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Dienstag, 29. März 2016, 09:35

Das Evangelium??? Oder ein anderes Evangelium, das man uns predigt?......................

Quelle:
http://www.rtf1.de/news.php?id=12935
" ...
Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD),
Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm fordert zu Ostern, angesichts von
Terror, Not und Gewalt die Zeichen der Hoffnung nicht zu übersehen: "In
welchem Ton die Osterfreude auch gestimmt ist, immer ist sie Ausdruck
unserer tiefen Leidenschaft für das Leben. Sie ist ein kraftvoller
Protest gegen den Tod. Sie ist eine große Hymne der Hoffnung", so der
Ratsvorsitzende.

Ostern breche immer wieder neu in unserem Leben an: "durch liebe
Menschen, die Gott uns schenkt, die uns nahe sind und uns begleiten. In
einem zwar immer wieder bedrohten, aber doch neue Hoffnung schaffenden
Waffenstillstand in Syrien, den keiner für möglich gehalten hat, in
einer Klimakonferenz in Paris, deren Ergebnisse kaum einer erwartet
hat, in einer Hilfsbereitschaft und Empathie in unserem Land, die wir
Deutschen uns bis vor kurzem nie zugetraut hätten", so Landesbischof
Bedford-Strohm. "Überseht die Zeichen der Hoffnung nicht!"
Kardinal Marx: „Die Welt braucht gelebte Hoffnung"

Der Münchner Erzbischof Kardinal Reinhard Marx hat die Christen
angesichts der aktuellen Bedrohungen durch Terror und Gewalt wie der
anhaltenden Herausforderung durch die hohe Zahl der Flüchtlinge dazu
aufgerufen, ein gelebtes Zeugnis der österlichen Botschaft abzulegen.
„Als Kirche dürfen wir nicht die Hoffnungslosigkeit der Welt
verdoppeln, sondern sollen Zeugen der Hoffnung werden", so der
Erzbischof von München und Freising laut vorab veröffentlichtem
Manuskript am Ostersonntag im Münchner Liebfrauendom. „Die Welt braucht
ein Gegengewicht gelebter Hoffnung! Gerade jetzt sollen Christen
aufstehen gegen die Angst, gegen die Rhetorik der Abgrenzung und
Restauration und sich zeigen als Vorhut der Zukunft Gottes." Wie schon
Papst Benedikt XVI. gesagt habe: „Der Mensch braucht Gott, sonst ist er
hoffnungslos."

Dass sich angesichts der nicht zuletzt nach den terroristischen
Anschlägen in Brüssel wieder einmal beherrschenden Bilder der Gewalt,
des Hasses und der Angst Erschütterung und Hilflosigkeit breit machten,
sei „durchaus verständlich", sagte Marx, der auch Vorsitzender der
Deutschen Bischofskonferenz ist. Allerdings seien sie keine wirkliche
Antwort. „In einer reinen Verteidigungshaltung jedenfalls wird man sich
vielleicht absichern und überleben, aber Leben gewinnen für die
Zukunft werden wir so sicher nicht."

„Gerade in Zeiten, in denen sich Menschen aus Angst zurückziehen
hinter die eigenen Mauern, braucht es Zeugen einer solchen großen
Hoffnung, einer Dynamik, die über die alltäglichen Probleme hinaus den
größeren, unzerstörbaren Horizont Gottes ins Leben eintragen",
unterstrich der Kardinal. „Ohne eine solche Weite und Tiefe bleibt
unser persönliches und gesellschaftliches Leben zu sehr im
Vordergründigen und schnell Verwertbaren hängen."

„Natürlich weiß ich, dass Terror und Gewalt, politische
Herausforderungen und Krisen nicht durch eine einfache Hoffnungsrhetorik
überwunden werden", sagte Marx. „Deswegen müssen wir als Christen mit
unserem Leben einstehen für die Glaubwürdigkeit dieser
Hoffnungsbotschaft."

„Aber", so der Erzbischof von München und Freising weiter, „wie
sollen wir ohne eine wirkliche Dynamik der Hoffnung die aktuellen
Herausforderungen bestehen? Vielleicht ist vielen noch nicht deutlich
geworden, dass Europa und wohl die westliche Zivilisation insgesamt an
einem Scheideweg stehen." Die Frage an die Kirche, die Christen sei:
„Wie und wo wollen und müssen wir uns noch mehr in diese entscheidenden
Debatten und gesellschaftlichen und politischen Auseinandersetzungen
hineinbegeben? Jedenfalls nicht, indem wir nur kritisierend am
Wegesrand stehen und alles besser wissen. Nicht, indem wir restaurative
Ideen verbreiten und an einer falsch glorifizierten Vergangenheit
hängen, sondern nur, indem wir Träger einer Kultur der Hoffnung sind,
die vom Evangelium inspiriert ist, einer Hoffnung, die Grenzen
überschreitet. Nur so kann auch der Weg zu einer neuen Evangelisierung
gefunden werden.... "

Ist unser Evangelium nicht das vom Tod und der Auferstehung des Einen Sündenlosen, der Sein Leben für uns alle Sündigen dahingab, auf das wir glauben, dass Gott uns versöhnen möchte durch Seinen geliebten Sohn Jesus Christus? Auf das wir bereuen und umkehren und erkennen unsere Sünde, die nur abgewaschen werden kann durch das Heilige Blut des Lammes Gottes?