden kann. Statt „Predigten“ hört man dort kurze,prägnante „Inputs“, verbunden mit optischer Animation oder derAusstellung von Kunstwerken. Alles muß „cool“ und „relevant“ sein; positiv,lebensbejahend - nur keine „Frömmelei“, keine Bußpredigten.


Ich
persönlich schätze Rudolf Ebertshäuser in seinen klaren Aussagen sehr und kann
diese Sorge und Beobachtung einfach nur teilen.


Das
"neue Evangelium" suggeriert gerne, wir wären bereits "im
Schauen", statt, wie die Bibel es uns zeigt, noch "im Glauben".
Der Mensch will unbedingt "an Gottes Willen vorbei" sein Ego ausleben
und macht damit Gott klein, verleugnet die alleinige Erlösungskraft Jesu, den
einzigen Heilsweg Gottes und karikiert den Heiligen Geist. :weinen:


Nicht
mehr Nüchternheit, Unterscheidung der Geister und klare Wachsamkeit, nicht mehr
Gottes Wort alleingültig studieren und annehmen in gehorsamer Demut, sondern
Oberflächlichkeit, "Wohl-Fühlen" und "Liebe" stehen im
Vordergrund. Natürlich nur zu den eigenen Bedingungen. Der eigentliche
"Gott" ist nun der Mensch. :huh:


Dass der
HERR der Heerscharen auch ein gerechter Gott ist, der die Sünde hast - den
Sünder liebt - und Seinen Plan ausführen wird, wird geflissentlich "unter
den Teppich der (angeblichen) allumfassenden Gnade" gekehrt. Gott achtet
Seine Menschen so sehr, dass ER ihren Entscheidungswillen für oder gegen IHN
nicht nur in dieser Lebenszeit achten wird, sondern auch in der Ewigkeit. Diese
Konsequenzen will man heute "nicht mehr hören".....


Welch
eine "Gotteserfahrung" werden diese verirrten Menschen am Tag der
Abrechnung machen, wenn niemand deutliche Worte der Mahnung findet? Gott liebt
jeden Menschen so unendlich sehr, dass ER sich selbst gegeben hat, damit Umkehr
und Heilung möglich sind.


Doch der
große Schöpfer aller Dinge hat Seine "Regeln" dafür auch bekannt
gemacht. In dem einzigen Werk, dass ER als Sein gültiges Wort authorisiert hat,
der Bibel.


Es gibt
einen Unterschied: "Frömmelei" hat Hochkonjunktur. Sie ersetzt so
schön das Wort "fromm" in seinem eigentlichen Sinn und das damit im
Ursprung gemeinte Denken und Tun.


Wer also
ist es denn, der den Menschen "einflüstert", es ginge "auch
anders"? Ich lese aus all diesem heraus, dass der alte Satz "sollte
Gott wirklich gesagt haben" heute dieselbe Gültigkeit hat in der Welt, wie
am Anfang allen Übels.


Ablenkung
heisst das "Manöver" und es wird "herzlich willkommen"
geheißen. Der Feind klatscht erfreut in die Hände..... :cursing:


Ein
Evangelist (H.P. Royer) sagte einmal: "Die einzige Bibel, die heute noch
gelesen wird, sind wir Christen." Und damit hatte er nicht Unrecht. Gut,
dass es noch "mutige" Nachfolger Jesu gibt, die trotz des
"Gegenwindes", sogar aus den "eigenen Reihen", noch parat
stehen und unbeirrt das weitersagen, was den Menschen als Einziges retten kann:
Jesus Christus - nicht als "der-hat-dich-ja-so-lieb-und-nimmt-dich
an-wie-du-es-willst-Gott", sondern Jesus Christus, der große HERR,
Erlöser, Retter und Weltenrichter. Wir dürfen unseren Auftrag nicht vergessen,
sondern ihn ausführen.



Das sind so meine Gedanken dazu.


Liebe
Grüße,

Sara


:smile:



Phil. 1,6:
...der in uns angefangen hat das gute Werk, wird es auch vollenden bis an den Tag Christi.
Nietzsche: "Gott ist tot".
Gott: "Nietzsche ist tot!"


ralf-fennig

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Beruf: Altenpfleger - Frührentner

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Mittwoch, 20. November 2013, 21:13

Auch wenn ich einige Dinge im Detail anders sehe als Ebertshäuser (vieles, was er als Dämonisch bewertet, halte ich für ganz banale psychische Erscheinungen - was aber in der Konsequenz nicht weniger schlimm ist sobald das Wort Gottes zur Seite gerückt wird) - und auch wenn ich nicht immer alles teile was Lothar Gassmann sagt und schreibt:
Ohne Zweifel sind wir in der Zeit des "großen Abfalls", was wir erleben ist zum Großteil nicht mehr Gemeinde Jesu Christi (auch in den Freikirchen schon nicht mehr) sondern Hurenkirche. Gruppen, die für "staatliche" oder "weltliche" Anerkennung auch gern mal ein wenig die Botschaft manipulieren.

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Mittwoch, 20. November 2013, 21:44

was aber in der Konsequenz nicht weniger schlimm ist sobald das Wort Gottes zur Seite gerückt wird
Ja, und genau davon spricht ja Ebertshäuser. Das andere gehört in den Bereich der medizinischen Versorgung. :zwinkern:
Natürlich ist auch er nicht frei von Irrtümern, klar. Aber er kennt das alles "aus dem ff", weil er selbst mal ein "Insider" war. Und darum weiss er auch, wie leicht man da etwas "verharmlost". Nein, wir sollen genau hinsehen und die Geister prüfen, ob sie aus Gott sind. Und genau DAS ist in den Kreisen verpönt. Warum wohl?

Zitat

(auch in den Freikirchen schon nicht mehr)
Ja, das stimmt leider.

Gerade in "charismatischen Kreisen", egal, ob freikirchlich, evangelisch oder katholisch orientiert, finden wir zunehmend solche "mystischen" Auswirkungen. Das ist keinesfalls mehr der nüchterne Geist Gottes, sondern eindeutig - mindestens - ein Schwarmgeist. Und es ist so schwierig, davon wieder loszukommen. Wie viele Leute davon schon "infiziert" sind, können wir zb. auch in den "christlichen Foren" zuhauf lesen. :weinen:

Zitat

sondern Hurenkirche
Genau so ist es leider. Und der HERR mahnt uns eindringlich:

Offb 18,4 Und ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel, die sprach: Geht hinaus aus ihr, mein Volk, damit ihr nicht ihrer Sünden teilhaftig werdet und damit ihr nicht von ihren Plagen empfangt!


DAS sollten sich alle ehrlichen, wahren, wiedergeborenen Christusnachfolger ins Herz schreiben. Und darum müssen solche Leute vor Irrglauben warnen. Auch, wenn man mit "Dreck beworfen", beleidigt, verhöhnt wird.

Mt. 5, 11 - 12:

11 Glückselig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und lügnerisch jegliches böse Wort gegen euch reden um meinetwillen!

12 Freut
euch und jubelt, denn euer Lohn ist groß im Himmel; denn ebenso haben
sie die Propheten verfolgt, die vor euch gewesen sind.

Der Druck wird noch zunehmen - denken wir an die "Ökumene" und wohin sie führen wird. Dazu gehört auch der Gendermainstream mit all seinen abscheulichen Facetten. :cursing:

Mt 10,22 Und ihr werdet von jedermann gehaßt sein um meines Namens willen. Wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird gerettet werden.


Grüßle,
Sara
:regensmiley:
Phil. 1,6:
...der in uns angefangen hat das gute Werk, wird es auch vollenden bis an den Tag Christi.
Nietzsche: "Gott ist tot".
Gott: "Nietzsche ist tot!"


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