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Montag, 9. Dezember 2013, 22:44

Saat und Ernte

Eines Tages sagte der Bauer zu seinem Knecht: „Gehe auf den Acker und
säe Gerste." Der Knecht aber ging hin und säte Hafer. Zur Erntezeit ging
der Bauer um nach seiner Gerste zu sehen, und siehe es wuchs Hafer auf
dem Feld. Zornig rief er nach seinem Knecht und fragt ihn: „Habe ich dir
nicht geboten Gerste zu säen? Warum steht hier der Hafer?" Der Knecht
antwortete:

„Ich säte Hafer in der Hoffnung das Gerste daraus
würde." „Welch ein Narr bist du doch, schimpfte der Bauer, noch nie hat
ein Mensch so etwas Dummes gehört!" „Doch, erwiderte der Knecht, du bist
auch solch ein Narr. Täglich tust Du Böses und hast die Hoffnung, dass
am Tage der Auferstehung Gutes daraus geworden sei." Der Bauer soll so
erschrocken über diese Antwort gewesen sein, dass er von jener Zeit an
ein neues Leben begann.

Autor unbekannt


Fazit:
Wer meint, mit Bösem könnte etwas Gutes erreicht werden, irrt. So ist es auch mit der Lüge. Vermeintlich darf man ja "schwindeln", um niemandem zu schaden. Das ist ein Selbstbetrug und ein Betrug am anderen. Wer meint, nicht die Wahrheit freundlich sagen zu können, sollte besser den Mund halten - oder/ und vor allem vorher Gott befragen, was er/sie wie, wann, wo sagen sollte.
:tassekaffee:
Phil. 1,6:
...der in uns angefangen hat das gute Werk, wird es auch vollenden bis an den Tag Christi.
Nietzsche: "Gott ist tot".
Gott: "Nietzsche ist tot!"


2

Dienstag, 10. Dezember 2013, 09:44

Ein nettes Gleichnis. Da kann ich dir nur beipflichten, jede Unwahrheit ist Sünde.

ralf-fennig

Administrator

Beiträge: 2 217

Wohnort: 49424 Goldenstedt

Beruf: Altenpfleger - Frührentner

3

Dienstag, 10. Dezember 2013, 15:30

Ein Beispiel für die Verquickung von Wahrheit und Lüge ist Adorno, dessen "Frankfurter Schule" den Sozialismus in die Gesellschaft tragen wollte. Aber wenn man die Rosinen aus seinen Äußerungen pickt findet man manchmal was. Gut finde ich den Satz
"es gibt kein richtiges Leben im Falschen".
Heißt: Wenn man anfängt Kompromisse mit der Lüge und anderen Sünden zu machen frisst sich das weiter.
Es funktioniert nicht zu sagen "na gut, in Dienst und Arbeit wird von mir verlangt mies zu sein - aber wenn ich dann zuhaus bin bleibe ich anständig. Ich trenne das!".

Keine Kompromisse!