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Donnerstag, 24. März 2016, 08:43

Tuberkulose zurück in Deutschland....

n-tv.de:
" ...
Gefährlichste Infektionskrankheit weltweit
In den vergangenen fünf Jahren nämlich hat sich die Anzahl der hier gemeldeten Tuberkulose-Erkrankungen kaum verringert. Bei Kindern steigen die Zahlen sogar. 2012 verzeichnete das Robert-Koch-Institut (RKI) insgesamt 4220 Fälle. Global betrachtet führt Tuberkulose noch immer die Statistik der tödlichen Infektionskrankheiten an. Mehr als 1,3 Millionen Menschen weltweit sind 2012 daran gestorben; 8,6 Millionen Neuerkrankungen wurden gezählt.
Bislang ist Tuberkulose nicht auszurotten. Eine Impfung erwies sich als unzureichend, in Deutschland wird sie seit 1998 nicht mehr empfohlen. Doch was Mediziner zurzeit wirklich beunruhigt, ist etwas anderes: Immer mehr Tuberkulose-Erreger sind gegen die üblichen Antibiotika resistent. Manche nur gegen eines von diversen möglichen Mitteln, manche aber auch gegen mehrere Mittel gleichzeitig. Bei diesen Erregerstämmen zeigt kaum eine Antibiotika-Therapie noch Wirkung.
Der Anteil von Tuberkulose-Erkrankungen durch die sogenannten multiresistenten Stämme hat in Deutschland in den letzten Jahren zugenommen: 2012 gingen 2,3 Prozent der Fälle auf multiresistente Mykobakterien zurück, zwischen 2009 und 2011 waren es im Mittel noch 1,9 Prozent gewesen. "Die aktuelle Entwicklung bei der resistenten Tuberkulose bedarf einer besonderen Wachsamkeit", warnt das RKI daher in seinem jährlichen Bericht.
Berlin und München über dem Durchschnitt
Wie zu Beginn des 20. Jahrhundert, tritt Tuberkulose auch heute in Deutschland in erster Linie in Großstädten und in Ballungszentren auf. In Berlin oder auch München ist die Zahl der Neuerkrankungen mit 9,3 bis 10 Fällen pro 100.000 Einwohner besonders hoch. Der bundesweite Durchschnitt liegt bei 5,2 Fällen auf 100.000 Einwohner. RKI-Präsident Reinhard Burger fordert daher, die Anstrengungen in der Tuberkulose-Prävention und Früherkennung zu intensivieren.
Tuberkulose wird von Mensch zu Mensch übertragen. Bei der offenen Lungen-TB (78,7 Prozent der in Deutschland registrierten Fälle) gelangt der Erreger durch Husten und Niesen in die Luft. Wer ihn einatmet, kann sich anstecken. Ob das geschieht, hängt zum Beispiel davon ab, wie intensiv der Kontakt zum Erkrankten ist. Die Inkubationszeit beträgt sechs bis acht Wochen ..."
faz.net:
" ...
In der Kindheit infiziert
Um den Ursprung der Ansteckungen zu
klären, erfassen die Wissenschaftler am RKI das Geburtsland, nicht
allein die Staatsangehörigkeit. Die Häufigkeit der Krankheit ist bei
Menschen mit ausländischen Wurzeln mehr als 13-mal so hoch wie in der
deutschstämmigen Bevölkerung (33,6 beziehungsweise 2,5 Erkrankte pro
100.000 Einwohner). Der Anteil der im Ausland geborenen Patienten liegt
in Deutschland inzwischen bei 62 Prozent. Zu den 2014 am häufigsten
angegebenen Geburtsländern gehören Somalia, die Türkei und Rumänien.
„Wer in einem Land aufwächst, in dem 100 oder 200 Tuberkulosefälle unter
100.000 Einwohnern die Regel sind, hat zeitlebens ein höheres Risiko,
an Tuberkulose zu erkranken“, sagt Haas. Der Erreger kann unter
Umständen Jahrzehnte im Körper überdauern, bevor die Krankheit
ausbricht. Deshalb sind die deutschen Patienten im Mittel deutlich älter
als aus dem Ausland stammende Erkrankte (59 beziehungsweise 32 Jahre).
Viele der deutschen Betroffenen haben sich als Kinder infiziert, als die
Krankheit auch hier noch verbreitet war. „Bei den Menschen mit
ausländischer Staatsangehörigkeit sehen wir dagegen mehrere Gipfel
hinsichtlich des Alters“, sagt Haas: Betroffen sind vor allem 20- bis
40-Jährige und die besonders empfindlichen Kinder; aber auch Personen
über siebzig aus dem Ausland sind eine stark betroffene Gruppe.
..."
Der Abwärtstrend, d.h. die Sinkenden Fallzahlen der Neuerkrankungen begann 2008/2009 zu stagnieren, ab 2012/2013 begann der Aufwärtstrend, steigende Fallzahlen. Wenn man ernsthaft mit irgend einer Statistik im Bezug auf die Millionen Neueinwanderer anfangen kann( erinnert sei an die nicht Registrierten, Ursprungsland unbekannt...) wird sich der Trend nochmals verändern, wohin, das kann sich jeder selbst ausmalen.........
Konzernchefin Merkel und ihre Helfer haben auch da ganze Arbeit geleistet.

ralf-fennig

Administrator

Beiträge: 2 217

Wohnort: 49424 Goldenstedt

Beruf: Altenpfleger - Frührentner

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Donnerstag, 24. März 2016, 12:51

"Da kriegste die Motten!" - könnte man sagen, wenn man einen schrägen Humor hätte.
Werde ich mal nachhaken wie mein Arzt eine Impfung sieht - 1990 war ich noch "erfolgreich-geimpfter" (nach dem im Text beschriebenen Test - ich erinnere mich an die Rötung).
http://www.netdoktor.de/krankheiten/tuberkulose/impfung/

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