Sonntag, 19. November 2017, 11:39 UTC+1

Sie sind nicht angemeldet.

  • Anmelden
  • Registrieren

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Forum der Gemeinschaft bekennender Christen im Netz. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

ralf-fennig

Administrator

Beiträge: 2 217

Wohnort: 49424 Goldenstedt

Beruf: Altenpfleger - Frührentner

1

Freitag, 11. März 2016, 14:00

Gedanken zur Wahl von Dr. Lothar Gassmann

vorwegschicken möchte ich:
Jeder Christ ist in der Wahlkabine AUSSCHLIEßLICH seinem Gewissen und seinem Herrn verantwortlich.
Das hier sind Gedanken EINES evangelikalen Theologen (die mir persönlich natürlich "gefallen") - ob sich dem jemand anschließt oder nicht bleibt in unserer Demokratie persönliche Entscheidung.

Zitat

(Wen) sollte ein Christ wählen?
Sieben Kriterien auf der Grundlage der Bibel. Von Dr. Lothar Gassmann

Vorbemerkung: Normalerweise gebe ich keine öffentliche Wahlempfehlung ab. Aber angesichts der dramatischen Entwicklungen in unserem Land und einer leider zunehmenden Fehlinformation durch viele Medien darf ich nicht schweigen, wenn ich Gott nicht ungehorsam sein möchte.

1. Ein Christ sollte wählen gehen, denn er lebt in diesem Staat und ist daher mit dafür verantwortlich, ob die Gebote Gottes in unserem Staat noch ernst genommen werden oder nicht (z.B. bezüglich der Bewahrung des Namens Gottes vor Blasphemie, bezüglich der Bewahrung unseres Landes vor der Überflutung mit heidnischen Religionen, bezüglich des Schutzes von Ehe und Familie, bezüglich des Schutzes des Lebens von der Empfängnis bis zum Tod, bezüglich der Erhaltung der staatlichen Ordnung; vgl. 2. Mose 20,1-17).
2. Ein Christ sollte für die Obrigkeit beten (1. Timotheus 2,2 ), aber zugleich durch sein Verhalten, sein Reden und seine politische Entscheidung Licht und Salz (Matthäus 5,13-14) im Lande sein.
3. Ein Christ sollte sich bei seiner Wahlentscheidung davon leiten lassen, welche Partei in ihrem Programm den Geboten Gottes am nächsten steht und zugleich eine reelle Chance hat, in die Parlamente zu gelangen und Einfluss wahrzunehmen.
4. Ein Christ ist sich dabei dessen bewusst, dass es keine rein christliche Politik geben kann, da wir in einem pluralistischen Staatssystem leben, das gläubige und ungläubige Menschen umfasst.
5. Ein Christ, der die Wahlprogramme der verschiedenen Parteien liest, wird mit Trauer bemerken, dass sich die etablierten Parteien in den letzten Jahren immer weiter von Gottes Geboten entfernt haben (Stichworte: Abtreibung, Homo-„Ehe“, Gender-Ideologie, Freigabe der Gotteslästerung, Anerkennung der Prostitution als „Beruf“, Behauptung, „der Islam gehöre zu Deutschland“, zunehmende Islamisierung unseres Landes usw.). Besonders traurig: Auch die CDU hat unter Angela Merkel einen massiven Linksruck hin zu einer sozialistischen (statt christlichen) Politik erlebt.
6. Ein Christ, der das Verhalten der etablierten Parteien beobachtet, wird bemerken, dass sich diese zudem durch Befürwortung der Aufrichtung des neuen römischen Reiches (EU) sowie durch Planung der schrittweisen Abschaffung des Bargeldes mit schnellen Schritten dem Reich des Antichristen annähern (vgl. Daniel 2 und Offenbarung 13).
7. Zur Zeit gibt es nur eine einzige Partei in Deutschland, die allen diesen Entwicklungen vehement entgegentritt (und in Wirklichkeit deshalb massiv bekämpft und verleumdet wird) und die zugleich eine Chance hat, in die Parlamente zu gelangen: die Alternative für Deutschland (AfD). Auch wenn ich nicht Mitglied dieser Partei bin und nicht alle ihre Inhalte und Aussagen teilen kann, so empfehle ich doch unter den gegenwärtigen bedrohlichen Umständen für unser Land, die Stimme der AfD zu geben. Es befinden sich viele überzeugte Christen in der AfD. Die AfD ist keine rechtsextreme, sondern eine bürgerlich-konservative Partei. Sie entspricht in ihrer Programmatik der CDU vor der Machtübernahme durch Angela Merkel.

Dr. Lothar Gassmann, Pforzheim, 7. März 2016, www.L-Gassmann.de

P.S.: Der „Arbeitskreis Christen in der AfD“ setzt sich mit viel Erfolg für christliche Grundwerte innerhalb der AfD ein. Er ging aus dem „Pforzheimer Kreis“ hervor, der in meinem Beisein gegründet wurde und in dem sich u.a. viele ehemalige PBC- und CDU-Anhänger befinden. So lehnt die AfD z.B. mit völliger Klarheit den Genderismus und den umstrittenen Bildungsplan (mit der Zwangssexualisierung unserer Gesellschaft) ab. Hier der Direktlink zum Landtagswahlprogramm der AfD in Baden-Württemberg. Bitte lesen und prüfen Sie selbst!
http://afd-bw.de/wahlprogramm/

PODD

Anfänger

Beiträge: 49

Wohnort: Germany

2

Freitag, 11. März 2016, 15:17

Natürlich kann man das so sehen. Ich verstehe aber auch die, die sagen, dass sie dieses herrschende System nicht mehr unterstützen wollen. Selbst, wer bei der letzten Bundestagswahl eine der etablierten Parteien gewählt hat, sieht sich im Nachhinein der unerfreulichen Tatsache gegenüber, dass diese mit einer anderen koaliert und dass nun möglicherweise sogar das Gegenteil dessen geschieht, weshalb er die eine Partei gewählt hat. Meine Verantwortung dafür, dass Gottes Wort in diesem Land seine Gültigkeit behält, nehme ich als Christ so oder so wahr, ob ich mich nun an der Wahl beteiligt habe oder nicht. Wenn ich wählen gehe dann vor allem, um mit meiner Nichtwahl nicht auch noch den ganz Verkehrten zu unerwartetem Stimmenzuwachs zu verhelfen.

3

Freitag, 11. März 2016, 20:12

Habe ich auch so gedacht, früher.
Heut denke ich, den lauf dieser Welt kann sowieso niemand verändern, verbessern. Eher nur noch zum Schlechteren, Die Bibel sagt ja, der Mensch herrscht eh nur zum Schlechten über den Menschen, weil... warum wohl? Weil er dem Herrn entfremdet ist, weit ab von Ihm.
Also, wenn ich auch entsetzt bin, so weiß ich doch um den Lauf, den alles nehmen muß, und richte meinen geistlichen Blick auf das Kommen unseres, meines Herrn, Jesus Christus. Das entbindet mich aber nicht, die Lüge zu enttarnen, sei sie auch noch so weltlich, denn sie richtet sich letztendlich immer gegen den Hernn, denn Jesus ist die Wahrheit! An tätlichen Umsturz oder ähnlichem werde ich mich aber definitiv nicht beteiligen, werde kein Judas oder Makkabäer oder Bonhoeffer sein.
das Gebet für all diese Durchgeknallten wird wohl die einzige Sache sein, die wir tun werden!

4

Samstag, 12. März 2016, 05:56

Wenn ich wählen gehe dann vor allem, um mit meiner Nichtwahl nicht auch noch den ganz Verkehrten zu unerwartetem Stimmenzuwachs zu verhelfen.
Und genau mit dieser Begründung lasse ich mich von meinen Mitmenschen im Umfeld nicht mehr erpressen! Damit meine ich Dich PODD nicht.
Denn "halb verkehrt" ist auch nicht richtig.
Ich identifiziere mich nämlich mit meiner Zusage - egal zu welcher Partei. Und in Keiner wird Gott ernst genommen.
Da denke ich ans Buch Daniel und seine Kumpel, die sich weigerten.
Gruß, Minou

Ähnliche Themen