Samstag, 25. November 2017, 07:01 UTC+1

Sie sind nicht angemeldet.

  • Anmelden
  • Registrieren

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Forum der Gemeinschaft bekennender Christen im Netz. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

Samstag, 9. Juli 2011, 19:41

Tiere im Gottesdienst

Was wäre bei Euch, wenn Gläubige ihre Tiere mit in den Gottesdienst nähmen?Wäre das erlaubt? :verwirrt:

2

Sonntag, 10. Juli 2011, 21:12

Also von soetwas habe ich nochnie gehört.

Um was für Tiere handelt es sich?
... aber wenn die Lärm machen, dann sollte man sowas nicht dulden.


LG Timmy

Biblebelt

unregistriert

3

Montag, 11. Juli 2011, 01:39

Wie meinst du das?
Soll ich meinen Schimpansen zum Gottesdienst mitnehmen oder ein Pferd.
Oder denkst du an Goldfische opder Papagaien?
Meinst du Gottesdienst fuer Tiere?

4

Montag, 11. Juli 2011, 09:56

Es gibt Menschen die wollen ihre Hunde mitnehmen.Wir hatten so einen Fall. Als wir nach dem Gottesdienst darum baten, keine Tiere mitzunehmen, kam diese Person nie wieder.

:regensmiley:

Biblebelt

unregistriert

5

Montag, 11. Juli 2011, 16:03

Nun Robins ich halte davon nichts. Wo willst du die grenze ziehen?
Dann will ich meinen Hund auch mitbringen und der ist meist ganz brav, aber eben nicht immer.
Ausserdem wo willst du die Grenze ziehen? Dann kommt der naechste und bringt seinen Schimpansen mit, andere haben ganz exotische Haustiere.
Also ich meine der Mensch kann auch mal ohne seinen Hund irgendwo hingehen. Denn ich weis jetzt nicht, meine Enkeltochter fuerchtet sich vor grossen schwarzen Hunden. Die haette dann am Gottesdienst wohl eher keinen Spass mehr weil ihre Augen von Hund zu Hund wandern wuerde. Ich erinnere mich wir sind mit einigen Kindern aus der Nachbarschaft zum Seapark gefahren. War ein toller Tag. Nur anschliessend auf dem nach Hause Weg sind wir in eine Gaststaette um was zu essen. Da waren zwei grosse Hunde. Die waren ganz brav dagelegen. Trotzdem hatten die Kinder davor angst.
Also ich bin dafuer das Tiere da mal zu Hause bleiben.

Zitat


keine Tiere mitzunehmen, kam diese Person nie wieder.

Dann ging es der Person nicht um Gott sondern um seinen Hund.
Meinst du er geht desswegen auch nicht mehr zum Einkaufen weil er seinen Hund nicht mit in den Laden nehmen kann? Nein er geht trotzdem einkaufen weil ihm in diesem Moment die Versorgung mit Lebensmitteln wichtiger ist als den Hund mitzunehmen.
Desswegen sage ich, wer desswegen zu Hause bleibt weil der Hund nicht mit zum Gottesdienst geht ist Gott weniger wichtig als sein Hund. Nur mal darueber zum nachdenken.

6

Dienstag, 12. Juli 2011, 09:41

Ich mag keine Tiere im Gottesdienst, verstehe auch nicht, warum Andere das zulassen. :thumbdown:

7

Dienstag, 12. Juli 2011, 22:25

@Robins und Bibelbelt: Ich kann euch nur zustimmen, Hunde haben im Gottesdienst nichts verloren.

ralf-fennig

Administrator

Beiträge: 2 217

Wohnort: 49424 Goldenstedt

Beruf: Altenpfleger - Frührentner

8

Samstag, 14. Dezember 2013, 09:53

Bei mir persönlich ist die spannende Frage "stört es den Ablauf?"
Wenn man irgendwann 20 Hunde im Gottesdienst sitzen hat die sich vielleicht noch gegenseitig anbellen oder dem Nachbarn in die Beine beißen - dann ist die Schmerzgrenze überschritten.
Wenn der Hund ruhig ist und sich die betreffende Person nicht gerade in die erste Reihe setzt sondern weiter hinten an den Rand hätte ich kein Problem damit. Warum auch? Im Islam ist es verboten weil Hunde die Gebete ungültig machen und schwarze Hunde eh des Teufels sind - aber ich glaube nicht das Tiere irgendeine magische Wirkung haben. So bleibt es eine rein praktische Frage.
Hunde taufen würde ich natürlich nicht. Die Schöpfung ist allein aus Schuld der Menschen der Vergänglichkeit unterworfen - und weil Tiere keine Schuld haben und haben können haben sie auch kein Evangelium.
Sie brauchen also auch nicht in den Gottesdienst um die Lehre zu hören :zwinkern:

ralf-fennig

Administrator

Beiträge: 2 217

Wohnort: 49424 Goldenstedt

Beruf: Altenpfleger - Frührentner

9

Samstag, 14. Dezember 2013, 09:57

Wenn jemand während des Gottesdienstes eine Ratte in der Jacke hat (das ist ja in den letzten 20 Jahren modern geworden) würde ich ihn um besondere Rücksichtnahme bitten. Das mag nicht Jeder - und wenn das Tier mitten im Gottesdienst sein Gesicht zeigt gibt es bestimmt Aufruhe. :regensmiley:

ralf-fennig

Administrator

Beiträge: 2 217

Wohnort: 49424 Goldenstedt

Beruf: Altenpfleger - Frührentner

10

Samstag, 14. Dezember 2013, 09:59

Ich formuliere es mal anders herum:
Wenn Euch in einem Kuhstall jemand nach dem Evangelium fragt oder nach biblischen Themen - würdet ihr ihm das dort erklären oder würdet ihr sagen "nicht hier vor den Kühen"?
Wie sieht es mit einem Schweinestall aus?

Benennungsloser

unregistriert

11

Samstag, 14. Dezember 2013, 10:24

Du hast in etwa die Basis ausgedrückt, auf der Christen sich bewegen sollten(?)

Originell der Schweinestall.
:zwinkern:



Aber, um der Sitten wegen, der Gewohnheiten, die Menschen ansprechen oder sich abwenden lassen, wird man den jeweiligen Rahmen finden.



Auch sollte beim Zusammenkommen eigentlich das Abendmahl genommen werden, da zumindest könnte man Kinder, ein Hund, Nichtbekehrte in einem anderen Raum zusammenkommen lassen, mit einer Kleinigkeit Kaffee und Kuchen ( und Knochen
:thumbsup:
) vielleicht.....

irgendwie so......

12

Samstag, 14. Dezember 2013, 20:01

Wie stellt Ihr Euch einen Gottesdienst nach GOTTES Willen überhaupt vor? :huh:

Biblebelt

unregistriert

13

Samstag, 14. Dezember 2013, 20:58

Das ist einfach. Einfach eben.
Jesus selbst hat nie was auf Titel gegeben.

Gottesdienst ist für dich wahrscheinlich das was passiert wenn die Menschen sich Sonntags in einer Kirche treffen und von selbsternannten oder vom Staat und seinen Institutionen nach DIN geprüften Theologen belehrt werden.

Nun ich denke nach dem Jesus selbst nichts von Titeln gehalten hat. Ich glaube das es eben so ist das Menschen zsammenkommen und über ihren Glauben sprechen. Ganz ohne Dirigenten vorne. Denn was weis ein Pastor nach Deutschen Institut für Normung besser als ein Ältester hinten.
Jesus kannte keine Hackordnuzng unter den Menschen das haben erst die Menschen den Juden und Römern abgekuckt. Pristerkasten kommen meist aus Egypten. Vor Gott sind alle Menschen gleich, da gibt es keine Predikatsgläubigen Besserwisser.
Oder Robins warum glaubst du es als DIN Pastor besser zu wissen wie deine Brüder. Hat Gott eine Rangliste erstellt und gibt es besondere Preikatsgläubige? Ja? An was kann man einen Predikatschristen oder Gottesprediger mit Predikat erkennen?

Also ich denke das Gottesdienst viel sein kann, auch das Sonntägliche treffen in der Gemeinde, aber eben nicht nur.

ralf-fennig

Administrator

Beiträge: 2 217

Wohnort: 49424 Goldenstedt

Beruf: Altenpfleger - Frührentner

14

Samstag, 14. Dezember 2013, 21:02

Hui - ja, alle in weißen Gewändern. Der Thron im Mittelpunkt - und alle rufen "Heilig, Heilig, Heilig".
So ungefähr.

Aber in dieser Welt ist Gottesdienst wo Christen zusammen kommen und der Herr in ihrer Mitte ist. Bibel lesen, über die Bibel reden bzw. sie auslegen, Loblieder singen, beten (in allen Variationen - Denk, Fürbitte, Lobpreis). Alles geordnet und der Reihe nach. Kein durcheinander-Gequake - und nach Möglichkeit so wenig Ablenkung mit anderen Dingen wie möglich.
Den "prophetischen Part" gibt es nur noch in Form dessen das jemand ein Bibelwort hat das er unbedingt der Gemeinde zusprechen will. Deshalb ist jedes "so spricht der Herr" auf das dann irgendwelche Phantasien folgen Gotteslästerung. "Sprachenreden" in heutigen Gottesdiensten lehne ich ab. Es sei denn es sitzt ein Indonesier im Gottesdienst und der Geist Gottes möchte ihm etwas in seiner Stammessprache sagen - das kann ich ja nicht generell ablehnen.
Was gehört sonst noch dazu? Das Abendmahl. Es spricht auch nichts dagegen das an jedem Sonntag und auch in kleineren Kreisen zu halten.

Fehlt noch was? (außer die Hunde - aber als notwendig sehe ich die auch nicht an)

Biblebelt

unregistriert

15

Samstag, 14. Dezember 2013, 21:20

Ralf ich gebe dir recht. kein Problem wenn ich mit meinem Hund auf dem Gemeindehof stehe. Aber im Gemeindehaus wenn da jeder sein Haustier mitbringt wird das problematisch. ich habe auch Hunde, sie sind wirklich Familienangehörige geworden. Sima ist ein wirklich braver Hund und der Hund ist immer mit uns dabei wenn wir wohingehen. Nur wenn Sima ne Katze sieht ist Achterbahn. Man kann es dem Hund einfach nicht abgewöhnen. Ne die Sima will mit der Katze spielen unser Hund ist mit einer Katze aufgewachsen und die haben draussen gespielt das glaubste nicht. Nur im Gemeindehaus da passt das nicht.
Du sagst ne Ratte im Mantel. Na ja wie gesagt die Strasse runter die haben da als Haustiere kleine Affen. Totenkopfäffchen sind das. Die reissen einen Regenschirm ohne grosse Mühe in der Mitte auseinander. Hab ich schon selbst gesehen. Also ich gehe da nur mit Vorsicht hin. Die sind aber normalerweise ganz friedlich wenn man sie nicht reizt. Dann unsere Bekannte hat einen Leoparden. Nein nicht um en Hals. Sie hält das Tier als Haustier. Jerry hält sich eine Bobcat. Das ist hie normalerweise ein Wildtier hier und gehört zu den Pumas. Bobcats und Hunde vertragen sich nie. Ich habe noch nie erlebt das die nicht aufeinander los gegangen währen. Da herrscht genetisch bediungte Feindschaft dazwischen. Gibt aber einige die halten sich so was als Haustier. Andere halten sich Kojoten als Haustiere gibt hier diese Tiere auch inflationär.
Ehrlich wenn morgen einer mit Ratten in das gemeindehaus darf dann leihe ich mir den Leoparden aus oder bringe ne Bobcat mit. Dann ist da im gemeindehaus Achterbahn, dann stehen wir spätestens Montag in der Zeitung. Wo willst du die Grenze ziehen?

Ich sehe das so. Tiere dürfen ja auch nicht n ein Lebensmittelgeschäft.
Wer Lebensmittel braucht parkt den Hund oder Affen draussen.
So ist das auch in der gemeinde. Da geht man auch Lebensmittel holen, denn der mensch lebt nicht vom Brot alleine, wie wir seit Jesus wissen. Also warum ist es ohne Haustier zum Bäcker zu gehen OK aber wenn man zu Gott geht nicht?

ralf-fennig

Administrator

Beiträge: 2 217

Wohnort: 49424 Goldenstedt

Beruf: Altenpfleger - Frührentner

16

Samstag, 14. Dezember 2013, 22:39

Du meinst was ich auch meine - aber denkst was anderes.
Wo immer die Gefahr besteht das durch irgendetwas, das jemand mitbringt, Unruhe und Unordnung in den Gottesdienst kommt - da sollte man verzichten.
Ich weiß aber eines: Wenn ich mich auf mein Fahrrad setze und Buddy läuft die 13 km bis zur Gemeinde mit - dann legt der sich irgendwo in meine Nähe und man hört und sieht ihn nicht weiter. Ich habe diese Erfahrung bislang nur von Schulungen und Vorträgen. Nicht wirklich von Gottesdiensten und Hauskreisen. Aber ich denke das nicht nur, ich weiß es.
Sollte jemand einen Hund mitbringen der (wie auch immer) stört muss der natürlich schnell raus. Ist ja ganz klar. Ist bei jedem Störfaktor so. Auch wenn irgendjemand sein Telefon nicht ausgeschaltet hat.

Benennungsloser

unregistriert

17

Samstag, 14. Dezember 2013, 23:36

Aus der Schrift ist nicht wirklich zu erlesen, ob Tiere, Kinder, Kleinstkinder mit zum täglichen Brotbrechen kamen.
Von gläubigen Häusern ist die Rede, da war Brotbrechen und gemeinsames Bitten einfacher, denke ich als heute, in den "Gotteshäusern", und da haben wir schon ein erstes Problem.
Die Kirchengebäude jedweder Art.
Kein zuhause mehr, oder Gemeindegebäude, wo alle wohnten und alles teilten....
was denkt Ihr darüber, hat sich da was zum Schlechteren gewandelt?

Biblebelt

unregistriert

18

Samstag, 14. Dezember 2013, 23:46

Ganz bestimmt hat sich da was zum schlechten gewandelt.
Keine Frage.
ich kann nur von hier sprechen von drüben mit Zwangsspenden an die Kirchen und Pfaffen de als Gemeindeangestellte der Stadt nach BAT bezahlt werden verstehe ich nix.
Bei uns steht der Paff noch nach dem Gottesdienst auf dem Kirchhof und sammelt seine Spenden ein. Der kann sich nicht leisten zu wiedersprechen und die Wahrheit zu sagen, sonst beliben die Leute weg und dann muss der wohl noch am Ende seinen Lebensunterhalt mit ehrlicher Arbeit verdienen.

Bei uns geh das so. Erst bilden sich Gemeinden, dann kommen Klugscheissende Theologen an, die überzeugen vor allem Bauchgefühlgesteuerte Sozialträumer und Hormondenker die vergessen haben das Gott gesagt hat das man sich im Schweise seines eigenen Angesichts und nicht im Schweise des Angesichts des Nachbarn sein Brot verdienen muss und das einem obendrein Dornen und Disteln wachsen werden. Theologen die eine schöne heile Welt und Eia Popaia evangelien prophezeien haben heute überall hochkonjunktur.
Ja und dann geht der Pfaff zur Bank, baut feudale vorzeige-Kirchen und um dann die Raten fürs Kirchengebäude zu bezahlen hofiert man Charismatiker, Homos. ernennt Frauen zu Lehrern und was haste nicht gesehen nur damit das Geldf reinkommt um am nächsten Ersten noch mal die Raten für den Priunkbau bezahlen zu können. Jeder einzelne Cent der da bezahlt wird ist wichtig.
Die Gemeinde also das was mal vorher war bleibt dabei weitgehend auf der Strecke, die gibts nicht mehr. Hilfe für den nächsten gibts jetzt auf einmal nur noch zu Bürozeiten. Jetzt hat man zwar keine Gemeinde mehr aber dafür einen Pfaffen einen gut bezahlten Kirchenrat und eine Kirche. Wer braucht schon eine gemeinde wenn man eine Kirche hat?
So sieht das bei uns aus.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Biblebelt« (14. Dezember 2013, 23:53)


19

Sonntag, 15. Dezember 2013, 16:02

Zitat

Biblebelt:
Dann ging es der Person nicht um Gott sondern um seinen Hund.

Meinst du er geht desswegen auch nicht mehr zum Einkaufen weil er seinen
Hund nicht mit in den Laden nehmen kann? Nein er geht trotzdem
einkaufen weil ihm in diesem Moment die Versorgung mit Lebensmitteln
wichtiger ist als den Hund mitzunehmen.

Desswegen sage ich, wer desswegen zu Hause bleibt weil der Hund nicht
mit zum Gottesdienst geht ist Gott weniger wichtig als sein Hund. Nur
mal darueber zum nachdenken.
Ja, das sehe ich genauso.

Andererseits muss man auch daran denken und darauf Rücksicht nehmen, dass manche Leute allergisch reagieren.

Wer zum Einkaufen geht, darf sein Tier auch nicht mit in den Laden nehmen. So denke ich auch darüber im Gottesdienst. Wir wollen uns auch nicht ablenken lassen, auch das ist ein Aspekt.

:tassekaffee:
Phil. 1,6:
...der in uns angefangen hat das gute Werk, wird es auch vollenden bis an den Tag Christi.
Nietzsche: "Gott ist tot".
Gott: "Nietzsche ist tot!"


ralf-fennig

Administrator

Beiträge: 2 217

Wohnort: 49424 Goldenstedt

Beruf: Altenpfleger - Frührentner

20

Sonntag, 15. Dezember 2013, 18:43

Ja - wenn jemand seinen Hund nicht unter Kontrolle hat und dieser einem Allergiker auf die Pelle rückt geht das natürlich nicht. In erster Linie soll jeder menschliche Gottesdienstbesucher ungestört und unbelästigt am Gottesdienst teilnehmen - erst DANN kann man überlegen was vertretbar ist mitzunehmen.
In Lebensmittelgeschäften geht es nicht. Stimmt. Da gibt es gesetzliche Auflagen die das einfach unmöglich machen. Ausgenommen sind einige "Arbeitshunde" (Behindertenbegleithunde etwa dürfen ÜBERALL hinein).
In vielen anderen Geschäften ist es aber kein Problem.

Als ich vor 1,5 Jahren auf den Projekttagen der weiterführenden Schule hier die Pfadfinderei vorgestellt habe war Buddy dabei. Auch in den Klassenräumen.
Zu Vorträgen in den "Ostdeutschen Heimatstuben" kommt er auch regelmäßig mit (da gibt es eine Allergikerin zu der ich natürlich "Abstand halte" - aber es gibt einige alte Leute die nach Buddy fragen wenn er fehlt. Meist frühere Hundehalter die jetzt zu alt und gebrechlich sind selbst einen Hund zu halten. Der Vater unserer ersten Vorsitzenden hat immer was Leckeres für ihn da.
Meinen Gästeführerkurs in der VHS Wildeshausen hat Buddy fast komplett "mitgemacht" (außer die Exkursionen in Kirchen natürlich - und die Prüfung die auch teilweise in Kirchen stattfand).
Die Gemeinderäume kennt er von einem GJW-Seminar an dem ich mal teilgenommen habe.
Und bei den Pfadfindertreffen "gehört er einfach dazu" (ist in dem Haus wo wir uns treffen zum Glück auch möglich - weil die Bürodamen selbst Hundehalterinnen sind und ihre Hunde teilweise auch mit zur Arbeit nehmen).

Ich habe gestern abend Knoblauch gegessen. Die Tage davor auch. Und ich war heute im Gottesdienst.
Ich weiß nicht ob ich jetzt mit Knoblauchgeruch und ohne Hund störender war - oder ob ich mit frischen Geruch und einem friedlichen Golden-Retriever unter dem Stuhl mehr gestört hätte.

Es ist einfach eine praktische Frage.
Ich glaube der Reflex "Hunde im Gottesdienst - das geht nun wirklich nicht!" kommt daher das da bei uns (bei mir ja auch) noch ein sehr "sakrales" Verständnis von Gemeinderäumen und Versammlungsstätten vorherrscht. Und gleichzeitig vielleicht die latente Vermutung Tiere könnten den heiligen Ort entweihen. Diese Sicht der Dinge fehlt mir an diesem Punkt.
Meine Hunde sind fast ständig um mich (Bella ein klein wenig seltener - weil ich sie noch zu wenig einschätzen kann und man gewisse Dinge nicht einfach "ausprobiert"). Auch wenn ich bete, in der Bibel lese oder geistliche Lieder höre oder singe.
Und nachdenken (auch über Theologie) kann ich eh am Besten wenn ich spazieren gehe. War schon immer so das ich im Laufen einen Gedanken nach dem Anderen durchkaue. Auch da sind sie dabei.

Ähnliche Themen