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Sonntag, 1. November 2009, 17:51

Gebetsanliegen -verfolgte Christen-

AKREF-Gebetsanliegen
vom 1. bis 15. November 2009


01. Ägypten: Junge koptische Christinnen von Islamisten entführt
Die Mutter von Amira Morgan (18) bangt um ihre Tochter, die auf dem Weg zur Arbeit entführt wurde und zwangsbekehrt werden soll, weil sie aus christlicher Familie ist. Islamisten drohen der Mutter wegen ihren verzweifelten Nachforschungen. Christen macht die radikalislamische Salafi-Bewegung, die eine konsequente Rückkehr zum Ur-Isalm fordert, Angst. Heute halten sich Mutter und Sohn versteckt. Die radikalen Islamisten schrecken nicht davor zurück, selbst die Polizei und die lokalen Behörden einzuschüchtern, damit diese passiv bleiben. Amira Morgan ist leider kein Einzelfall.

02. China: Zeit für Aussöhnung mit anerkannter Kirche noch nicht reif
In der Provinz Hebei ist der Verbleib dreier Priester ungeklärt, die von Sicherheitskräften festgehalten werden. Sie gehören der Untergrundkirche an. Geistliche und Laien des Bistums halten die Zeit noch nicht für reif, sich mit der behördlich kontrollierten Kirche auszusöhnen, obschon einige der Bischöfe der offiziellen Kirche mit Billigung Roms berufen worden sind. Die Priester der patriotischen Katholiken müssen politische Studienseminare besuchen und für eine Reihe religiöser Aktivitäten behördliche Genehmigungen einholen.

03. Deutschland: Scharia soll nicht in deutsche Rechtsordnung einfließen
Gegen Forderungen von Muslimen, Teile der islamischen Gesetzgebung, der Scharia, in die deutsche Rechtsordnung zu übernehmen, hat sich der Vorsitzende der württembergischen Bekenntnisgemeinschaft „Evangelium und Kirche", Pfarrer Richard Mössinger, gewandt. Er sagte, man müsse darauf achten, dass die Errungenschaften der Aufklärung, wie Glaubens- und Gewissensfreiheit, nicht zurückgenommen werden. Wo die Scharia angewandt werde, würden diese Freiheiten eingeschränkt.

04. Eritrea: Verhaftungswelle in "Full Gospel Church"

Die Verhaftungswelle gegen Mitglieder der „Full Gospel Church" in Asmara dauert an. Nach der Festnahme von zehn Christen Mitte Oktober wurden am 23. Oktober weitere drei Mitglieder der Kirche verhaftet. Wie das Hilfswerk für verfolgte Christen Open Doors erfuhr, handelt es sich zum einen um den 59-jährigen Asrese. Er ist verheiratet und hat sechs erwachsene Kinder. Der zweite, Musie Rezene, ist ebenfalls verheiratet und hat zwei Kinder. Der dritte, Yosief Admekome, arbeitet für das Kinderhilfswerk UNICEF in Eritrea. Ihr Aufenthaltsort ist unbekannt. Der Pastor Tewelde Hailom steht unter Hausarrest. Sieben weitere Christen der Gemeinde wurden am 16. Oktober ebenfalls ohne offizielle Anklage verhaftet.

05. Indien: Ein Jahr nach Christenjagd Hindu-Nationalist verhaftet

Der Hindu-Führer Madhu Baba ist verhaftet worden. Er war einst rechte Hand des ermordeteten Laxmananda, dessen Ermordung im August 2008 Auslöser von schweren anti-christlichen Pogromen war, bei denen mehr als 100 Menschen umkamen. Rund 50.000 Christen retteten sich damals durch Flucht aus ihren Dörfern, wo der Mob verheerende Schäden anrichtete. Madhu Baba war Hauptzeuge. Seine Aussage unmittelbar nach der Bluttat gab Hindu-Fanatikern Anlaß zu der Annahme, die Mörder des Hinduführers Laxmananda seien Christen und nicht Maoisten gewesen, wie die Ermittlungen später ergaben.

06. Indonesien: Bombendrohungen gegen Hausgemeinden
Zwei Bombendrohungen gingen Anfang Oktober bei christlichen Gemeinden in Jakarta ein. Der Pastor der „Batak Protestant Christian Church" erhielt einen Drohanruf. Der unbekannte Anrufer kündigte an, die Bombe werde während des Gottesdienstes hochgehen. Ebenso erhielt ein Gemeindeleiter der „Bethel-Indonesia-Gemeinde" eine Drohung. Nach intensiver Suche wurde kein Sprengsatz gefunden. 600 Anhänger muslimischer Organisationen protestierten bei den Behörden in Bekasi gegen christliche Versammlungen und um einen Baustopp einer Kirche zu erreichen.

07. Jemen: Für Entführte Christen beten
Christen im Jemen schließen sich dem Gebetsaufruf für die seit über vier Monaten entführten humanitären Helfer aus Deutschland und Großbritannien an. Es handelt sich um eine fünfköpfige Familie aus Sachsen und einen britischen Ingenieur. Sie waren an einem Regierungskrankenhaus in Saada tätig. Am 12. Juni wurden insgesamt neun ausländische Mitarbeiter entführt. Drei Tage später wurden zwei deutsche Pflegehelferinnen und eine südkoreanische Lehrerin ermordet aufgefunden. Die übrigen sind verschollen. „Wir halten es für sehr wichtig, dass wir in dieser Situation als Christen fest zusammenstehen und gemeinsam unsere Stimmen zu dem Herrn erheben, dem absolut nichts unmöglich ist. Wir beten, dass die Vermissten – besonders die Kinder – bewahrt werden und dass sie bald frei kommen. Und falls sie schon in der Ewigkeit sind, dass Gottes Licht in die Situation hinein strahlt und die Wahrheit über das Verbrechen ans Licht kommt" lautet es aus dem Appell von Frontiers, Operation Mobilisation, ReachAcross und WEC International.

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Sonntag, 1. November 2009, 17:54

08. Kasachstan: „Scharapat" kann wieder herausgegeben werden!
Die Kinderzeitschrift Scharapat kann nun durch intensive Verhandlungen mit den Behörden doch gedruckt werden. Beten Sie bitte auch dafür, dass dies so bleibt und keine weiteren Hindernisse auftreten, damit Kinder in Kasachstan vom Evangelium lesen können. Immer wieder kommen Hilfe suchende Frauen in das „Haus der Hoffnung. Sie haben meist mit großen Problemen und schwierigen familiären Verhältnissen zu kämpfen. Umso ermutigender ist es zu sehen, wie das Evangelium vielen neue Hoffnung und Lebensfreude schenkt. Menschenleben werden verändert.

09. Kuba: Freiheitsstrafe für Pastor
Pastor Gude Perez wurde zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt. Der Grund: seine führende Rolle beim Dachverband "Apostolische Reformation" – ein vom Staat unabhängiger Verband von Freikirchen – sowie seine Tätigkeit als Religionslehrer an einer Bibelschule. Vertreter der EU und CSI sind der Meinung, dass die Anklagepunkte fadenscheinig und unhaltbar sind. In ihren Augen ist er allein wegen seines christlichen Engagements eingesperrt.

10. Nordkorea: Hungernde Menschen, verfolgte Christen

Lutz Drescher, Ostasienreferent bei EMS, berichtet: Nordkorea ist das verschlossenste Land der Welt. Niemand verfügt über gesicherte Informationen. Selbst Schätzungen über den Zustand des Landes, sind erschreckend genug. Die Lebenserwartung der 24 Millionen Nordkoreaner ist um zwölf Jahre niedriger als die der Südkoreaner; 40 Prozent der Kinder gelten als mangelernährt, ein zwölfjähriger ist im Durchschnitt mindestens sechs Zentimeter kleiner als sein Altersgenosse im Süden. Es stelle sich die Frage, wie lange die Menschen die große Armut, die Kälte im Winter und die periodisch auftretenden Hungersnöte noch durchhalten. Auch die Situation der Christen ist seit Jahrzehnten mehr als prekär. Dass es eine große Zahl von sogenannten Untergrundchristen im Lande gibt, hält er für eher
unwahrscheinlich. Dazu sei das Maß an Kontrolle in diesem Staat einfach zu groß.

11. Pakistan: Tödliche Angriffe auf Christen

Bei Brandanschlägen auf Christen in der Provinz Punjab töteten Islamisten 14 Menschen. Es wurden 70 Häuser zerstört und unzählige Christen verletzt. Als Rechtfertigung für die Übergriffe dienten zweifelhafte Blasphemiegesetze. Das Leben der pakistanischen Christen ist wegen der Blasphemiegesetze existenziell bedroht. CSI und die Christen in Pakistan fordern aus diesem Grund, dass dieses menschenverachtende Gesetz abgeschafft wird.

12. Somalia: Von Kenia aus berichtet

Extremisten töteten den Somali Omar ( 69), einen seit 45 Jahren Christen, nachdem sie bei einem Kontrollpunkt Somali Bibeln bei ihm gefunden hatten. Omar kam von Mogadishu, um 25 Somali Bibeln zu einer Untergrundgemeinde zu bringen. Zusammen mit den Bibeln wurde er noch am gleichen Tag beerdigt. Die Familienangehörigen erfuhren über Radio von seinem Tod. Omar hinterlässt eine Witwe und 7 Kinder. Um nicht selbst ermordet zu werden, konnten sie nicht zur Beerdigung kommen.

13. Turkmenistan: Staatsbeamte in einer Doppelrolle
Einige Beamte der staatlichen Stellen haben eine Doppelrolle als Kleriker in der moslemischen oder orthodoxen Glaubensgemeinschaft. Dies zeigte sich als neue hochrangige moslemische Geistliche ernannt wurden. Die meisten von ihnen, wenn nicht alle, gehören gleichzeitig dem Gengeshi (Rat) für religiöse Angelegenheiten an. In ihrer Doppelrolle als Beamte spielen sie eine Schlüsselrolle in der Unterdrückung der Religions- und Glaubensfreiheit. Der Vorsitzende ist traditionell ein Imam. Die beiden weiteren stellvertretenden Vorsitzenden sind der Obermufti des Landes und ein russisch orthodoxer Priester, Vater Andrei Sapunov. Überdies ist er für alle nicht moslemischen Gemeinschaften zuständig, wobei er evangelischen und evangelikalen Christen ablehnend gegenübersteht.

14. Usbekistan: Beweise gegen Baptisten von Ermittler gefälscht?

Der Vorsitzende des Baptistenbundes von Usbekistan Pavel Peichev und zwei seiner Kollegen stehen seit dem 24. September vor Gericht. Sie sind angeklagt, in Sommerlagern der Baptisten Kindern illegal Religionsunterreicht erteilt und Steuer für die Gewinne aus den Lagern hinterzogen zu haben. Die Angeklagten bestreiten alle Anklagepunkte, auf die bei Verurteilung bis zu drei Jahre Gefängnis stehen. Sie betonen, dass durch die Sommerlager kein Gewinn erzielt wurde und diese vom Baptistenbund finanziell unterstützt wurden.

15. Weißrussland: „Sie haben nichts Böses getan – es geht nur ums Gesetz"

Wie Forum 18 erfuhr, wird in Weißrussland nach wie vor gegen Baptisten wegen nicht zugelassener religiöser Aktivitäten mit Razzien und Geldstrafen vorgegangen. Die Razzien bei unerlaubten Gebetstreffen wurden von den zuständigen Stellen vehement verteidigt. Das „Zentrum für Gesetzesänderungen" und die Interessensvertretung für Religionsfreiheit haben ein alternatives Religionsgesetz entworfen, das ihrer Meinung nach den internationalen Menschenrechtsstandards entspricht. Versuche, darüber am 27. Oktober in Minsk einen offenen Runden Tisch abzuhalten, wurden jedoch von der Stadtverwaltung vereitelt, indem die Anmietung von Konferenzräumen verboten wurde.

AKREF
Arbeitskreis für Religionsfreiheit -
Menschenrechte - verfolgte Christen
der Deutschen Evangelischen Allianz
Pfr.Dr.Paul C. Murdoch
murdoch@ead.de
www.ead.de/akref
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